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Category Archives: Alta News

2020 Jahresrückblick Alta Deutschland

Ein sehr besonderes Jahr 2020 geht zu Ende. Viel Unsicherheit, ein (immer wieder) neuer Alltag und alles anders, als gewohnt. Dieses Jahr geht mit Sicherheit in die Geschichtsbücher ein. Doch trotz aller Herausforderungen gibt es sicherlich auch bei Ihnen die schönen Momente, auf die man zurück blicken kann und die einem Freude bereiten. Auch wir haben weitergemacht – gemeinsam mit Abstand und immer wieder neuen Lösungen, um Sie als Partner auf dem Betrieb zuverlässig zu unterstützen.

Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen auch die besonderen Herausforderungen zu meistern, neue Projekte anzugehen, spannende Veranstaltungen im neuen Format zu gestalten und auf eine weiterhin vertrauensvolle & erfolgreiche Zusammenarbeit!

5 neue Mitarbeiter*innen

1 Praktikant | 2 Trainees

Ein 20-jähriges, ein 15-jähriges und ein 10-jähriges Betriebsjubiläum

12 AVS Gruppentreffen | 11 AVS Gruppen

4 spannende AVS Webinare mit den weltweiten Experten zu den Themen Klauenpflege, Hitzestress & Cow Cooling, Kuhkomfort und Kälberaufzucht

5 EBB-Kurse (einer in Präsenz & 4 erfolgreich dezentral)

3 erfolgreiche Zuchtwertschätzungen

zum 1. Mal vier unserer genomischen Bullen in der deutschen Zuchtwertschätzung – alles Spitzenreiter!

Spannende DairyComp Webinare für Kunden, Berater & Interessenten

Digitale interne Schulungen: Team Meetings, Reproschulungen & Verkaufstrainings

#altaadventskalender auf Instagram & Facebook

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Alle Neuigkeiten zur Zuchtwertschätzung | Dezember 2020

Was war diese Zuchtwertschätzung besonders wichtig, welche Bullen haben es auf unsere Topliste geschafft und welche Fleischbullen eignen sich für eine gezielte Zuchtstrategie auf Ihrem Betrieb?

Hier finden Sie unseren aktuellen Zuchtwertflyer mit allen Informationen rund um die Zuchtwertschätzung und unsere Topliste, die Sie auch praktisch im A4 Format downloaden und ausdrucken können. Unsere Topliste stellt allerdings nur eine kleine Auswahl unserer gesamten verfügbaren Bullen dar.

Unsere gesamte Bullenauswahl mit aktuellen Zuchtwerten finden Sie immer auf Bull Search. Dort können Sie die Bullen auch nach individuellen Merkmalen filtern. Denn so individuell wie Ihr Betrieb ist, sollte auch die Auswahl der passenden Bullen für Ihre Herde sein! Gehen Sie nicht nach den nationalen Indizes wie TPI, RZG oder NM$, sondern erstellen Sie sich einen individuellen genetischen Plan, der zu Ihren betrieblichen Zielen und Bedürfnissen passt. Wir helfen Ihnen dabei gerne weiter!

Wenn Sie Fleischrassen auf Ihrem Betrieb einsetzen, finden Sie in unserem BEEF Katalog eine Auswahl an besonders fruchtbaren und möglichst leichtkalbigen Vererbern.

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Wie sicher sind genomische Zuchtwerte?

Die meisten progressiven Milchviehbetriebe haben genomisch-geprüften Bullen mittlerweile als den besten Weg zu einem schnellen genetischen Fortschritt erkannt und im Einsatz.

Dennoch nehmen wir es Ihnen nicht übel, wenn die letzte Basisanpassung Sie stutzig gemacht hat. Sind die genomisch-geprüften Bullen so stabil, wie sie einmal waren? Sind genomisch-geprüfte Bullen Ihre beste Option, auch wenn viele töchtergeprüfte Bullen immer noch ein großartiges genetisches Gesamtpaket bieten?

WAS WISSEN WIR MITTLERWEILE ÜBER GENOMISCHE ZUCHTWERTE?

Um die Stabilität der genomisch-geprüften Bullen zu veranschaulichen, analysierte die PEAK-Genetikerin Ashley Mikshowsky die Zuchtwertdaten von fast 7.800 Holstein Bullen. Diese Bullen wurden zwischen Januar 2010 und Dezember 2016 zunächst als genomisch-geprüfte Bullen zugelassen – und sie alle sind aktuell töchtergeprüft.

Die Ergebnisse finden Sie in den Grafiken 1 und 2. Die dunkler gefärbte Linie auf jedem Diagramm stellt den durchschnittlichen GTPI oder NM$ nach dem Datum der ersten genomischen Veröffentlichung dar. Die hellere Linie zeigt den durchschnittlichen töchtergeprüften TPI oder NM$ im April 2020 für dieselben Bullen. Der Abstand zwischen den beiden Linien stellt die durchschnittliche Veränderung für TPI oder NM$ von der ersten genomischen Veröffentlichung bis zum Töchternachweis dar.

Grafik 1 veranschaulicht den TPI und Grafik 2 den NM$.

Wie Sie auf der linken Seite der Grafik sehen können, haben die Bullen, die erstmals im Januar 2010 auf den Markt kamen, 200 TPI-Punkte von ihrem genomischen Start bis zu ihrem Töchterzuchtwert im April 2020 eingebüßt.

Vergleichen wir das mit den neueren töchtergeprüften Bullen, einschließlich der Bullen, die im Dezember 2016 als genomische Bullen auf den Markt kamen. Bei diesen Bullen sehen Sie nur einen 91-Punkte-TPI-Unterschied zwischen ihrem ersten genomischen Zuchtwert und ihrem April 2020-Töchterzuchtwert.

Das bedeutet, dass sich die Stabilität des GTPI von der genomischen Veröffentlichung bis zum Töchterzuchtwert mehr als verdoppelt hat – oder die Veränderung jetzt weniger als die Hälfte beträgt! Man kann außerdem den zusätzlichen Nutzen durch den kontinuierlichen Anstieg des genetischen Niveaus sehen!

Dasselbe gilt für Net Merit $ – gut zu erkennen an den Ergebnissen hier in Grafik 2.

Die Bullen, die erstmals im Januar 2010 als genomisch-geprüfte Bullen veröffentlicht wurden, fielen von ihrer ersten Veröffentlichung bis zu ihrem Töchterzuchtwert im April 2020 im Durchschnitt um 112 NM$. Die jüngsten Bullen, die töchtergeprüft sind – die im Dezember 2016 erstmals als genomisch-geprüfte Bullen auf den Markt kamen – veränderten sich dagegen nur um 37 NM$ gegenüber ihrer ersten Veröffentlichung.

Wenn man sich diese Ergebnisse ansieht, könnte man meinen, dass die genomisch-geprüften Bullen immer noch überbewertet werden. Ja, und obwohl das immer noch zutreffen mag, hat sich die Differenz zwischen genomisch- und töchtergeprüften Bullen seit Beginn der genomischen Zuchtwertschätzung deutlich verbessert.

WIR BETRACHTEN DIE STABILITÄT DER GENOMISCH-GEPRÜFTEN ZUCHTWERTE NOCH GENAUER

Die zwei Diagramme mögen Sie vielleicht noch nicht von der Stabilität der genomisch-geprüften Zuchtwerte überzeugt haben. Deshalb wollen wir das Ganze noch aus einer anderen Perspektive betrachten.

Grafik 3 und 4 basieren auf zusätzlichen Zuchtwertdaten, die von der PEAK-Genetikerin Ashley Mikshowsky analysiert wurden. Sie evaluierte 971 Bullen, die im Jahr 2016 als genomisch-geprüfte Bullen veröffentlicht wurden. Daraus lässt sich die durchschnittliche Veränderung von genomisch-geprüften Bullen zu töchtergeprüften ablesen – sowohl für TPI als auch für NM$. Sie verwendete diese Altersgruppe speziell deshalb, weil die 2016 freigegebenen Bullen jetzt töchtergeprüft für Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale sind.

Grafik 3 zeigt die durchschnittliche Veränderung für TPI und Grafik 4 für NM$. Der orangefarbene Balken liegt bei einer Veränderung von 0.

Im Durchschnitt veränderten sich die Bullen um -115 TPI-Punkte von ihrer ersten Veröffentlichung 2016 bis zu ihrem töchtergeprüften Zuchtwert im April 2020. Mehr als 140 dieser Bullen haben einen töchtergeprüften TPI innerhalb von nur 30 Punkten ihres ursprünglichen genomischen TPI. Und nur 30 Bullen aus der Gesamtgruppe der 971 Bullen haben sich über 300 TPI-Punkte verändert.

Wir sehen den gleichen Trend für NM$ in Grafik 4, basierend auf der Analyse derselben 971 Bullen. Im Durchschnitt veränderte sich ein im Jahr 2016 veröffentlichter Bulle von seinem ersten genomischen Zuchtwert im Jahr 2016 bis zu seinem töchtergeprüften Zuchtwert im April 2020 um gerade einmal -70 NM$. Fast 160 der 971 Bullen blieben stabil innerhalb einer kleinen 20-Punkte-Schwankung vom genomischen zu töchtergeprüften NM$. Nur 13 Bullen veränderten sich um mehr als 300 NM$.

WIE SEHEN IHRE GENETISCHEN OPTIONEN HEUTE AUS?

Überlegen Sie immer noch, ob Sie sich eher für die Zuverlässigkeit töchtergeprüfter Bullen oder für genetischen Fortschritt mit genomisch-geprüften Bullengruppen entscheiden sollten? Werfen Sie einen Blick auf die untenstehenden Tabellen mit NM$ für einen neutralen Vergleich zwischen töchtergeprüften und genomisch-geprüften Bullen.

Die besten töchtergeprüften Bullen haben derzeit einen Durchschnitt von 577 NM$. Dagegen bietet die beste, sofort verfügbare genomisch-geprüfte Gruppe einen weitaus höheren Durchschnitt von 765 NM$. Das ist ein Vorteil von 188 $ gegenüber den töchtergeprüften Bullen!
Selbst AltaTOPSHOT, der zu den besten töchtergeprüften Bullen weltweit gehört, erreicht immer noch nicht den Durchschnitt der genomisch-geprüften Gruppe.

Einige Bullen gewinnen Punkte und einige Bullen verlieren Punkte zwischen ihrem genomischen und dem töchtergeprüften Zuchtwert. Das ist unvermeidlich und die Daten belegen dies. Aber wir können auch sehen, dass sich die Stabilität der genomisch-geprüften Bullen immer weiter verbessert.
Bedenken Sie auch, dass die Wahrscheinlichkeit, dass einer der genomisch-geprüften Bullen auf der Liste auf einen niedrigeren Rang als die töchtergeprüften Bullen fällt, so gut wie gleich Null ist.

BEI DER AUSWAHL IHRER GENETIK SOLLTEN SIE ALSO FOLGENDE PUNKTE BEDENKEN:

  • Die genomisch-geprüften Bullen sind immer noch leicht überbewertet. Doch selbst bei der kürzlich erfolgten Basisanpassung sehen wir im Laufe der Zeit weniger Veränderungen von genomischen zu töchtergeprüften TPI und NM$, da im Laufe der Zeit Modellverbesserungen vorgenommen werden.
  • Trotz eines durchschnittlichen Rückgangs in TPI und NM$ von genomisch-geprüften Bullen zu töchtergeprüften, werden Sie mit einer Gruppe genomisch-geprüfter Bullen immer noch schnelleren genetischen Fortschritt erzielen, als mit einer Gruppe an töchtergeprüften Bullen.
  • Stellen Sie sicher, dass der genetische Fortschritt, den Sie machen, in die Richtung Ihrer Ziele geht. Wählen Sie eine Gruppe genomisch-geprüfter (oder töchtergeprüfter) Bullen auf der Grundlage des individuellen genetischen Plans Ihres Betriebes aus. Betonen Sie nur die Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale, die für Sie am wichtigsten sind, um den zukünftigen Fortschritt und die Wirtschaftlichkeit Ihres Betriebes zu fördern.

 

Datenanalyse und Garfiken bereitgestellt durch Ashley Mikshowsky, PEAK Geneticist

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Bullenlisten Spezial

Hier finden Sie eine Übersicht aller speziellen Bullenlisten, um Ihren betrieblichen Bedürfnissen gerecht zu werden. Nutzen Sie auch BullSearch, um genau die Bullen zu finden, die zu Ihren individuellen Betriebszielen und den Anforderungen Ihrer Herde passen! Wir helfen Ihnen bei Fragen gerne weiter.

Hornlos
Roboter Bullenliste
A2A2 Bullenliste
511er Bullenliste
Kappa
Jersey Bullen
Rotbunte Bullen
Bullensuche
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Helfen Sie Ihren Kälbern, zukünftige Alta 4-EVENT KÜHE zu werden

Die Entwicklung einer Alta 4-EVENT COW beginnt schon lange bevor eine Kuh das erste Mal frisch in ihre erste Laktation startet. Tatsächlich startet der Weg bereits unmittelbar in den ersten Stunden nach ihrer Geburt.

Die wichtigste Mahlzeit, die ein Kalb bekommt, ist die erste – das Kolostrum. Das liegt zum Teil daran, dass das Kalb direkt nach der Geburt am anfälligsten ist. Ein neugeborenes Kalb braucht die Immunabwehr und Energie, die ihm nur hochqualitatives Kolostrum geben kann.

Um sicher zu gehen, dass die erste Mahlzeit Ihrer Kälber so effektiv wie möglich ist, behalten Sie die folgenden 3 Q´s im Kopf.

Die 3 Q´s des Kolostrums

1. Quickly (Schnell)

Die Fähigkeit eines Kalbes, Immunoglobulin G (IgG) aus dem Kolostrums aufzunehmen, sinkt nach der Geburt sehr schnell ab. In der nebenstehenden Grafik ist zu sehen, dass ein neugeborenes Kalb in den ersten zwei Stunden nach der Geburt die erste Kolostrumgabe erhalten sollte. Bereits nach sechs Stunden ist die IgG Konzentration, die das Kalb absorbieren und verwerten kann, signifikant geringer.

Es wird zudem empfohlen, eine zweite Kolostrumgabe innerhalb der nächsten acht Stunden zu verabreichen, um sicher zu gehen, dass jedes Kalb die Immunabwehr und Energie erhält, die es für einen guten Start ins Leben braucht.

2. Qualität

In einer perfekten Welt würde jede Kuh die richtige Menge und Qualität an Kolostrum produzieren, die ihr Kalb braucht. Leider ist das aber nicht der Normalfall. Wenn die Kolostrumqualität zu niedrig ist, erhält das Kalb nicht genug IgGs. Das bedeutet, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die passive Übertragung der Immunoglobuline scheitert (Failure of Passive Transfer (FPT)). FPT hat einen lebenslangen Einfluss auf das Wachstum und die spätere Leistung des betroffenen Kalbes.

Da wir wissen, dass sich die Kolostrumqualität von Kuh zu Kuh stark unterscheiden kann, ist es besonders wichtig, das Kolostrum jeder frischen Kuh zu testen. Benutzen Sie dazu ein optisches oder digitales Refraktometer, um mittels des Brix-Wertes die Kolostrumqualität zu ermitteln.

% Brix-WertQualitätHandlung
> 25%EXZELLENTEs besteht kein Bedarf, das Kolostrum zu ergänzen
22% - 25%GUTErgänzen Sie das Kolostrum, wenn sehr gute Ergebnisse erwünscht sind
18% - 22%AUSREICHENDEs wird empfohlen, das Kolostrum zu ergänzen
< 18%UNGENÜGENDErsetzen Sie das Kolostrum

3. Quantität

Damit jedes Kalb die gesamte Immunabwehr und Energie bekommt, die es braucht, ist es entscheidend ausreichend Kolostrum zu verabreichen. Das bedeutet, dass das Kalb zur ersten Kolostrumgabe 10% des eigenen Körpergewichts erhalten sollte. Wenn die Qualität des Kolostrums gut ist, können Sie sich auch an diesen Werten orientieren:

  • OPTIMAL:            3L – 4L Kolostrum, entsprechend 150g – 200g IgG
  • AUSREICHEND:  2L – 3L Kolostrum, entsprechend 100g – 150g IgG

Ein gesundes, neugeborenes Kalb ist die Zukunft Ihrer Herde. Mit den 3 Q’s des Kolostrum-Managements helfen Sie ihr, eine gesunde und profitable Alta 4-EVENT COW zu werden. Wenn das Kolostrum der Mutter nicht dem Qualitäts- und Quantitätsansprüchen entspricht, stellen Sie sicher, dass Sie entsprechende Maßnahmen treffen.

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Zwei Alta 4-EVENT Kühe in Ihrem Abkalbestall

Der Weg einer 4-EVENT COW beginnt mit der Kalbung. Tut er doch, oder?

Denken Sie an Ihren Abkalbestall. Dort haben Sie die neue Mutter und ihr Kuhkalb. Die Kuh hat soeben ihren Weg zur 4-EVENT COW begonnen, indem FRISCH als erstes Ereignis im 4-EVENT COW-Kreislauf eingetragen wurde.

