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Helfen Sie Ihren Kälbern, zukünftige Alta 4-EVENT KÜHE zu werden

Die Entwicklung einer Alta 4-EVENT COW beginnt schon lange bevor eine Kuh das erste Mal frisch in ihre erste Laktation startet. Tatsächlich startet der Weg bereits unmittelbar in den ersten Stunden nach ihrer Geburt.

Die wichtigste Mahlzeit, die ein Kalb bekommt, ist die erste – das Kolostrum. Das liegt zum Teil daran, dass das Kalb direkt nach der Geburt am anfälligsten ist. Ein neugeborenes Kalb braucht die Immunabwehr und Energie, die ihm nur hochqualitatives Kolostrum geben kann.

Um sicher zu gehen, dass die erste Mahlzeit Ihrer Kälber so effektiv wie möglich ist, behalten Sie die folgenden 3 Q´s im Kopf.

Die 3 Q´s des Kolostrums

1. Quickly (Schnell)

Die Fähigkeit eines Kalbes, Immunoglobulin G (IgG) aus dem Kolostrums aufzunehmen, sinkt nach der Geburt sehr schnell ab. In der nebenstehenden Grafik ist zu sehen, dass ein neugeborenes Kalb in den ersten zwei Stunden nach der Geburt die erste Kolostrumgabe erhalten sollte. Bereits nach sechs Stunden ist die IgG Konzentration, die das Kalb absorbieren und verwerten kann, signifikant geringer.

Es wird zudem empfohlen, eine zweite Kolostrumgabe innerhalb der nächsten acht Stunden zu verabreichen, um sicher zu gehen, dass jedes Kalb die Immunabwehr und Energie erhält, die es für einen guten Start ins Leben braucht.

2. Qualität

In einer perfekten Welt würde jede Kuh die richtige Menge und Qualität an Kolostrum produzieren, die ihr Kalb braucht. Leider ist das aber nicht der Normalfall. Wenn die Kolostrumqualität zu niedrig ist, erhält das Kalb nicht genug IgGs. Das bedeutet, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die passive Übertragung der Immunoglobuline scheitert (Failure of Passive Transfer (FPT)). FPT hat einen lebenslangen Einfluss auf das Wachstum und die spätere Leistung des betroffenen Kalbes.

Da wir wissen, dass sich die Kolostrumqualität von Kuh zu Kuh stark unterscheiden kann, ist es besonders wichtig, das Kolostrum jeder frischen Kuh zu testen. Benutzen Sie dazu ein optisches oder digitales Refraktometer, um mittels des Brix-Wertes die Kolostrumqualität zu ermitteln.

% Brix-WertQualitätHandlung
> 25%EXZELLENTEs besteht kein Bedarf, das Kolostrum zu ergänzen
22% - 25%GUTErgänzen Sie das Kolostrum, wenn sehr gute Ergebnisse erwünscht sind
18% - 22%AUSREICHENDEs wird empfohlen, das Kolostrum zu ergänzen
< 18%UNGENÜGENDErsetzen Sie das Kolostrum

3. Quantität

Damit jedes Kalb die gesamte Immunabwehr und Energie bekommt, die es braucht, ist es entscheidend ausreichend Kolostrum zu verabreichen. Das bedeutet, dass das Kalb zur ersten Kolostrumgabe 10% des eigenen Körpergewichts erhalten sollte. Wenn die Qualität des Kolostrums gut ist, können Sie sich auch an diesen Werten orientieren:

  • OPTIMAL:            3L – 4L Kolostrum, entsprechend 150g – 200g IgG
  • AUSREICHEND:  2L – 3L Kolostrum, entsprechend 100g – 150g IgG

Ein gesundes, neugeborenes Kalb ist die Zukunft Ihrer Herde. Mit den 3 Q’s des Kolostrum-Managements helfen Sie ihr, eine gesunde und profitable Alta 4-EVENT COW zu werden. Wenn das Kolostrum der Mutter nicht dem Qualitäts- und Quantitätsansprüchen entspricht, stellen Sie sicher, dass Sie entsprechende Maßnahmen treffen.

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Zwei Alta 4-EVENT Kühe in Ihrem Abkalbestall

Der Weg einer 4-EVENT COW beginnt mit der Kalbung. Tut er doch, oder?

