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Category Archives: Alta News

Können Sie genomischen Zuchtwerten wirklich vertrauen?

Seit fast zehn Jahren haben Sie die Möglichkeit, die genomischen Zuchtwerte und somit die jüngste Genetik an Bullen in Ihren Zuchtplan zu integrieren. Inzwischen ist die Angst vor dem unbekannten Geheimnis der Genomik verschwunden. Progressive Milchviehbetriebe akzeptieren sie als die neue Ära des schnellen genetischen Fortschritts.

Dennoch können wir es verstehen, wenn Sie sich fragen, ob genomische Bullen wirklich die beste Wahl sind, da viele töchtergeprüfte Vererber immer noch ein tolles genetisches Paket anbieten. Daher haben wir tatsächliche Zuchtwertdaten von Bullen in der gesamten KB-Branche ausgewertet.

Was haben wir über genomische Zuchtwerte gelernt?

In den Grafiken 1 und 2 analysierte unsere Genetikerin Ashley Mikshowsky Zuchtwertdaten von fast 6.000 veröffentlichten Holstein Bullen zwischen Januar 2010 und April 2015, die derzeit einen Tochternachweis haben.

Grafik 1 zeigt die TPI-Trends. Die obere blaue Linie zeigt den durchschnittlichen GTPI zum Zeitpunkt des genomischen Veröffentlichungsdatums. Die orangefarbene Linie zeigt den durchschnittlichen töchtergeprüften TPI vom August 2018 für dieselben Bullen. Der Abstand zwischen den beiden Linien stellt den durchschnittlichen Unterschied im TPI des ersten genomischen Zuchtwerts zum töchtergeprüften Zuchtwert dar.

Wie Sie auf der linken Seite der Grafik sehen können, haben die Bullen, die erstmals im Januar 2010 veröffentlicht wurden, eine Abweichung von 177 TPI-Punkten von ihrem genomischen Zuchtwert auf ihren Tochternachweis im August 2018.

Wenn man das mit den neuesten töchtergeprüften Bullen vergleicht, einschließlich derjenigen, die im April 2015 als genomische Vererber veröffentlicht wurden, sieht man nur einen Unterschied von 105 TPI-Punkten zwischen ihrem ursprünglichen genomischen Zuchtwert und ihrem töchtergeprüften Zuchtwert im August 2018.

Das bedeutet, dass sich die Stabilität des GTPI von der ersten veröffentlichten genomischen Zuchtwertschätzung bis zum Töchternachweis um mehr als 70 TPI-Punkte verbessert hat! Zusätzlich ist klar zu erkennen, dass das genetische Niveau der Bullen sich immer weiter steigt!

Das Gleiche gilt für Net Merit $, die Ergebnisse finden Sie in Grafik 2.

Solche Bullen, die im Januar 2010 erstmals mit genomischen Zuchtwerten veröffentlicht wurden, sanken von ihrer ersten Veröffentlichung bis zu ihrem Töchternachweis im August 2018 durchschnittlich um 150 NM$-Punkte. Während die Bullen, die im April 2015 erstmals als genomische Vererber veröffentlicht wurden, verloren im Durchschnitt nur 89 NM$-Punkte.

Mit diesen Ergebnisse könnte man meinen, dass die Genomik die Bullen immer noch überschätzt. Dies ist tatsächlich der Fall, allerdings hat sich der Unterschied zwischen genomischen und töchtergeprüften Zuchtwerten seit Beginn der Genomik deutlich verringert.

Lassen Sie uns tiefer in die Stabilität genomischer Zuchtwerte einsteigen

Um das ganze besser zu verstehen , haben wir die Fakten und Zahlen in einem anderen Licht betrachtet.

Grafik 3 und Grafik 4 basieren auf Zuchtwertdaten, die unsere Genetikerin Ashley von 1.073 im Jahr 2014 veröffentlichten Bullen ausgewertet hat. Sie verwendet diese Altersgruppe, weil diese Bullen jetzt Töchterzuchtwerte für Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale haben.

Abbildung 3 zeigt, dass die im Jahr 2014 veröffentlichten Bullen im Durchschnitt eine Veränderung von -110 TPI-Punkten von ihrer ersten Veröffentlichung im Jahr 2014 bis zum töchtergeprüften Zuchtwert im August 2018 haben.

Bei fast 120 Bullen liegt der töchtergeprüfte TPI nur zwanzig Punkte von ihrem ursprünglichen genomischen TPI entfernt. Nur etwa 30 Bullen aus der gesamten Gruppe von 1.073 verloren mehr als 300 TPI-Punkte – das sind weniger als 3%.

Wir sehen den gleichen Trend für NM$. Grafik 4 zeigt die durchschnittliche NM$-Veränderung und Standardabweichung derselben 1.073 Bullen. Der durchschnittliche Bulle, der 2014 veröffentlicht wurde, hatte von seinem ersten genomischen Nachweis im Jahr 2014 zu seinem Töchternachweis im August 2018 eine Änderung um -89 NM$-Punkte.

Mehr als 160 der 1.073 Bullen blieben innerhalb der geringen 20-Punkte-Veränderung zwischen genomischem zu töchtergeprüftem NM$. Nur 12 Bullen veränderten sich um mehr als 300 NM$-Punkte.

Wie sehen Ihre genetischen Möglichkeiten aus?

Sie sind sich immer noch unsicher, ob Sie besser töchtergeprüfte oder genomische Bullen einsetzen sollten? Werfen Sie einen Blick auf unsere Top 10 töchtergeprüften TPI-Vererber, die heute bei Alta erhältlich sind.

Derzeit liegt der Durchschnitt unserer töchtergeprüften Vererber bei guten 2581 TPI. Dahingegen bietet die beste, sofort verfügbare genomisch-geprüfte Gruppe allerdings den Vorteil mit einem Durchschnitt von 2754 TPI. Das ist ein Vorsprung von 173-Punkten gegenüber der töchtergeprüften Wahl!

Es ist unvermeidlich, dass einige Bullen Punkte sammeln und andere Bullen Punkte verlieren zwischen ihrem genomischen Nachweis und dem Nachweis ihrer Töchter – die Daten belegen dies eindeutig. Aber wir können auch sehen, dass sich die genomischen Zuchtwerte weiter verbessern. Die Chancen sind zudem sehr gering, dass jeder einzelne Bulle auf der Liste der genomisch-geprüften Bullen auf einen niedrigeren Rang fallen würde, als die aktuelle Liste der töchtergeprüften Bullen.

Beachten Sie unbedingt folgende Punkte bei Ihrer genetischen Entscheidung:

  1. Genomische Zuchtwerte sind immer noch leicht überbewertet. Allerdings wird der Unterschied zwischen genomischen zu töchtergeprüften Zuchtwerten aufgrund steigender Sicherheiten immer geringer.
  2. Trotz des durchschnittlichen Rückgangs von TPI und NM$ beim töchtergeprüften zum genomischen Zuchtwert eines Bullen, werden Sie mit einer Gruppe von genomisch-geprüften Vererbern einen viel schnelleren genetischen Fortschritt erzielen als mit einer Gruppe von töchtergeprüften Bullen.
  3. Stellen Sie sicher, dass der genetische Fortschritt Ihrer Herde in Richtung Ihrer Ziele geht. Wählen Sie eine Gruppe von genomisch-geprüften Bullen aus, die auf dem individuellen genetischen Plan Ihres Betriebs basieren. Betrachten Sie nur die Leistungs-, Gesundheits- oder Exterieurmerkmale, die für Sie am wichtigsten sind, um den zukünftigen Fortschritt und die Rentabilität Ihres Betriebs zu steigern.

 

Datenanalyse und Diagramme von Ashley Mikshowsky, PEAK Genetikerin

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Bullenlisten Spezial

Hier finden Sie eine Übersicht aller speziellen Bullenlisten, um Ihren betrieblichen Bedürfnissen gerecht zu werden. Nutzen Sie auch BullSearch, um genau die Bullen zu finden, die zu Ihren individuellen Betriebszielen und den Anforderungen Ihrer Herde passen! Wir helfen Ihnen bei Fragen gerne weiter.

Hornlos
A2A2 Bullenliste
Bullensuche
Jersey Bullen
Kappa
511er Bullenliste
Rotbunte Bullen
Roboter Bullenliste
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Alle Neuigkeiten zur Dezember Zuchtwertschätzung

1. Zuchtwerte werden immer genauer

Der Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB) verwendet ab sofort ein neues Referenzgenom und zusätzliche SNPs zur Berechnung genomischer Zuchtwerte. Dies hat Auswirkungen auf einige genetische Platzierungen und die Sicherheit genomischer Zuchtwerte.

Zusätzlich zu dem neu identifizierten Referenzgenom basieren die Berechnungen nun auf 80.000 SNPs, gegenüber den bisherigen 60.000.

Um es besser zu erklären, vergleicht PEAK Genetiker Doug Bjelland dies mit der Suche nach einem Haus auf einer Karte. Das bisherige Referenzgenom und die Anzahl der SNPs haben uns geholfen, die Straße, in der das Haus steht, zu finden. Die neue Analyse bedeutet, dass wir genau herausfinden können, wo sich das Haus an dieser Straße befindet. Kurz gesagt, geben uns diese Neuerungen eine höhere Genauigkeit der genomischen Zuchtwerte.

Aufgrund dieser Aktualisierungen haben sich die Bullen im Durchschnitt wie folgt verändert. Einzelne Bullen können jedoch mehr als diese Durchschnittswerte gestiegen oder gefallen sein.

  • HO Töchtergeprüfte Bullen: ↓8 NM$ | HO genomisch-geprüfte Bullen: ↓ 14 NM$
  • JE Töchtergeprüfte Bullen: ↓6 NM$ | JE genomisch-geprüfte Bullen: ↓18 NM

 

Wenn Sie mehr über diese Änderungen und einen neu entdeckten Haplotypen erfahren möchten, finden Sie HIER einen weiteren Artikel.

2. Viele neue hochrangige Bullen, passend zu Ihrem genetischen Plan

Da die genomische Zuchtwertschätzung uns ständig Zugang zu immer höheren genetischen Niveaus liefert, haben wir viele interessante neue Bullen in jeder unserer Bullenkategorie:

Ob Sie Holstein- oder Jersey-Bullen suchen, bei uns finden Sie Bullen, die zu Ihrer aktuellen Situation und Ihren zukünftigen Zielen passen. Unabhängig davon, welchen individuellen genetischen Plan Sie für Ihren Betrieb festgelegt haben. Sprechen Sie Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter an, um Ihren genetischen Plan zu erstellen oder anzupassen und die richtigen Bullen für Ihre Herde zu finden!

3. Die Fruchtbarkeit des Bullen ist entscheidend

Wir wollen Ihnen helfen, mehr Trächtigkeiten zu erzielen. Deshalb halten wir Sie so aktuell wie möglich über die Fruchtbarkeitsbewertungen von konventionellem und gesextem Sperma auf dem Laufenden. Achten Sie auf das orangefarbene CONCEPT PLUS Logo für konventionelles Sperma oder das violette 511 CONCEPT PLUS Logo für gesextes Sperma, um die fruchtbarsten Bullen in der jeweiligen Kategorie zu finden.

Um einen möglichst präzisen Ansatz für Ihr Fruchtbarkeitsmanagement zu realisieren, arbeiten Sie mit Ihrem vertrauensvollen Außendienstmitarbeiter zusammen.

4. Wichtig für den Einsatz von gesextem Sperma

Wir wissen, dass die Nachfrage nach gesextem Sperma auf progressiven Milchviehbetrieben auf der ganzen Welt weiter steigt. Deshalb arbeiten wir mit Nachdruck daran, dieser Nachfrage gerecht zu werden. Mit diesen Zuchtwertschätzung verschaffen wir Ihnen einen verbesserten Zugang zu mehr verfügbaren gesexten Bullen.

Egal, ob Sie sich für die neuesten Alta 511 SexedULTRA Bullen entscheiden oder die Bullen mit bereits bekannter guter Fruchtbarkeit durch die 511 CONCEPT PLUS Bewertungen bevorzugen, bei uns finden Sie die richtigen Bullen für Ihren genetischen Plan.

5. Fleisch x Milch sind Teil einer genetischen Strategie

Haben Sie Ihren Gewinn gesteigert, indem Sie auf die richtige Zuchtstrategie für Ihre Herde gesetzt haben? Nutzen Sie die Vorteile der Strategie Fleisch x Milch. Mit unseren Fleischbullen können Sie die Vorteile einer Prämie für die Kälber der Fleisch x Milch Kreuzung schnell nutzen.

Schauen Sie in unseren Flyer und arbeiten Sie mit Ihrem zuständigen Außendienstmitarbeiter zusammen, um dies als Teil der genetischen Strategie Ihrer Herde umzusetzen.

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Aktualisierung von Haplotypen & genomischer Zuverlässigkeit

Basierend auf neuen Erkenntnissen des Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB) wird ab der Zuchtwertschätzung im Dezember 2018 ein neuer Haplotyp hinzugefügt und zwei andere entfernt. Alta Bull Search und Alta GPS werden entsprechend dieser neuen Informationen angepasst.

Ein neuer Haplotyp in Holsteins, HH6, wurde kürzlich in Frankreich identifiziert und ist derzeit bei etwa 0,5% der Tiere in der US-Holstein-Population zu finden. Es wird erwartet, dass die Paarung zweier HH6-Träger zu einem Rückgang der Konzeptionsrate von 7%-11% führt.
Weitere Forschungen zum JH2-Haplotyp bei Jerseys und zum BH1-Haplotyp bei Brown Swiss zeigten keine signifikanten Fruchtbarkeitsverluste bei Paarungen zwischen Trägern. Dies, gepaart mit der Tatsache, dass die Forscher keine ursächliche Mutation an diesen beiden Haplotypen finden konnten, bedeutet, dass sie nicht mehr gemeldet werden.

Fortschritte bei Gentests

Neben den neuen und eingestellten Haplotypen gewinnen auch die ausgewiesenen Haplotypen an Genauigkeit. PEAK Genetiker Doug Bjelland vergleicht die verbesserte Genauigkeit von Haplotypen mit der Lokalisierung eines Hauses auf einer Karte. Die bisherige Art, Haplotypen zu erkennen, zeigte uns im Wesentlichen, in welcher Straße sich ein Haus (Haplotyp) befindet. Aufgrund der Fortschritte bei Gentests für verursachende Mutationen zur Bestimmung von Haplotypen wissen wir nun genau, wo sich auf dieser Straße ein Haus befindet.

Verbesserte genomische Zuverlässigkeit

Die verbesserte genomische Genauigkeit geht auch über den Gentest hinaus. Inzwischen wird ein 80k SNP-Chip verwendet. Das bedeutet, dass fast 80.000 Marker auf dem Genom verwendet werden, gegenüber den bisherigen 60.000 Markern, die seit 2014 verwendet wurden.
Die zusätzlichen Marker, kombiniert mit einem neuen Referenzgenom, liefern genomische Vorhersagen mit einer Verbesserung der Zuverlässigkeit um 1% – 2%.

Was bedeutet das für Sie?

Wir möchten Sie über die neuesten genetischen Erkenntnisse auf dem Laufenden halten. Aktualisierungen der Haplotypen und der genomischen Genauigkeit sind ein Teil davon. Da die Haplotyp-Updates innerhalb des AltaGPS-Programms berücksichtigt werden, können Sie sicher sein, dass potenzielle Träger von zwei Bullen nicht miteinander verpaart werden. Das bedeutet, dass Sie vor möglichen Fruchtbarkeitsverlusten geschützt sind, die durch die Paarung zweier Träger eines bestimmten Haplotyps entstehen könnten.

Eine verbesserte genomische Genauigkeit sollte Ihnen noch mehr Sicherheit geben, dass genomische Zuchtwerte und Genetik weiterhin schneller voranschreiten. Es ist so wichtig wie nie zuvor, dass Sie die Genetik passend zu Ihrem individuellen genetischen Plan auswählen, damit der Fortschritt mit Ihrer aktuellen Situation und Ihren zukünftigen Zielen übereinstimmt.

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Koepon und CRI fusionieren zu URUS

Madison, Wisconsin – Zwei starke Organisationen – eine Genossenschaft und ein privates Unternehmen – haben sich zu einem neuen globalen Marktführer in den Bereichen der Rindergenetik, der künstlichen Besamung und des Betriebsmanagements zusammengeschlossen.