Wen wir oft vergessen, wenn wir an Alta 4-EVENT KÜHE denken, ist das Kuhkalb. Wenn wir diesem Kalb nicht von der ersten Sekunde an den bestmöglichen Start bieten, bekommt es vielleicht nicht die Chance, jemals das erste Ereignis im 4-EVENT COW-Kreislauf zu erreichen.

Wie können wir also beide zu Alta 4-EVENT KÜHEN machen?

Wie DIE KUH nach der Kalbung den richtigen Start schafft

Wenn auf Ihrem Betrieb die Abläufe im Transit-, Abkalbe-, Frischmelker- und Fütterungsmanagement gut strukturiert sind, erhöhen Sie Ihre Chancen, mehr von den gesunden, unkomplizierten 4-EVENT KÜHEN zu bekommen – sowohl bei den frischen Kühen als auch bei deren Kuhkälbern.

Fruchtbarkeitsstörungen und Gesundheitsprobleme in der Laktation gehen oft auf die Transitphase zurück. Um Ihnen zu helfen, mehr Ihrer Kühe zu 4-EVENT KÜHEN zu machen, haben wir zwei Systeme, die Ihnen im Management helfen können.

Alta Cow Watch
RumiLife CAL24

1. Systeme, die die Aktivität- und Wiederkautätigkeit überwachen, wie Alta COW WATCH, halten Sie auf dem Laufenden – und zwar bevor ein größeres Problem überhaupt auftritt.

Unter Berücksichtigung von Reproduktion, Gesundheit und Wohlbefinden der Kuh warnt Alta COW WATCH Sie vor möglichen Gesundheitsproblemen während der gesamten Laktation einer Kuh. Dies ist besonders bei den Frischmelkern entscheidend, da es Ihnen ermöglicht, präventive Maßnahmen anstelle einer rein reagierenden Behandlung anzuwenden. Dadurch sparen Sie Zeit, Arbeit und Behandlungskosten und vor allem Nerven.

2. Eine Calcium-Ergänzung wie RumiLife® CAL24™ direkt nach der Kalbung, ermöglicht Ihren Kühen den besten Start in die Laktation. CAL24 ist die einfachste Möglichkeit für einen optimalen Calciumgehalt, sodass Sie die Probleme vermeiden können, die bei frischen Kühen oft mit subklinischem Milchfieber auftreten.
Zusätzlich können Sie direkt nach dem Kalben die volle Dosis von zwei CAL24-Boli auf einmal verabreichen, damit Sie nicht jede Kuh 12 Stunden später erneut behandeln müssen. Das spart Zeit, Arbeit und Stress – für Sie und die Kuh.

Wie DAS KALB nach der Kalbung den richtigen Start schafft

Es sind zwar noch ein paar Jahre hin, aber dieses neugeborene Kuhkalb kann eine zukünftige Alta 4-EVENT COW werden, wenn Sie es von Anfang an optimal versorgen. Dazu gehört eine saubere Umwelt, ein stressfreier Start in die Welt und die Befolgung der 3 goldenen Regeln (3 Q´s) der Kolostrumversorgung.

1. Quickly (schnell) – verfüttern Sie das Kolostrum so schnell wie möglich, idealerweise innerhalb von zwei Stunden nach der Geburt, um eine optimale Übertragung der Immunität zu gewährleisten

2. Qualität – wenn Sie die Biestmilch Ihrer Kühe verwenden, testen Sie es z.B. mittels des Brix-Refraktometer, um die Qualität Ihrer Biestmilch beurteilen zu können. Die folgenden Richtwerte helfen Ihnen dabei:

  • Brix < 18: Ersetzen durch höherwertiges Kolostrum
  • Brix = 18-22: Ergänzen mit höherwertigem Kolostrum
  • Brix >22: Keine Behandlung notwendig

 

3. Quantität – stellen Sie sicher, dass Sie Kolostrum mit genügend Fett und genügend IgG verfüttern

AUSREICHEND: 100g IgG ist die Mindestmenge, die ein Kalb braucht
OPTIMAL: 150-200g IgG ist der Maßstab für den bestmöglichen Start des Kalbes

Die erste Mahlzeit ist die wichtigste für jedes Kalb. Es ist bewiesen, dass Kälber weniger Gesundheitsprobleme haben, wenn sie ausreichend Immunität und Energie mit ihrer ersten Mahlzeit erhalten – dem Kolostrum. Studien zeigen, dass ein gutes Kolostrummanagement zu höheren Tageszunahmen führt, was in einer höheren Leistung resultiert, sobald dieses Kalb zum ersten Mal selbst abkalbt.

Verinnerlichen Sie sich also die 3 goldenen Regeln der Kolostrumversorgung, um Ihre Kuhkälber schon in den ersten Stunden auf eine erfolgreiche Zukunft als Alta 4-EVENT COW vorzubereiten.

Wie beide zu Alta 4-EVENT KÜHEN werden

Das Kalb und die Kuh in Ihrem Abkalbestall können künftige 4-EVENT KÜHE in Ihrer Herde werden. Mit dem besten Start nach der Kalbung ermöglichen Sie beiden den ersten Schritt auf den richtigen Weg.

Arbeiten Sie mit Ihrem Alta-Berater zusammen, um herauszufinden, wie Sie Alta COW WATCH oder RumiLife CAL24 auch in Ihrer Herde integrieren können. Oder erfahren Sie mehr über die Produkte unter den folgenden Links:

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Der richtige Start in die Laktation

Geben Sie Ihren Kühen die Chance, nach der Kalbung optimal in die Laktation zu starten
mit RumiLife CAL24 Ergänzungsfuttermittel.

Sie können nur dann gesunde, problemfreie Alta 4-EVENT COWS erzeugen, wenn diese nach der Kalbung die richtige Starthilfe bekommen. Dazu gehört auch die Sicherstellung des richtigen Calciumspiegels.

Was Sie über RumiLife® CAL24™ Ergänzungsfuttermittel wissen sollten:

1. CAL24 IST EINFACH

Damit meinen wir, dass Sie Zeit und Arbeit sparen. Wie? Indem Sie direkt nach dem Abkalben die Dosis von zwei CAL24-Boli verabreichen können. Sie müssen also nicht mehr zusätzliche Zeit und Arbeit aufwenden, um jede frische Kuh ein weiteres Mal einzufangen, um ihr nach 12 Stunden den zweiten Bolus zu verabreichen.

Außerdem ist der Bolus konisch geformt und besitzt eine Beschichtung aus Pflanzenfett und Propylenglykol, wodurch er sehr einfach zu verabreichen ist. Mit dem Double-Applikator können Sie sogar zwei Boli in nur einer einzigen Gabe verabreichen.

2. CAL24 IST EINZIGARTIG

Eine Dosis á zwei Boli RumiLife CAL24 enthält 100g hoch resorbierbares Calcium – und damit mehr als jedes andere Ergänzungsfuttermittel. Zusammen mit der Kombination aus Magnesium und Vitamin D fördern Sie so die optimale Calciumaufnahme in den ersten 24 Stunden nach dem Kalben und unterstützen zudem den natürlichen Calcium-Stoffwechsel der Kuh.

Der Bolus ist durch seine konische Form und den Überzug aus Pflanzenfett und Propylenglykol für jede Rinderrasse einfach zu schlucken.

3. CAL24 IST EFFEKTIV

Aufgrund der einzigartigen Formulierung bietet RumiLife CAL24 eine schnelle und eine verzögerte Freisetzung von Calcium. Das ermöglicht Ihnen, den richtigen Calciumspiegel Ihrer frischen Kühe in den kritischen ersten 24 Stunden mit nur einer Dosis sicherzustellen.

Was macht RumiLife CAL24 so effektiv?

  • Calciumchlorid liefert sofort verfügbares Calcium im Pansen
  • Calmin reguliert die Calciumaufnahme über einen längeren Zeitraum

Was ist Calmin? Eine hoch resorbierbare Form von Calcium und Magnesium, die aus Meeresalgen gewonnen wird und eine optimale Calciumaufnahme über den Pansen hinaus ermöglicht

  • Vitamin D fördert eine verbesserte Calciumaufnahme und unterstützt darüber hinaus den aktiven natürlichen Calciumtransfer der Kuh

Möchten Sie mehr über RumiLife CAL24 erfahren? Weitere Details über das Produkt finden Sie HIER.

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Die neuen, strahlenden FUTURE STARS!

Alta FUTURE STARS sind neu, verbessert und strahlender als je zuvor.

Sie konzentrieren sich auf die ersten beiden Dinge, die für die Entwicklung Ihrer besten zukünftigen Herde wichtig sind: 1 – mehr Trächtigkeiten und 2 – mehr lebende und gesunde neugeborenen Kälber.

Bei der Betrachtung dieser neuen, strahlenderen FUTURE STARS bleibt der Status der hohen Fruchtbarkeit mit CONCEPTS PLUS ein wesentlicher Vorteil. Es gibt jedoch drei Hauptgründe, warum wir unseren Schwerpunkt weg von der Leichtkalbigkeit und hin zu mehr lebenden und gesunden Kälbern verlagert haben:

  1. Die offiziellen Kalbemerkmale wurden zur Zuchtwertschätzung im August 2020 aktualisiert, um die tatsächliche Häufigkeit von Schwergeburten in der US-Population besser widerzuspiegeln. Damit sind die Schwellenwerte für den paternalen Kalbeverlauf (SCE) nicht mehr relevant.
  2. Fortschrittliche Milchviehbetriebe setzen auf Effizienz. Und ein einfacher Weg, die Effizienz zu verbessern, besteht darin, erstens mehr Trächtigkeiten zu erzeugen und zweitens mehr lebende und gesündere Kälber zu erhalten.
  3. Wir wollten unsere FUTURE STARS aktualisieren, um die Relevanz und Effizienz für den progressiven Milchviehbetrieb zu verbessern!

Lassen Sie uns den neuen paternalen Kalbeverlauf betrachten

Der paternale Kalbeverlauf (SCE) ist seit vielen, vielen Jahren ein traditioneller “Schwellenwert”. Milchviehbetriebe hatten Grenzwerte von <8% festgelegt, um sicherzustellen, dass sie aus genetischer Sicht alles tun, um weniger Schwergeburten zu haben. Die aktuellen Daten über tatsächliche Schwierigkeiten beim Abkalben zeigen, dass die Genetik wie die Alta FUTURE STARS eine große Wirkung haben und die Häufigkeit von Schwergeburten immer seltener geworden ist.

Es ist also an der Zeit, die Denkweise zu verändern – denn die Schwellenwerte von SCE gehören der Vergangenheit an. Tatsächlich ist es so – wenn man sich die neuen Zuchtwerte ansieht, muss ein Bulle um besser als der “Durchschnitt” zu sein, weniger als 2.2 für SCE haben! Wenn Sie den “Durchschnitt” als Schwellenwert für SCE beibehalten, bedeutet das für einen Bullen mit einem exzellenten Profil, der perfekt zu Ihrem individuellen genetischen Plan passt… aber bei 2.3 SCE liegt…was?

Bis zur Zuchtwertschätzung im August 2020 hätten Sie einen Bullen mit 5% für paternalen Kalbeverlauf als keinen Grund zur Sorge angesehen. Aber – jetzt ist das mehr als doppelt so hoch als der neue Durchschnitt!

Paternale Totgeburtenrate ist NICHT gleich Totgeburten

Die paternale Totgeburtenrate (SSB) gibt den Tod in den ersten 48 Stunden nach der Kalbung und nicht nur die Anzahl der tot geborenen Kälber an. Und 48 Stunden sind tatsächlich die kritischen ersten Lebenstage und eine Investition in unsere Kälber. Das erfordert mehr als 3 Kolostrum-Fütterungen, Ohrmarken einziehen und den Transport der Kälber zu ihren Ställen. Wir möchten, dass so viele Kälber wie möglich über diese ersten kritischen Tage hinaus heranwachsen.

Und die neuen Daten zu den Kalbemerkmalen zeigen uns, dass die Totgeburtenraten immer noch höher sind, als gewünscht – und auf jeden Fall höher, als die Schwerkalbigkeit. Jede Anzahl toter Kälber ist zu viel! Aus diesem Grund zählen Totgeburtenmerkmale ab sofort zu unseren FUTURE STAR-Kriterien.

FUTURE STARS – bedeutend, damals wie heute

Behalten Sie die folgenden beiden Punkte im Hinterkopf, um den Wert zu erkennen, den FUTURE STARS Ihnen bis zum jetzigen Zeitpunkt wie auch in Zukunft liefern werden.

1. FUTURE STARS haben zur Vermeidung von Abkalbeproblemen geholfen
Dies kam durch einen direkten und bewussten Fokus zunächst auf reale Beobachtungen zur Leichtkalbigkeit und blieben eine zuverlässige Wahl für leichte Abkalbungen, nachdem genomische Daten mit einbezogen wurden.

2. FUTURE STARS befassen sich nun mit den ersten beiden Dingen, die für die Entwicklung Ihrer besten zukünftigen Herde wichtig sind
Wir sagen immer, dass die Genetik keine Rolle spielt, wenn man nicht zuerst eine Trächtigkeit erzeugt. Und das bleibt so wichtig wie zuvor. Was wir oft vergessen, ist, dass die Genetik auch keine Rolle spielt, wenn das Kalb nach den ersten 48 Stunden nicht mehr am Leben ist.

Nur CONCEPT PLUS Bullen mit hoher Fruchtbarkeit können den FUTURE STAR Status zu erhalten. Und FUTURE STAR Bullen werden sorgfältig ausgewählt, um mehr lebende und gesunde Kälber zu erhalten, wobei der Fokus auf den Totgeburtenmerkmalen liegt.

FUTURE STARS bringen Ihnen die Genetik, um in Ihrer Herde Werte zu schaffen und die Effizienz zu verbessern. Profitieren Sie von einem gezielten Fokus auf die ersten beiden Schritte zur Schaffung Ihrer besten zukünftigen Herde: 1 – Schaffung von mehr Trächtigkeiten und 2 – Geburten gesünderer neugeborener Kälber, die den Wechsel vom Kolostrum zur Milch erfolgreich meistern.

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Die NEUE Alta Bull Search App ist da

Gleich die brandneue App herunterladen! 

Mit mehr Merkmalen, mehr Rassen, mehr Funktionen, mehr Optionen und mehr Sortiermöglichkeiten bietet die brandneue Alta Bull Search App eine übersichtlichere und einfachere Bullensuche.

WAS SIE ERWARTET?

  • Suchen und sortieren Sie Milchbullen branchenweit von Ihrem Mobilgerät aus
    • Sortierung nach Name, NAAB-Code oder Registrierungsnummer
  • Finden Sie detaillierte genetische Bewertungen für Holsteins, Jerseys, Braunvieh und gemischten Rassevererber auf US-Zuchtwertbasis
  • Erkunden Sie unzählige Optionen zum Sortieren und Filtern von Bullen
    • Nach einem genetischen Hauptindex
    • Nach individuellen Merkmalen, einschließlich A2A2, Fellfarbe, Hornlosigkeit und mehr
    • Nach konventionellem oder gesextem Sperma
    • Nach genomisch oder töchtergeprüften Bullen
    • Nach Unternehmen
  • Sortieren Sie Bullen auf der Grundlage einer Vielzahl von genetischen Indizes:
    • Leistung & Gesundheit | 60-40-0
    • Ausgeglichen | 40-40-20
    • Ausgeglichen, ohne Exterieur | 50-50-0
    • Hohe Leistung | 70-30-0
    • TPI
    • NM$
  • Merken Sie sich aktive Bullen in Ihrer/n Favoritenliste(n)
  • Speichern Sie Ihre Filter und Favoriten für Später
  • Exportieren Sie eine Gruppe von Bullen in Excel
  • Speichern Sie die Exportdatei auf Ihrem Gerät und senden Sie sie per E-Mail oder Textmitteilung
  • Nach dem Herunterladen der App und der Daten ist keine Internetverbindung mehr nötig, um Bullen zu suchen oder zu sortieren
  • Sie erhalten eine Benachrichtigung, wenn neue genetische Daten zum Herunterladen verfügbar sind
  • Wählen Sie eine von 9 verfügbaren Sprachen

Für iOS HIER im Apple App Store herunterladen

Für Android HIER im Google Play Store herunterladen

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Ihre genetische Entscheidung heute IST Ihre Herde der Zukunft

Die Zukunft Ihrer Herde ist mehr als nur Ihr Jungvieh. Sie befindet sich bereits in Ihrem Sperma-Container.

Das Sperma, das gerade auf Ihren Betrieb geliefert und in Ihren Sperma-Container gefüllt wurde, ist eine Investition. Und es ist eine Entscheidung, die Ihren Betrieb für die kommenden Jahre beeinflussen wird. Ihre genetische Entscheidung heute sind die Kälber, Färsen und Milchkühe Ihrer zukünftigen Herde.