Denken Sie an Ihren Abkalbestall. Dort haben Sie die neue Mutter und ihr Kuhkalb. Die Kuh hat soeben ihren Weg zur 4-EVENT COW begonnen, indem FRISCH als erstes Ereignis im 4-EVENT COW-Kreislauf eingetragen wurde.

Wen wir oft vergessen, wenn wir an Alta 4-EVENT KÜHE denken, ist das Kuhkalb. Wenn wir diesem Kalb nicht von der ersten Sekunde an den bestmöglichen Start bieten, bekommt es vielleicht nicht die Chance, jemals das erste Ereignis im 4-EVENT COW-Kreislauf zu erreichen.

Wie können wir also beide zu Alta 4-EVENT KÜHEN machen?

Wie DIE KUH nach der Kalbung den richtigen Start schafft

Wenn auf Ihrem Betrieb die Abläufe im Transit-, Abkalbe-, Frischmelker- und Fütterungsmanagement gut strukturiert sind, erhöhen Sie Ihre Chancen, mehr von den gesunden, unkomplizierten 4-EVENT KÜHEN zu bekommen – sowohl bei den frischen Kühen als auch bei deren Kuhkälbern.

Fruchtbarkeitsstörungen und Gesundheitsprobleme in der Laktation gehen oft auf die Transitphase zurück. Um Ihnen zu helfen, mehr Ihrer Kühe zu 4-EVENT KÜHEN zu machen, haben wir zwei Systeme, die Ihnen im Management helfen können.

Alta Cow Watch
RumiLife CAL24

1. Systeme, die die Aktivität- und Wiederkautätigkeit überwachen, wie Alta COW WATCH, halten Sie auf dem Laufenden – und zwar bevor ein größeres Problem überhaupt auftritt.

Unter Berücksichtigung von Reproduktion, Gesundheit und Wohlbefinden der Kuh warnt Alta COW WATCH Sie vor möglichen Gesundheitsproblemen während der gesamten Laktation einer Kuh. Dies ist besonders bei den Frischmelkern entscheidend, da es Ihnen ermöglicht, präventive Maßnahmen anstelle einer rein reagierenden Behandlung anzuwenden. Dadurch sparen Sie Zeit, Arbeit und Behandlungskosten und vor allem Nerven.

2. Eine Calcium-Ergänzung wie RumiLife® CAL24™ direkt nach der Kalbung, ermöglicht Ihren Kühen den besten Start in die Laktation. CAL24 ist die einfachste Möglichkeit für einen optimalen Calciumgehalt, sodass Sie die Probleme vermeiden können, die bei frischen Kühen oft mit subklinischem Milchfieber auftreten.
Zusätzlich können Sie direkt nach dem Kalben die volle Dosis von zwei CAL24-Boli auf einmal verabreichen, damit Sie nicht jede Kuh 12 Stunden später erneut behandeln müssen. Das spart Zeit, Arbeit und Stress – für Sie und die Kuh.

Wie DAS KALB nach der Kalbung den richtigen Start schafft

Es sind zwar noch ein paar Jahre hin, aber dieses neugeborene Kuhkalb kann eine zukünftige Alta 4-EVENT COW werden, wenn Sie es von Anfang an optimal versorgen. Dazu gehört eine saubere Umwelt, ein stressfreier Start in die Welt und die Befolgung der 3 goldenen Regeln (3 Q´s) der Kolostrumversorgung.

1. Quickly (schnell) – verfüttern Sie das Kolostrum so schnell wie möglich, idealerweise innerhalb von zwei Stunden nach der Geburt, um eine optimale Übertragung der Immunität zu gewährleisten

2. Qualität – wenn Sie die Biestmilch Ihrer Kühe verwenden, testen Sie es z.B. mittels des Brix-Refraktometer, um die Qualität Ihrer Biestmilch beurteilen zu können. Die folgenden Richtwerte helfen Ihnen dabei:

  • Brix < 18: Ersetzen durch höherwertiges Kolostrum
  • Brix = 18-22: Ergänzen mit höherwertigem Kolostrum
  • Brix >22: Keine Behandlung notwendig

 

3. Quantität – stellen Sie sicher, dass Sie Kolostrum mit genügend Fett und genügend IgG verfüttern

AUSREICHEND: 100g IgG ist die Mindestmenge, die ein Kalb braucht
OPTIMAL: 150-200g IgG ist der Maßstab für den bestmöglichen Start des Kalbes

Die erste Mahlzeit ist die wichtigste für jedes Kalb. Es ist bewiesen, dass Kälber weniger Gesundheitsprobleme haben, wenn sie ausreichend Immunität und Energie mit ihrer ersten Mahlzeit erhalten – dem Kolostrum. Studien zeigen, dass ein gutes Kolostrummanagement zu höheren Tageszunahmen führt, was in einer höheren Leistung resultiert, sobald dieses Kalb zum ersten Mal selbst abkalbt.