Die Koepon Holding BV und Cooperative Resources International (CRI) gaben ihre Absicht zur Fusion im vergangenen Dezember bekannt. Nach der Prüfung der Sorgfaltspflicht und der Abstimmung durch den Vorstand der einzelnen Unternehmen sowie der Delegierten von CR,I ist der Unternehmenszusammenschluss nun abgeschlossen. Die neu gegründete Organisation wird unter dem Namen URUS geführt.

„URUS ist zwar ein neuer Name in der globalen Agrarindustrie, aber seine Wurzeln sind tief“, sagt Cees Hartmans, CEO. „Die Unternehmen der URUS-Familie – AgSource, Alta Genetics, GENEX, Jetstream Genetics, PEAK/GENESIS, SCCL und VAS – haben eine lange Tradition als Dienstleister für Milch- und Rindfleischproduzenten auf der ganzen Welt. Jetzt, als Teil dieser neuen Organisation, sind diese Unternehmen noch besser positioniert, um die zukünftigen Bedürfnisse der Mitglieder und Kunden zu erfüllen.“

Die Gründung von URUS, mit seiner Größe und seinem Umfang, ermöglicht eine deutliche Erhöhung der Investitionen in Produkte und Dienstleistungen, von denen die Produzenten auf der ganzen Welt profitieren werden.

„Die Unternehmen von URUS werden bei neuen Entwicklungen in der Rinderindustrie führend sein“, sagt Hartmans. „Milch- und Rindfleischproduzenten sind das Herzstück dieser Organisation und deshalb wollen wir sicherstellen, dass unsere Mitglieder und Kunden Zugang zu den besten Produkten und Dienstleistungen zu einem wettbewerbsfähigen Preis erhalten. Wir wollen auch in Zukunft Ihr bevorzugter Partner für Rindergenetik, Reproduktion und Betriebsführung sein.“

Hartmans fügt hinzu: „Gemeinsam können wir uns auf die Produktion hochwertiger und gesunder Lebensmittel konzentrieren und gleichzeitig zu einer nachhaltigen, produktiven und profitablen globalen Milch- und Rindfleischindustrie beitragen“.

Über URUS
URUS (www.urus.org) wurde 2018 gegründet und ist eine Holdinggesellschaft mit genossenschaftlichem und privatem Eigentum. URUS hat starke Wurzeln in der globalen Agrarindustrie. Diese tiefe Geschichte wird durch die Unternehmen, die Urus bilden, verankert: AgSource, Alta Genetics, GENEX, Jetstream Genetics, PEAK/GENESIS, SCCL und VAS. Es wird zudem von einem weltweiten Team aus Spezialisten getragen, die sich der Bereitstellung von genetischen und betriebswirtschaftlichen Informationslösungen für Milch- und Rindfleischproduzenten zur Verbesserung der Herdenqualität und -produktivität verschrieben haben.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie Cees Hartmans, CEO unter cees.hartmans@urus.org oder Keith Heikes, COO unter keith.heikes@urus.org

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ADVANTAGE Tour Wales 2018

Vom 28. – 30. August hat unsere diesjährige ADVANTAGE Tour in Wales stattgefunden. Aus Deutschland waren 18 Teilnehmer angereist und konnten am ersten Tag sogar noch zwei zusätzliche Betriebe vorab besichtigen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den 8 tollen Gastbetrieben, die ihre Tore geöffnet haben, an alle Gäste, die diese Tour besonders gemacht haben und das Team aus Wales für die Organisation!

Die Gäste durften einige der progressivsten Milchviehbetriebe in Wales besichtigen und erhielten Einblicke in die verschiedenen Managementstrategien direkt von den Betriebsleitern und Managern. Außerdem gab es die Chance, sich mit vielen gleichgesinnten Milchproduzenten aus ganz Europa an den verschiedenen Stationen, auf den Busfahrten zwischen den Betrieben oder dem Rahmenprogramm auszutauschen.

Um auch Ihnen einen kleinen Einblick zu geben, gibt es hier ein paar Fakten zur Tour:

200Teilnehmer
3.EU Alta ADVANTAGE Tour vollendet
16Nationen verteten
4Busse zum Transport der Teilnehmer
6Herausragende Betriebe, die ihre Tore für diese Tour geöffnet haben
* Haregrove Farm | Laleston, Bridgend
* Manor Farm | St. Clears, Carmarthenshire
* Langdon Mill Farm | Begelly, Kilgetty
* Velindre Farm | St. Nicholas, Goodwick
* Littlehook Farm | Ambleston, Haverfordwest
* Fforest Farm | Newport, Pembrokeshire
2Tolle Betriebe auf der Pretour, vielen Dank an Church Farm und Worthy Farm!
24Spannende Stationen auf den Betrieben
4750Gemolkene Kühe auf allen Betrieben zusammen
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Neuigkeiten zur August Zuchtwertschätzung

1. Wir haben viele neue Bullenoptionen für Sie parat.

Noch nie zuvor gab es so viele neue Möglichkeiten an Bullen für Sie in den Alta ADVANTAGE, G-STAR und Alta511 SexedULTRA Kategorien. Die Bullen sind sehr vielfältig und schnell verfügbar!
Auf Bull Search, unserer interaktiven Bullensuche, finden Sie alle unsere Bullen und können eine Auswahl passend zu Ihren betriebsindividuellen Zielen erstellen. Für einige besondere Anforderungen, finden Sie unsere Bullenauswahl bei den Spezial(l)isten.

2. Erzeugen Sie mehr Trächtigkeiten durch das richtige Sperma!

Beginnend mit dieser Zuchtwertschätzung erhalten Sie die Möglichkeit Ihre Herdenfruchtbarkeit noch präziser und effizienter zu gestalten. Wir haben gelernt, dass das Sperma eines Bullen je nach Produktionsform – gesext oder konventionell (nicht gesext) – und Verwendung – in Kuh oder Färse – unterschiedliche Ergebnisse erzielt.

Auf Basis eines individuellen Bullen verhält sich das konventionelle Sperma in Kühen nicht genauso wie das gesexte Sperma in Färsen. Aufgrund dieser neuen Erkenntnissen haben wir unser CONCEPT PLUS Modell erweitert:

Bullen, die beim Einsatz von gesextem Sperma bei Färsen eine überdurchschnittliche Konzeptionsrate von +4% bis +9% nachweisen, erhalten die Kennzeichnung 511 CONCEPT PLUS.

Bullen mit einer überdurchschnittlichen Konzeptionsrate von +2% bis +5% beim konventionellen Sperma in Kühen erhalten die Kennzeichnung CONCEPT PLUS.

Erfahren Sie HIER mehr >>

3. Einige Kennzahlen wurden angepasst

  • NM$: Der NM$-Index hat eine neue Gewichtung. Die durchschnittliche Veränderung der Branche bedeutete einen allgemeinen Anstieg von ca. 10 NM$ pro Bullen. Einige Bullen weisen sogar größere Veränderungen auf.
  • DPR: Um den starken Rückgang der DPR (Töchterfruchtbarkeit) in der letzten Zuchtwertschätzung im April 2018 zu korrigieren, wurden eine Anpassung des Zuchtwerts vorgenommen. Dadurch gab es eine durchschnittliche Erhöhung der DPR in dieser Zuchtwertschätzung:
    • Holstein: ca. +1,4 DPR
    • Jersey: ca. +0,5 DPR
  • TPI: Der Durchschnitt aller Bullen stieg um ca. 25 TPI-Punkte an. Allerdings haben mehrere unserer töchtergeprüften Bullen bis zu über 100 TPI-Punkte dazugewonnen!

 

4. Erreichen Sie Ihre genetischen und reproduktiven Ziele, indem Sie Ihren individuellen zielorientierten genetischen Plan festlegen und verfolgen.

Definieren Sie Ihre Ziele für einen genetischen Plan mit Ihrem zuständigen Alta Mitarbeiter. Lassen Sie sich zu unserer neuen Fruchtbarkeitsbewertung beraten und finden Sie neue Bullen, passend zu Ihren Zielen!

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Das RICHTIGE Sperma erzeugt mehr Trächtigkeiten!

Seit fast 20 Jahren ist CONCEPT PLUS ein wichtiges Werkzeug, um mehr Trächtigkeiten zu erzeugen. Durch die neuen Möglichkeiten im Bereich der Datenerfassung und -analyse auf den Betrieben wird CONCEPT PLUS jetzt noch präziser. Unser Ziel ist es, Ihnen die Möglichkeit für ein effizienteres Fruchtbarkeitsmanagement zu bieten, um mehr und frühere Trächtigkeiten auf Ihrem Betrieb zu realisieren.

Wir haben gelernt, dass das Sperma eines Bullen je nach Produktionsform – gesext oder konventionell (nicht gesext) – und Verwendung – in Kuh oder Färse – unterschiedliche Ergebnisse erzielt. Auf Basis eines individuellen Bullen verhält sich das konventionelle Sperma in Kühen nicht genauso wie das gesexte Sperma in Färsen. Aufgrund dieser neuen Erkenntnissen haben wir unser CONCEPT PLUS Modell erweitert.

Was ändert sich bei CONCEPT PLUS?

Ab sofort wird es zwei verschiedene CONCEPT PLUS Kennzeichnungen geben:

 

1. CONCEPT PLUS für konventionelles Sperma bei Kühen

 

2. 511 CONCEPT PLUS für gesextes Sperma bei Färsen

Unverändert bleibt die Bewertung und Interpretation von CONCEPT PLUS. Bullen mit einer überdurchschnittlichen Konzeptionsrate von +2% bis +5% erhalten die Kennzeichnung CONCEPT PLUS.
Bullen, die beim Einsatz von gesextem Sperma bei Färsen eine überdurchschnittliche Konzeptionsrate von +4% bis +9% nachweisen, erhalten die Kennzeichnung 511 CONCEPT PLUS.

Also zeichnet alle Bullen mit einer CONCEPT PLUS Kennzeichnung eine überdurchschnittliche Fruchtbarkeit in der jeweiligen Kategorie aus. Somit können Sie sicher sein, dass sich Ihre Investition in Genetik rentiert! Ein Bulle kann sich sogar für beide Auszeichnungen qualifizieren, wenn seine Fruchtbarkeitsleistungen sowohl beim konventionellen Sperma in Kühen, als auch beim gesexten Sperma in Färsen herausragend sind.

Mit dem Einsatz von unseren CONCEPT PLUS Bullen erhalten Sie die Möglichkeit die Anzahl wert-voller Trächtigkeiten auf Ihrem Betrieb zu erhöhen und diese früher zu realisieren.

Warum können Sie auf CONCEPT PLUS vertrauen?

Unsere Daten beruhen auf echten Trächtigkeitsuntersuchungen aus progressiven, großen Herden unter Berücksichtigung verschiedenster Einflussfaktoren: zum Beispiel der Einsatz unterschiedlicher Besamungstechniker und unterschiedlicher Besamungscodes. Wir wählen unsere Bullen sorgfältig aus, verfolgen strenge Hygiene- und Biosicherheitsrichtlinien und nutzen schonende Verfahren für das Spermahandling. Außerdem treffen wir klare Selektionsentscheidungen bei Bullen mit unterdurchschnittlicher Fruchtbarkeitsleistung.

CONCEPT PLUS ist faktenbasiert. CONCEPT PLUS ist immer aktuell. CONCEPT PLUS ist der Weg zu mehr Trächtigkeiten. 

Warum sollten Sie unsere 511 CONCEPT PLUS und CONCEPT PLUS Bullen einsetzen?

Mit jeder Entscheidung, die man trifft, geht man Kompromisse ein. Welches Ziel verfolgen Sie auf Ihrem Betrieb? Wo liegen Ihre Schwerpunkte beim genetischen Plan für Ihre Herde?

Wenn Sie einen möglichst schnellen genetischen Fortschritt erzielen wollen, dann sollten Sie auf unsere neuesten genomischen Bullen setzten. Bei diesen liegen meist noch keine belastbaren Fruchtbarkeitsleistungen vor, dafür können Sie aber Ihren genetischen Fortschritt maximal be-schleunigen.

Wenn Ihr Ziel das Erreichen hoher Fruchtbarkeitsleistungen ist und Sie entsprechend möglichst viele Trächtigkeiten erzeugen wollen, dann sollten Sie auf jeden Fall auf unsere CONCEPT PLUS Bullen setzen. Nutzen Sie unsere 511 CONCEPT PLUS Bullen für den Einsatz von gesextem Sperma bei Ihren Färsen und unsere CONCEPT PLUS Bullen für die Besamungen von konventionellem Sperma bei Kühen.

Egal wie Ihre betriebsindividuellen Ziele aussehen: Wichtig ist, dass Sie diese klar definieren und auch die Genetik bei Ihren Kühen danach selektieren. Erstellen Sie zusammen mit Ihrem Alta Mitarbeiter einen genetischen Plan, der auf Ihre Ziele und Wünsche zugeschnitten ist. Dadurch kön-nen Sie sicher sein, dass sich Ihre Investition in Genetik lohnt und Sie Ihre betrieblichen Ziele schneller erreichen. Sprechen Sie uns gerne an!

Sie möchten unseren Artikel immer zur Hand haben? Hier geht es zum Download!

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Der NM$-Index hat eine neue Gewichtung

Die neuen Gesundheitsmerkmale des CDCB werden ab August in die NM$ Berechnung mit einbezogen. Sie werden zu einem Gesundheitsindex (HTH$) zusammengefasst, welcher allerdings nicht separat veröffentlicht wird.

Die Anteile (%) für die Eigenschaften in HTH$ finden Sie in Tabelle 1. LAB, MAST und METR (Labmagen, Mastitis und Metritis) machen über 80% des Index aus. Dies ist hauptsächlich auf die höheren Kosten und die Heritabilität zurückzuführen.

Tabelle 1. HTH$ Anteile der einzelnen Merkmale

MerkmalAbkürzungAnteil im HTH$-Index
MastitisMAST32.9
MetritisMETR26.5
LabmagenverlagerungLAB23.3
NachgeburtsverhaltungNGV10.3
KetoseKET4.7
MilchfieberMF2.3

HTH$ Korrelationen

Die Korrelationen zwischen HTH$ und den anderen Merkmalen in der NM$-Formel sind in der Tabelle 2 aufgeführt. HTH$ korreliert mäßig bis hoch mit den Gesundheitsmerkmalen (PL, DPR, SCS, HCR, CCR und LIV), die bereits in der Berechnung enthalten waren. Die Erblichkeit von HTH$ ist gering (0.01), so wie bei vielen der Gesundheitsmerkmale.

Tabelle 2. Genetische Korrelationen zwischen HTH$ und anderen NM$ Merkmalen

MerkmalMilchFettProteinPLDPRSCSHCRCCRLIVCA$EuterF&LBWC
HTH$0.030.080.040.560.42−0.440.180.360.550.33−0.010.02−0.26

Der neue NM$-Index

Einen Vergleich der Formeln (NM$) 2017 und 2018 finden Sie in Tabelle 3. Die Zunahme von HTH$ zu NM$ führt zu etwas weniger Gewicht von einigen, in dieser Formel enthaltenen Merkmalen. Zusätzlich zu den neuen Gesundheitsmerkmalen wird im NM$-Index nun etwas mehr Wert auf die Inhaltsstoffe gelegt. Die Gewichtung von SCS nimmt ab, da die indirekten, korrelierten Gesundheitskosten nun direkt auf HTH$ umgelegt werden.

Das Verhältnis von Fett zu Protein verschiebt sich zugunsten von Fett, da der Preis für Fett steigt und für Protein sinkt (siehe Tabelle 4).

Der Schwerpunkt auf die Zellzahl (SCS) nimmt ab, da Mastitis (MAST) nun direkt über den HTH$-Index aufgenommen wird. Der Anteil der Lebensleistung (PL) nimmt ebenfalls leicht ab, da hohe Laktationen bei den derzeitigen Preisen für Remontierungsfärsen weniger wertvoll sind.