Die GROẞE Entscheidung

Wenn es darum geht, große Entscheidungen zu treffen – die Auswirkungen auf Lebensunterhalt, Zukunft oder finanzielles Wohlergehen haben – arbeiten die meisten Menschen mit einem vertrauenswürdigen Berater zusammen, um eine bestmögliche Entscheidung zu treffen.

Wenn Sie ein Haus kaufen, arbeiten Sie mit einem Immobilienmakler zusammen. Wenn es um Ihre Rentenvorsorge geht, arbeiten Sie wahrscheinlich mit einem Finanzberater zusammen. Entscheidungen dieser Art von Investitionen haben auf Jahre hinaus einen großen Einfluss auf Ihr Leben.

Ihre Milchviehherde ist nicht anders. Die Genetik, die Sie einsetzen, hat einen nachhaltigen Einfluss auf Ihren Lebensunterhalt, Ihre Zukunft und das finanzielle Wohlergehen Ihres Betriebes.

Ihr Alta-Berater kann Ihnen dabei helfen, sicherzustellen, dass Ihre Investition genetischen Fortschritt schafft und genau auf die Situation und die zukünftigen Ziele Ihres Betriebes abgestimmt ist. Das umfasst alles, von der Auswahl des richtigen individuellen genetischen Plans bis hin zur Entscheidung des richtigen Investitionsniveaus, das zu Ihrer langfristigen Strategie passt. Denn wenn es um die Genetik geht, bekommen Sie das, wofür Sie sich entscheiden.

Wir haben den Beweis

Wie können wir sicher sein, dass die Genetik einen Unterschied macht? Wir wissen aus unzähligen Beispielen, die wir als “Proof is in the Numbers” bezeichnen, dass das, was Sie heute züchten, in direktem Zusammenhang mit den Ergebnissen steht, die Sie in Ihrer zukünftigen Milchviehherde sehen.

Denken Sie daran, dass die Ergebnisse, die in Bezug auf Leistung, Fruchtbarkeit und Gesundheit erzielt werden, auf den genetischen Entscheidungen beruhen, die vor mehr als 3 Jahren getroffen wurden.

In diesem Sinne sollten Sie die großen Entscheidungen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Arbeiten Sie mit Ihrem vertrauten Alta-Berater zusammen, um sicherzustellen, dass Ihre genetische Investition und Ihre Strategie mit Ihrer Situation und Ihren zukünftigen Zielen übereinstimmen. Denn die genetische Entscheidung heute ist Ihre Herde der Zukunft.

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Haben Sie eine Strategie gegen Milchfieber?

Bekommen Ihre Kühe die bestmögliche Chance, eine Alta 4-EVENT COW zu werden? Der Weg beginnt immer mit einem guten Frischabkalberprotokoll.

Eine Möglichkeit, Ihren Kühen einen bestmöglichen Start in die Laktation zu ermöglichen, ist die Förderung eines ausgeglichenen Calciumspiegels nach der Kalbung mit RumiLife CAL24. Auch wenn Sie anionische Salze füttern, kann subklinisches Milchfieber immer noch ein Problem in Ihrer Herde sein – selbst ohne sichtbare Symptome.

50%

Subklinisches Milchfieber ist ein ernstzunehmendes Problem auf Milchviehbetrieben. Studien zeigen, dass wahrscheinlich die Hälfte der Kühe an subklinischem Milchfieber leiden, selbst wenn anionische Salze in der Fütterung eingesetzt werden.¹

In der Folge bedeutet dies, dass 50% oder mehr Ihrer Kühe wahrscheinlich zwar keine äußeren Anzeichen von Milchfieber haben, aber dennoch unter der beeinträchtigten Muskelfunktion und Problemen des Verdauungstraktes leiden, die aus einem unzureichendem Calciumgehalt zur Abkalbung resultieren.

115€

Die Kosten in Höhe von 115€ pro Fall von subklinischem Milchfieber errechnen sich aus der verringerten Milchleistung und möglichen Folgeerkrankungen, die aufgrund des Calciumungleichgewichts auftreten.

4x

Subklinisches Milchfieber kann Sie viermal mehr kosten als klinische Fälle in Ihrer Herde.¹

Das mag auf den ersten Blick sehr hoch erscheinen. Zum einen gibt es aber eine viel höhere Häufigkeit von subklinischem Milchfieber und zum anderen bleiben viele Fälle von subklinischem Milchfieber unentdeckt und somit unbehandelt.

MEHRWERT

Sobald Sie ein Calcium-Ergänzungsfuttermittel wie RumiLife CAL24 in Ihr Frischabkalberprotokoll integrieren, lassen sich die Vorteile schnell feststellen. Sie legen mit einer durchdachten Strategie gegen Milchfieber den Grundstein für die nächste Laktation und erzielen höhere Gewinne, indem Sie insbesondere den Tieren ab der 2. Laktation nach dem Kalben einen Calciumbolus verabreichen.

FOLGEKRANKHEITEN

Studien belegen, dass Frischabkalber mit subklinischem Milchfieber ein erhöhtes Risiko haben, andere Frischabkalberkrankheiten zu bekommen. Daraus resultieren Fruchtbarkeitsstörungen während der gesamten Laktation. Die Wahrscheinlichkeit, dass Kühe mit Milchfieber Nachgeburtsverhalten entwickeln, liegt sogar 3.2-Mal höher als bei Kühen mit normalen Calciumwerten zur Kalbung. Milchfieber Kühe haben aufgrund von Gebärmutterproblemen, die nach der Kalbung auftreten, durchschnittlich auch mehr offene Tage.¹

In klinischen Fällen von Milchfieber, wenn die Kuh festliegt, ersetzt ein Calciumbolus natürlich keine Infusion! Die Gabe eines Calciumbolus nach der Infusion kann der Kuh allerdings dabei helfen, den Calciumspiegel über einen längeren Zeitraum aufrecht zu halten.

Wenn Sie eine wirksame Strategie gegen subklinisches Milchfieber suchen, können Sie mit RumiLife CAL24 einen großen Mehrwert erzielen und dadurch mehr Alta 4-EVENT KÜHE schaffen.

 

¹Oetzel, G. R. (2014) Treatment and Prevention of Subclinical Hypocalcemia [PowerPoint slides]. Retrieved from https://www.slideshare.net/DAIReXNET/treatment-and-prevention-of-subclinical-hypocalcemia.

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Milchfieber kommt selbst in den besten Herden vor

Milchfieber kennt jeder – und auch wenn es nach wie vor zu viele Kühe gibt, die nach dem Kalben festliegen, so ist doch das Vorkommen des klinischen Milchfiebers durch verbesserte Fütterung in der Transitperiode und wirksame Vorbeugemaßnahmen in den letzten Jahren zurückgegangen.

Trotzdem: Gerade ältere Kühe haben ein hohes Risiko nach der Kalbung festzuliegen, in der 3. Laktation sind es etwa 6%, ab der 4. Laktation sogar 16%.

QUICK READ:

  • Milchfieber (Hypocalcämie) bedeutet ein Mangel an Calcium, der insbesondere aus einer verminderten Verfügbarkeit resultiert
  • Der Bedarf an Calcium erhöht sich bei der Kalbung schlagartig um das Drei- bis Vierfache
  • Über 40% der Milchviehbetriebe haben keine Strategie gegen Milchfieber

Der Fachausdruck für Milchfieber ist „Hypocalcämie“, es bedeutet also „Mangel an Calcium“. Calcium ist aber ein Mengenelement und kommt im Körper, z.B. in den Knochen in großen Mengen vor. Es geht also darum, dass Calcium vorhanden, für die Kuh aber nicht verfügbar ist. Während die Kuh in der späten Trächtigkeit für sich selbst und vor allem das Kalb nur knapp 10g Calcium pro Tag benötigt, steigt mit der Kalbung und dem Milcheinschuss dieser Bedarf schlagartig um das Drei- bis Vierfache an. Während die Kuh also vor der Kalbung eher Calcium ausgeschieden oder in die Knochen eingelagert hatte, muss sie „von jetzt auf gleich“ das Element aus der Nahrung aufnehmen oder aus den Knochen freisetzen; bei jeder Kuh sinkt darum der Calciumgehalt im Blut um die Kalbung stark ab, einige Kühe können dies nicht mehr kompensieren und Milchfieber ist die Folge (siehe Abbildung nebenstehend).

Das sichtbare, klinische Milchfieber ist hierbei nur die Spitze des Eisberges – subklinisches Milchfieber betrifft in der 2. Laktation bereits fast 30% der Kühe, ab der 4. Laktation sogar über 60%. Diese stehen zwar noch, aber verfügen trotzdem über zu wenig Calcium und laufen oder stehen daher ungern auf, fressen anders und haben eine reduzierte Abwehrkraft, denn: Calcium ist an fast allen wichtigen Körperfunktionen beteiligt. Die Muskelaktivität ist darum nicht nur bei der Bewegung verringert, sondern auch in der so wichtigen Organmuskulatur, beispielsweise im Labmagen. Die Abwehrzellen funktionieren ebenfalls nur mit ausreichend Calcium – fehlt dies, können Infektionen, z.B. in der Gebärmutter nach der Kalbung, nicht optimal bekämpft werden. Die Probleme der Milchkuh wie Labmagenverlagerung, Ketose oder Gebärmutterentzündung hängen daher ganz wesentlich mit dem Calciumspiegel der frisch abgekalbten Kuh zusammen. Am Ende steht natürlich immer eine reduzierte Fruchtbarkeit, weniger Milch und nicht selten ein vorzeitiger Abgang.

• = klinisch gesund  ο = klinisches Milchfieber

Kimura et al., 2006

Für den Betrieb stellt sich daher die Aufgabe, das klinische genauso wie das subklinische Milchfieber aktiv zu vermeiden. Eine gute Fütterung der Trockensteher mit wenig Calcium und wenig Kalium ist dabei am wichtigsten, dies kann ggf. durch die bekannten „Sauren Salze“ oder Calciumbinder erreicht werden. Auch ist es in aller Regel wirtschaftlich, den Calciumhaushalt der Kuh nach der Kalbung zu unterstützen. Die Präparate, die den Calciumspiegel über die Senke tragen, stehen zur Verfügung. Allerdings kam eine Untersuchung der Freien Universität Berlin aus dem Jahre 2017 zu dem Schluss, dass über 40% der untersuchten Milchviehbetriebe keine Strategie gegen Milchfieber haben.

Das Problem ist also bekannt, die Lösungen gibt es auch – im Interesse der Kühe (und des Betriebsergebnisses) kann jeder Betrieb so eine Strategie entwickeln!

 

Text verfasst von Dr. Joachim Lübbo Kleen, Fachtierarzt für Rinder

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Die Karriere einer Kuh mal anders gedacht…

Die Grundlage für die Karriere einer Kuh beginnt immer mit einer Trächtigkeit. Von dieser hat sie im besten Fall mehrere und ist somit über Laktationen und Jahre hinweg eine Hochleistungssportlerin. Doch wie endet eine solche Karriere?

In der Regel endet die Karriere einer Kuh mit einem sofortigen Abgang. Meist bedingt durch Krankheitsprobleme, die Kondition und Wohlbefinden der Kuh verschlechtern. Aber es geht auch anders – durch eine gezielte ZU-Strategie!

Als Herdenziel wird viel über Lebensleistung und -effizienz diskutiert. Doch resultieren diese nicht vielmehr aus dem Ergebnis, wie die Kuh täglich betreut und ihre Karriere vorausschauend geplant wird? Die Kuh muss alle Entscheidungen, die wir treffen, tragen. Umso wichtiger ist es, diese mit Bedacht und einer fundierten Begründung zu treffen. Und zwar auch die über den Abgang einer Kuh.

In diesem Artikel widmen wir uns dem Thema, wann und wie wir die Karriere einer Kuh mit dem Status Zuchtuntauglich (ZU) beenden können. Unter anderem wollen wir auf die Fragen eingehen: Wie hoch kann der Anteil an ZU Kühen sein, zu welchem Zeitpunkt sollte eine Entscheidung fallen und welche Konsequenzen ergeben sich aus einer vorausschauenden Planung?

Um gleich ein Missverständnis vorweg zu klären: Der Status ZU bedeutet nicht automatisch, dass die Kuh sofort zum Schlachten geht! Genauso wenig bedeuten viele ZU Kühe automatisch eine hohe Remontierungsrate. Viel mehr ist es der Einfluss, wann die ZU-Entscheidung getroffen wird. Noch immer gilt die weit verbreitet Meinung, der Anteil der ZU-Tiere in der Herde müsse möglichst gering sein. Doch jeder Betrieb hat ZU Kühe – und zwar übers Jahr betrachtet in Höhe seiner Remontierungsrate. Der aktuelle Anteil gibt immer nur einen Hinweis darauf, ob die Entscheidung durch den Menschen (früh) oder durch die Kuh (erst bei der Schlachtung) getroffen wird.

Ziel für den Zeitpunkt sollte sein, etwa 50% aller ZU-Entscheidungen vor der ersten Besamung und >60% bis zum 100. Laktationstag zu treffen. In der Auswertung sehen Sie den Zeitpunkt der ZU-Entscheidungen nach Laktationstagen. Dieser 900-Kuhbetrieb trifft bei 52% der ZU-Tiere die Entscheidung vor dem 45. Laktationstag und damit vor Ablauf der freiwilligen Wartezeit. 66% der ZU-Entscheidungen werden vor dem 100. Laktationstag getroffen.

Die Kriterien für die ZU-Entscheidung können vielfältig sein und sollten betriebsindividuell angepasst werden. Zum einen kann die vorhergehende Laktation Probleme während oder nach der Abkalbung mit sich gebracht haben oder schlicht die niedrige Leistung in den ersten vier Wochen ist Kriterium für die ZU-Entscheidung. Die verbleibenden 40 % der Entscheidungen bleiben somit für Kühe, die während der Laktation weitere ZU-Kriterien erfüllen. Dazu zählen z.B. häufige Mastitis, hohe Zellzahlen oder schlechte Fruchtbarkeit.

Ausgehend davon, dass durchschnittlich 50 % der Herde tragend sein sollen und wir keine tragende Kuh auf den Status ZU setzen können, ergibt sich ein Orientierungswert für den Anteil, der in etwa 50% der Remontierungsrate ausmacht. Liegt diese beispielsweise bei 34 %, wäre ein aktueller ZU Anteil von 17 % ein grobes Ziel.

Welche Konsequenzen ergeben sich aus einer gezielten ZU-Strategie? Einfach gesagt, bedeutet der Status ZU, ich möchte nicht, dass diese Kuh eine weitere Laktation macht, sie soll die aktuelle nur gut und gesund zu Ende bringen.

Zum einen, um Risiken für das Tier und somit Verluste für den Betrieb zu vermeiden. Zum anderen zeigen Auswertungen, dass die Altkuherlöse durch ein striktes ZU-Management stark positiv beeinflusst werden. Nicht selten können ZU-Tiere noch 1, 2, oder sogar 3 Jahre melken bis sie unprofitabel werden. Wir entscheiden uns also dafür, nur die Kühe zu besamen und damit eine Chance auf eine Trächtigkeit zu geben, denen wir es auch zutrauen. Der Arbeitsaufwand und Kosten für Besamungen (Sperma, Hormone) werden reduziert. Außerdem kommen nur Tiere zur Abkalbung, die im Anschluss gut in die Laktation starten können. Transitprobleme und die damit verbundenen Abgänge vor dem 60. Laktationstag reduzieren sich.

Ein weitaus wichtigerer Punkt ist der negative Einfluss von frühen Abgänge auf die Altkuherlöse. Auf unseren über 170 Benchmarkbetrieben mit einer durchschnittlichen Betriebsgröße von 650 Kühen liegt der ZU-Anteil im Schnitt bei 5%, maximal bei 15%. Auswertungen unserer betriebswirtschaftlichen Beratung haben ergeben, dass es eine hohe Korrelation zwischen dem ZU-Management und den Schlachterlösen gibt. Die Differenz zwischen den schlechtesten und besten Betrieben liegt bei bis zu 500 € (netto) pro Altkuh. Zu beachten ist hierbei, dass die Altkuherlöse den Durchschnittswert auf den Betrieben darstellen und keine Einzeltierbetrachtung sind!

Für unseren Beispielbetrieb mit 900 Kühen würde eine Verbesserung vom Durchschnitt zum Maximum (350€) bei einer Remontierung von 34% einen Gewinnunterschied von über 100.000€ im Jahr bedeuten:

MinimumDurchschnittMaximum
Altkuherlöse400€550€900€
Erlös Beispielbetrieb (900 Kühe, 34% Remontierung)122.400€168.300€275.400€
Differenz zum Durchschnitt für Beispielbetrieb- 45.900€-+ 107.100€

Neben den betriebswirtschaftlichen Gründen, gibt es auch den Aspekt aus Sicht der Tiere und Gesellschaft zu handeln. Eine Kuh sollte nur in Ausnahmefällen tragend zum Schlachter gehen. Selbst eine Kuh im frühen Trächtigkeitsstadium oder gerade besamt, die geschlachtet wird, ist ein Hinweis darauf, dass ihre Karriere nicht vorrausschauend geplant worden ist. Als Orientierung sollten mehr als 90 % aller Tiere, die zum Schlachter gehen den ZU Status seit mehreren Wochen oder Monaten haben.