Verinnerlichen Sie sich also die 3 goldenen Regeln der Kolostrumversorgung, um Ihre Kuhkälber schon in den ersten Stunden auf eine erfolgreiche Zukunft als Alta 4-EVENT COW vorzubereiten.

Wie beide zu Alta 4-EVENT KÜHEN werden

Das Kalb und die Kuh in Ihrem Abkalbestall können künftige 4-EVENT KÜHE in Ihrer Herde werden. Mit dem besten Start nach der Kalbung ermöglichen Sie beiden den ersten Schritt auf den richtigen Weg.

Arbeiten Sie mit Ihrem Alta-Berater zusammen, um herauszufinden, wie Sie Alta COW WATCH oder RumiLife CAL24 auch in Ihrer Herde integrieren können. Oder erfahren Sie mehr über die Produkte unter den folgenden Links:

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Mehr Reproduktionserfolg durch gesunde Kühe

Um eine Trächtigkeit zu erzeugen, sollte während der gesamten Laktation große Aufmerksamkeit auf das Wohlergehen und die Gesundheit der Tiere gelegt werden.

 

Der Weg zur Trächtigkeit beginnt weit vor der ersten Besamung. Es beginnt auch vor dem Start eines Synchronisations-Programms oder dem Beobachten des Brunstverhaltens durch ein Aktivitätssystem. Der Weg zur Trächtigkeit beginnt sogar noch bevor die Kuh in den Abkalbestall kommt.

ES BEGINNT VOR DER KALBUNG

Es ist kein Geheimnis, dass die Transitphase, das Frischmelker-Management und die allgemeine Herdengesundheit Schlüssel dafür sind, dass die Kuh ein profitables Mitglied Ihrer Herde wird. Nur die Kühe, die während der Transitphase und beim Abkalben die richtige Versorgung und Fütterung erhalten, haben die Chance, die nächsten 4-EVENT KÜHE Ihrer Herde zu werden. Eine 4-EVENT COW ist eine Kuh, die nur vier wichtige Ereignisse in ihrer Laktation aufzeichnet: 1-FRISCH, 2-BESAMT, 3-TRAGEND und 4-TROCKEN.

Natürlich treten während der Laktation einer Kuh auch Ereignisse wie Gruppenwechsel, Klauenpflege, Impfungen und Trächtigkeitsnachkontrollen auf. Aber wenn FRISCH, BESAMT, TRAGEND & TROCKEN die einzigen vier Hauptereignisse in der Laktation einer Kuh sind, gehört sie mit hoher Wahrscheinlichkeit zum profitablen Teil Ihrer Herde.

In diesem Fall werden wir uns die ersten drei Ereignisse FRISCH, BESAMT & TRAGEND, genauer ansehen. Sie werden feststellen, dass der richtige Start in die Laktation starken Einfluss darauf hat, wie gut Ihre Kühe durch die ersten drei großen Ereignisse kommen.

ZAHLEN LÜGEN NICHT

Wir wissen, dass die Reproduktionsleistung einer Kuh durch ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen in der Transit- und Frischmelkerzeit beeinflusst wird. Wir wollten wissen, in welchem Ausmaß. Also haben wir nachgeforscht.

Wir haben uns Gesundheits- und Reproduktionsdaten von 10.000 Kühen aus 3 verschiedenen Milchviehbetrieben aus den USA angeschaut. Auf den Betrieben liegt das Management auf sehr hohem Niveau und Krankheitsereignisse werden sehr genau dokumentiert.