Tabelle 3. Net Merit $ Merkmalsanteile

Merkmal2017 NM$2018 NM$
Milch-0.7-0.7
Fett23.726.8
Protein18.316.9
PL13.412.1
SCS-6.5-4.0
DPR6.76.7
HCR1.41.4
CCR1.61.6
CA$4.84.8
LIV7.47.3
HTH$-2.3
UDC7.47.4
FLC2.72.7
BWC-5.9-5.3

NM$ 2017 gegenüber NM$ 2018

Tabelle 4. Preise für Inhaltsstoffe zur Berechnung des NM$ (US Datenbasis)

JahrFett ($/lb)Protein ($/lb)F:P Verhältnis
20172.611.871.4
20162.312.101.1
20152.302.241.0
20142.383.390.7

Genetischer Fortschritt

Tabelle 5 zeigt den zu erwarteten genetischen Fortschritt je Merkmal der NM$ Formeln 2017 und 2018 an.

Die neue Formel 2018 führt zu mehr genetischem Fortschritt für Fett, Protein und Fundament und weniger Fortschritt für die Merkmale: Lebensleistung (PL), Töchterfruchtbarkeit (DPR), Abkalbeeigenschaften(CA$) und der Konzeptionsrate für Färsen (HCR).

Die Korrelation zwischen den Indizes 2017 und 2018 NM$ ist sehr hoch. Für die aktuellen genomische Holstein Bullen beträgt die Korrelation 0.998 und für die aktuellen aktiven töchtergeprüften Bullen 0.999.

Von den aktuellen Top 100 NM$ genomischen Bullen bleiben 88 unter den Top 100 NM$ mit der neuen Berechnung.

Von den Top 100 NM$ töchtergeprüften Bullen bleiben 95 unter den Top 100.

Tabelle 5. Erwarteter genetischer Fortschritt von NM$

Merkmal2017 NM$ (Merkmalsänderung pro Jahr)2018 NM$ (Merkmalsänderung pro Jahr)
Milch104104
Fett5.55.9
Protein3.73.8
PL0.540.51
SCS-0.02-0.02
DPR0.180.16
CA$3.53.4
HCR0.210.20
CCR0.420.42
LIV0.380.38
HTH$0.90.9
BWC-0.08-0.08
UDC0.050.05
FLC0.020.03

Ihr individueller genetischer Plan

Sich immer wieder ändernde Indizes sind der beste Beweis dafür, dass ein individueller genetischer Plan die sicherste Lösung für Ihre Herde ist. Mit einem individuellen genetischen Plan können Sie genau die Bullen finden, die zu Ihren betrieblichen Zuchtzielen passen und somit Ihren eigenen Index erstellen. Lassen Sie sich nicht vorschreiben, welche Bullen die vermeintlichen Spitzenreiter sind, denn für Ihren Betrieb können dies, je nach Anforderungen, ganz andere Bullen sein, als die mit dem höchsten NM§ oder TPI.

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Neuer Geschäftsführer bei Alta Deutschland

Nach 24 Jahren wechselt die Führung bei Alta Deutschland. Michael Wenzlau (rechtes Bild) startete 1994 die Alta Deutschland GmbH als Tochterunternehmen von Alta Genetics Inc. und hat seitdem das Unternehmen stetig weiter ausgebaut. In den zwei Jahrzehnten ist viel passiert: Das Unternehmen hat sich von einem reinen Transaktionsgeschäft zu einem echten Partner im gesamten Betriebsgeschehen entwickelt. Die Mitarbeiterzahl ist von damals 2 auf aktuell über 70 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gestiegen. Nicht alle Mitarbeiter sind im Außendienst tätig, mittlerweile besteht ein Großteil unseres Teams aus Repromanagern und Repromanagerinnen, die direkt auf den Betrieben für das komplette Fruchtbarkeitsmanagement verantwortlich sind. Außerdem haben wir Spezialisten in den Bereichen der Betriebswirtschaft, Veterinärmedizin und Reproduktion für eine individuelle Beratung im Team.

Michael Wenzlau bleibt dem Unternehmen Alta erhalten und wird ab sofort die Führung für den europäischen Markt übernehmen. Dadurch wird das Geschäft in Deutschland auch in Zukunft von großem Interesse für ihn sein: „Vielen Dank für Ihr Vertrauen und die spannenden letzten 24 Jahre, die ich gemeinsam mit Ihnen für den Aufbau und die Entwicklung von Alta Deutschland zu einem verlässlichen und innovativen Partner für progressive Rinderhalter in Deutschland nutzen durfte. Es hat mir sehr viel Freude gemacht! Ich werde mich zukünftig in meiner neuen Position mit der Entwicklung von Alta in Europa beschäftigen. Meine Aufgaben in Deutschland wird Malte Klingelmann, der in den letzten 6 Jahren die Abteilung AltaValueServices sehr erfolgreich weiterentwickelt hat, übernehmen. Malte Klingelmann genießt dabei mein vollstes Vertrauen.“

Wir freuen uns, dass Malte Klingelmann (linkes Bild) die Position des neuen Geschäftsführers angenommen hat und Jörg Dornwell sein Stellvertreter wird. Seit sechs Jahren ist Malte Klingelmann bei Alta Deutschland für den Bereich Alta Value Services und die betriebswirtschaftliche Beratung verantwortlich. Ab dem 1. Juli 2018 wird Martin Gorski diesen Bereich übernehmen. Wir freuen uns, mit Martin Gorski einen kompetenten Nachfolger gefunden zu haben, der durch seinen Hintergrund im Bankwesen viel Erfahrung für die Beratung landwirtschaftlicher Betriebe mitbringt. Malte Klingelmann wird das Unternehmen mit neuen Ideen, aber  ganz im Sinne der Philosophie von Alta Deutschland weiterführen: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung – mit dem Ziel, mit beiden Ohren ganz nah am Milchproduzenten zu bleiben.“

Auch mit der neuen Besetzung in der Position des Geschäftsführers und in der betriebswirtschaftlichen Betreuung können Sie demnach versichert sein, dass Alta Deutschland auch in Zukunft der kompetente Partner für Sie und Ihren Betrieb bleiben wird.

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Ein Einblick in das Unternehmen Alta

In diesem Jahr durften wir schon einige Trainees & Praktikanten in unserem Unternehmen begrüßen. Wir freuen uns immer über wissbegierige, motivierte und aufgeschlossene Menschen, die einen Einblick in unser Team erhalten wollen. Aber was bewegt die jungen Menschen bei uns ein Praktikum oder sogar einen Trainee zu machen? Wir haben mal nachgefragt, wie unseren derzeitigen Praktikanten/innen die Zeit bei Alta gefallen hat:

``Mit dem Wunsch „überall mal reinzugucken“ bin ich in das Praktikum bei Alta gestartet. Die gute innerbetriebliche Struktur macht es möglich viele Schichten und Seiten des Unternehmens und der ausgeführten Tätigkeiten kennenzulernen. Bei Problemen wurde einem geholfen und die Mitarbeiter standen einem mit Rat und Tat zur Seite, um Unterstützung zu geben. Man war nicht der überflüssige Praktikant, der zum Kaffee kochen oder kopieren eingeteilt wird, sondern wurde mit wichtigen und verantwortungsvollen Aufgaben betreut, die nicht einfach in der Ablage P landeten, jedoch ihren Zweck im Unternehmen erfüllen. Durch Einblicke in das Repromanagement auf verschiedenen Betrieben konnte ich meine praktischen Fähigkeiten im Umgang mit den Tieren, sei es das Besamen oder Behandeln von Kühen, verbessern und profitiere von den Erkenntnissen auch in meiner weiteren beruflichen Laufbahn. Abschließend kann ich nur jedem empfehlen ein Praktikum bei Alta in Erwägung zu ziehen. Die Erfahrungen sind allesamt positiv und die Einsatzbereiche sehr vielschichtig und informativ.``
Jörg Schreinecke
``Das Unternehmen Alta kenne ich durch meinen landwirtschaftlichen Hintergrund. Ich habe mich für ein Praktikum bei Alta entschieden, da dort nicht nur der Verkauf von Rindergenetik im Fokus steht, sondern ein großer Wert auf die Unterstützung der Landwirte in Richtung Managementfragen gelegt wird. In den 12 Wochen habe ich in allen Bereichen einen Einblick bekommen. Ich durfte in der Zeit mehrere Außendienstmitarbeiter begleiten und konnte mir so einen guten Eindruck über deren Arbeit mit den Kunden verschaffen. Ebenso durfte ich einige Repromanager begleiten. Ich war in der Zeit sowohl in den westlichen als auch in den östlichen Bundesländern unterwegs. Vor allem die Strukturen in den östlichen Bundesländern waren doch sehr imponierend. Was mir in allen Bereichen aufgefallen ist, war der positive Umgang aller Mitarbeiter untereinander, stets freundlich, offen und vor allem immer hilfsbereit bei Fragen oder Anliegen aller Art.
In meiner Zeit bei Alta bin ich sehr viel herumgekommen und konnte so viele Eindrücke gewinnen und dadurch viel dazulernen. Das Praktikum war insgesamt eine tolle Erfahrung, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Das dazugelernte wird mich mit Sicherheit auch in Zukunft noch weiter unterstützen.``
Marvin Kriesmann
``Das Zusammenspiel zwischen Genetik und Fruchtbarkeitsmanagement fasziniert mich schon sehr lange. Alta ist eine Firma, welche den Betrieben nicht nur eine qualitativ hochwertige Genetik liefert, sondern ebenfalls eine individuelle Betriebsberatung und somit langfristige, vertrauensvolle Kundenbeziehungen aufbaut. Dies war für mich der Hauptgrund meinen Berufsstart bei Alta beginnen zu wollen. Seit dem 01.Februar 2018 bin ich als Trainee bei Alta unterwegs. Die ersten vier Monate vergingen wie im Flug und ich fühle mich bereits gut angekommen in der Alta-Familie. Besonders gut an dem Traineeprogramm gefällt mir, dass die einzelnen Stationen und Hospitationen bei den Kollegen nicht nach einem starren Muster verlaufen, sondern individuell auf meine Interessen und Wünsche eingegangen wird. Bisher konnte ich bereits viele Kollegen und deren Aufgabenfelder kennenlernen. Ob der Spermaverkauf und die Betriebsberatung der Außendienstmitarbeiter, die Brunstbeobachtung und Besamung mit den Repromanagern oder auch der Büroalltag in Uelzen, es wird nie langweilig. Ich freue mich sehr auf die weitere Zeit bei Alta und bin schon sehr gespannt, was diese alles mit sich bringen wird. ``
Sophie Buchholtz

Du bist auch interessiert an unserem Traineeprogramm oder einem Praktikum? Dann schau auf unserer Karriereseite vorbei und bewirb dich jetzt!

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Zuchtwertschätzung – April 2018

Zu dieser Zuchtwertschätzung wurden sechs neue Gesundheitsmerkmale veröffentlicht. Zudem hat sich die Berechnung für die Merkmale DPR und PL angepasst, wodurch viele Bullen neu eingestuft worden sind. Bei uns finden Sie alle Informationen und Neuigkeiten, um immer auf dem Laufenden zu bleiben!

Wir setzen schon lange nicht mehr auf einen „Einer-für-Alle“-Index, den nationale Indizes wie TPI oder RZG darstellen. Wir wissen, dass unsere Kunden unterschiedliche Anforderungen haben und verschiedene betriebliche Ziele verfolgen. Was wollen Sie in Zukunft für Kühe in Ihrer Herde stehen haben? Worauf legen Sie am meisten Wert – Milchleistung, Inhaltsstoffe, gute Fruchtbarkeit oder ein langes produktives Leben? Die Liste lässt sich beliebig verändern und erweitern – wichtig ist, dass Sie die Bullen finden, die zu Ihren individuellen betrieblichen Zielen passen!

Mit einem individuellen genetischen Plan können Sie genau die Bullen finden, die zu Ihren betrieblichen Zuchtzielen passen und somit Ihren eigenen Index erstellen. Lassen Sie sich nicht vorschreiben, welche Bullen die vermeintlichen Spitzenreiter sind, denn für Ihren Betrieb können dies, je nach Anforderungen, ganz andere Bullen sein, als die mit dem höchsten Gesamtzuchtwert. Setzen Sie Schwerpunkte auf die Merkmale, auf denen Sie den meisten Fokus in Ihrer Herde legen.

Mit BullSearch, unserer interaktiven Bullensuche, können Sie ganz einfach einstellen, auf welche Merkmale Sie besonderen Wert legen und somit die Bullen selektieren, die zu Ihrem genetischen Plan passen.

Wir beraten Sie gerne! Zusammen mit einem unserer vertrauensvollen Außendienstmitarbeiter können Sie Ihren individuellen genetischen Plan erstellen – kontaktieren Sie uns einfach oder sprechen Sie Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter an.

Lesen Sie hier, welche Bullen sich in den verschiedenen Gruppen durchsetzen konnten und welche Änderungen es in dieser Zuchtwertschätzung gab. Auch finden Sie unseren Flyer zum Download und unsere Topliste praktisch zum Ausdrucken in A4 Format. Viel Spaß beim Lesen!

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April 2018 | Genomische Bullen

Genomische Zuchtwerte erlauben es uns, spannende Bullen früher einzusetzen! Sie können beruhigt sein, dass diese Bullen ihr genetisches
Versprechen halten werden, da genomische Zuchtwerte eine derzeitige Verlässlichkeit von nahezu 70% für Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale bieten.

Bei Alta läuft jeder Bulle verschiedene Stufen in seiner Karriere und nur die besten können sich beweisen. Warum wir unsere Bullen in verschiedene Gruppen teilen und welche Qualifikationen benötigt werden, erfahren Sie hier!

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ALTA ADVANTAGE

Unsere 19 neuesten Bullen sind exklusiv für die Herden unserer Alta ADVANTAGE Partner verfügbar. Die Alta Advantage Bullen sind unsere Elite und verfügen über außerordentliche Zuchtwerte.

Neue, junge Bullen produzieren einfach nicht genug Sperma, um problemlos für alle Betriebe weltweit verfügbar zu sein. Demnach geben wir, während der Spermabestand aufgebaut wird, loyalen Alta Advantage Partnern vorrangigen Zugang zu diesen jüngsten Spitzenbullen.

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G-STAR

Wenn ein Bulle genug Sperma produziert, steigt er in die Gruppe der G-STARS auf. Mit 23 aktuellen G-STAR Bullen in dieser Zuchtwertschätzung, sind diese Bullen nun für alle Betriebe verfügbar. Diese Gruppe beinhaltet ein breites Sortiment an Eigenschaften für diverse Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale und die passenden Bullen für jeden individuellen genetischen Plan.

 

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FUTURE STAR

Ungefähr ein Jahr nachdem ein Bulle in die Produktion eingestiegen ist, erhalten wir die ersten Daten bezüglich seiner Fruchtbarkeit und des paternalen Kalbeverlaufs. Wir sammeln diese Daten, analysieren die Ergebnisse und vergeben die FUTURE STAR Bezeichnung nur an Bullen, die eine überdurchschnittliche Fruchtbarkeit aufweisen und deren Werte für den paternalen Kalbeverlauf (SCE) und der paternalen Totgeburtenrate (SSB) unter 8 liegen.

In dieser Zuchtwertschätzung haben 18 Bullen einen Platz auf unserer FUTURE STAR Topliste bekommen. Dies bedeutet, dass sie genug Beobachtungen von Trächtigkeitsuntersuchungen erworben haben, um den hohen Fruchtbarkeitsstatus CONCEPT PLUS zu erhalten. Zusätzlich haben sie genug Nachzucht, um ihren leichten Kalbeverlauf nachweisen zu können.

 

FUTURE STARS  sind das Mittel der Wahl, wenn Sie von dem höchsten genetischen Potential profitieren wollen, aber die zusätzliche Verlässlichkeit der geprüften Fruchtbarkeit und des Kalbeverlaufs der Vererber bevorzugen. Es könnte sein, dass Sie dadurch auf etwas Leistung und Gesundheit im Vergleich zu den verfügbaren G-STARS und Alta ADVANTAGE Bullen verzichten müssen, aber Sie gewinnen Sicherheit, weil Sie wissen, dass Sie ihre Chancen für eine Trächtigkeit und ein lebendiges Kalb aufgrund einer leichten Kalbung erhöht haben. Ein absolutes Plus an Sicherheit, insbesondere für Ihre Färsen.

 

Mit dem Wissen um die Unterschiede der einzelnen Bullenkategorien können Sie das durchschnittliche, genetische Level jeder einzelnen Gruppe in der unten aufgeführten Tabelle vergleichen. Sie werden sehen, dass die neuesten Alta ADVANTAGE Bullen den höchsten genetischen Durchschnitt erreichen, gefolgt von den G-STARS Bullen und abschließend die FUTURE STARS, mit der höchsten Zuverlässigkeit, folgen.