Ein gezieltes ZU-Management bringt neben den monetären Vorteilen durch höhere Schlachtkuherlöse auch ein verbessertes Tierwohl. Denn die Tiere, deren physiologische Leistungsbereitschaft nicht ausreicht, wird keine weitere Kalbung und Laktation zugemutet. Sie können ihre gesamte Energie in die aktuelle Laktation stecken und gesund bei guter Kondition bis zum Abgang in der Herde bleiben.

Sie wollen das ZU-Management auf Ihrem Betrieb anpassen? Dann sprechen Sie gerne Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter an!

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Der Werdegang eines Alta Bullens

Haben Sie sich auch schonmal gefragt, was die unterschiedlichen Kategorien unserer Bullen bedeuten und wie der Werdegang eines Alta Bullen aussieht? Los geht´s…

Alta ADVANTAGE

Die meisten Bullen beginnen ihren Weg bei Alta in dieser Kategorie, welche exklusiv für unsere Alta ADVANTAGE Kunden erhältlich ist. Alta ADVANTAGE Bullen liefern die neuste Genetik und sind somit eine erstklassige Wahl für die verschiedensten individuellen genetischen Pläne.

Wenn ein Bulle alt genug für die erste Spermaproduktion ist, reicht die Menge einfach noch nicht, um für alle Betriebe weltweit leichten Zugang zu gewähren. Während wir also daran arbeiten, ein Spermainventar des Bullen aufzubauen, gewähren wir unseren treuen Alta ADVANTAGE Partnerherden vorrangigen Zugang zu diesen erstklassigen, neuen Bullen – passend zu ihrem individuellen genetische Plan.

Sie möchten auch von unserem Alta ADVANTAGE Programm profitieren? Dann sprechen Sie Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter gleich an!

G-STARS

Sobald ein Bulle anfängt, genügend Sperma zu produzieren, wird er in die Kategorie der G-STAR-Bullen aufgenommen. In jeder Zuchtwertschätzung gibt es viele neue G-STAR-Bullen für Sie zur Auswahl. Zu diesen Bullen gehören eine Vielzahl von Merkmals-Spezialisten und Spitzenreitern, die zu Ihrem individuellen genetischen Plan passen. Einige dieser Bullen wurden sogar schon lange genug eingesetzt, um bereits gesicherte Informationen über die Bullenfruchtbarkeit zu haben. Sie können also aus beidem wählen: erstklassiger Genetik und erstklassiger Fruchtbarkeit mit CONCEPT PLUS.

FUTURE STARS

Ungefähr ein Jahr, nachdem ein Bulle zum ersten Mal eingesetzt wurde, haben wir die ersten nachgewiesenen Informationen sowohl über die Fruchtbarkeit des Bullen als auch den Kalbeverlauf. Wir sammeln diese Daten, analysieren die tatsächlichen Trächtigkeitsuntersuchungen und vergeben die FUTURE STAR-Auszeichnung nur an die Bullen mit einer überdurchschnittlichen Fruchtbarkeit und besonderer Leichtkalbigkeit. Die Informationen zum Kalbeverlauf mit weniger als 8% für die paternale Leichtkalbigkeit oder der besonders niedrige genomische Zuchtwert bestätigen dies.

FUTURE STARS sind der richtige Weg, wenn Sie die Vorteile der neusten Genetik nutzen wollen, aber die zusätzliche Sicherheit der nachgewiesenen Fruchtbarkeit des Bullen und der Leichtkalbigkeit bevorzugen. Im Vergleich zu den G-STAR oder ADVANTAGE Bullen könnten Sie auf etwas Leistung und Gesundheit verzichten. Aber dafür haben Sie die Gewissheit, dass Sie Ihre Chancen auf eine Trächtigkeit und ein lebendiges Kalb, resultierend aus einer leichteren Abkalbung, erhöhen. Aufgrund des bekannten Kalbeverlaufes sind die FUTURE STARS oft eine gute Option für den Einsatz auf Färsen.

PROVEN STARS

Etwa drei Jahre nach dem ersten Einsatz eines Bullen beginnen seine ersten Töchter mit der Milchproduktion. Sobald genügend Informationen über die Töchter aus der Milchleistungsprüfung und/oder ihr Exterieur gesammelt werden konnte, werden diese Daten vom Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB) und der Holstein Association USA zusammengefasst. Aus diesen Informationen wird dann der erste töchtergeprüfte Zuchtwert eines Bullen erstellt.

Je mehr Töchter von da an ihre erste Laktation beginnen, desto zuverlässiger werden die Zuchtwerte eines Bullen. PROVEN STAR Bullen sind für diejenigen, die nur die zuverlässigste genetische Option bevorzugen.

Vergleichen Sie die Durchschnittswerte, um den Fortschritt zu sehen

Jetzt, wo Sie die Unterschiede der verschiedenen Kategorien und die Entwicklungsschritte eines Bullen in seiner Laufbahn bei Alta kennen, finden Sie in folgender Tabelle den Vergleich der durchschnittlichen genetischen Niveaus jeder Kategorie. Sie können sehen, dass die neuesten Alta ADVANTAGE Bullen die höchsten genetischen Werte aufweisen – besonders für die finanziell wichtigen Leistungs- und Gesundheitsmerkmale. Es folgen die G-STAR-Bullen und dann die FUTURE STARS mit mehr Sicherheit. Als Referenz finden Sie auch den Vergleich zu den töchtergeprüften Bullen.

TPINM$MilchFettProteinPTATUDCFLCPLDPRSCSSCE
Alta ADVANTAGE2860739121977541.091.250.285.70.72.787.0
G-STARS2741640112268500.971.100.254.90.62.827.3
FUTURE STARS266658495862430.870.800.354.30.52.876.6
PROVEN STARS255747291254410.780.660.372.90.12.917.2

Trotz des großen Unterschieds in den genetischen Durchschnittswerten zwischen den genomischen und der töchtergeprüften Liste, ist es wichtig zu beachten, dass jeder einzelne Bulle auf unserer aktuellen PROVEN STAR Liste einmal Teil der G-STAR und/oder FUTURE STAR Liste war. Das zeigt eindrücklich, wie viel und wie schnell wir genetischen Fortschritt machen!

Die Erfolgsbilanz ist bezeichnend für unsere aktuellen genomischen Highlights. In jeder Zuchtwertschätzung sehen wir, wie unsere genomischen Bullen ihre ersten Vorhersagen erfüllen und schließlich zum töchtergeprüften Erfolg aufsteigen.

Der direkte Vergleich

Wir können diesen Vergleich und das Beispiel des genetischen Fortschritts noch einen Schritt weiter führen. Der Einfachheit halber verwenden wir TPI als Index, um einen direkten Vergleich unserer besten töchtergeprüften Bullen und genomisch-geprüften Bullen (ohne ADVANTAGE Bullen) durchzuführen.

Beide Listen bieten enorme Möglichkeiten. Die besten töchtergeprüften Bullen gehören zur Elite ihrer Altersgruppe. Aber wenn wir vom Einsatz einer bestimmten Bullengruppe sprechen, dann übertrifft die genomisch-geprüfte Liste einfach unsere töchtergeprüfte Gruppe um ein Vielfaches.

Top 10 töchtergeprüfte Bullen
April 2020

DHV-Nr.BulleTPI
508269AltaTOPSHOT2811
508172AltaAMULET2758
509596AltaUPSHOT2717
509455AltaFACET2707
508170AltaTURNKEY2680
508267AltaMIGHTY P2654
508278AltaRECOIL2652
508207AltaROCKIT2641
508175AltaCRAIG2635
508338AltaJONAH2632
Durchschnitt2689

Top 10 genomisch-geprüfte Bullen
April 2020

DHV-Nr.BulleTPI
509146AltaGOPRO2887
509617AltaLUCHE2878
509162AltaMORRIS2865
509588AltaDARVISH2844
509618AltaZINNY2842
509458AltaSOHOT2842
508991AltaINGOLD2839
509294AltaTORRENT2839
509619AltaDANYL2812
509345AltaCABOT2811
Durchschnitt2846

Wählen Sie die richtige Genetik für Ihre Herde

In diesem Zusammenhang können Sie darauf vertrauen, dass der Einsatz einer Gruppe von Bullen aus den Alta ADVANTAGE-, G-STAR- oder FUTURE STAR-Listen Ihnen helfen wird, Ihre Ziele zu erreichen. Und wenn Sie die Gewissheit der töchtergeprüften Bullen mit höherer Zuverlässigkeit bevorzugen, finden Sie auch dort die passende Auswahl an Bullen für Ihre Bedürfnisse.

Wählen Sie eine Gruppe von Bullen, die Ihre individuellen Ziele für Leistung, Gesundheit und Exterieur erfüllen – genau die Bullen, mit denen Sie mehr Alta 4-EVENT KÜHE in Ihre Herde erzeugen. Das ist der Schlüssel, um den Fortschritt Ihrer Herde abgestimmt auf Ihre aktuelle Situation und Ihre zukünftigen Zielen voranzutreiben.

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Die richtige Genetik für mehr 4-EVENT Kühe

Eine der besten Möglichkeiten, mehr Alta 4-EVENT Kühe für Ihre zukünftige Herde zu schaffen, ist den Fokus Ihres genetischen Plans auf Gesundheitsmerkmale wie die Nutzungsdauer (Productive Life (PL)) zu richten.

Wenn Sie in Ihrem individuellen genetischen Plan und Ihrer Strategie ausreichend Gewicht auf PL legen, bedeutet das nicht nur, dass Sie dadurch ältere Kühe schaffen. PL sagt voraus, welche Kühe am widerstandsfähigsten, gesündesten und mit den wenigsten Problemen sind.

Was hat der genetische Plan mit unserer Alta 4-EVENT COW 2582 zu tun?

Erinnern Sie sich noch an Kuh 2582? Sie ist eine zweitlaktierende Kuh, lebt auf einem Betrieb mit 800 Kühen und ist eine Alta 4-EVENT COW.

Wir wissen, dass ihr Vater der Bulle 11HO11531 AltaSABRE ist. Im April 2020 lag der Zuchtwert für Nutzungsdauer von AltaSABRE bei +5.2. Das bedeutet, dass die Kuh 2582 voraussichtlich 5,2 Monate länger in der Herde produktiv sein wird, als Kühe, deren Väter einen Zuchtwert von 0.0 in PL haben.

Der tatsächliche Wert der Nutzungsdauer wird erst ermittelt, nachdem eine Kuh die Herde verlassen hat. Wir können uns aber anhand anderer eingetragenen Gesundheitsereignisse im Herdenmanagementprogramm anschauen, ob Bullen mit einem hohen Wert für Nutzungsdauer gesündere und problemfreiere Kühe hervorbringen.

Die Grafik unten zeigt die Ereignisse der Herde, in der die Kuh 2582 lebt. Sie umfasst alle Tiere mit bekannten Holstein-Bullen als Väter. Basierend auf dem durchschnittlichen Pedigree-Zuchtwert jedes Tieres für Nutzungsdauer zeigt die Auswertung die tatsächlichen Unterschiede in den verschiedenen Gesundheitsereignissen.

Die Zahlen in der Grafik stammen aus DairyComp, dem Herdenmanagementprogramm auf dem Betrieb und beruhen damit auf realen Zahlen. Durch die Betrachtung von nur einem Betrieb wird sichergestellt, dass die Umweltbedingungen, wie z.B. das Management für alle Kühe gleich sind.

Vergleichen wir die Ergebnisse der Grafik mit der Kuh 2582. Wir wissen, dass sie eine Alta 4-EVENT COW ist und somit keine Krankheitsereignisse in ihrer Kuhkarte stehen hat. Ihr Vater, AltaSABRE vererbt eine Nutzungsdauer von +5.2 und liegt damit sogar höher, als der Durchschnitt der Bullengruppe mit einer hohen Nutzungsdauer im Beispiel. Es wird also deutlich, dass die genetische Veranlagung für weniger gesundheitliche Probleme der Kuh 2582 zur Alta 4-EVENT COW verhilft.

Passen Sie Ihren genetischen Plan an, um mehr Alta 4-EVENT Kühe zu schaffen.

Stellen Sie sich vor, wie viel leichter Ihr Alltag wäre, wenn Sie keine Problemtiere mit Mastitiden oder Metritiden hätten und keine Tiere behandeln müssten. Eine Herde nur mit Kühen, wie die 2582, benötigt keine teuren Behandlungen und es gibt keine Milchverluste aufgrund gesundheitlicher Probleme.

Jede Kuh, die nur die folgenden vier Ereignisse innerhalb einer Laktation durchlaufen hat, spart Ihnen Zeit, Geld und Nerven:

  1. FRISCH – mit einem gesunden Kalb und ohne Stoffwechselkrankheiten
  2. BESAMT – einmal besamt
  3. TRAGEND – Trächtigkeit bestätigt und ohne Abort
  4. TROCKEN – ohne gesundheitliche Probleme trockengestellt

 

Erarbeiten Sie gemeinsam mit Ihrem Alta Berater einen genetischen Plan für Ihre Herde und selektieren Sie auf Nutzungsdauer. So schaffen Sie mehr 4-EVENT Kühe, wie die 2582, für die Remontierung Ihrer Herde.

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Herausforderung Remontierung – eine gezieltere Entscheidung treffen!

Die wahren Kosten einer abgekalbten Färse übersteigen schnell 2000 € und doch ist eine niedrige Remontierungsrate weder aus ökonomischer, noch aus Sicht der Tiere sinnvoll. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten, aber auch danach, ist eine gezielte Remontierungsstrategie von großer wirtschaftlicher Bedeutung.

QUICK READ:

  • Remontierung kostet nur Geld, wenn die falsche Entscheidung getroffen wird.
  • Als Grundlage für eine Entscheidung muss eine Vergleichbarkeit aller Tiere einer Herde trotz unterschiedlichen Alters, Fruchtbarkeits- und Laktationsstatus geschaffen werden.
  • COW VALUE vergleicht die Profitabilität einer neuen Färse mit der einer Kuh in Ihrer Herde.

Wir starten unsere Artikelreihe heute mit der „einfachen“ Beurteilung, welches das unprofitabelste Tier Ihrer Herde ist. Allerdings ist es gar nicht so leicht, zu entscheiden, welches die wichtigsten Faktoren für eine solche Beurteilung sind. Zudem muss eine Vergleichbarkeit der Tiere trotz verschiedener Laktationen, Fruchtbarkeitsstatus und Laktationsstand geschaffen werden.

Die Kennzahl COW VALUE bietet eine solche objektive Beurteilung des ökonomischen Werts für jede Kuh Ihrer Herde. Steve Eicker, Entwickler von DairyComp, hat die Berechnung der Kennzahl über mehrere Jahre zusammen mit seinen Kollegen programmiert und sie ist bereits seit über 20 Jahren fester Bestandteil von DairyComp.

Einfach gesagt, drückt der COW VALUE den Wert einer Kuh im Vergleich zu dem Ersatz durch eine neue Färse aus. Dies schafft eine objektive Bewertung für die Remontierungsentscheidung.

Für die Berechnung des Werts werden folgende Einflussfaktoren berücksichtigt:

  • Alter der Kuh
  • Reproduktionsstatus (offen oder tragend)
  • Fruchtbarkeitsleistung (Pregrate)
  • Laktationsstand
  • Leistung
  • Milchpreis
  • Altkuherlös
  • Kosten für neue Färsen (Aufzuchtkosten oder Zukauf)
  • Futterkosten
  • Zinssatz

 

Beim COW VALUE wird angenommen, dass alle Stallplätze belegt sind, kein Wachstum stattfinden soll und eine neue Färse in den Startlöchern steht. Die Werte zur Berechnung sind genau auf Ihren Betrieb angepasst – zum einen direkt aus den aktuellen DairyComp Daten für die jeweilige Kuh und zum anderen betriebsindividuell eingestellt (Milchpreis, Futterkosten, Kosten für neue Färse, etc.). Hierbei werden die betriebseigenen Ergebnissen für die Zukunft hochgerechnet und auf den heutigen Wert abgezinst.

Die Berechnung zeigt an, ob eine neue Färse profitabler als die schlechteste Kuh ist. Somit erhalten wir eine direkte Vergleichbarkeit aller Tiere mit der neuen Färse. Es entsteht sozusagen ein Ranking – Tiere mit den Werten unter 0 sind unwirtschaftlicher als eine neue Färse und die schlechtesten sollten remontiert werden.

In dem folgenden Beispiel können wir die unterschiedliche Bewertung der Kühe erkennen:

Allgemein betrachtet, sind natürlich die jüngsten Tiere Ihrer Herde die wirtschaftlicheren und genetisch Besten. Dennoch kann, wie hier im Beispiel eine Erstlaktierende wie die Kuh 1833 durch Erkrankung, geringe Milch- oder Fruchtbarkeitsleistung weniger profitabel für Ihren Betrieb sein, als bspw. Kuh 4595 in Laktation 5.

Die Rangierung kann Ihnen neben der Remontierungsentscheidung auch dabei helfen, ob ein Tier noch besamt werden sollte oder nicht. Auch wenn i.d.R. eine Trächtigkeit etwas Positives ist, gibt es Situationen bei denen der Wert eines Tieres fällt, wenn sie tragend wird. Denn wenn die Kuh tragend ist, darf sie nicht mehr geschlachtet werden. Somit müsste ein unprofitables Tier im Bestand bleiben und die produzierte Trächtigkeit würde einen Verlust verursachen, da die Remontierungsentscheidung nicht umgesetzt werden kann.

Daher sollte die Remontierung gezielt erfolgen und auf einer fundierten Entscheidungsgrundlage basieren. Die Konsequenzen hieraus betreffen immer das Tier und somit natürlich auch die Wirtschaftlichkeit Ihres Betriebes.

COW VALUE übernimmt diese Entscheidung zwar nicht, aber unterstützt Sie durch die komplexe Berechnung dabei, eine objektive Entscheidung treffen zu können. In dem weltweit führenden Herdenmanagementprogramm DairyComp ist die Nutzung des COW VALUE automatisch integriert.

Wenn auch Sie den COW VALUE für Ihren Betrieb nutzen wollen, sprechen Sie uns einfach an! Für mehr Informationen zu DairyComp, klicken Sie hier >>

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Was macht die Pregrate so besonders?

Die Pregrate ist die zuverlässigste und aktuellste Kennzahl zur Beurteilung der Fruchtbarkeit auf Ihrem Betrieb. Steve Eicker, Entwickler von DairyComp, hat sie bereits vor über 30 Jahren entwickelt. Sein Ziel war die Bewertung der aktuellen Fruchtbarkeit unter Berücksichtigung aller wichtigen Faktoren in einer Kennzahl.

Quick Read

  • Die PregRate zeigt die aktuelle und tatsächliche Fruchtbarkeitsleistung auf Ihrem Betrieb!
  • Die Zwischenkalbezeit liegt min. 9 Monate zurück – somit erhalten wir im Frühjahr die Fruchtbarkeitsleistung aus dem vergangenen Sommer.
  • Der Besamungsindex macht keine Aussage über den Besamungszeitpunkt (50 oder 150 Tage in Milch) und vernachlässigt Tiere ohne Besamung.

Die Pregrate repräsentiert den Anteil von den besamungsfähigen Tieren, die in einem Brunstzyklus von 21 Tagen tatsächlich tragend geworden sind. Es werden alle besamungsfähigen Tiere oberhalb der freiwilligen Wartezeit und alle Besamungen sowie Trächtigkeiten bis zum aktuellen Datum berücksichtigt. Wir empfehlen als Richtwert eine Pregrate von über 24%. Im Durchschnitt liegt die Pregrate in Deutschland allerdings bei 16% und ein Deckbulle erreicht gerade einmal eine Pregrate von ca. 13%.

Warum funktioniert die Fruchtbarkeitsbewertung mit den geläufigen Kennzahlen nicht so gut?

Zwischenkalbezeit

Die Zwischenkalbezeit (ZKZ) ist sicher die bekannteste deutsche Kennzahl zur Beurteilung der Fruchtbarkeit. Hierbei wird der Zeitraum definiert, der zwischen zwei Kalbungen liegt. Es werden also Güstzeit (auch Zwischentragezeit genannt) und Tragezeit addiert. Es gibt allerdings ein paar Knackpunkte, die unbedingt beachtet werden sollten!

Zunächst liegt die Bewertung in der Vergangenheit. Da der Zeitraum zwischen zwei Kalbungen betrachtet wird, müssen alle Tiere, deren Daten in die Bewertung einfließen, bereits zweimal gekalbt haben. Dadurch kann die Zwischenkalbezeit nur die Fruchtbarkeit von vor über 9 Monaten beurteilen und somit keine Aussage über die aktuelle Fruchtbarkeitssituation geben. In der Zwischenzeit kann sich aber einiges auf Ihrem Betrieb verändert haben. Außerdem fließen in die Bewertung keine ZU Tiere (da keine Kalbung mehr erfolgt) und Erstlaktierenden (da nur eine Kalbung vorliegt) mit ein, die einen wesentlichen Anteil Ihrer Herde ausmachen können.

Bei der Verwendung der voraussichtlichen ZKZ (vZKZ) fließen die Erstlaktierenden zwar in die Bewertung mit ein, allerdings werden auch hier nur Tiere bewertet, die tragend geworden sind. Kühe, die nicht tragend werden und/oder abgehen, werden nicht berücksichtigt. Somit wird die tatsächliche Fruchtbarkeitsleistung nicht dargestellt. Darüber hinaus sollte auch bedacht werden, dass Unterschiede in der Tragezeit, bspw. aufgrund von Fleischbulleneinsatz (bis zu +10 Tagen) oder Zwillingsgeburten (bis zu -10 Tagen) das Ergebnis zusätzlich verfälschen können.

Besamungsindex

Der Besamungsindex beinhaltet die Anzahl an Besamungen, die für eine Trächtigkeit benötigt werden. Auch hierbei muss bedacht werden, dass nicht alle Einflussfaktoren in die Bewertungen mit einfließen und das Ergebnis somit verfälscht wird!

Es werden zum einen nur die Kühe betrachtet, bei denen eine Diagnose zur Trächtigkeit (tragend oder nicht tragend) vorliegt. Wenn ein Tier allerdings jeden Zyklus wieder in Brunst kommt und eine Besamung erfolgt, zählen diese nicht mit in die Bewertung ein, solange keine TU erfolgt. Wenn Tiere ohne Diagnose ZU gemacht werden oder abgehen, werden die Besamungen nicht mit einberechnet. Außerdem werden die verpassten Besamungen/Brunstzyklen völlig außen vor gelassen. Es wird also nicht bewertet, ob und wann eine Trächtigkeit erfolgt, sondern nur mit wie viel Aufwand. Dadurch wird das Ergebnis der Fruchtbarkeitsbewertung stark verfälscht!

 

Wie kann die Fruchtbarkeitsleistung also möglichst aktuell und genau bewertet werden?

Die Pregrate berücksichtigt alle wichtigen Faktoren und spiegelt damit die aktuelle Fruchtbarkeitssituation auf Ihrem Betrieb wider. In die Berechnung der Pregrate fließt zum einen die Brunstnutzung, die den Anteil der genutzten Brunsten von den möglichen Brunsten innerhalb von 21 Tagen bemisst, mit ein. Zum anderen wird die Konzeptionsrate, die den Anteil der erfolgreichen Besamungen wiedergibt, berücksichtigt. Somit fallen keine Tiere oder Besamungen aus der Bewertung.

Anhand eines Beispiels wollen wir dies verdeutlichen:

Zur Vereinfachung betrachten wir nur drei Kühe auf einem Beispielbetrieb mit einer freiwilligen Wartezeit von 50 Tagen. Kuh A wurde am 80. Laktationstag besamt und als tragend untersucht. Kuh B wurde am 100. Laktationstag zum 2. Mal besamt und daraufhin als tragend untersucht. Kuh C befindet sich bereits im 6. Brunstzyklus, wurde dreimal besamt und noch nicht als trächtig untersucht.

Zyklus123456
Tage in Milch50 - 7171 - 9292 - 113113 - 134134 - 155155 - 176
KUH ATU+ Tag 80
KUH BTU+ Tag 100
KUH CBesamt

Wir haben also aus 6 erkannten Brunsten (Besamungen) in 10 möglichen Brunstzyklen (Summe aus Kuh A (2), Kuh B (3) und Kuh C (5)) 2 bestätigte Trächtigkeiten erreicht.

Wenn wir von einer Tragezeit von 280 Tagen ausgehen, liegt die voraussichtliche Zwischenkalbezeit (die wir betrachten, da wir eine aktuelle Bewertung wünschen) für Kuh A bei 360 Tagen und für Kuh B bei 380 Tagen. Somit haben wir eine durchschnittliche vZKZ von 370 Tagen.

Der Besamungsindex liegt bei 1,5, denn es wurden insgesamt drei Besamungen bei Kuh A und Kuh B benötigt, um zwei Trächtigkeiten zu erzielen.

Bei beiden Kennzahlen werden also die Besamungen von Kuh C nicht berücksichtigt. Sollte diese Kuh nun ZU gemacht werden und/oder abgehen, würden die Besamungen nie in die Fruchtbarkeitsbewertung mit einfließen.

Die Pregrate hingegen berücksichtigt alle 10 Brunstzyklen der drei Kühe, die zu einer Trächtigkeit hätten führen können und somit neben den 6 Besamungen, auch die 4 nicht genutzten Brunsten. Da wir 2 Trächtigkeiten aus 10 Möglichkeiten erreicht haben, liegt die Pregrate bei 20%.

Was passiert, wenn Kuh C von der 3. Besamung am 160. Laktationstag nun tragend wird?

Zyklus123456
Tage in Milch50 - 7171 - 9292 - 113113 - 134134 - 155155 - 176
KUH ATU+ Tag 80
KUH BTU+ Tag 100
KUH CTU+ Tag 160

Die voraussichtliche Zwischenkalbezeit für Kuh C würde demnach bei 440 Tagen liegen. Der Schnitt würde sich also um 23 Tage auf 393 Tage verschlechtern.

Der Besamungsindex würde sich um 0,5 auf 2,0 verschlechtern, da wir 6 Besamungen für 3 Trächtigkeiten benötigt haben.

Die Pregrate verbessert sich hingegen um 7% auf 27%, da wir drei Trächtigkeiten in 11 abgeschlossenen Brunstzyklen erreicht haben.

Im Gegensatz zur ZKZ und BI, hat also eine Trächtigkeit einen positiven Einfluss auf die Pregrate. Das ist vor allem wichtig, da das vorrangige Ziel einer Fruchtbarkeitsbewertung die Trächtigkeit an sich ist. Der Fokus bei der Bewertung sollte immer auf der Anzahl und dem Zeitpunkt der Trächtigkeiten liegen. Der Aufwand dafür spielt eine untergeordnete Rolle. Denn der Wert einer Trächtigkeit liegt bei etwa 350 € – 400 €.

Die Pregrate bildet somit schon seit über 30 Jahren die verlässlichste Bewertung der Fruchtbarkeit. Sie ist aktuell, genau und bezieht alle wichtigen Einflüsse auf die Reproduktionsleistung mit ein.

Wenn auch Sie die Reproduktionsleistung auf Ihrem Betrieb anhand der Pregrate bewerten wollen, sprechen Sie uns gerne an. Durch unsere langjährige Erfahrung mit der Pregrate können Sie auf unser Team vertrauen!

 

Auch unsere Kollegen vom DairyComp Support-Team haben sich mit Fruchtbarkeitsauswertungen befasst. Im Video wird die Pregrate nochmal grafisch erklärt und Sie erfahren, wo Sie die Kennzahl im Herdenmanagementprogramm für Ihren Betrieb auswerten können.

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Basisanpassung Zuchtwertschätzung April 2020 | Was Sie wissen sollten

Eine genetische Basisveränderung ist eine Anpassung der Zuchtwerte (PTAs) für alle Tiere einer bestimmten Rasse. Diese Änderung setzt die durchschnittlichen PTAs für jedes Merkmal innerhalb einer neuen Referenzpopulation wieder auf Null zurück.

Bei den Änderungen der genetischen Basis im April 2020 in den USA sind fünf Schlüsselpunkte zu beachten.

 

1. DIE BASISANPASSUNG ERFOLGT ALLE 5 JAHRE.

Dies geschieht regelmäßig, um sicherzustellen, dass die Werte für Merkmale und Indizes nicht auf unrealistisch hohe Niveaus steigen. Die letzte Basisänderung fand im Dezember 2014 statt und die nächste ist 2025.

2. DIE BASISANPASSUNG BELEGT DEN GENETISCHEN FORTSCHRITT, DER SEIT DER LETZTEN BASISÄNDERUNG ERZIELT WURDE.

Die Milchviehgenetik verbessert sich ständig und die Basisanpassung ist die Methode zur Bestimmung des tatsächlichen Fortschritts, den wir für jedes Merkmal innerhalb einer Rasse erzielt haben.
Zum Beispiel beträgt die Basisanpassung für Milch in der Holstein-Rasse 492. Das bedeutet, dass das durchschnittliche genetische Niveau für Pfund Milch in der Holsteinrasse in den letzten fünf Jahren um 492 Pfund gestiegen ist. Um diesem Fortschritt Rechnung zu tragen, wird der PTA-Milchwert für alle Holsteins automatisch um 492 Pfund mit der Zuchtwertschätzung im April 2020 sinken.

3. DIE NEUE REFERENZPOPULATION WURDE 2015 GEBOREN.

Die Basisanpassung bedeutet, dass die durchschnittlichen PTAs für die Vergleichspopulation auf Null gesetzt werden. Die bisherige Vergleichspopulation bestand aus den 2010 geborenen Tieren. Da die neue Vergleichspopulation aus Tieren besteht, die 2015 geboren wurden, bedeutet die aktuelle Basisanpassung, dass die durchschnittlichen PTAs der 2015 geborenen Kühe auf Null gesetzt werden.

4. ANPASSUNGEN NACH UNTEN SIND TATSÄCHLICH EINE GUTE SACHE!

Im Allgemeinen zeigt eine Abwärtskorrektur für ein Merkmal das Ausmaß des genetischen Fortschritts, der für dieses Merkmal erreicht wurde. Eine größere Anpassung nach unten ist also eigentlich eine gute Sache – es bedeutet, dass wir für dieses Merkmal entsprechend mehr genetischen Fortschritt gemacht haben!
Aufgrund der Anpassungen nach unten müssen wir uns an neue, im Allgemeinen niedrigere Referenzwerte für die Merkmale und Indizes gewöhnen, die unsere Entscheidungen zur genetischen Selektion beeinflussen.

5. DIE BASISANPASSUNG HAT KEINEN EINFLUSS AUF DAS RELATIVE RANKING DER TIERE.

Auch wenn die Basisanpassung dazu führt, dass die PTA-Werte für Bullen und Kühe bei den meisten Merkmalen niedriger erscheinen, ist die Anpassung für alle Tiere gleich. Das bedeutet, dass die einzelnen Ränge nicht beeinflusst werden.

WAS SIND DIE TATSÄCHLICHEN ÄNDERUNGEN?

Sie fragen sich, was die tatsächlichen Veränderungen sein werden? Tabelle 1 gibt einen guten Überblick.

Da ein positiver Wert die Höhe des erzielten Fortschritts darstellt, wird der Zuchtwert in dem Merkmal um diesen Betrag sinken. Negative Werte im Zuchtwert für ein Merkmal steigen um diesen Betrag.

Schwarz dargestellte Merkmalsveränderungen zeigen einen positiven Fortschritt. Die in rot dargestellten Merkmale haben in den letzten fünf Jahren negative Fortschritte gemacht.

*Bitte beachten Sie, dass das CDCB diese Werte mit der Zuchtwertschätzung im April 2020 unter Verwendung aktuellerer Daten neu berechnen wird. Es kann also zwischen heute und dann leichte Änderungen geben.*

Tabelle 1. PTA-Differenz der 2015 geborenen Tiere im Vergleich zu den 2010 geborenen Tiere. Die PTAs werden im April 2020 um diese Beträge abnehmen.

MERKMALEINHEITHOLSTEINJERSEYBROWN SWISS
MilchPounds492524524
FettPounds242525
ProteinPounds182020
Lebensleistung | PLMonate1.861.541.54
Töchterfruchtbarkeit | DPR%0.24-0.99-0.99
Somatische Zellzahl | SCSLog. Einheit-0.0800
Färsen Konzeptionsrate | HCR%0.50.440.44
Kuh Konzeptionsrate | CCR%0.38-0.9-0.9
Langlebigkeit | LIV%0.740.080.08
Labmagenverlagerung | DA%0.21--
Ketose | KET%0.2--
Mastitis | MAST%0.6--
Metritis | MET%0.34--
Milchfieber | MF%-0.06--
Nachgeburtsverhalten | NGV%0.05--
Frühere Abkalbung | EFCTage1.51.40.5
Tragezeit | GLTage-0.350.3-0.03
Paternale Kalbeverlauf | SCE%-0.4--0.3
Maternale Kalbeverlauf | DCE%-1.9--0.6
Paternale Totgeburtenrate | SSB%-0.3--
Maternale Totgeburtenrate | DSB%-1.6--
PTA TypPunkte0.760.70.4
Euterindex | UDC / JUI0.85--
Fundamentindex | FLC0.49--
Net Merit Index | NM$Punkte23119160
Cheese Merit Index | CM$Punkte23919663
GrößePunkte0.470.50.6
StärkePunkte0.200.2
MilchcharakterPunkte0.380.40.3
KlauenwinkelPunkte0.50.10.1
Fundament Bewertung0.54
HinterbeinwinkelungPunkte-0.0200.1
Hinterbeinstellung0.49
Körpertiefe0.14
BeckenneigungPunkte-0.020.40
BeckenbreitePunkte0.360.10.1
Vordere EuteraufhängungPunkte1.010.70.3
HintereuterhöhePunkte1.20.60.3
HintereuterbreitePunkte1.160.20.3
EutertiefePunkte0.840.90.2
ZentralbandPunkte0.540.10.1
Vordere StrichplatzierungPunkte0.520.30.3
Hintere Strichplatzierung0.49
StrichlängePunkte-0.270-0.2
Körpergewicht Index0.15

WIE IST DER VERGLEICH ZUR VORHERIGEN BASISANPASSUNG?