TPI Milch Fett Eiweiß PTAT UDC FLC SCE PL DPR SCS
Alta ADVANTAGE  2707 1534 82 61 2,11 2,16 1,39 6,9 5,9 1,3 2,82
G-STAR 2636 1514 77 58 2,05 2,01 1,31 7,1 5,5 0,9 2,84
FUTURE STAR 2549 1526 75 56 1,57 1,81 1,02 6,5 5,1 0,1 2,82

Es ist außerdem wichtig anzumerken, dass jeder einzelne Bulle auf unserer aktuellen Liste der töchtergeprüften Bullen, unseren PROVEN STARS seine Karriere auf der genomisch-geprüften Liste angefangen hat. Die Erfolgsbilanz für unsere gegenwärtigen genomischen Favoriten ist erheblich. In jeder Zuchtwertschätzung sehen wir, dass die genomischen Bullen ihre anfänglichen Vorhersagen einhalten und letztendlich in die Riege der töchtergeprüften Bullen eintreten.

Vertrauen Sie auf unsere genomisch-geprüften Bullen der Gruppen Alta ADVANTAGE, G-STAR und FUTURE STAR und maximieren Sie den genetischen Fortschritt Ihrer Herde. Wählen Sie die Bullen, die zu Ihren individuellen genetischen Zielen in Leistung, Gesundheit und Exterieur passen.

 

*Achtung: Alle Daten beziehen sich auf unsere aktuelle Top-Liste. Sie finden darüber hinaus noch viele weitere Bullen in unserem Angebot, die zu Ihren Zielen und den Bedürfnissen Ihrer Herde passen. Sprechen Sie uns einfach an, oder nutzen Sie BULLSEARCH, unsere interaktive Bullensuche.

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5 Fakten zur Zuchtwertschätzung im April 2018

1. Verluste bei den Zuchtwerten für PL und DPR und Indexwerten bei den meisten Holsteinbullen

  • Das Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB) hat die Berechnung des Zuchtwertes “Productive Life (PL)” angepasst, was zu größeren Beeinflussungen als erwartet geführt hat. Und das nicht nur beim PL-Zuchtwert.
  • Die aufgetretene Änderung ist keine Basisanpassung der Zuchtwerte. Es wurde festgestellt, dass einige Bullen zu hoch oder zu niedrig eingeschätzt wurden. Um mehr Sicherheit im genomischen Modell zu erzielen, wurde diese Einschränkung vollzogen. Die meisten Bullen erreichen in dieser Zuchtwertschätzung durchschnittliche Werte für TPI und NM $. Besonders die Top-Bullen verzeichneten starke Rückgänge.
  • Durch die Berechnung wurde laut CDCB der Durchschnitt wie folgt angepasst:
    Derzeit vermarktete genomische HO Bullen: ↓1.5 PL | ↓1.4 DPR | ↓37 $NM
    Derzeit vermarktete töchtergeprüfte HO Bullen: ↓0.8 PL | ↓1.0 DPR | ↓18 $NM
    Derzeit vermarktete genomische JE Bullen: ↓2.0 PL | ↓0.8 DR | ↓56 JPI
    Derzeit vermarktete töchtergeprüfte JE Bullen: ↓1.0 PL | ↓0.7 DPR | ↓26 $NM

 

Was bedeutet das für Sie?
Um bisherigen Überschätzungen Rechnung zu tragen, bereiten Sie sich darauf vor, dass niedrigere Werte für PL, DPR, TPI und NM $ der neuen Zuchtwertschätzung für die meisten Bullen auftreten. Der branchenweite Abfall der Zuchtwerte bedeutet auch, dass Sie Ihre Zielsetzungen bei den einzelnen Zuchtwerten der neuen Situation anpassen sollten.

 

2. Nicht reinrassige Jerseys (gekennzeichnet mit einem JX im Namen) sind im JPI abgefallen

  • Das CDCB erweiterte sein bestehendes Rassen-Modell um zusätzliche genomische Bewertungen. Alle Jerseys, die andere Rassen in ihrem Pedigree aufweisen, werden mit JX in ihrem Namen gekennzeichnet.
  • Zu den oben erwähnten Änderungen, wurden bei den nicht reinrassigen JX-Bullen größere Veränderungen in deren JPI festgestellt.
  • Holsteins und reinrassige Jerseys zeigen keinen erkennbaren Effekt durch den Wechsel im Rassen-Modell.

 

3. CDCB veröffentlicht sechs neue Gesundheitsmerkmale

  • Die Merkmale werden als Widerstandsfähigkeit gegen bestimmte Krankheiten definiert. Folgende sechs Gesundheitsmerkmale sind ab dieser Zuchtwertschätzung neu verfügbar: Milchfieber, Labmagenverlagerung, Mastitis, Metritis, Ketose und Nachgeburtsverhalten.
  • Die neuen Gesundheitsmerkmale sind derzeit in keinem der branchenüblichen Indizes, auch bei Alta nicht, enthalten. Auf der Alta BullSearch Seite sind die Merkmale im entsprechenden Abschnitt der einzelnen Bullen und innerhalb des Excel-Downloads zu finden.
  • Wir haben für Sie alle relevanten Informationen zu den neuen Gesundheitsmerkmalen HIER zusammengefasst.

 

4. Großes Bullenangebot- unabhängig von genetischen Plänen!

  • Für unseren treuen Advantage Kunden stehen 19 beeindruckende Bullen zur Verfügung
  • Die Liste der G-Stars wurde um 25 neue Holsteiner- und Jersey-Bullen erweitert
  • 13 Concept-Plus Bullen haben einen niedrigen Abkalbe-Zuchtwert erhalten und wurden somit als Future-Stars eingestuft
  • Um an den bestehenden Erfolg der Future-Stars anzuknüpfen, sind die neuen Top-Bullen auf der töchtergeprüften Liste allesamt ehemalige Future-Stars.

 

5. Als Erinnerung: Ein guter, individueller genetischer Plan ist wichtig. Wir helfen Ihnen die passenden Bullen für Ihre Wünsche und Zielsetzungen zu finden. Sprechen Sie uns an!

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Der hohe Wert geringer Erblichkeiten

Tatsache ist, dass die Heritabilität von Merkmalen oft missverstanden wird. Einfach gesagt, bedeutet die Heritabilität, also die Erblichkeit, wie viel des Unterschieds in der tatsächlichen Leistung auf der Genetik basiert, anstatt auf dem Einfluss des Management oder der Umwelt.

Zum besseren Verständnis stellen Sie sich zwei Kühe in verschiedenen Herden vor. Wie viel von ihrem Milchleistungsunterschied ist auf die Genetik zurückzuführen und wie viel auf das Management oder die Umwelt? Es stellt sich heraus, dass etwa 30% auf Genetik und 70% auf Management und Umwelt zurückzuführen sind. Daher hat Milchleistung eine Erblichkeit von 0,30.

Wie sieht dieses Verhältnis im Bereich Fruchtbarkeit aus? Management und Umwelt machen 96% der Unterschiede zwischen den Töchtern aus, sodass der Einfluss der Genetik nur 4% beträgt. Somit hat DPR eine Erblichkeit von 0,04.

Die Merkmale, die am häufigsten mit einer geringen Erblichkeit in Verbindung gebracht werden, sind die Gesundheitsmerkmale – Nutzungsdauer (PL), Töchterfruchtbarkeit (DPR) und der somatische Zellgehalt (SCS). Viele Produzenten glauben, dass eine geringe Heritabilität in einem geringeren oder langsameren genetischen Fortschritt resultiert. Aber es wäre falsch, zu denken, dass Merkmale wie DPR, PL oder SCS aufgrund von geringen Heritabilitäten zu vernachlässigen sind, weil sie keinen Einfluss haben.

Die Perspektive ist wichtig

In der Genetik zeigt sich Genauigkeit, wenn Ergebnisse innerhalb einer Herde verglichen werden. Diese sogenannte Kontrollgruppe wird in einer Herde innerhalb einer bestimmten Laktationsgruppe und einer bestimmten Abkalbezeit beobachtet. Durch die Evaluierung innerhalb einer Kontrollgruppe wird der Effekt durch Management und Umwelt stark reduziert.  Wir haben effektiv mehr Kontrolle über die Bewertung, um die tatsächlichen Auswirkungen der Genetik besser zu bewerten.

Die Gesamterblichkeit für Gesundheitsmerkmale wie DPR und PL ist gering. Wenn wir allerdings die Ergebnisse innerhalb der einzelnen Kontrollgruppen betrachten, erfahren wir den wahren genetischen Einfluss.

Die Wahrheit liegt in den Zahlen

Nehmen Sie die Auswertung eines echten Milchviehbetriebes mit 1500 Kühen und sehr guten Fruchtbarkeitsergebnissen als Bespiel. Alle erstlaktierenden Kühe wurden, basierend auf dem DPR Zuchtwert ihres Vaters, in vier Gruppen aufgeteilt. Hier ist eindeutig ersichtlich, dass die Töchter der Bullen mit hohem DPR Zuchtwert schneller tragend wurden, als solche von Bullen mit niedrigem DPR Zuchtwert.

Denken Sie an eine Herde mit einer Pregrate von 22% und einem Durchschnitt von 130 offenen Tagen. Wenn der Betriebsleiter einen Bullen mit einem DPR von +3.0 auswählt, um 100 Töchter zu züchten, dann erwarten wir, dass diese Töchter im Durchschnitt eine Pregrate von 25% und durchschnittlich 118 offenen Tage haben.

Anzahl der KüheDurchschnitt Bulle DPRPregRate
Top 25% für DPR1742.327%
Niedrigste 25% für DPR137-1.120%
Unterschied3.47%

Dasselbe gilt für die Nutzungsdauer. Trotz der geringen Erblichkeit von weniger als 9% kann PL einen echten und spürbaren Unterschied in Ihrer Herde erzeugen.

Die untenstehende Tabelle vergleicht, wie lange die Töchter der zehn besten PL-Bullen und Töchter der untersten zehn PL-Bullen der Branche in einer bestimmten Herde bestehen. Sie können sehen, dass ein höherer Prozentsatz von Töchtern mit hohem PL, die durch die dunkelblauen Balken dargestellt werden, in einer Herde verbleiben, als Nachkommen der niedrigen PL-Bullen. Wenn Sie also PL in ihren genetischen Plan integrieren, züchten Sie gesündere, langlebigere Kühe in Ihrer Herde.

Fokus auf wirtschaftlichen Wert

Als progressiver Milchproduzent sollten Sie sich von der geringen Heritabilität der Gesundheitsmerkmale nicht davon abhalten lassen, die richtigen genetischen Mittel für Ihre Herde zu nutzen. Gesundheitsmerkmale sind wirtschaftlich wichtig und Verbesserungen in diesen Bereichen können enorme wirtschaftliche Auswirkungen für Ihren Betrieb haben.

Es gibt viele Merkmale, die eine sehr hohe Heritabilität, aber keine wirtschaftliche Bedeutung haben. Mit anderen Worten, wir können sehr schnell Fortschritte für diese Merkmale erzielen, aber wir erhalten dadurch keine profitablere Kuh.

Beispiele dafür sind Fellfarbe und Hornlosigkeit. Beide Merkmale haben eine Erblichkeit von 100%, da sie rein genetisch bestimmt werden. Wir können Kühe also in einer Generation rot oder hornlos züchten, aber was ist der wirtschaftliche Wert für einen Milchviehbetrieb?

Im Vergleich dazu ist der wirtschaftliche Wert von fruchtbareren Kühen, die aufgrund von weniger Stoffwechselproblemen, weniger Fällen von Mastitis und weniger Kalbeschwierigkeiten länger leben, deutlich erkennbar. Diese genetischen Merkmale machen eine Kuh für jeden Betrieb deutlich profitabler.

Management Tipps für die Selektion

Wenn Sie Ihren genetischen Plan festlegen oder neu bewerten, sollten Sie die folgenden Tipps beachten, um den Fortschritt in Richtung Ihrer Ziele zu maximieren.

1. Definieren Sie Ihre Ziele
Sie können damit beginnen, die häufigsten Gründe für die Merzung in Ihrer Herde zu ermitteln, um die wichtigsten Gesundheitsprobleme auf Ihrem Betrieb zu ermitteln. Ist es die Reproduktion, Milchproduktion oder Mastitis? Diese Information gibt Ihnen die Grundlage, um Zuchtentscheidungen zu treffen, die Ihre Herde nach vorne bringt.

2. Wählen Sie Ihre eigenen Werkzeuge aus
Gesundheitsmerkmale bieten Milchproduzenten einige leistungsstarke Werkzeuge, um bei schwacher Fruchtbarkeit, metabolischen Problemen, hohen Raten von Schwergeburten und dergleichen zu korrigieren. Finden Sie heraus, wie wichtig Ihnen die einzelnen Merkmale sind und legen Sie bei der Auswahl von Bullen einen Schwerpunkt auf ebensolche Merkmale.

3. Passen Sie die Lösung an Ihren Betrieb an
Da Standardzuchtwerte der Industrie unterschiedlich sind und sich ihre Gewichtung für Gesundheitsmerkmale ebenfalls ständig verändert, sollten Sie nicht davon ausgehen, dass sie Ihre individuellen Ziele und Bedürfnisse widerspiegeln. Arbeiten Sie mit Ihrem Alta Berater zusammen, um sicherzustellen, dass Ihr genetischer Plan auf Ihre individuelle Situation und Ihre Ziele zugeschnitten ist.

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Die neuen Gesundheitsmerkmale

Der „Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB)“ hat in der Zuchtwertschätzung von April 2018 sechs neue Gesundheitsmerkmale für alle Rassen hinzugefügt.

Bei den Merkmalen handelt es sich um die Widerstandsfähigkeit bzw. Resistenz der Tiere gegenüber bestimmten Krankheiten. Umso positiver bzw. höher dieser Wert ist, desto widerstandsfähiger ist das Tier. Ein niedriger, negativer Wert bedeutet wiederum, dass ein Tier empfindlicher und weniger widerstandsfähig gegen die Krankheit ist.

Zur Verdeutlichung ein Beispiel: In einer Herde erkranken durchschnittlich 10% der Tiere an Mastitis. Wenn in dieser Herde ein Bulle mit einem PTA (Zuchtwert) von +3 für Mastitiden eingesetzt wird, erwarten wir, dass die Töchter dieses Bullen eine durchschnittliche Häufigkeit von 7% an Mastitiden aufweisen. Dies wäre 3% weniger als der Herdendurchschnitt.

Die Erkrankungshäufigkeiten erstrecken sich von 1,3% für Milchfieber bis zu 10,2% für Mastitiden. Die wirtschaftlichen Auswirkungen in einem Krankheitsfall wurden ebenfalls geschätzt. Die auftretenden Kosten reichen von 28 USD (ca. 23 €) für eine Ketose bis hin zu 197 USD (ca. 160 €) für eine Labmagenverlagerung.
Die Erblichkeit dieser Merkmale ist nach wie vor relativ gering. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie mit diesen Merkmalen keine Fortschritte erzielen können! Lesen Sie HIER, warum Sie trotz geringer Heritabilität einen großen wirtschaftlichen Einfluss haben können!

Die Mastitis-Resistenz korreliert sehr stark mit dem Zuchtwert der somatischen Zellen. Darüber hinaus weisen die neuen Gesundheitsmerkmale keine bedeutenden Korrelationen zu Ertragsmerkmalen auf. Eine Selektion auf Fett- und Proteingehalt verursacht somit keine Einbußen bei der Gesundheit.

Da die neu entwickelten Gesundheitsmerkmale bereits mit zuvor verfügbaren Merkmalen korrelieren, wurden bei diesen Merkmalen bereits Fortschritte erzielt. Die Daten weisen Korrelationen von bis zu 0,39 mit Produktivität, bis zu 0,47 mit Lebenseffektivität und bis zu 0,59 mit DPR auf.

Die zur Bewertung der Merkmale verwendeten Daten, wurden in US-Herden gesammelt und gemeldet. Diese wurden strengen Prüfungen unterzogen, um eine möglichst hohe Genauigkeit sicherzustellen.

HIER finden Sie eine Übersicht der neuen Merkmale als PDF. Sollten Sie Fragen zu den neuen Gesundheitsmerkmalen haben, wenden Sie sich gerne an uns.