Sie sind neugierig, wie die Fortschritte der letzten fünf Jahre im Vergleich zu den vorherigen Basisanpassungen aussehen? Die folgenden Tabellen zeigen dies für die Rassen Holstein und Jersey.

VERGLEICH HOLSTEIN BASISANPASSUNGMilchFettProteinPLDPRNM$
Veränderungen 2020 (Fortschritt 2015-2020)49224181.9 0.24231
Veränderungen 2015 (Fortschritt 2010-2015)38217121.00.2184
VERGLEICH JERSEY BASISANPASSUNGMilchFettProteinPLDPRSCSNM$
Veränderungen 2020 (Fortschritt 2015-2020)52425201.54-0.990.00191
Veränderungen 2015 (Fortschritt 2010-2015)38219120.80.00.04124

Sie sehen, dass sowohl bei den Holsteins als auch den Jerseys in den letzten fünf Jahren bei den Leistungsmerkmalen deutlich mehr Fortschritte gemacht wurden als in den fünf Jahren davor. Das bedeutet, dass wir als Industrie große Fortschritte machen.

Haben Sie Vertrauen, dass die Bullen, die Sie jetzt einsetzen, durch Nachkommen in Ihrer Herde profitable Ergebnisse liefern werden.

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4 wissenswerte Dinge über die neue TPI Formel

Mit der Zuchtwertschätzung im April 2020 kommt neben der Basisanpassung auch eine aktualisierte TPI-Formel. Obwohl die Änderungen nicht sehr groß sind, ist es wichtig, diese zu kennen. Insbesondere wenn der TPI Ihr genetischer Plan der Wahl ist.

 

WAS SIND DIE WICHTIGSTEN ÄNDERUNGEN?

 

1. Das Verhältnis von Fett zu Eiweiß ist jetzt gleich

Zuvor wurde Pfund Eiweiß mit 21% des Gesamtindexes gewichtet, während Pfund Fett mit 17% gewichtet wurde. Aufgrund der Marktbedingungen sind diese Gewichte nun mit jeweils 19% gleich hoch.

2. Die CDCB Gesundheitsmerkmale sind jetzt im TPI enthalten

Zu den Gesundheitsmerkmalen im TPI werden nun die sechs CDCB-Gesundheitsmerkmale (Resistenz gegen Mastitis, Ketose, Nachgeburtsverhalten, Metritis, Labmagenverlagerung und Milchfieber) enthalten sind. Die Holstein Association hat die sechs Merkmale zu einem ökonomischen Index zusammengefasst, der 2% des Gesamtgewichts der TPI-Formel ausmacht.

Diese 2% Gewichtung entsteht im Wesentlichen durch die Verringerung um 1% bei der somatischen Zellzahl (SCS) und um 1% bei der Töchterfruchtbarkeit (DPR). Dies ist insofern sinnvoll, da die sechs Gesundheitsmerkmale sowohl für die Resistenz gegen Mastitis als auch für andere Stoffwechselkrankheiten verantwortlich sind, die typischerweise im Zeitraum um die Kalbung auftreten.

 

3. Der Fundament Index (FLC) umfasst jetzt auch die Hinterbeinwinkelung

Die Holstein-Rasse tendiert zu einem mehr nach hinten gerichteten, oder geradlinigem Stand der Hinterbeine. Um dieses Zweiwege-Merkmal zu korrigieren, wird die Hinterbeinwinkelung nun als Teil des Fundament Indexes aufgenommen.

4. Gewichtungsverlagerung vom Exterieur- in die Gesundheitskategorie mit 1%

Da die Züchtung gesunder, problemfreier Kühe ein Ziel aller Milchviehhalter ist, hat Holstein USA beschlossen, 1% der Gewichtung vom Milchtyp aus der Exterieurkategorie des TPI auf die produktive Lebensdauer innerhalb der Gesundheitskategorie zu verlagern. Die neuen Kategoriegewichte des TPI sind hier dargestellt:

Weitere Aktualisierungen, die die Holstein Association USA an der TPI-Formel vornimmt, sind wie folgt:

  • Der Fruchtbarkeitsindex enthält jetzt die Eigenschaft Frühes erstes Kalben
  • Die Standardabweichungen für Merkmale werden aktualisiert

 

Wenn der TPI Ihr genetischer Plan der Wahl ist, prüfen Sie diese Änderungen genau, damit der genetische Fortschritt Ihre Herde weiterhin in die Richtung Ihrer individuellen Betriebsziele geht.

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Unser Engagement für Sie in Zeiten von Corona

Schaffe Werte. Bilde Vertrauen. Liefere Resultate. In Zeiten wie der aktuellen Coronavirus Pandemie besinnen wir uns auf unser Ziel, um Ihre Bedürfnisse im Bereich Genetik, Beratung und Reproduktionsmanagement bedienen zu können.

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Sicherheit von Kunden und Mitarbeitern

Wir werden weiterhin vor Ort für Sie da sein, werden Beratung und Genetik auf Ihren Betrieben zur Verfügung stellen und versuchen auch den Repro-Service in gewohnter Art aufrecht zu erhalten. Eine gesunde soziale Distanz und eine angemessene Hygiene muss dabei gewahrt werden, um Sie, Ihre Familie und Ihre Mitarbeiter zu schützen.
Wir haben alle unsere Mitarbeiter angewiesen, sobald sie sich krank fühlen zu Hause zu bleiben und sich entsprechend der Vorgaben zu isolieren. Wir geben unser Bestes, um mögliche Ausfälle für Sie zu minimieren.

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Spermabestellung und Lieferung

Wir verpflichten uns, unsere Produktions- und Lieferpläne so weit wie möglich einzuhalten. Wir arbeiten permanent daran unsere regionalen Liefertouren aufrechtzuerhalten, auch im Falle von Einschränkungen durch externe Frachtdienstleister. Sie können uns unterstützen, indem Sie uns frühzeitig über benötigtes Sperma und weitere Betriebsmittel informieren. Planen Sie eine Reserve ein.

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Lieferungsvorkehrungen

Sollten Sie besondere Vorkehrungen oder Veränderungen im Betriebsablauf planen, teilen Sie dies bitte Ihrem zuständigen Außendienstmitarbeiter mit. Es ist notwendig, den persönlichen Kontakt während dieser Zeit zu reduzieren.

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In Verbindung bleiben

Wir wollen weiterhin einen guten Service und Beratung für Ihren Betrieb liefern. Es gibt zahlreiche Kommunikationsformen, mit denen Sie Ihre Betriebsergebnisse mit Ihrem zuständigen Außendienstler teilen können, sodass wir Ihnen weiterhin beratend zur Seite stehen können. Setzen Sie sich mit Ihrem Außendienstmitarbeiter in Verbindung, um diese Option wahrzunehmen.
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Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, sich an Ihren Außendienstmitarbeiter, dem VAS-Support oder an das Büroteam zu wenden. Wie setzten uns leidenschaftlich für die Gesundheit und Sicherheit unseres Teams, unserer Tiere, unserer Kunden und unserer Branche ein. Wir arbeiten permanent im Hintergrund an Strategien, die möglichen Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und wir werden unseren Teil dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Bei Neuigkeiten setzten wir Sie umgehend in Kenntnis!
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Schaffe Werte. Bilde Vertrauen. Liefere Resultate.
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Mit freundlichen Grüßen,
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Kevin Muxlow
CEO, Alta Genetics
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Unsere Passion | Deine Zukunft

Du hast eine große Leidenschaft für die Milchviehhaltung, möchtest Dich weiterentwickeln und Einblicke in ein zukunftsorientiertes Unternehmen sowie viele verschiedene Betriebe erhalten?

Dann mache ein Praktikum oder Trainee bei Alta Deutschland!

 

Erfahre hier, wie es ehemaligen Praktikanten und Trainees bei uns gefallen hat, was sie aus ihrer Zeit mitnehmen konnten und was dich bei uns erwartet:

Beke Möller

„Während meiner Zeit bei Alta, konnte ich in sehr viele Bereiche reinschauen. Ich war mit den Repromanagern unterwegs und war mit den Außendienstlern im Bereich Spermaverkauf, Anpaarungs- und Betriebsberatung on Tour. Durch den enormen Kundenstamm und die großen Einzugsgebiete im gesamten Bundesgebiet, konnte ich sehr viele Betriebe besuchen und kennenlernen. So unterschiedlich die Mitarbeiter charakterlich auch sind, eines haben sie alle gemeinsam: Sie brennen für Alta, es ist ihre zweite Familie. Arbeit bei Alta Genetics ist ihr Leben. Sie lieben was sie tun. Sie sind begeistert von ihrer Branche und den Aufgaben und Möglichkeiten, die sie bei Alta haben. Dies spiegelt sich im sehr guten Mitarbeiterverhältnis, aber auch Kundenkontakt wieder. Die Mitarbeiter möchten dem Kunden nicht einfach eine Dienstleistung, Sperma oder DairyComp verkaufen, sondern streben das Ziel an, gemeinsam den Einzelbetrieb weiter nach vorne zu bringen.

Als Praktikantin hatte ich vom ersten Tag an das Gefühl, gleich Teil des Teams zu sein. Die Mitarbeiter waren ausnahmslos freundlich, hilfsbereit und motiviert, mir ihr Aufgabengebiet näher zu bringen, mich mitzunehmen und mir alles ausführlich zu erklären. Zudem war es für mich ein sehr abwechslungsreicher Arbeitsalltag mit täglich wechselnden Herausforderungen in Sachen Genetik und individueller Betriebsberatung. Die Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht. Abschließend kann ich jedem ein Praktikum bei Alta wärmstens empfehlen. Danke an ALLE.“

Gerrit Ratjen

“In den letzten sechs Wochen war ich Praktikant bei Alta und bin mehr als zufrieden mit meiner Zeit. Als ich mich vorgestellt habe, dachte ich zwar, ich würde das Unternehmen kennen, aber bereits im Gespräch wurde klar, dass die Firma wesentlich weiter gefächert ist, als ich annahm. Obwohl ich nur sechs Wochen hier war, konnte ich in viele Bereiche reinschauen. Ich war mit Repromanagern unterwegs, saß im Büro und war zusammen mit den Außendienstlern auf Tour, wodurch ich viel von Deutschland und den Betrieben in der Republik sehen konnte. Besonders aufgefallen ist mir dabei der gute Kontakt zum Kunden und der Wille, diesen auch weiter zubringen. Es geht nicht nur darum, das Sperma, eine Dienstleistung oder ein COW WATCH System zu verkaufen, sondern vielmehr um das Gesamtpaket. Passt etwas zum Kunden oder wo kann noch mehr getan werden, welche kleinen Schrauben müssen noch verstellt werden, um ein besseres, wirtschaftlicheres Ergebnis zu erzielen.

Währen meiner gesamten Zeit waren alle stets freundlich zu mir, haben mir viel gezeigt, mich aber auch selber machen lassen. Man war also nicht nur der klassische Praktikant, sondern vielmehr ein Teil des Teams. Die Arbeit hat viel Spaß gemacht und ich konnte gleichzeitig noch etwas lernen. Ein Praktikum bei Alta Deutschland kann ich jedem, der Bock auf Kühe hat, nur empfehlen!”

Wiebke Frahm

“Bereits am ersten Tag hat Alta mich überzeugt. Der herzliche Empfang der Kollegen im Büro, die Vorstellung der Firma, sowie ihre Philosophie. Bei den Repromanagern bekam ich einen Einblick in viele verschiedene Betriebe. Auch hatte ich die Chance an einem AVS-Treffen in Mecklenburg-Vorpommern teilzunehmen. Sehr eindrucksvoll war der rege Austausch unter den Landwirten zu Themen wie Kälberaufzucht, Ackerbau und die angespannte Lage sowie das Ansehen der Landwirtschaft in der Gesellschaft. Mitte Dezember war ich auf „Sperma-Tour“ und habe in kürzester Zeit eine Menge Betriebe gesehen. Im Repromanagement mit Caro in Schleswig-Holstein wurden meine Sinne geschärft, was den Umgang mit den Kühen angeht, da Caro gerade auf dem Kuhsignale-Seminar war. Auf welche Dinge zu achten ist und genauestens zu beobachten, wie die Kuh sich verhält, um daraus zu schließen, was sich besser machen lässt. Zu guter Letzt hatte ich zwei sehr interessante Tage in Holland beim Introduction Training. Bei dem Training habe ich eine Menge gelernt und bin sehr dankbar, dass ich teilnehmen konnte.

Alles in allem hatte ich immer das Gefühl ein Teil der Familie Alta zu sein. Jeder im Team Alta, den ich kennengelernt habe, war offen und freundlich. Ich hatte eine abwechslungsreiche Zeit mit sehr vielen Eindrücken. Das offene Ohr und der Umgang miteinander sind toll. Einen großen Dank an alle, es hat total viel Spaß gemacht!”

Du möchtest mehr erfahren?

Nutze die Chance, ein auf deine Stärken und Interessen ausgerichtetes Traineeprogramm oder Praktikum bei Alta Deutschland zu durchlaufen. Individuell wird ein Programm erarbeitet, dass die die Möglichkeit bietet, einen einmaligen Einblick in die Milchproduktion in Deutschland und Europa zu erhalten. Dank der vielseitigen Aufgaben und Hospitationen lernst du schnell, auf was es ankommt.

Lerne dich und die Arbeitswelt kennen!

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Führende Agrarbanken bei erster Alta Bankenrunde

Unsere Beratung geht schon lange über die Themen Genetik und Fruchtbarkeit hinaus. Mit unserem Alta Value Service (AVS) und zwei Agrarökonomen im Team, unterstützen wir unsere Kunden bereits seit über 10 Jahren auch in betriebswirtschaftlichen Fragestellungen.

Die Kombination aus produktionstechnischem Wissen und der ökonomischen Betrachtung hat sich dabei als enormer Vorteil für unsere Kunden bewiesen. Durch unsere Einblicke und Erfahrungen in den vergangenen Jahren, stellte sich uns die Frage, wie den Betrieben langfristig auf einem volatilen Milchmarkt und bei steigenden Anforderungen wie der Novellierung der Düngeverordnung geholfen werden kann.

Hierzu haben wir am 26. November 2019 die führenden Agrarbanken Deutschlands zur ersten Alta Bankenrunde eingeladen. Neben einem Praktiker sowie einem Steuerberater, waren folgende Banken anwesend:

  • DZ Bank

 

  • DKB

 

  • OLB

 

  • NordLB

 

  • Rentenbank

 

  • Rabobank

Ziel der Veranstaltung war es, zusammen mit den Bankvertretern die aktuellen Herausforderungen auf den Betrieben zu diskutieren und herauszufinden, ob und wann die Banken bereit wären, den Betrieben mehr Flexibilität in der Finanzierungsstruktur zu bieten.

Die Banken waren sich allesamt einig, dass die Milchviehhaltung in Deutschland eine positive Zukunft hat, allerdings müssen sowohl die Betriebsleiter als auch die finanzierenden Banken sich aufgrund der schwankenden Marktbedingungen anpassen. Das bedeutet für die Betriebsleiter, dass die Produktion weiter optimiert werden muss und sie klare Ziele definieren sollten, die einer fortlaufenden Kontrolle unterliegen. Dieses Controlling sollte optimalerweise stetig mit der Bank ausgetauscht und gut kommuniziert werden, sodass die Bank zu jeder Zeit einen umfassenden Überblick über die laufende Produktion hat. So kann zwischen Betriebsleiter und Bank ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden.

Dieses Vertrauensverhältnis ist die Basis für eine flexiblere Gestaltung der Finanzierungsstruktur. Das bedeutet zum Beispiel, dass die Tilgungszahlungen im Falle einer Sondersituation (z.B. Dürre) schnell und unkompliziert ausgesetzt werden kann. Solche Möglichkeiten sind nicht neu, finden in der Finanzierung von landwirtschaftlichen Betrieben aber bisher kaum Anwendung. Die Bankvertreter zeigten sich grundsätzlich offen für das Thema der Flexibilität, solange die Kommunikation inklusive des Produktionscontrollings optimal verläuft. Diese Zahlen sollten mit den Banken stets geteilt werden, sodass auch negative Entwicklungen innerhalb der Produktion klar benannt und Gegenmaßnahmen besprochen werden können.

Es war ein sehr konstruktives erstes Treffen und die Banken schätzten die gewährten Einblicke sehr. Wir werden das Thema und solche Initiativen bei den Banken für Ihre Betriebe auch in Zukunft weiter vorantreiben.

Sie wollen wissen, wie AVS auch Ihnen weiterhelfen kann? Alle Informationen finden Sie hier >>

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Mit hoher Bullenfruchtbarkeit zu mehr Alta 4-EVENT Kühen

Erinnern Sie sich an die Kuh 2582? Bei Alta bezeichnen wir Kühe wie sie als Alta 4-EVENT COW. Das bedeutet, dass auf ihrer individuellen Kuhkarte im Herdenmanagementprogramm nur vier Ereignisse für die aktuelle Laktation eingetragen sind:

1. FRISCH – mit einem gesunden Kalb und ohne Stoffwechselkrankheiten

2. BESAMT – einmal besamt

3. TRAGEND – Trächtigkeit bestätigt und ohne Abort

4. TROCKEN – ohne gesundheitliche Probleme trockengestellt

Wie kann CONCEPT PLUS zu mehr Alta 4-EVENT Kühen beitragen?

Die oben aufgelisteten Ereignisse BESAMT und TRAGEND beruhen auf mehreren Faktoren aus Genetik und Reproduktion. Eine sichere Methode für mehr Kühe, die gleich nach der ersten Besamung tragend werden, ist der Einsatz unserer CONCEPT PLUS Bullen. Aufgrund ihrer überdurchschnittlich guten Fruchtbarkeit sind sie sehr begehrt.

Alta CONCEPT PLUS stellt das genauste Modell zur Beurteilung der Bullenfruchtbarkeit dar und steht exklusiv Alta zur Verfügung.

Alta CONCEPT PLUS ist der sicherste Weg, um die individuelle Fruchtbarkeit jedes Alta Bullen zu kennen. In die Bewertung der Bullenfruchtbarkeit fließen die Ergebnisse realer Trächtigkeitsuntersuchungen ein. Außerdem werden alle Faktoren berücksichtigt, die Einfluss auf die Fruchtbarkeit der Bullen haben können. Da die Daten von großen und progressiven Milchviehbetrieben stammen und die Umweltfaktoren vermindern, können Sie auf die Alta CONCEPT PLUS Bullen vertrauen und so mehr Trächtigkeiten für Ihren Betrieb erzielen.

Weniger Aufwand für mehr Trächtigkeiten!

Wenn Sie auf Ihrem Betrieb konventionelles Sperma einsetzen, können die Alta CONCEPT PLUS Bullen Ihre Fruchtbarkeit maßgeblich verbessern. Die CONCEPT PLUS Bullen bringen Ihnen eine 2% – 5% höhere Konzeptionsrate gegenüber den durchschnittlichen Bullen.

Wenn der Einsatz von gesextem Sperma Teil Ihrer Zuchtstrategie ist, dann sollten Sie auf unsere 511 CONCEPT PLUS Bullen setzen. Im Vergleich zu den durchschnittlichen gesexten Bullen bringen sie Ihnen eine 4%-9% höhere Konzeptionsrate.

Bullenfruchtbarkeit = Profit

Die Kuh 2582 ist nicht nur eine Alta 4-EVENT COW, sie ist auch eine profitable Kuh. Bei nur einer Besamung für eine Trächtigkeit, spart Ihnen die Zuchtstrategie Zeit und Geld und schafft Zufriedenheit.
Der Einsatz von Alta CONCEPT PLUS Bullen verbessert Ihre Chancen, Trächtigkeiten mit nur einer Besamung zu erzielen und zwar bei allen Kühen. Mit diesen Bullen rentiert sich Ihre genetische Investition, durch mehr Trächtigkeiten – egal ob Sie konventionelles oder gesextes Sperma für Ihr Zuchtprogramm einsetzen.

Mit unseren CONCEPT PLUS und gesexten 511 CONCEPT PLUS Bullen erreichen Sie mehr Alta 4-EVENT Kühe in Ihrer Herde – Kühe wie die 2582.

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2019 Jahresrückblick Alta Deutschland

Ein ereignisreiches Jahr 2019 geht zu Ende. Auch dieser Sommer brachte in vielen Regionen wieder große Herausforderungen mit sich, der politische sowie gesellschaftliche Druck wächst und somit auch die Anforderungen an die Milchviehhaltung. Doch trotz dieser Hürden gibt es sicherlich auch bei Ihnen die schönen Momente, auf die man zurück blicken kann und die einem Freude bereiten. Auch bei uns gab es wieder viele Ereignisse: Veranstaltungen, Mitarbeiterfortbildungen und die ein oder andere Veränderung im Team. Blicken Sie mit uns zurück und schauen Sie voller Zuversicht in das Neue Jahr!

Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen die täglichen Herausforderungen zu meistern, neue Projekte anzugehen, spannende Veranstaltungen zu gestalten und auf eine weiterhin vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit!

9 neue Mitarbeiter

6 Praktikanten*innen | 1 Trainee

Zwei 20-jährige und drei 10-jährige Betriebsjubiläen

42 AVS Gruppentreffen | 12 AVS Gruppen

Spannende Sommer-AVS Konferenz auf Schloss Basthorst

3 tolle AVS Touren nach Dänemark, Hessen und in die Schweiz

Deutschsprachige Dairy Manager School mit Karl Burgi zum Thema Klauengesundheit

5 EBB-Kurse mit 107 Teilnehmern

3 erfolgreiche Zuchtwertschätzungen

Dairy Manager Schools in Europa zu den Themen: Mitarbeiterführung, Entscheidungsfindung und Ökonomie, Fruchtbarkeit, Jungviehaufzucht

Interne Schulungen: Reproschulungen, EAM-Training, Führungstraining, Team Meetings und Verkaufstraining

5 neue Elite Account Manager (EAM) aus Deutschland & Dänemark

1 neue zertifizierte CowSignals® Trainerin

Innovative Bankenrunde mit den führenden Agrarbanken in Deutschland

6 deutsche Testbetriebe auf neuer DairyComp Plattform | weltweit 3.800 Nutzer und über 10,8 Mio. Kühe

Sommerfest für alle Mitarbeiter

Neu auf Instagram & YouTube

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Die Alta 4-EVENT COW

Das ist Kuh 2582.

Sie bekommt täglich eine ausgewogene Ration und wenn sie nicht gerade frisst, verbringt sie ihre Zeit in den komfortablen Liegeboxen. Die 2582 ist gerade in der zweiten Laktation. Bei Alta bezeichnen wir diese Kuh als Alta 4-EVENT COW.

 

Was ist eine Alta 4-EVENT COW?

Wenn Sie sich die Kuhkarte einer 4-EVENT COW in DairyComp oder einem anderen Herdenmanagementprogramm anschauen, befinden sich auf der Kuhkarte nur vier Ereignisse in der aktuellen Laktation:

 

  1. FRISCH
  2. BESAMT
  3. TRAGEND
  4. TROCKEN

Im Fall unserer Kuh 2582 bedeutet das, dass die Kalbung ohne Probleme verlief und das Kalb gesund auf die Welt kam. Sie hatte weder Milchfieber, noch eine Ketose und auch kein Nachgeburtsverhalten. Da sie auch keine anderen Gesundheitsprobleme hatte, fielen für sie keine Behandlungskosten an.

Nach der vom Betrieb festgelegten freiwilligen Wartezeit von 50 Tagen wird sie besamt. Es wird das Ereignis BESAMT in der Kuhkarte notiert. Kurze Zeit später wird sie als tragend untersucht. Die Kuh hatte also weder einen Abort noch traten andere Fruchtbarkeitsprobleme auf. Sie brauchte nur eine Spermaportion bzw. nur eine Besamung, um tragend zu werden. In der Kuhkarte der 2582 wird jetzt das Ereignis TRAGEND eingetragen.

Das letzte Ereignis in der Kuhkarte der 2582 ist das Ereignis TROCKEN. Das bedeutet, dass es keine Probleme gab und sie die Laktation als gesunde Kuh durchlaufen ist. Sie hat also einen super Job gemacht und kann sich im Trockenstand jetzt auf ihre nächste Laktation vorbereiten!

Aber was fehlt?

Sie werden sich jetzt fragen, was auf der Kuhkarte der 2582 fehlt. Natürlich ereignen sich auch in der Laktation dieser Kuh Ereignisse, wie zum Beispiel Gruppenwechsel, Klauenschnitte oder Impfungen.

Was auf der Kuhkarte der 2582 aber wirklich fehlt, sind Rückschläge. Also Ereignisse, die teuer sind, Zeit rauben und die Profitabilität der Herde vermindern. Eine 4-EVENT COW wie die 2582 hatte keine Mastitis. Sie hatte keine Klauenprobleme und auch keinen frühzeitigen Abort. Sie konnte jeder Krankheit oder Infektion ausweichen und hat dem Betriebsleiter somit eine Menge Stress erspart.

Wir brauchen mehr Kühe wie die 2582

Die Kuh 2582 ist nicht nur eine 4-EVENT COW. Sie ist vor allem eine profitable Kuh. Man muss nicht nur die Zeit und das Geld einrechnen, das man mit solchen Kühen einspart, sondern vor allem auch die Nerven, die eine kranke Kuh kostet. Eine Herde, mit vielen Kühen wie die 2582, haben weder hohe Behandlungskosten noch Milchverluste aufgrund von gesundheitlichen Problemen.

Wir helfen Ihnen, mehr 4-EVENT Kühe zu schaffen – sprechen Sie einfach Ihren zuständigen Alta Mitarbeiter an!

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Top 4 Takeaways der August Zuchtwertschätzung

1. Eine Reihe neuer Spitzenbullen

Egal, ob Sie auf genomische oder töchtergeprüfte Bullen setzen, wir haben in jeder Kategorie einige beeindruckende und viele neue Bullen in unserer Auswahl.

  •  Alta ADVANTAGE

7 neue Bullen sind exklusiv für unsere ADVANTAGE Kunden verfügbar. Diese Bullen haben beeindruckende 2770 TPI, 931 NM$, 7.0 PL & 1573 lbs. Milch im Durchschnitt!

  •  Alta G-STARS

In unserem Lineup befinden sich fast 100 G-STARS. Also egal, welchen genetischen Plan Sie verfolgen – bei uns finden Sie die passenden Bullen!

  •  Alta FUTURE STARS

6 der Top 8 FUTURE STARS Bullen sind neu in dieser Gruppe. Sobald ein Bulle die ersten Töchterbeobachtungen zu Kalbeverhalten erhält und sich zusätzlich als besonders guter Befruchter, also CONCEPT PLUS Bulle, beweist, kommt er in die Liste der FUTURE STARS. Unter anderem sind AltaRONDON, AltaALTUVE, AltaWILLIE und AltaBUGGY neu dabei.

  •  Neue töchtergeprüfte Bullen

11HO11799 AltaTOPSHOT ist als neuer töchtergeprüfter Bulle ganz oben auf die Liste eingestiegen. Mit bereits 164 melkenden Töchtern verbessert er sich um 111 Punkte im TPI auf beeindruckende 2754 und NM$ auf 987. Außerdem befinden sich auch einige TOPSHOT Söhne in unserer Auswahl, die zu verschiedenen genetischen Anforderungen passen. Mehr Informationen zu den neusten töchtergeprüften Bullen finden Sie HIER.

2. Welche Bullen passen zu Ihnen?

Natürlich freuen wir uns, wenn unsere Bullen ganz oben in den Listen nach TPI, NM$ oder einem anderen Index stehen. Aber sind wir der Meinung, dass Sie diese Bullen unbedingt auf Ihrem Betrieb einsetzen sollten? Nein! Wir setzen schon lange nicht mehr auf einen Einer-für-Alle Index, sondern sind der festen Überzeugung, dass es für jeden Betrieb eine individuelle Bullenauswahl geben sollte! Denn jeder Betrieb ist anders, hat unterschiedliche Ziele und Zuchtstrategien für seine Herde. Wollen Sie den schnellsten genetischen Fortschritt mit genomischen oder setzen Sie eher auf Sicherheit mit unseren töchtergeprüften Bullen? Ist Ihnen die Fruchtbarkeit der Herde wichtig oder viel eher eine möglichst hohe Milchproduktion oder Lebensleistung? Setzen Sie Ihre Bedürfnisse und Ziele in den Fokus und erstellen Sie einen eigenen individuellen genetischen Plan. Wir beraten Sie gerne!

3.  Sicherheit der Fruchtbarkeitsmerkmale stabilisiert sich

Nach vielem Auf und Ab können Sie beruhigt sein, denn in Zukunft stabilisieren sich die Zuchtwerte für DPR, CCR und HCR nachhaltig. Ein neues Berechnungsmodell des CDCB verspricht, dass die vorherigen Schwankungen der Fruchtbarkeitsmerkmale der Vergangenheit angehören sollten. Für diese Zuchtwertschätzungsrunde bedeutet das eine branchenweite durchschnittliche Veränderungen in DPR wie folgt:

  • HO genomische Bullen: ↓0.6
  • HO töchtergeprüfte Bullen: ↓0.3
  • JE genomische Bullen: ↓0.3
  • JE töchtergeprüfte Bullen: keine durchschnittliche Veränderung

Sie suchen weitere Informationen? Mehr zu dem neuen Berechnungsmodell finden Sie HIER.

4. Nur tragende Kühe haben einen Einfluss auf Ihren Erfolg!

Wir teilen Ihr Ziel – mehr Trächtigkeiten auf Ihrem Milchviehbetrieb zu erzeugen. Egal, ob Sie konventionelles oder gesextes Sperma in Ihrem Zuchtplan einsetzen, haben wir die richtigen Bullen für Sie. Mit unseren ausgezeichneten CONCEPT PLUS und 511 CONCEPT PLUS Bullen finden Sie eine Menge Bullen, die sich durch höhere Konzeptionsraten bewährt haben. Und das auf großen, progressiven Betrieben – ähnlich wie Ihrer.

CONCEPT PLUS Bullen haben mit einer 2% – 5% höheren Konzeptionsrate eine überdurchschnittliche Befruchtungsfähigkeit mit konventionellem Sperma.

511 CONCEPT PLUS hilft Ihnen mit einer 5% – 9% höheren Konzeptionsrate der Bullen mehr gesexte Trächtigkeiten zu erzielen.

Wenn Sie also mehr Trächtigkeiten auf Ihrem Betrieb erzielen wollen, nehmen Sie die Fruchtbarkeit in den Fokus Ihres genetischen Plans.

Zuchtwert-Flyer & Topliste

Werfen Sie online einen Blick in unseren aktuellen Zuchtwertschätzungsflyer inklusive unserer Topliste und spannenden Informationen. Diese gibt es auch praktisch zum Ausdrucken im A4 Format!

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Neue Bullen an Spitze unserer töchtergeprüften Liste

Bekannte Namen der Alta Bullen, die nun ganz oben auf der töchtergeprüften Bullenliste stehen, waren vorher alle wichtige Vertreter auf den Listen G-STAR, FUTURE STAR und/ oder Alta ADVANTAGE.

Wenn die Töchter dieser Bullen anfangen zu melken, erhalten Sie die Bestätigung, dass diese Bullen Ihnen helfen wird, produktivere, gesündere und problemfreie Kühe zu züchten. Mit echten Töchterinformationen über Gesundheitsmerkmale, Leistungswerte und Fruchtbarkeit finden Sie die passenden Bullen zu Ihrem individuellem genetischen Plan.

Bomaz Topshot 277 von Bomaz Dairy, Hammond, WI

3 Töchter von AltatURNKEY auf Boadwin Dairy, Baltic, SD

Bomaz AltaTOPSHOT
Supershot x AltaEMBASSY
GA6040: 1043 | 2754 TPI | Alta511

  • Beeindruckende 178 Pfund Fett & Eiweiß kombiniert und +2128 PTA Milch
  • Langlebige, gesunde und problemfreie Kühe bei einer Nutzungsdauer von +7,4 PL

PEAK AltaTURNKEY
Wickham x Ransom
GA6040: 832 | 2609 TPI | CP, 511CP & Alta511

  • Hervorrange Bullenfruchtbarkeit als CONCEPT PLUS und 511 CONCEPT PLUS Vererber
  • Einfacher Kalbeverlauf mit 4.8 CE
  • Neue Exterieurtöchterbewertungen belegen, dass er einen tiefen und offenen Milchtyp vererbt mit einem hohen, breiten Hintereuter

Pine Breeze Craig 9764 von Pine Breeze Dairy in Pine River, WI

Pine Breeze Amulet 9639 von Pine Breeze Dairy in Pine River, WI

No-Fla AltaBAYOU-ET

No-Fla AltaCRAIG
Stoic x AltaEMBASSY
GA6040: 786 | 2602 TPI

  • Deutlicher Euterverbesserer mit hohem, breiten Hintereuter sowie einer starken Euteraufhängung
  • Funktionale, starke Kühe um in progressiver Umwelt zu bestehen
  • Qualitativ hochwertige Milchproduktion mit SCS von 2.51

PEAK AltaAMULET
Josuper x Mogul
2549 TPI | CP, 511CP & Alta511

  • Exzellente Bullenfruchtbarkeit als CONCEPT PLUS & 511 CONCEPT PLUS
  • Exterieur und Euterspezialist mit +2.06 PTAT und +2.54 UDC
  • Mehr als 100 melkende Töchter bestätigen den Fokus auf Leistung mit +2069 PTAM

No-Fla AltaBAYOU
AltaSPRING x Supersire
2583 TPI | CP

  • Fruchtbarkeitsfokus als CONCEPT PLUS Vererber
  • Einsatz am Besten auf Kühe mit 8.7 CE
  • Leistungsspezialist mit +1713 PTAM
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Sicherheit der Fruchtbarkeitsmerkmale stabilisiert sich

Mit der August 2019 Zuchtwertschätzung wird es eine komplette Erneuerung der Beurteilung der Fruchtbarkeitsmerkmale geben. Das bedeutet, dass die saisonalen Schwankungen für DPR (Daughter Pregnancy Rate – Töchterfruchtbarkeit) eines Bullen der Vergangenheit angehören sollten.