Weitere, detaillierte Informationen zu den einzelnen Merkmalen finden Sie auf der Seite des CDCB (auf Englisch):

 

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Zukünftige Leistung über die durchschnittlichen Tageszunahmen vorhersagen

Färsen werden immer häufiger mit Hilfe genomischer Typisierung einem Ranking unterzogen, welches als wichtige Entscheidungshilfe für ein strategisches Management genutzt wird. Dies ist aber nicht der einzig mögliche Weg. Wenn Sie nicht nur auf die Maximierung Ihres genetischen Fortschrittes bedacht sind, sondern auch auf Ihren zukünftigen Gewinn, gibt es alternative Methoden, um zu entscheiden, welche Färse den Betrieb verlassen soll und welche nicht.

Durchschnittliche Tageszunahmen als Selektionskriterium?

Verweise auf durchschnittliche Tageszunahmen (average daily gain= ADG) stammen typischerweise aus der Fleischindustrie und in letzter Zeit auch von Fütterungswissenschaftlern und Forschern. Studien bei Milchrindern haben gezeigt, dass einzelne Betriebe einen Einfluss der durchschnittlichen Tageszunahmen auf das zukünftige Potential der Milchleistung feststellen. Eine Studie der Cornell University hat bewiesen, dass jedes zusätzliche Kilogramm an Tageszunahmen bei Kälbern vor dem Absetzen in 1,113 Kilogramm mehr Milch in deren ersten Laktation zur Folge hat.

Das individuelle Wiegen von Kälbern zu festgelegten Zeitpunkten im ersten Lebensabschnitt erfasst die durchschnittlichen Tageszunahmen, welche ein effektives Mittel für die Vorhersage der Tiere mit den höchsten Leistungen in der ersten und folgenden Laktationen sein können.

In der untenstehenden Tabelle wird dies verdeutlicht. Auf diesem 2850- Kuh Holstein Betrieb in Wisconsin werden die Gewichte jedes einzelnen Kalbes bei der Geburt und beim Absetzen ermittelt. Anschließend wird mit der Herdenmanagement Software die durchschnittliche Tageszunahme jeden Tieres berechnet.

Tabelle 1Anzahl der TiereADGØ 305ME 1. Laktation
Gruppe 1 - Top 25% mit höchstem ADG332988 g15.016 kg
Gruppe 2 - Unterste 25% mit niedrigstem ADG304757 g14.442 kg
Unterschied231 g574 kg

Hier haben wir alle Tiere in der ersten Laktation basierend auf ihrer ursprünglichen durchschnittlichen Tageszunahme in Quartile eingeteilt. Die besten Tiere nahmen fast 1 kg pro Tag von der Geburt bis zum Absetzen zu, während die schlechtesten 25% der Tiere in der gleichen Zeit nur geringe Zunahmen von 757 g am Tag erreichten.

In der kurzen Zeit von zwei Jahren bis die Kälber in die melkende Herde gelangen, entsteht ein Unterschied zwischen den Tieren mit den höchsten zu den niedrigsten Tageszunahmen von beeindruckenden 574kg mehr produzierter Milch in durchschnittlicher 305-Tagesleistung. Das spiegelt die Ergebnissen der oben genannten Studie der Cornell Universität 2012 wider.

Genetik macht den Unterschied

Gehen wir mit der Analyse einen Schritt weiter, zeigt sich die Genetik in besseren und gesünderen Kälbern, die jeden Tag mehr wachsen.

Teilen wir die Gruppen der Analyse von oben in Tabelle 1 in zwei separate genetische Gruppen, sieht man wie sich die Tiere in jeder Gruppe im Verhältnis zu ihrer genetischen Vorhersage entwickeln. Das zeigt uns, ob durchschnittliche Tageszunahmen Auswirkungen darauf haben, was ein Tier aufgrund seines genetischen Potentials leisten kann.

Tabelle 2 zeigt ausschließlich Kühe der ersten Laktation, die sich in der Gruppe der besten 25% Färsen mit den höchsten durchschnittlichen Tageszunahmen von Geburt bis zum Absetzen befanden.  Innerhalb dieser Gruppe vergleichen wir die 305-Tageleistungen basierend auf dem Durchschnitt der Eltern für den Milchzuchtwert PTA Milch.

Tabelle 2 - Tiere mit höchsten durchschnittlichen TageszunahmenAnzahl der TiereADGØ PTAM ElternØ 305ME 1. Laktation
Beste 50% Elterndurchschnitt PTAM166993 g266 kg15.650 kg
Niedrigste 50% Elterndurchschnitt PTAM166984 g48 kg14.390 kg
Unterschied9 g218 kg1.260 kg

Hier wird deutlich, dass innerhalb der Kälber mit den besten durchschnittlichen Tageszunahmen, die Tiere mit dem höchsten Elterndurchschnitt für PTA Milch nach der Kalbung fast 1300 kg mehr Milch geben, als die Tiere mit einem niedrigeren Durchschnitt für PTA Milch.

Tabelle 3 unterscheidet sich dahingehend, dass hier die Kühe der ersten Laktation verglichen wurden, welche aufgrund ihrer durchschnittlichen Tageszunahmen zu den 25% schlechtesten zählen. Vergleichen wir die Milchleistungen innerhalb dieser niedrigen Gruppe, sehen wir, dass ein hoher Elterndurchschnitt für PTAM in nur 820 kg mehr Milch in der ersten Laktation resultiert.

Tabelle 2 - Tiere mit niedrigsten durchschnittlichen TageszunahmenAnzahl der TiereADGØ PTAM ElternØ 305ME 1. Laktation
Beste 50% Elterndurchschnitt PTAM152762 g258 kg14.863 kg
Niedrigste 50% Elterndurchschnitt PTAM152757 g25 kg14.042 kg
Unterschied5 g233 kg821 kg

Innerhalb beider Gruppen bedeutete ein höherer Elterndurchschnitt für PTAM sogar mehr Milch als durch die Genetik vorhergesagt. Trotzdem zeigt der Vergleich der Unterschiede in der 305-Tageleistung der ersten Laktation, dass die Gruppe mit den hohen durchschnittlichen Tageszunahmen die Gruppe mit den niedrigen Zunahmen um fast 450 kg Milch zusätzlich überholt.

Dies bedeutet, dass wenn Kälber das beste Futter und die beste Pflege bekommen und so höhere tägliche Zunahmen erreichen, ihre Gene sogar besser zum Ausdruck kommen, als erwartet.

Strategische Management Entscheidungen

Wenn es Ihre betriebliche Situation erfordert extra Färsen zu verkaufen, ist es besser dies auf strategische Art und Weise zu tun. Während genomische Tests für dieses Ziel sicher ihren Wert haben, kann das Überwachen und Messen der täglichen Zunahmen als eine effektive Alternative dienen.

Wenn die Tiere, die früh im Leben schneller wachsen, später eine höhere Leistung erbringen als andere, ist es eine leichte Entscheidung, die am schnellsten wachsenden Tiere in der Herde zu behalten. Wenn Sie die Kälber verkaufen, die von Beginn an auf einem unzureichenden Level wachsen, können Sie Futterkosten für Tiere, die deutlich weniger produzieren werden und die Aufzucht von Tieren, für die Sie auf dem Betrieb ggf. keinen Platz haben, vermeiden.

Zu wissen, dass diese gesunden Kälber extra Milch in den Tank liefern werden, bestärkt außerdem die Wichtigkeit von richtiger und fortschrittlicher Kälberfütterung und den Fokus auf allgemeine Kälbergesundheit. Selbst wenn die Zeiten gut sind, sollten Sie die Zukunft ihrer Milchherde immer im Auge haben.

Schnell gelesen

  • Wenn Sie einen strategischen Plan für die Selektion von Färsen einführen, bedenken Sie das individuelle Wiegen von Kälbern zu klar festgelegten Zeitpunkten im Leben, um durchschnittliche Tageszunahmen zu erfassen. Ein Ranking basierend auf Tageszunahmen, kann definieren welche Färsen behalten und welche verkauft werden. Dies hat einen großen Einfluss auf die zukünftigen Gesamtkosten der Produktion.

 

  • Nutzen Sie die Genetik, die Sie ausgewählt haben. Die Gene eines Tieres können nur dann bestmöglich entfaltet werden, wenn es die beste Fütterung und Pflege vom ersten Tag an erhält.  Der tägliche Zuwachs jedes Kalbes, sogar in den ersten Monaten, hat große Auswirkungen auf das Potenzial für die spätere Milchleistung.

References:

Soberon F, Raffrenato E, Everett RW and Van Amburgh ME. 2012. Preweaning milk replacer intake and effects on long-term productivity of dairy calves. J Dairy Sci. 2012 Feb;95(2):783-93. doi: 10.3168/jds.2011-4391.

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Zusammenschluss von Koepon und CRI geplant

Die Verwaltungsräte der Koepon Holding BV und der Cooperative Resources International (CRI) haben eine Vereinbarung zum Zusammenschluss der beiden Organisationen getroffen. Diese Vereinbarung ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bindend und unterliegt der Unternehmensbewertung, sowie weiterer üblicher Verhandlungen, inklusive staatlicher und anderer Zustimmungen. Nach Abschluss der Verhandlungen ist die endgültige Umsetzung abhängig von der Zustimmung der beiden Verwaltungsräte, sowie der Delegierten von CRI. Bei Erfolg plant die Organisation, die Fusion bis Mitte 2018 zu formalisieren.

Beide Unternehmen, Koepon durch Alta Genetics und CRI durch GENEX, bieten weltweit Rindergenetik und Dienstleistungen im Milchviehbereich an.Weiterhin bieten sowohl Koepon als auch CRI Lösungen im Bereich Herdenmanagement und Informationsverarbeitung durch Ihre Tochterfirmen Valley Ag Software und AgSource an. Koepon und CRI haben zudem weitere Services und Produkte im Agrarbereich im Angebot. Koepon ist ein Privatunternehmen, während CRI genossenschaftlich organisiert ist und den Landwirten gehört. Die genossenschaftliche Organisation bei CRI wird trotz des geplanten Zusammenschlusses beibhalten. Die neue Organisation wird ihren Firmensitz in Wisconsin haben.

Über CRI:
CRI (www.crinet.com), eine genossenschaftliche Holdinggesellschaft die ihren Sitz in Shawano, Wisconsin, hat, ist global führend in der Bereitstellung exzelenter und innovativer Werte für ihre Mitglieder und Kunden. Diese Mission steht für CRI’s Position in der Agrarbranche und der Verpflichtung gegenüber denen, die mit dem Land und den Tieren leben und arbeiten. CRI bedient seine Mitglieder und Kunden durch verschiedenste Angebote und Leistungen. AgSource bietet Laboruntersuchungen im landwirtschaftlichen Bereich und Informationsverarbeitung, die wertvolle Daten in Lösungen verwandelt. GENEX ist ein zuverlässiger Anbieter von innovativer Exzellenz in Sachen Rindergenetik. Und MOFA GLOBAL entwickelt überlegene assistierte Reproduktionsverfahren. Mitarbeiter aller Segmente leben die Werte der Innovation, Integrität , Führung, Qualität und Verantwortung.

Über Koepon Holding:
Mit starken Wurzeln in der Milchviehhaltung, durch die Besitzstruktur der Pon Familie, ist die Koepon Holding (www.koepon.com) heute ein dynamischer Zusammenschluss von Unternehmen mit Fokus auf der Bildung von Werten für Milch- und Fleischerzeuger weltweit. Durch das Vorantreiben des genetischen Fortschritts und Services (Alta Genetics), dem Angebot führender Herdenmanagement Software (Valley Ag Software) und Premiumprodukten im Bereich Kälberernährung (SCCL), beeinflusst Koepon die Leistung und die Ergebnisse von Milch- und Fleischerzeugern positiv. Das Unternehmen ist angetrieben durch die Passion und den Stolz eines weltweit agierenden Teams aus talentierten Menschen voller Energie, die täglich die Schaffung von Werten und das Liefern von Resultaten für ihre Kunden im Fokus haben.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie Cees Hartmans, CEO Koepon, unter
cees.hartmans@koepon.com oder Keith Heikes, CEO CRI unter kheikes@crinet.com

Die offizielle Pressemitteilung können Sie hier herunterladen.

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Zuchtwertschätzung – Dezember 2017

Die Dezember-Zuchtwertschätzung zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Stabilität aus. Junge Bullen konnten Ihre Zuchtwerte durch Ihre Nachzucht bestätigen und einige neue Bullen runden das Angebot ab. Doch welcher Bulle ist der Richtige für Sie?

Wir setzen schon lange nicht mehr auf einen „Einer-für-Alle“-Index, den nationale Indizes wie TPI oder RZG darstellen. Wir wissen, dass unsere Kunden unterschiedliche Anforderungen haben und verschiedene betriebliche Ziele verfolgen. Was wollen Sie in Zukunft für Kühe in Ihrer Herde stehen haben? Worauf legen Sie am meisten Wert – Milchleistung, Inhaltsstoffe, gute Fruchtbarkeit oder ein langes produktives Leben? Die Liste lässt sich beliebig verändern und erweitern – wichtig ist, dass Sie die Bullen finden, die zu Ihren individuellen betrieblichen Zielen passen!

Mit einem individuellen genetischen Plan können Sie genau die Bullen finden, die zu Ihren betrieblichen Zuchtzielen passen und somit Ihren eigenen Index erstellen. Lassen Sie sich nicht vorschreiben, welche Bullen die vermeintlichen Spitzenreiter sind, denn für Ihren Betrieb können dies, je nach Anforderungen, ganz andere Bullen sein, als die mit dem höchsten Gesamtzuchtwert. Setzen Sie Schwerpunkte auf die Merkmale, auf denen Sie den meisten Fokus in Ihrer Herde legen.

Mit BullSearch, unserer interaktiven Bullensuche, können Sie ganz einfach einstellen, auf welche Merkmale Sie besonderen Wert legen und somit die Bullen selektieren, die zu Ihrem genetischen Plan passen.

Wir beraten Sie gerne! Zusammen mit einem unserer vertrauensvollen Außendienstmitarbeiter können Sie Ihren individuellen genetischen Plan erstellen – kontaktieren Sie uns einfach oder sprechen Sie Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter an.

Lesen Sie hier, welche Bullen sich in den verschiedenen Gruppen durchsetzen konnten. Auch finden Sie unseren Flyer zum Download und unsere Topliste praktisch zum Ausdrucken in A4 Format. Viel Spaß beim Lesen über alle Neuigkeiten zur aktuellen Zuchtwertschätzung!

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Finden Sie die passenden genomischen Bullen für Ihre Herde

Genomische Nachweise erlauben es uns, spannende Bullen früher zu verwenden! Sie können sicher sein, dass diese Bullen ihr genetisches
Versprechen halten werden, da genomische Zuchtwerte eine derzeitige Verlässlichkeit von nahezu 70% für Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale bieten.

Vielleicht fragen Sie sich, welche verschiedenen Möglichkeiten Sie bei der Auswahl genomischer Bullen haben. Sehen Sie selbst…

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Alta ADVANTAGE

Unsere 22 neuesten Bullen sind exklusiv für die Herden unserer Alta ADVANTAGE Partner verfügbar. Die Alta Advantage Bullen bieten vielfältige Merkmale und Elite-Rankings für viele individuelle genetische Pläne.

Neue, junge Bullen produzieren einfach nicht genug Samen um problemlos für alle Betriebe weltweit verfügbar zu sein. Demnach geben wir, während wir unseren Samen Bestand aufbauen, loyalen Alta Advantage Partner Herden vorrangigen Zugang zu diesen jüngsten Spitzenbullen.

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G-STARS

Wenn ein Bulle genug Samen produziert, wird er zur G-STAR Liste hinzugefügt. Mit 30 aktuellen G-STAR Bullen in dieser Zuchtwertschätzung, sind diese Bullen jetzt für alle problemlos verfügbar. Diese Gruppe beinhaltet ein breites Sortiment an Eigenschaften für diverse Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale und die passenden Bullen für jeden individuellen genetischen Plan.

 

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FUTURE STARS

Ungefähr ein Jahr nachdem ein Bulle zum ersten Mal veröffentlicht wurde, erhalten wir die ersten Daten bezüglich seiner Fruchtbarkeit und seines paternalen Kalbeverlaufs. Wir sammeln diese Daten, analysieren die Ergebnisse und vergeben die FUTURE STAR Bezeichnung nur an Bullen, die selbst eine überdurchschnittliche Fruchtbarkeit und deren Werte für den paternalen Kalbeverlauf (SCE) und der paternalen Totgeburtenrate (SSB) unter 8 liegen.

In dieser Zuchtwertschätzung haben 21 Bullen einen Platz auf unserer FUTURE STAR Topliste bekommen. Dies bedeutet, dass sie genug Beobachtungen von Trächtigkeitsuntersuchungen erworben haben, um ihren hohen Fruchtbarkeitsstatus CONCEPT PLUS zu bestätigen. Zusätzlich haben sie genug Nachzucht auf die Welt gebracht um ihren leichten Kalbeverlauf nachzuweisen.

FUTURE STARS  sind das Mittel der Wahl, wenn Sie von dem höchsten genetischen Potential profitieren wollen, aber die zusätzliche Verlässlichkeit der geprüften Fruchtbarkeit und des Kalbeverlaufs der Vererber bevorzugen. Es könnte sein, dass Sie dadurch auf etwas Leistung und Gesundheit im Vergleich zu den verfügbaren G-STARS und Alta ADVANTAGE Bullen verzichten müssen, aber Sie gewinnen Sicherheit, weil Sie wissen, dass Sie ihre Chancen für eine Trächtigkeit und ein lebendiges Kalb aufgrund einer leichten Kalbung erhöht haben. Ein absolutes Plus an Sicherheit, insbesondere für Ihre Färsen.

Mit dem Wissen um die Unterschiede der einzelnen Bullenkategorien können Sie das durchschnittliche, genetische Level jeder einzelnen Gruppe in der unten aufgeführten Tabelle vergleichen. Sie werden sehen, dass die neuesten Alta ADVANTAGE Bullen den höchsten genetischen Durchschnitt erreichen, gefolgt von den G-STARS Bullen und abschließend die FUTURE STARS, mit der höchsten Zuverlässigkeit, folgen.

TPI Milch Fett Eiweiß PTAT UDC FLC SCE PL DPR SCS
Alta ADVANTAGE  2744 1603 78 60 2,04 2,05 1,42 7,1 7,9 3,0 2,84
G-STAR 2654 1516 75 58 1,79 1,78 1,11 7,0 7,0 2,4 2,86
FUTURE STAR 2562 1354 65 50 1,60 1,91 1,10 6,4 6,9 2,2 2,81

Es ist außerdem wichtig anzumerken, dass jeder einzelne Bulle auf unserer aktuellen Liste der töchtergeprüften Bullen, unseren PROVEN STARS früher einmal auf der genomisch geprüften Liste stand. Die Erfolgsbilanz für unsere gegenwärtigen genomischen Favoriten ist erheblich. In jeder Zuchtwertschätzung sehen wir, dass die genomischen Bulle ihre anfänglichen Vorhersagen einhalten und letztendlich in die Riege der töchtergeprüften Bullen eingeht.

Haben Sie Vertrauen, eine Gruppe von Bullen der Alta ADVANTAGE, G-STAR und FUTURE STAR Liste zu verwenden. Sie werden in Zukunft ihre Rentabilität optimieren, wenn sie eine Gruppe von Bullen auswählen, die zu ihren individuellen Zielen in Bezug auf Leistung, Gesundheit und Exterieur passen.

Sie möchten auch etwas über unsere töchtergeprüften Bullen erfahren? Dann folgen Sie diesem Link:

>> Zu unseren PROVEN STARS

*Achtung: Alle Daten beziehen sich auf unsere aktuelle Top-Liste. Sie finden darüber hinaus noch viele weitere Bullen in unserem Angebot die zu Ihren Zielen und den Bedürfnissen Ihrer Herde passen. Sprechen Sie uns einfach an, oder nutzen Sie BULLSEARCH unsere interaktive Bullensuche.

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Töchtergeprüfte Bullen zur Unterstützung Ihres genetischen Plans

 

Wenn es um die Bullenauswahl geht, gehört eine hohe Sicherheit dann zu Ihrem genetischen Plan? Ist dies der Fall, haben wir eine Auswahl verschiedener Bullen für Sie. Voran gehen unsere töchtergeprüften Bullen, die entweder neu zur Liste hinzugekommen sind oder mit neuen Informationen angepasst wurden.

Diese Bullen bieten eine große Bandbreite an besonderen Eigenschaften, die zu jeden individuellen genetischen Plan passen.

11HO11437 AltaSPRING | MOGUL X GERARD X MASCOL | 2563 TPI

  • Mehr als 3.00 für UDC – überragende hohe und breite Hintereuter und starke Vordereuteraufhängung
  • Mittelrahmige Kühe mit ausgeglichenen Milchmerkmalen und einer besonderen Stärke
  • Internationaler Favorit!

 

11HO11379 AltaROBLE | MOGUL X OBSERVER X SHOTTLE | CP| 511 | 2557 TPI

  • Ein Spezialist für die Gesundheits- und Exterieurmerkmale
  • Ein CONCEPT PLUS Bulle mit einer hohen Bullenfruchtbarkeit und einer Töchterfruchtbarkeit von 4.1 DPR!
  • Schöne Töchter; langgestreckte Kühe mit hervorragenden Eutern (+3.11 UDC)

 

11HO11419 AltaLEGAL | MOGUL X PLANET X LYNCH | CP | 511 | 2525 TPI

  • Ein Spezialist für Leistungsmerkmale
  • Gute Milchleistung und herausragenden Inhaltsstoffen
  • Schöner Typvererber, Töchter mit herausragenden, hohen und breiten Hintereutern

 

11HO11380 AltaRABO | MOGUL X OBSERER X SHOTTLE | CP | 2520 TPI

  • Mittelrahmige Töchter mit guten Milcheigenschaften
  • Typ, Euter und Fundamentverbessere
  • Hoch in der Fruchtbarkeit und leichtkalbig

 

11HO1422 AltaJAKE | PETRONE X OBSERVER X GOLDWYN | CP | 511 | 2520 TPI

  • Ein Spezialist im Bereich Gesundheit mit einer 8.2 in PL
  • Führer in der Fruchtbarkeit mit 5.2 DPR und trägt den begehrten CONCEPT PLUS Status
  • Moderates Exterieur, moderne Kühe mit guten Milcheigenschaften

 

11HO11493 AltaHOTROD | JEROD X AltaIOTA X GOLDWYN | CP | 2483 TPI

  • Neu aufgestiegen von den Future Stars – hohe Bullenfruchtbarkeit und leichtkalbig
  • Große, langbeinige und im Typ stehende Töchter
  • Modern und gut aufgehängte Euter – Strichlänge beachten

 

3 weitere töchtergeprüfte Bullen mit hervorragenden Kalbeeigenschaften, auch maternal, sind die AltaMEGLO, AltaSTRATIFY und AltaCORNELL.

011HO11499 AltaMEGLO | SUPERSIRE X FREDDIE X PLANET | CP | 2509 TPI

011HO11462 AltaSTRATIFY | SUPERSIRE X FREDDIE X OBRIAN | CP | 2460 TPI

011HO440 AltaCORNELL | SUPERSIRE X MAN-O-MAN X JEEVES | CP | 2432 TPI

 

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Zuchtwertschätzung – August 2017

Zu dieser Zuchtwertschätzung gab es einige Änderungen. Unter anderem hat sich die Berechnung des TPI-Index und somit die Bewertung einiger Bullen verändert.

Was bedeutet dies für die Auswahl der Bullen für Ihre Herde? Wie können Sie trotz solcher gravierender Änderungen sicher gehen, dass Ihre Zuchtziele und strategischen Ziele weiter verfolgt werden?

Wir setzen schon lange nicht mehr auf einen „Einer-für-Alle“-Index, den nationale Indizes wie TPI oder RZG darstellen. Wir wissen, dass unsere Kunden unterschiedliche Anforderungen haben und verschiedene betriebliche Ziele verfolgen. Was wollen Sie in Zukunft für Kühe in Ihrer Herde stehen haben? Worauf legen Sie am meisten Wert – Milchleistung, Inhaltsstoffe, gute Fruchtbarkeit oder ein langes produktives Leben? Die Liste lässt sich beliebig verändern und erweitern – wichtig ist, dass Sie die Bullen finden, die zu Ihren individuellen betrieblichen Zielen passen!

Mit einem individuellen genetischen Plan können Sie genau die Bullen finden, die zu Ihren betrieblichen Zuchtzielen passen und somit Ihren eigenen Index erstellen. Lassen Sie sich nicht vorschreiben, welche Bullen die vermeintlichen Spitzenreiter sind, denn für Ihren Betrieb können dies, je nach Anforderungen, ganz andere Bullen sein, als die mit dem höchsten Gesamtzuchtwert. Setzen Sie Schwerpunkte auf die Merkmale, auf denen Sie den meisten Fokus in Ihrer Herde legen.

Mit BullSearch, unserer interaktiven Bullensuche, können Sie ganz einfach einstellen, auf welche Merkmale Sie besonderen Wert legen und somit die Bullen selektieren, die zu Ihrem genetischen Plan passen.

Wir beraten Sie gerne! Zusammen mit einem unserer vertrauensvollen Außendienstmitarbeiter können Sie Ihren individuellen genetischen Plan erstellen – kontaktieren Sie uns einfach oder sprechen Sie Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter an.

Lesen Sie hier, welche Bullen sich in den verschiedenen Gruppen durchsetzen konnten. Auch finden Sie unseren Flyer zum Download und unsere Topliste praktisch zum Ausdrucken in A4 Format. Viel Spaß beim Lesen über alle Neuigkeiten zur aktuellen Zuchtwertschätzung!

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Setzen Sie voller Vertrauen unsere genomisch-geprüften Bullen ein!

Genomisch-geprüfte Bullen ermöglichen es Ihnen, die Genetik von Spitzenbullen schon früh in ihrer Karriere einzusetzen.

Alle Bullen bei Alta werden genomisch sowie gesundheitlich geprüft, bevor sie in eines der Alta-Programme aufgenommen werden. Da genomische Zuchtwerte für Leistung, Gesundheit und Exterieur eine direkte Verlässlichkeit von fast 70% aufweisen, können Sie sich sicher sein, dass diese Bullen ihr genetisches Versprechen einlösen werden.

In der folgenden Tabelle veranschaulichen wir Ihnen die Unterschiede in den Merkmalskomplexen zwischen den drei Gruppen unserer genomisch-geprüften Bullen.

August 2017TPINM$MilchEiweißFettPTATUDCFLCSCSPLDPRSCE
ADVANTAGE2683805181862761,362,021,362,886,62,07,1
G-STAR2620760136455741,321,881,322,806,41,67,3
FUTURE STAR2508700118745601,031,671,032,816,82,46,4
Alta ADVANTAGE Bullen

Zehn neue Bullen mit speziellen Merkmalen und herausragenden Platzierungen in einer Reihe von genetischen Plänen sind unter den Bullen, die nur für Alta ADVANTAGE Partner verfügbar sind.
Sobald ein Jungbulle Sperma produziert, kommt er in der Regel in das Alta ADVANTAGE Programm. Diese jungen Bullen  sind ganz einfach noch nicht in der Lage genug Sperma für den weltweiten Bedarf der Alta Kunden zu produzieren, weswegen dieses Sperma exklusiv den Partnern von Alta ADVANTAGE zur Verfügung steht. Damit stellen wir sicher, dass unsere treuesten Kunden jederzeit auf das Sperma, welches Sie für Ihre individuellen genetischen Pläne benötigen, zurückgreifen können.

G-STARS

Sobald ein Bulle genug Sperma produziert, kommt er auf die G-STAR Bullenliste. Mit 10 neuen Bullen in dieser Zuchtwertschätzung sind diese Bullen für jeden interessierten Kunden verfügbar. Sie repräsentieren eine große Bandbreite an verschiedenen Merkmalen, je nachdem welche Gewichtung Sie in Ihrem individuellen genetischen Plan auf die Merkmale Leistung, Gesundheit und Exterieur gesetzt haben.

FUTURE STARS

Ungefähr ein Jahr nach dem Einsatzstart eines Bullen und nach den ersten Beobachtungen zur Bullenfruchtbarkeit und zum Kalbeverlauf kann ein Bulle als FUTURE STAR aufsteigen. Allerdings werden hier nur Bullen mit einer überdurchschnittlichen Bullenfruchtbarkeit und weniger als 8% schweren Kalbeverläufen und Totgeburten ausgezeichnet.

In der Zuchtwertschätzung für den August 2017 haben sich 5 Bullen ihren Platz unter den FUTURE STARS verdient, indem sie durch genügend Töchterinformationen den begehrten CONCEPT PLUS Status für herausragende Bullenfruchtbarkeit erhalten haben und eine geringe Totgeburtenrate ihrer Nachkommen beweisen konnten.

FUTURE STARS sollten Sie bevorzugen, wenn Ihnen sowohl die Vorzüge der besten genomisch verfügbaren Bullen als auch eine real getestete Fruchtbarkeit und eine geringe Totgeburtenrate am Herzen liegen. Möglicherweise verlieren Sie ein paar Prozentpunkte in Leistung und Gesundheit im Vergleich zu den G-STARS und ADVANTAGE Bullen. Dafür können Sie ein ruhiges Gewissen haben, da Sie sich sicher sein können mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ein lebendiges und gesundes Kalb zu erhalten. Aufgrund der vorhandenen Töchterinformationen sind FUTURE STARS die ideale Wahl für Färsen.

Sie wollen noch mehr Argumente?

Wenn Sie noch nicht bereit sind, voll auf genomisch-geprüfte Bullen zu setzen, schauen Sie sich die untenstehenden Tabellen einmal genau an. Hier haben wir Ihnen einen Vergleich unserer Top 10 genomisch-geprüften und töchtergeprüften Bullen bereitgestellt. Wie Sie sehen können erreichen unsere Top 10 töchtergeprüften Bullen einen hervorragenden Durchschnittswert von 2507 TPI.

Wenn Sie jedoch einen Blick auf die Tabelle rechts werfen, werden Sie feststellen, dass Ihre beste Option die der genomisch-geprüften Bullen ist. Denn diese übertreffen die Werte der töchtergeprüften Bullen um durchschnittlich +150 Punkte. Wenn wir zudem die exklusiven ADVANTAGE Bullen betrachten, liegt der durchschnittliche TPI sogar bei 2719 und somit bei +212 Punkten mehr! Nutzen Sie die Chance auf maximalen genetischen Fortschritt!

AUGUST 2017Top töchtergeprüfte BullenTPI
011HO11434AltaCR2670
011HO11437AltaSPRING2622
011HO11380AltaROBLE2559
011HO11379AltaRABO2505
011HO11422AltaJAKE2479
011HO11348AltaBGOOD2476
011HO11314AltaENTRUST2457
011HO11143AltaEMBASSY2456
011HO11272AltaGILCREST2440
011HO11283AltaMERCI2406
MITTELWERT2507
AUGUST 2017Top genomisch-geprüfte BullenGTPI
011HO11630AltaMORENO2705
011HO11743AltaPURITY2698
011HO11736AltaRECOIL2672
011HO11720AltaFLYWHEEL2664
011HO11749AltaCRAIG2663
011HO11734AltaPOLISH2639
011HO11803AltaEXTRA2638
011HO11964AltaPACO2637
011HO11779AltaTOPSHOT2634
011HO11764AltaKAMEO2627
MITTELWERT2657

Um Ihnen jegliche Zweifel zu nehmen sei nochmals festgehalten, dass alle töchtergeprüften Bullen vorher weltweit als Alta ADVANTAGE Bullen, FUTURE STARS und/oder G-STARS verwendet wurden. Die Zahlen zeichnen ein eindeutiges Bild: Die Voraussagen der genomischen Zuchtwerte trafen allesamt zu und wurden durch die Töchterprüfung belegt. Wir haben eine Analyse gemacht, um Ihnen dies zu veranschaulichen – lesen Sie hier mehr!

Mit diesen Fakten im Kopf sollten Sie ohne Zweifel eine Gruppe von Alta ADVANTAGE, G-STAR oder FUTURE STAR Bullen auswählen, um die Ziele Ihres Betriebes in den Merkmalskomplexen Leistung, Gesundheit und Exterieur zu erreichen oder sogar zu übertreffen.