Diese Anpassung wird auch die Stabilität der Bullenmerkmale für CCR (Cow Conception Rate – Konzeptionsrate Kuh) und HCR (Heifer Conception Rate – Konzeptionsrate Färse) erhöhen.

Der Grund für die Schwankungen des DPR Zuchtwerts von Zuchtwertschätzungsrunde zu Zuchtwertschätzungsrunde war, dass zuvor die saisonalen Gruppierungen für die Berechnungen auf den Besamungsdaten der Färsen anstatt der Besamungsdaten der Kühe basierten.

Nach Korrektur der saisonalen Gruppierungen hat das CDCB die letzten vier Zuchtwertschätzungsrunden berechnet und sah deutlich stabilere Werte für alle Fruchtbarkeitsmerkmale. Dadurch sollten die wiederkehrenden Schwankungen und die damit verbundene Unsicherheit behoben sein.

Das bedeutet, dass Sie auf die Bullenauswahl nach DPR, CCR oder HCR in Ihrem genetischen Plan fortan vertrauen und somit mehr fruchtbare Kühe in Ihrer Herde zu produzieren können.

Was bedeutet das für diese Zuchtwertschätzungsrunde?

Durch diese Änderung zur August Zuchtwertschätzung sind die durchschnittlichen Zuchtwerte für DPR, CCR und HCR branchenweite ein wenig abgefallen. Die untenstehende Tabelle zeigt den allgemeinen durchschnittlichen Abfall in DPR für Holsteins und Jerseys.

Junge genomischen Holstein BullenTöchtergeprüfte Holstein BullenJunge genomische Jersey BullenTöchtergeprüfte Jersey Bullen
Durchschnittliche Veränderung in DPR von April zu August 2019-0.6-0.3-0.30.0

Für mehr Informationen und die genauen Unterschiede der jetzigen zur vorherigen Berechnung der Fruchtbarkeitsmerkmale, finden Sie den ausführlichen Artikel des CDCB HIER.

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Nachweis für genetischen Fortschritt

Genomische Zuchtwerte geben uns die Gewissheit, dass wir noch früher spannende Bullen einsetzen können! Sie können sicher sein, dass diese Bullen ihre genetischen Versprechen einhalten werden, denn genomische Tests bieten eine sofortige Zuverlässigkeit von etwa 70% für Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale.

Sie fragen sich vielleicht, welche verschiedenen Möglichkeiten es bei den genomische Bullen gibt? Und wie ein Bulle von seiner ersten Veröffentlichung bis zum töchtergeprüften Status gelangt?

Alta ADVANTAGE

Unsere neuesten Bullen sind nur für unsere Alta ADVANTAGE Kunden erhältlich. Diese exklusiven Alta ADVANTAGE Bullen bieten die beste und neuste Genetik und somit erstklassige Leistungen für viele unterschiedliche genetische Pläne.

Wenn ein Bulle alt genug ist, um Sperma zu produzieren, reicht die Menge einfach noch nicht, um für alle Betriebe weltweit leichten Zugang zu gewähren. Während wir also daran arbeiten, ein Spermainventar des Bullen aufzubauen, gewähren wir unseren treuen Alta ADVANTAGE Partnerherden vorrangigen Zugang zu diesen elitären, neuen Vererbern.

Sie möchten auch Alta ADVANTAGE Kunde werden? Dann sprechen Sie Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter am besten gleich an!

G-STARS

Sobald ein Bulle anfängt, genügend Sperma zu produzieren, wird er in die Liste der G-STAR-Bullen aufgenommen. In dieser Zuchtwertschätzung sind wieder viele neue G-STAR-Bullen für Sie verfügbar. Zu diesen Vererbern gehören eine Vielzahl von Merkmals-Spezialisten und Spitzenreitern, die zu Ihrem individuellem genetischen Plan passen.

FUTURE STARS

Ungefähr ein Jahr nachdem ein Bulle zum ersten Mal veröffentlicht wurde, haben wir aktuelle, nachgewiesene Ergebnisse sowohl für die Fruchtbarkeit des Bullen als auch für die Leichtkalbigkeit. Wir sammeln diese Daten, analysieren die Ergebnisse und vergeben die FUTURE STAR-Auszeichnung nur an die Bullen, die tatsächliche Testergebnisse aufweisen. Diese Bullen verfügen über echte Trächtigkeitsuntersuchungen, die belegen, dass ihre Fruchtbarkeit überdurchschnittlich hoch ist. Sie haben zudem bereits geborene Kälber und ihre Daten zum Kalbeverlauf zeigen, dass sie mit weniger als 8% für die paternale Leichtkalbigkeit besonders leichtkalbig sind.

FUTURE STARS sind der richtige Weg, wenn Sie die Vorteile der neusten Genetik nutzen wollen, aber die zusätzliche Sicherheit der nachgewiesenen Fruchtbarkeit des Bullen und der Leichtkalbigkeit bevorzugen. Im Vergleich zu den G-STAR oder ADVANTAGE Bullen könnten Sie auf etwas Leistung und Gesundheit verzichten. Aber dafür haben Sie die Gewissheit, dass Sie Ihre Chancen auf eine Trächtigkeit und ein lebendiges Kalb, resultierend aus einer leichteren Abkalbung, erhöhen. Aufgrund des bekannten Kalbeverlaufes sind die FUTURE STARS oft eine gute Option für den Einsatz auf Färsen.

Den Nachweis des genetischen Fortschritts finden Sie in den Durchschnittswerten

Nun, da Sie die Unterschiede zwischen den genomischen Gruppen und die dazugehörigen Entwicklungsschritte, die ein Bulle bei uns durchlaufen kann, kennen, finden Sie in folgender Tabelle den Vergleich des durchschnittlichen genetischen Niveaus jeder Gruppe. Sie können sehen, dass die neuesten, Alta ADVANTAGE Bullen die höchsten genetischen Durchschnittswerte aufweisen – besonders für die finanziell wichtigen Leistungs- und Gesundheitsmerkmale. Es folgen die G-STAR-Bullen und dann die FUTURE STARS mit mehr Sicherheit. Sie finden als Referenz auch den Vergleich zu den töchtergeprüften Bullen.

April 2019 DurchschnittswerteTPIMilchEiweißFettPTATUDCFLCPLDPRSCS
Alta ADVANTAGE2796137763881.982.111.256.91.92.71
G-STAR2712144260822.001.991.306.01.72.80
FUTURE STAR2571134853721.691.781.145.51.42.84
Töchtergeprüfte Bullen2355120748611.531.831.045.21.12.79

Trotz des großen Unterschieds in den genetischen Durchschnittswerten zwischen den genomischen Listen und den töchtergeprüften Listen, ist es wichtig zu beachten, dass jeder einzelne Bulle auf unserer aktuellen töchtergeprüften Liste einmal Teil der G-STAR und/oder FUTURE STAR Liste war. Das zeigt eindrücklich, wie viel und wie schnell wir genetischen Fortschritt erreichen!

Die Erfolgsbilanz ist signifikant für unsere aktuellen genomischen Highlights. In jeder Zuchtwertschätzung sehen wir, wie diese genomischen Bullen ihre ersten Vorhersagen erfüllen und schließlich zum töchtergeprüften Erfolg aufsteigen.

Ein weiterer Nachweis für den genetischen Fortschritt

Wir können diesen Vergleich und das Beispiel des genetischen Fortschritts noch einen Schritt weiter führen. Der Einfachheit halber verwenden wir TPI als Index, um einen direkten Vergleich unserer besten töchtergeprüften Bullen und unserer besten genomisch-geprüften Bullen durchzuführen.

Beide Listen bieten enorme Einsatzmöglichkeiten und viele dieser töchtergeprüften Vererber sind in den letzten Jahren sogar zu bekannten Namen auf der ganzen Welt geworden. Aber trotz dieser Tatsache übertrifft die genomisch-geprüfte Liste einfach unsere töchtergeprüfte Gruppe um ein Vielfaches.

APRIL 2019

Top 10 töchtergeprüfte Bullen

HO-NummerNameTPI
011HO11523AltaHOTSHOT2645
011HO11720AltaFLYWHEEL2611
011HO11725AltaAMULET2598
011HO11499AltaMEGLO2580
011HO11531AltaSABRE2571
011HO11437AltaSPRING2570
011HO11718AltaTURNKEY2560
011HO11493AltaHOTROD2558
011HO11741AltaCAPO2557
011HO11566AltaFOUNDER2549
Durchschnitt2580

APRIL 2019

Top 10 genomisch-geprüfte Bullen

HO-NummerNameTPI
011HO12157AltaLAWSON2851
011HO12286AltaROBERT2845
011HO12327AltaMORRIS2842
011HO12240AltaMILESTONE2823
011HO12209AltaHOTJOB2823
011HO12285AltaNIXIE2792
011HO12180AltaDATELINE2792
011HO12206AltaRONDON2791
011HO12384AltaPLEDGE2788
011HO12169AltaEMIRATES2782
Durchschnitt2813

Setzen Sie die Genetik in die Tat um

In diesem Sinne haben Sie Vertrauen und setzen Sie auf eine Gruppe von Bullen aus den Alta ADVANTAGE, G-STAR oder FUTURE STAR Listen. Alternativ, wenn Sie die Sicherheit von Vererbern mit höherer Zuverlässigkeit bevorzugen, werden Sie unter unseren töchtergeprüften Bullen mit Gewissheit die richtigen Bullen passend zu Ihren Bedürfnissen finden.

Wählen Sie eine Gruppe von Bullen, die Ihre individuellen Ziele für Leistung, Gesundheit und Exterieur erfüllen und Sie werden den Fortschritt Ihrer Herde vorantreiben, um die aktuelle Situation und die zukünftigen Ziele Ihres Betriebes zu erfüllen.

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Neuigkeiten zur April Zuchtwertschätzung

1. Erneute DPR-Änderungen

Der Trend der letzten Jahre zeigt, dass Bullen in der Regel jeden April in DPR (Daughter Pregnancy Rate – Töchterfruchtbarkeit) sinken. Dieser Rückgang wird gefolgt von einer nahezu gleichmäßigen Zunahme des DPR in den folgenden August- und Dezemberrunden.

Hier finden Sie die Auswirkungen dieser Runde:

Insgesamt sanken die Jersey Bullen, genomische und töchtergeprüfte, in DPR um durchschnittlich 0.3. Holstein Bullen hatte eine stärkere Veränderungen und zeigten eine größere Varianz in ihrem Rückgang. Die jüngsten Holstein Bullen hatten im Durchschnitt einen deutlich stärkeren Rückgang als die älteren Jahrgänge. Holstein Bullen, die 2010 geboren wurden, sanken für DPR um etwa 0.2, während die 2018 geborenen HO Bullen um 1.0 DPR zurück gegangen sind.

Andere offizielle Veränderungen im Branchendurchschnitt des DPR stellen sich wie folgt dar:

  • HO genomisch-geprüfte Bullen: ↓0.8 DPR = ca. -14 NM$
  • HO töchtergeprüfte Bullen: ↓0.6 DPR = ca. -8 NM$

Für weitere Details finden Sie die DPR-Updates des CDCB HIER.

2. Unsere Bullenauswahl hält wieder viele Spitzenbullen für Sie bereit!

Unabhängig davon, ob Sie auf genomisch oder töchtergeprüft, 60-40-0, TPI, NM$ oder einen anderen genetischen Plan, Holsteins oder Jerseys, hohe Fruchtbarkeit oder schnellsten genetischen Fortschritt setzen, wir haben viele erstklassige neue Vererber, die zu einer Vielzahl von genetischen Plänen passen!

Einige unserer Highlights beinhalten:

  • Hochrangierte Jerseybullen
  • Brandneue Holsteinbullen
    •   7 neue Alta ADVANTAGE Bullen
    • 12 neue G-STAR Bullen
    •   6 neue töchtergeprüfte Bullen

3. NEU: Kreuzungszuchten werden berücksichtigt

In den letzten Jahren hat die Zunahme an Kreuzungszuchten und eine immer größere Akzeptanz von genomischen Tests zu einer Nachfrage und Zugänglichkeit für genomische Zuchtwerte von gekreuzten Tieren geführt.

Damit hat der Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB) nun die ersten genomischen Bewertungen für gekreuzte Tiere veröffentlicht.

Der CDCB berechnet genomische Zuchtwerte von Kreuzungstieren gewichtet anhand ihrer Anteile mit den Durchschnittswerten der jeweiligen Zuchtwerte der einzelnen Rassen.

Das bedeutet, dass die Sicherheit für einige gekreuzte Tiere, die bereits Zuchtwerte erhalten hatten, gestiegen ist. Zum Beispiel Tiere, die zu etwa 85% aus Jersey und 15% Holstein stammen, werden eine höhere Sicherheit haben, denn anstatt sie nur als Jersey zu bewerten, wird ihr Holsteinanteil nun genauer mit einberechnet. Genetisch bedingt ist zu erwarten, dass die Zuchtwerte für gekreuzte Tiere etwas weniger genau sind, als bei reinrassigen Zuchtwerten.
Jerseys sind von dieser neuen Kreuzungsbewertung am stärksten betroffen. Jerseys mit einer Klammer im Namen (was bedeutet, dass sie innerhalb von sechs Generationen eine andere Einkreuzung haben) zeigen die größten Veränderungen in NM$- und JPI-Werten. Im Branchendurchschnitt sanken die genomisch-geprüften Jersey-Bullen um etwa 27 NM$, während die töchtergeprüften Jersey-Bullen um etwa 15 NM$ sanken.

→ Um diese neue Kreuzungsbewertung besser zu verstehen, lesen Sie die vollständige Beschreibung von Doug Bjelland und Ashley Mikshowsky

4. Der strategische Einsatz von Fleischbullen

Wenn der Einsatz von Fleischrassen in ihrem Milchviehbetrieb zum strategischen Plan gehört, stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Optionen sorgfältig durchdenken. Überlegen Sie, wann Sie und wie Sie Ihre gekreuzten Fleisch x Milch Tiere vermarkten wollen. Wie ist Ihre aktuelle Situation, was sind Ihre zukünftigen Ziele?

Genau wie die Milchviehbullen sind nicht alle Fleischbullen gleich. Wenn Sie also entscheiden, welche Milchviehbullen Sie in den nächsten vier Monaten verwenden werden, lassen Sie uns Ihnen helfen, auch die richtige Fleischbullen zu finden.

Mehr erfahren Sie hier in unserem BEEF FLYER.

5. Fruchtbarkeit macht den Unterschied

Es ist unser vorrangiges Ziel, Ihnen zu helfen, mehr Trächtigkeiten in Ihrer Herde zu erreichen.

Ob Sie nun konventionelles Sperma oder gesextes Sperma bevorzugen, wir verwenden die branchenweit führende Fruchtbarkeitsbewertung für Bullen, damit Sie wissen, welche Bullen in Ihrer Herde am fruchtbarsten sein werden.

CONCEPT PLUS-Bullen zeigt Ihnen, welche Bullen mit konventionellem Sperma die meisten Trächtigkeiten erreichen werden.

511 CONCEPT PLUS-Bullen zeigen Ihnen, welche gesexten Bullen mehr weibliche Trächtigkeiten in Ihrer Herde erzeugen werden.

6. Neues Merkmal zum Erstkalbealter

In dieser Zuchtwertschätzung wird das neue Merkmal “Early First Calving” (EFC) vom CDCB eingeführt. Dieses wird als Alter in Tagen beim ersten Kalben angegeben und stellt somit dar, ob die Erbanlagen eher für ein geringes oder ein höheres Abkalbealter sprechen. Das geringere Abkalbealter wird dabei als positiv bewertet.

Mehr Informationen finden Sie in diesem Artikel. >>

7. Zuchtwertflyer und Topliste

Diese Zuchtwertschätzung hält wieder viele neue spannende Bullen für Sie bereit – ob genomisch oder töchtergeprüft, Holsteins oder Jerseys, gesext oder konventionell, besonders guter Befruchter oder Robotertauglich – bei uns finden Sie Bullen passend zu Ihren Bedürfnissen. Bedenken Sie dabei, dass die aktuelle Topliste nur eine kleine Auswahl unserer verfügbaren Bullen darstellt. So individuell wie Ihr Betrieb, ist auch die Auswahl der passenden Bullen.

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