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Wie stichhaltig und genau sind genomische Zuchtwerte?

Wir befinden uns mitten in der Ära der genomischen Zuchtwerte. Wie viele andere Milchviehhalter, setzen vermutlich auch Sie inzwischen sorgenfrei genomisch-geprüfte Bullen in Ihrem genetischen Plan ein.

Nichtsdestotrotz haben Sie möglicherweise nach wie vor Fragen zu den Unterschieden, die Sie zwischen genomisch-geprüften und töchtergeprüften Bullen erwarten können. Um Ihre Fragen adäquat zu beantworten, haben wir eine eingehende Analyse aller eingesetzten Bullen vorgenommen. Unser Ziel war es, herauszufinden, wie stichhaltig und genau die genomischen Zuchtwerte sind. Werden sie über einen längeren Zeitraum genauer oder nimmt ihre Genauigkeit ab?

Was haben wir daraus gelernt?

Grafik 1 zeigt den durchschnittlichen Unterschied des TPI (Total Performance Index = Gesamtzuchtwertindex eines Bullen) der ersten genomischen Zuchtwerte zu den Werten der töchtergeprüften Bullen im April 2017.
Der Unterschied des TPI ist der Abstand, der zwischen der blauen und orangefarbenen Linie liegt.

Grafik 1: Veränderung des TPI vom genomischen Zuchtwert 2013 zum töchtergeprüften Zuchtwert im April 2017

Obwohl die genomischen Zuchtwerte nach wie vor geringfügig erhöht sind, wird die Lücke zwischen genomischen Zuchtwerten und töchtergeprüften Bullen bei jeder Zuchtwertschätzung kleiner.

Sie möchten mehr Details?

Um die Daten in einem anderen Blickwinkel zu betrachten, schauen wir uns alle 1.078 Zuchtbullen aus dem Jahr 2013 an. Dies tun wir aus dem einfachen Grund, dass alle Zuchtbullen aus dem Jahr 2013 inzwischen in den Bereichen Produktion, Gesundheit und Exterieur töchtergeprüft sind.

Die glockenförmige Kurve in Grafik 2 zeigt den Mittelwert und die Standardabweichung des TPI aller 1.078 Bullen, die 2013 genomische Zuchtwerte erhielten.

Grafik 2: Histogramm der Unterschiede im TPI vom ersten genomischen Zuchtwert in 2013 zum töchtergeprüften Zuchtwert im April 2017

Wie Sie sehen können, hat sich der Wert durchschnittlich um weniger als 100 Punkte vom Veröffentlichungszeitraum der genomischen Zuchtwerte zur Töchterprüfung 2013 verändert. Einhundert dieser Bullen haben einen töchtergeprüften TPI, der um weniger als 20 Punkte von der ursprünglichen genomischen Prüfung abweicht. Nur ungefähr 40 der 1.078 Bullen haben mehr als 300 TPI-Punkte verloren – das sind weniger als 4%.

Der gleiche Trend lässt sich für die NM$-Gesamtzuchtwerte beobachten. Tabelle 4 zeigt den durchschnittlichen Unterschied und die Standardabweichung des NM$ derselben 1.078 Bullen, die 2013 genomisch geprüft wurden. Diese Bullen veränderten ihren Wert um ca. -103 NM$ von ihrem ursprünglichen genomischen Zuchtwert 2013 zu ihrem töchtergeprüften Wert im April 2017.

Fünfundneunzig Bullen blieben konstant innerhalb der geringen Differenz von 20 Punkten von ihrem genomischen Zuchtwert zum töchtergeprüften NM$-Wert. Weniger als 20 Bullen verzeichneten einen Unterschied von mehr als 300 NM$-Punkten.

Grafik 3: Histogramm des Unterschieds in NM$ vom genomischen Zuchtwert in 2013 zum töchtergeprüften Zuchtwert im April 2017

Momentan weisen unsere besten töchtergeprüften Bullen einen soliden durchschnittlichen TPI von 2507 Punkten auf. Jedoch weist die beste Gruppe der genomisch-geprüften Tiere einen Vorsprung von +217 Punkten gegenüber den töchtergeprüften Bullen auf! Unsere besten genomischen Bullen sind exklusiv unseren Advantage Kunden zugänglich. Wenn Sie Interesse an unserem Advantage Programm haben, sprechen Sie uns gerne an!

August 2017 Top genomisch-geprüfte BullenGTPI
AltaDRAGO2783
AltaKID2775
AltaSWAG2773
AltaAMULET2714
AltaMORENO2705
AltaPUEBLO2702
AltaBIGFORK2699
AltaEXPAT2699
AltaPURITY2698
AltaBOMBAST2692
Mittelwert2724
August 2017 Top töchtergeprüfte BullenTPI
AltaCR2670
AltaSPRING2622
AltaROBLE2559
AltaRABO2505
AltaJAKE2479
AltaBGOOD2476
AltaENTRUST2457
AltaEMBASSY2456
AltaGILCREST2440
AltaMERCI2406
Mittelwert2507

Einige Bullen gewinnen Punkte, andere verlieren Punkte, jedoch sind Ihre Chancen gleich Null, dass jeder einzelne Bulle an der Spitze der genomisch-geprüften Tiere unter die Werte der aktuellen töchtergeprüften Bullen fällt.

Während Sie die genetischen Entscheidungen für Ihre Herde treffen, behalten Sie immer folgendes im Hinterkopf:

  1.  Genomische Zuchtwerte sind geringfügig erhöht. Mit jeder Zuchtwertschätzung der genomischen zu den töchtergeprüften Zuchtwerten der TPI- und NM$-Werte jedoch wird der Unterschied dank Modelländerungen geringer.
  2.  Der durchschnittliche TPI- und NM$-Unterschied zwischen den genomischen Zuchtwerten zu den töchtergeprüften Zuchtwerten der Bullen aus dem Jahr 2013 liegt bei ca. -100 Punkten. Trotz dieses Unterschieds vollziehen Sie einen deutlich schnelleren genetischen Fortschritt, wenn Sie eine Gruppe von Bullen mit genomischen Zuchtwerten verwenden, als wenn Sie auf eine Gruppe mit ausschließlich töchtergeprüften Zuchtwerten zurückgreifen.
  3.  Stellen Sie sicher, dass die genetischen Veränderungen, die Sie vornehmen, Ihren Zielen angepasst sind. Wählen Sie eine Gruppe genomisch-geprüfter Bullen aus, die auf Ihren individuellen genetischen Plan zugeschnitten ist. Legen Sie ausschließlich Wert auf die Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale, die Ihnen am wichtigsten sind, um die Produktivität Ihres Betriebes in Zukunft voranzubringen.

 

Die Analyse der Zuchtwertschätzung sowie die Tabellen wurden von der PEAK-Genetikerin Ashley Mikshowsky durchgeführt und erstellt.

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August 2017 | Töchtergeprüfte Spitzenreiter

Unsere töchtergeprüften Spitzenbullen in den Merkmalskomplexen Leistung, Gesundheit und Exterieur setzen sich erneut auf den vordersten Rängen durch.

11H011434 Har-Dale-Acres-JP AltaCR | Mogul x Trigger | CP | H+ | 511 | 2670 TPI

  • Führend in der Bullenfruchtbarkeit, Träger des begehrten CONCEPT PLUS Status
  • Herausragender TPI von 2670, mit einer Steigerung von 139 Punkten seit der letzten  Zuchtwertschätzung
  • BESTÄNDIGKEIT – klares Muster an weißen, modernen mittel großen Kühen mit hervorragender Euterbeschaffenheit
  • Sorgt für eindeutige Euterverbesserung: unter den kleiner gebauten Bullen zählt er zu den führenden Bullen im UDC

 

 

 

11H011437 Westenrade AltaSPRING | Mogul x Gerard | H+ | 2622 TPI

  • Internationaler Favorit – seine Töchter imponieren gleich vom Beginn der Laktation mit einer hohen Milchleistung
  • Verbessert die Fett- und Eiweißproduktion
  • Elegante Töchter mit hohen und breiten Hintereuteraufhängungen

 

 

11H011380 Lone-Oak-Acres AltaROBLE | Mogul x Observer | CP | H+ | 511 | 2559 TPI

  • Ein Spezialist für die Gesundheits- und Exterieurmerkmale mit 6.5 PL, 3.13 UDC und 2.77 PTAT
  • Exzellente Bullenfruchtbarkeit, ausgezeichnet mit CONCEPT PLUS Status und hoher Töchterfruchtbarkeit mit 3.8 DPR
  • Schöne Töchter; langgestreckte Kühe mit hervorragenden Eutern und starker Euteraufhängung

 

 

11H011379 Lone-Oak-Acres AltaRABO | Mogul x Observer | CP | 511 | 2505 TPI

  • Erste melkende Töchter mit eindrucksvollen Eutern und geradlinigen Konturen
  • Ehemaliger FUTURE STAR, der einen einfachen Kalbeverlauf und hohe Fruchtbarkeit mit CONCEPT PLUS Status garantiert
  • Ausgeglichene Zuchtwerte mit beeindruckendem Exterieur, über 100 CFP und einwandfreien Gesundheits- und Fruchtbarkeitszuchtwerten
  • Vollbruder des ebenso Spitzenbullens AltaROBLE, besticht durch eine etwas höhere Leistung

11HO11422 T-Spruce AltaJAKE | Petrone x Observer | CP | 511 | 2479 TPI

  • Ein vielversprechender Spezialist für Typ und Gesundheit mit hoher Fruchtbarkeit, ausgezeichnet mit CONCEPT PLUS Status
  • Schöne Töchter mit herausragenden, hohen und breiten Hintereutern
  • Gesunde, fruchtbare Kühe mit hoher Milchqualität

Mit der August Zuchtwertschätzung gab es Änderungen an der TPI-Formel. Finden Sie mehr zu den aktuellen Änderungen der nationalen Indexe HIER.

Sind Sie auf der Suche nach der Gruppe an Bullen, die am besten zu Ihren betrieblichen Zielen passen? Nutzen Sie Alta´s Advanced Bull Search und arbeiten Sie mit Ihrem Alta Mitarbeiter zusammen, um Ihren eigenen individuellen genetischen Plan zu erstellen.

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Übersicht über die Änderungen der TPI-Formel

Im Zuge der Zuchtwertschätzung im August 2017 wird die Holstein Association (HA) USA die Indexe TPI, Udder Composite (UDC) und Foot & Leg Composite (FLC) aktualisieren. Im Folgenden werden Ihnen Hilfestellungen dabei gegeben, die Änderungen zu verstehen und abzuschätzen, wie diese die Bullenplatzierungen verändern könnten.

Wie bei allen Index-Änderungen, werden sich die Platzierungen der Bullen verändern. Die meisten Rangänderungen können wir darauf zurückführen, dass die Größe mit in die Berechnungen der UDC und FLC Indexe einfließt.

Änderungen in den nationalen Indexen erinnern uns daran, wie wichtig ein individuell erstellter genetischer Plan ist. Behalten Sie bei der Bewertung der Änderungen im UDC und TPI stets Ihren individuellen genetischen Plan im Kopf, um sicherzustellen, dass dieser auch weiterhin zu den gegenwärtigen und künftigen Zielen Ihres Betriebes passt.

Veränderungen beim Udder Composite Index (UDC)

Die größte Änderung im UDC ist, dass die Größe jetzt als eine negative Gewichtung mit eingerechnet wird, um eine moderatere Größe bei Holsteins in der Zukunft zu gewährleisten. Während alle individuellen Merkmalsgewichtungen innerhalb des UDC geringfügig angepasst wurden, wird die Größe von nun an einen relativen Anteil von 17% am UDC haben. Diese Veränderung entspringt hauptsächlich aus der verringerten Gewichtung der Eutertiefe.

Ein Vergleich zwischen den vorigen und neuen Berechnungen des UDC wird in Tabelle 1 dargestellt. Die größten Veränderungen sind in Fett hervorgehoben.

TABELLE 1Vorige Prozentanteile im UDCProzentanteile im UDC ab August 2017Änderung in %
Vordereuteraufhängung16%13%-3%
Hintereuterhöhe16%19%3%
Hintereuterbreite12%16%4%
Zentralband9%7%-2%
Eutertiefe35%17%-18%
Strichplatzierung vorne5%3%-2%
Strichplatzierung hinten (jetzt "hinteres Strichplatzierungsoptimum")7%4%-3%
Strichlänge (jetzt "Strichlängenoptimum")-4%4%
Größe--17%17%

Eine weitere Veränderung bei den Eutermerkmalen ist, dass sowohl die hintere Strichplatzierung als auch die Strichlänge von nun an zwei-wegs Merkmale sind und dementsprechend „hinteres Strichplatzierungsoptimum“ und „Strichlängenoptimum“ heißen.

Die hintere Strichlänge und –platzierung der Holsteins hat sich zu einem kürzeren und enger gestellten Durchschnitt entwickelt. Durch die Anpassung hin zu einem mittleren Optimum, im Gegensatz zu einem kurzen und engen, soll dabei geholfen werden, die Holsteins wieder in Richtung der erwünschten Norm zu züchten.

Die neue Foot & Leg Composite (FLC)

Wie schon bei dem UDC kommt die größte Veränderung auch im FLC durch die Addition der Größe in die Berechnung des Index. Tabelle 2 zeigt, dass der Hauptanteil der Prozentpunkte des neu hinzugefügten Merkmals aus der Minderung des Klauenwinkels und der Hinterbeinwinkelung stammt.

TABELLE 2Vorige Prozentanteile im FLCProzentanteile im FLC ab August 2017Änderung in %
Klauenwinkel24%8%-17%
Hinterbeinstellung19%18%-1%
Fundamentbewertung50%58%+8%
Größe-17%+17%
Hinterbeinwinkelung8%--8%
Veränderungen bei den TPI Zuchtwerten

Zusätzlich zu den Neuerungen beim UDC und FLC, wird die TPI-Formel ebenfalls aufgefrischt. Während die Verteilungen bei Leistung, Gesundheit und Exterieur gleich bleiben, wird sich die individuelle Gewichtung bei Leistung und Gesundheit verändern.

Die größte Veränderung in der TPI-Formel ist innerhalb der Leistungskategorie in Form eines neuen Fett-Eiweiß-Verhältnisses zu finden.
Alle Veränderungen finden Sie in der folgenden Tabelle:

TABELLE 3Vorige Prozentanteile im TPIProzentanteile im TPI ab August 2017
Eiweiß2721
Fett1617
Futtereffizienz38
LEISTUNG GESAMT46%46%
Fruchtbarkeitsindex1313
Nutzungsdauer74
Langlebigkeit-3
Zellzahl-5-5
Kalbeverlauf22
Totgeburtenrate11
GESUNDHEIT GESAMT28%28%
Euter1111
PTA Typ88
Fundamente66
Milchtyp-1-1
EXTERIEUR GESAMT26%26%

HA USA hat Fett, Eiweiß und die Futtereffizienz neu gewichtet und aus diesem Grund auch das Fett-Eiweiß-Verhältnis angepasst. Ab August 2017 wird 6% weniger Wert direkt auf Eiweiß gelegt. Dafür wird 5% mehr Wert auf die Futtereffizienz und 1% mehr Wert auf Fett gelegt.

Als Hinweis für Sie wird im Folgenden dargestellt, wie die  Futtereffizienz berechnet wird. Bitte beachten Sie, dass in dieser Formel die „Body Size Composite“ durch die neue Berechnung „Body Weight Composite“ ersetzt wird.

Futtereffizienz = (-0,0187 x Milch) + (1,28 x Fett) + (1,95 x Eiweiß) – (12,4 x Body Weight Composite)

Zusätzlich zu den Anpassungen im Bereich Leistung wird HA USA nun auch die Langlebigkeit als neues Merkmal in die TPI-Formel aufnehmen. Die 3% Gewichtung auf Langlebigkeit werden direkt von dem Merkmal Nutzungsdauer abgezogen.

Was bedeuten diese Veränderungen?

Die Hinzunahme der Größe zum UDC und FLC, sowie die Neuerungen in der TPI-Formel, sind mit dem Ziel verbunden, Produzenten dabei zu unterstützen, mehr moderat gebaute, effizientere und profitablere Kühe zu züchten.

Indexe der nationalen Standards können sich jederzeit ändern. Diese Veränderungen sollten Sie erneut darauf hinweisen, wie wichtig es ist, Ihren individuellen genetischen Plan zu erstellen, anstatt auf einen allgemeinen Index zu setzen. Arbeiten Sie mit dem Alta Mitarbeiter Ihres Vertrauens zusammen, um Ihre individuelle Gewichtung in den Bereichen Leistung, Gesundheit und Exterieur zu setzen.
Wir möchten sicherstellen, dass Ihr genetischer Plan jederzeit mit der derzeitigen Situation und den Zukunftsvisionen Ihres Betriebes übereinstimmt und Sie bei dem Erreichen Ihrer Ziele unterstützt.

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Tragezeit als neues Zuchtmerkmal hinzugefügt

Der „Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB)“ fügt den neuen Zuchtwert Bullen-Trächtigkeitsdauer und damit die Tragezeit als neues Merkmal in der Zuchtwertschätzung ab August 2017 für alle Rassen hinzu.

Der Zuchtwert zeigt den Einfluss der Bullen auf die Tragezeit der angepaarten Kühe. Er wird als Abweichung vom Mittelwert angegeben, welcher im Basisjahr 2010 bei 277 Tagen für Kühe der Rasse Holstein lag. Somit liegen Kalbungen eines Bullen mit einem Zuchtwert von +2.0 im Mittel bei 297 Tagen Tragezeit. Die Standardabweichung beträgt 1,4, was bedeutet, dass 68% der Bullen zwischen -1,4 und +1,4, sowie 95% zwischen -2,8 und 2,8 Tagen Abweichung liegen. Für Holstein Bullen ab dem Jahr 1995 wird eine Reichweite von 5,6 Tagen verkürzter und 6,4 Tagen verlängerter Tragezeit im Vergleich zum Durchschnitt angegeben. In Zukunft soll ebenso ein Merkmal für die Tragezeit der Töchter bereitgestellt werden.

Am nützlichsten kann die Tragezeit als Merkmal für Herden mit saisonalem Kalben sein. Hier können Bullen mit einem Zuchtwert für eine kürzere Tragezeit bei den Kühen angepaart werden, die bei der ersten Besamung nicht tragend geworden sind, sodass alle Kalbungen leichter auf einen bestimmten Zeitraum konzentriert werden können.

Die Tragezeit ermöglicht außerdem eine genauere Vorhersage des Geburtstermins des Kalbes. Dies trägt zu einem effizienteren Management bei der Stallbelegung von Close-Up Gruppen sowie zu einer besseren Planung der Trockenstelltermine und anschließend der Abkalbeboxenbelegung bei. Die genauere Datierung der Kalbung ist ebenso auf die rasseunterschiedlichen Erhebungen des Merkmals zurückzuführen, da die Tragezeit neben Alter und Jahreszeit ebenso aufgrund der Rasse variiert.

Momentan wird die Tragezeit nicht in den TPI oder den NM$ Index einbezogen.

Wenn neue Merkmale, wie die Tragezeit, implementiert werden, ist es wichtig, dass Sie Ihren Fokus auf der aktuellen Situation und den Zielen Ihres Betriebes haben. Arbeiten Sie mit dem Alta Mitarbeiter Ihres Vertrauens zusammen, um Ihren individuell erstellten genetischen Plan zu überprüfen und möglicherweise zu überarbeiten. Implementieren Sie neue Merkmale, wie die Tragezeit, nur in Ihren genetischen Plan, wenn er Sie bei dem Erreichen Ihrer betrieblichen Ziele unterstützt und in dessen Grundkonzept passt.

Erfahren Sie mehr über die aktuelle Forschung, die Erblichkeit und Korrelation des Merkmals Tragezeit, präsentiert durch Wright, Van Raden und Hutchinson bei den ASDA Meetings 2017.

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Erste Alta Dairy Manager School war ein voller Erfolg!

Die insgesamt 16 Teilnehmer kamen aus Holland (2), Dänemark (2), Ukraine (2), Litauen (3) und Deutschland (7). Sie repräsentierten 14 verschiedene Betriebe und insgesamt 11.000 Milchkühe.

Dr. Tom Fuhrmann war der Hauptreferent der 2,5-tägigen Fortbildung über Mitarbeiterführung, Arbeitsorganisation und Management. Das theoretisch erlernten Wissen wurde auf zwei Betrieben im Raum Bremen in der Praxis verdeutlicht. Hierdurch wurden nicht nur zwei spannende Betriebe besichtigt, sondern Dr. Tom Fuhrmann konnte auch viel über die Umsetzung von erstellten Arbeitsplänen (SOP´s), die Wichtigkeit des Monitoring und auch das Feedback an die eigenen Mitarbeiter veranschaulichen.

Alle Teilnehmer waren begeistert von dem interaktiven Lernumfeld, den vielen neuen Ideen zur Umsetzung auf dem eigenen Betrieb und dem interessanten Austausch mit den anderen Teilnehmern. Insbesondere die aktive und lebendige Vortragsweise von Dr. Tom Fuhrmann hat alle Teilnehmer nachhaltig beeindruckt. Wir bedanken uns herzlich bei den Referenten Dr. Tom Fuhrmann und Bartele Verbeek, den zwei besuchten Betrieben und allen Teilnehmern für die großartige Schulung!

Ein paar Impressionen finden Sie hier.

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Beschleunigen Sie Ihren genetischen Fortschritt mit unseren genomisch-geprüften Bullen!

Alle Bullen, die zu Alta kommen, werden genomisch geprüft und gesundheitlich untersucht bevor sie einer Gruppe zugeordnet werden. Sie können sicher sein, dass diese Bullen ihre genetischen Versprechen halten werden, da genomische Prüfungen eine sofortige Zuverlässigkeit von fast 70% für Merkmale der Leistung, Gesundheit und des Exterieur gewährleisten.

Die genomische Zuchtwertschätzung bietet Ihnen die Sicherheit attraktive Bullen von Anfang an zu nutzen.

In dieser Zuchtwertschätzung haben wir 5 neue Bullen in unser exklusives Alta ADVANTAGE-Programm aufgenommen. Unsere Liste der G-STARS wurde um 15 Neuzugänge erweitert und 9 neue Bullen stiegen zu den FUTURE STARS auf. Innerhalb jeder dieser drei genomisch geprüften Gruppen finden Sie eine große Auswahl an Bullen, die zu allen individuellen Plänen passen.

Die folgende Tabelle zeigt die Unterschiede in Leistung, Gesundheit und Exterieur zwischen unseren drei verschiedenen Gruppen der genomisch-geprüften Bullen.

TPINM$MilkProFatPTATUDCFLCSCSPLDPRSCE
ADVANTAGE2650781158358771.851.711.572.836.31.57.0
G-STAR2595735139154691.941.751.332.796.31.37.3
FUTURE STAR2482676124945621.441.521.052.856.01.786.2

Wo liegt der Unterschied?

Alta ADVANTAGE: Sobald ein Bulle beginnt, Samen zu produzieren, startet er seine Karriere auf der Alta ADVANTAGE Liste. Die neuesten und jüngsten Bullen produzieren jedoch nicht genug Sperma für die sofortige Auslieferung an alle Betriebe weltweit. Während wir also daran arbeiten, einen ausreichenden Spermabestand von diesen Bullen aufzubauen, gewähren wir unseren treuen Alta ADVANTAGE Kunden vorrangigen Zugang zu diesen neuen Bullen, die zu ihren betriebsindividuellen genetischen Plänen passen.

G-STAR Status: Sobald ein Bulle ausreichend Samen produziert hat, kommt er auf die G-STAR Bullenliste. Die Bullen auf den Rängen dieser Liste sind verfügbar für alle Kunden und bieten ein weites Spektrum an Besonderheiten für die verschiedenen Leistungs-, Fruchtbarkeits- und Exterieurmerkmale. Auf dieser Elite-Liste können Sie eine große Auswahl an Bullen finden, die zu Ihrem genetischen Plan passen.

FUTURE STAR Lieblinge: Etwa ein Jahr, nachdem der Bulle zum ersten Mal im Einsatz war, liegen die ersten Informationen über Bullenfruchtbarkeit und Kalbeverlauf vor. Ausgewählte Bullen werden auf die FUTURE STAR-Liste gesetzt. Diese Bullen weisen eine überdurchschnittliche Fruchtbarkeit auf sowie Leichtkalbigkeit mit weniger als 8% Tot- und Schwergeburten.

FUTURE STARS sind eine großartige Möglichkeit, die Vorteile einer hochklassigen Genetik in Verbindung mit der Zuverlässigkeit über geprüfte Bullenfruchtbarkeit sowie tatsächliche Beobachtungen der Kalbeverläufe zu nutzen. Im direkten Vergleich zu den verfügbaren G-STARS oder ADVANTAGE-Bullen liegen die Leistung und die Gesundheit möglicherweise etwas niedriger, dafür erhöhen sich die Wahrscheinlichkeiten für eine erfolgreiche Trächtigkeit und ein lebendiges Kalb angesichts eines leichten Kalbeverlaufs. Aufgrund der bekannten Kalbefähigkeit stellen FUTURE STARS eine ideale Option für die Besamung von Färsen dar.

Noch nicht überzeugt?

Wenn Sie immer noch nicht voll und ganz überzeugt vom Einsatz genomisch-geprüfter Bullen sind, vergleichen Sie in den folgenden Tabellen unsere töchtergeprüften mit den genomisch-geprüften Spitzenbullen. Die Auswahl aus den oberen töchtergeprüften Aufstellung bietet Ihnen einen hochverlässlichen Durchschnitts-TPI von 2457.

Falls Sie jedoch nach einem schnelleren Fortschritt suchen, zeigen Ihnen die folgenden Tabellen, dass Ihr bester genetischer Zuwachs von den genomisch-geprüften Bullen stammt, die durchschnittlich 212 TPI-Punkte höher liegen als ihre töchtergeprüften Gegenüber.

April 2017 Top töchtergeprüfte BullenTPI
11HO11434AltaCR2531
11HO11379AltaRABO2476
11HO11348AltaBGOOD2474
11HO11143AltaEMBASSY2462
11HO11380AltaROBLE2461
11HO11283AltaMERCI2450
11HO11272AltaGILCREST2444
11HO11446AltaPITA2430
11HO11202AltaOAK2425
11HO11369AltaPRIMO2412
DURCHSCHNITT2457
April 2017 Top genomisch-geprüfte BullenTPI
11HO11630AltaMORENO2742
11HO11725AltaAMULET2712
11HO11826AltaLOBELLO2681
11HO11942AltaTOKEN2677
11HO11736AltaRECOIL2656
11HO11734AltaPOLISH2651
11HO11720AltaFLYWHEEL2643
11HO11803AltaEXTRA2643
11HO11749AltaCRAIG2643
11HO11821AltaFOREVER2642
DURCHSCHNITT2669

Um Ihr Vertrauen in die genomisch-geprüften Bullen weiter zu stärken, bedenken Sie, dass jeder einzelne dieser töchtergeprüften Spitzenbullen vorher weltweit als FUTURE STARS und/oder G-STARS genutzt wurde. Die Leistungsbilanz ist signifikant für diese ehemals genomischen Favoriten, die ihre ursprünglichen Prognosen bestätigt haben.

Bedenken Sie, dass, wenn Sie eine Gruppe Bullen aus den Alta ADVANTAGE, G-STAR oder FUTURE STAR-Listen verwenden, diese Ihnen zum Erreichen Ihrer Ziele für Leistung, Gesundheit und Exterieur verhelfen. Diese Bullen geben Ihnen die Sicherheit, dass Ihre genetischen Zuwächse Sie zu einer optimalen Wirtschaftlichkeit führen werden!

Die ADVANTAGE-, G-STAR- und FUTURE-STAR-Bullen auf unseren Toplisten stellen nur eine Auswahl der verfügbaren Bullen dar. In unserem interaktiven Alta BullSearch finden Sie eine große Auswahl an weiteren Bullen, die hervorragend zu Ihrem genetischen Plan passen!

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Genomisch-geprüfte Spitzenbullen steigen in töchtergeprüfte Besetzung auf

Wir heißen eine Vielzahl an Spezialisten für Produktion, Gesundheit und typspezifische Merkmale in unserer neuen töchtergeprüften Mannschaft willkommen!

Es gab keine offiziellen Basisanpassungen, jedoch ging der durchschnittliche DPR (Daughter Pregnancy Rate) für alle Vatertiere in der Branche um fast -0,5 zurück und Productive Life fiel durchschnittlich um -0,2 Punkte. Das entspricht einem Rückgang des TPI um durchschnittlich 20 Punkte. Die Neuerung der Formel zur Berechnung des NM$-Index führte zudem zu einem branchenweiten Rückgang um etwa 20 NM$ pro Bulle.

11HO11434 Har-Dale-Acres-JP AltaCR | Mogul x Trigger | CP | 511 | 2531 TPI
  • Führend in Bullenfruchtbarkeit, behält die begehrte Auszeichnung als CONCEPT PLUS-Bulle
  • Außergewöhnlicher Verbesserer des Fettgehalts
  • EINHEITLICHKEIT – klares Muster an weißen, mittelgroßen Kühen mit hervorragenden Eutern
  • Ein klarer Euterverbesserer: unter Bullen mit kleinerem Rahmen ist er zuchtführend für UDC

 

 

11HO11379 Lone-Oak-Acres AltaRABO | Mogul x Observer | 511 | CP | 2476 TPI
  • Die ersten melkenden Töchter haben beeindruckende Euter und gradlinige Rahmen
  • FUTURE STAR-Absolvent bietet leichte Kalbungen und einen CONCEPT PLUS Status mit hoher Fruchtbarkeit
  • Ausgeglichene Zuchtwerte mit herausragendem Exterieur, über 100 CFP und gute Gesundheits- und Fruchtbarkeitsmerkmale
  • Vollbruder neu vorgestellt: AltaROBLE mit geringfügig höheren Leistungswerten
Bomaz CR 6533
Bomaz CR 6533 | Bomaz Farms, Hammond, WI
11HO11348 Bush-Bros AltaBGOOD | Robust x Massey | 511 | CP | 2474 TPI
  • Ideale Kühe für progressive Umwelt – mittlere Größe mit größerem Schwerpunkt auf Stärke als auf Milchtyp
  • Töchter produzieren qualitativ hochwertige, inhaltsstoffreiche Milch aus fest aufgehängten Eutern
  • Gesunde, problemlose Kühe

 

11HO11380 Lone-Oak-Acres AltaROBLE | Mogul x Observer | 511 | CP | 2461 TPI
  • Vollbruder zu AltaRABO mit leicht höheren Werten für Typ und UDC
  • Experte für Gesundheits- und typspezifische Merkmale mit 6.4 PL, 2.4 DPR, 2.60 UDC, 2.53 PTAT
  • Töchter sind elegante, gestreckte Kühe mit schicken Eutern und starker Aufhängung
Bomaz Roble 6540 from Bomaz Farms in Hammond, WI
Bomaz Roble 6540 | Bomaz Farms, Hammond, WI
11HO11446 Mr-Furnace-Hill AltaPITA | Supersire x Man-O-Man | 511 | CP | 2430 TPI
  • Produktionsspezialist – fast 1300 PTAM und bei 136 CFP
  • Ehemaliger FUTURE STAR mit extrem leichten Kalbeverläufen und ausgezeichneter Fruchtbarkeit als CONCEPT PLUS-Bulle
  • Mittelgroße Kühe mit großen und weiten Hintereutern
11HO11425 Zahbulls Alta1STCLASS | Numero Uno x Dorcy | CP | 2373 TPI
  • Die ersten melkenden Töchter bestätigen ihn als vorzüglichen Vererber für typspezifische Merkmale
  • Töchter sind groß, lang und elegant mit außergewöhnlichem Fundament
  • Zusätzlicher Bonus ist Leichtkalbigkeit und hohe Fruchtbarkeit aufgrund CONCEPT PLUS-Status
Alta1STCLASS daughters at Stanton Bros Ltd | Ilderton, Ontario, Canada
Töchter des Bullen Alta1STCLASS von Stanton Bros Ltd | Ilderton, Ontario, Canada
Sind Sie auf der Suche nach einer Gruppe neuer Bullen, die den Bedürfnissen Ihrer Betriebsziele entspricht? Nutzen Sie Alta’s Advanced Bull Search und erarbeiten Sie mit ihrem vertrauenswürdigen Alta-Berater Ihren eigenen und angepassten genetischen Plan.
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