Wir haben die Kühe der drei Betriebe in 3 Gruppe unterteilt. Wir teilten jede Kuh einer Gruppe zu, basierend auf der Anzahl der Krankheitsereignisse, die sie hatte – null, eins oder zwei und mehr. Betrachtet wurden die Krankheitsereignisse, die Zeit, Arbeit und Geld kosten – darunter fallen Frischabkalberkrankheiten wie Milchfieber, Nachgeburtsverhalten, Metritis, Labmagenverlagerung, Ketose und auch Mastitis.

Wir haben dann die Konzeptionsrate der Erstbesamung, die Gesamtkonzeptionsrate und die Pregrate ausgewertet. Die Ergebnisse sind in dem Diagramm dargestellt.

WENIGER EREIGNISSE BEDEUTEN EINE BESSERE FRUCHTBARKEIT

Der Trend ist leicht zu erkennen. Kühe ohne Gesundheitsereignisse haben eine bessere Fruchtbarkeit als Kühe mit einem oder zwei und mehr Gesundheitsereignissen.

Es ist auch wichtig, darauf hinzuweisen, dass mehr als 76% dieser Ereignisse in den ersten 30 Tagen in Milch stattfanden. Das zeigt die Bedeutung von Gesundheit und Wohlbefinden der Tiere während der gesamten Transit- und Frischmelkerphase auf ihre Fähigkeit, eine rentable 4-EVENT COW zu werden. Kühe, die einen optimalen Start in die Laktation, vor und nach dem Kalben, bekommen, werden viel eher frühzeitig BESAMT und nach nur einer Besamung als TRAGEND bestätigt.

Die Kühe, die gesunde, störungsfreie Transit- und Frischmelkerperioden hatten, wiesen im weiteren Verlauf 6% höhere Konzeptionsraten bei Erstbesamung auf, als Kühe mit nur einem Gesundheitsereignis und 10% höhere Konzeptionsraten bei Erstbesamung, als Kühe mit zwei oder mehr Gesundheitsereignissen. Das beweist das Offensichtliche – Kühe, bei denen keine Gesundheitsereignisse auftreten, insbesondere in den ersten 30 Tagen ihrer Laktation, können mit großer Wahrscheinlichkeit früher wieder besamt werden.

Welche Veränderung würden Sie vornehmen, um eine 10 % höhere Konzeptionsrate bei Erstbesamung zu bekommen?

FÜR DIE SKEPTIKER

Sie denken vielleicht, dass selbst eine Konzeptionsrate von 41% bei Erstbesamung und eine Pregrate von 27% in der Gruppe der Kühe mit 2 oder mehr Gesundheitsereignissen immer noch recht beeindruckend ist. Diese Zahlen basieren auf dem guten Management der Betriebe.

Es ist wichtiger, den Unterschied in der Reproduktionsleistung zwischen den Kühen mit mehreren und den gesunden, störungsfreien Kühen ohne Ereignisse zu erkennen. Ein Unterschied von 10% bei der Konzeptionsrate und 9% bei der Pregrate ist enorm!

Um noch einen Schritt weiter zu gehen, haben wir den jährlichen Durchschnitt der Pregrate für alle drei Herden berechnet. Dieser lag bei 32%. Das bedeutet, dass die Gruppe der Kühe mit mehreren Gesundheitsereignissen sogar noch eine 5% schlechtere Reproduktionsleistung aufweisen, als der Durchschnitt.

WAS KÖNNEN SIE MIT DIESEN INFORMATIONEN ANFANGEN?

Eine Kuh trächtig zu bekommen, beginnt lange vor der Besamung der Kuh. Wenn Sie Ihre Ziele in der Reproduktionsleistung nicht erreichen, dann arbeiten Sie mit einem vertrauenswürdigen Berater zusammen, um die Transitphase Ihrer Herde und die Gesundheit der Frischmelker zu analysieren.

Wenn Sie zu viele Krankheitsfälle bei den Frischmelkern haben, kostet dies weit mehr als Zeit, Arbeit und Geld für die Behandlung. Sie wirken sich auf die gesamte Reproduktionsleistung Ihrer Herde aus.

Erstellen Sie Strategien zum Management Ihrer Transitkühe und der Frischmelker, um eine bessere Reproduktionsleistung zu erzielen. Wenn die Gesundheit und das Wohlergehen der frischen Kühe im Vordergrund stehen, werden Sie mehr 4-EVENT KÜHE schaffen, die 1-ohne Probleme in die Laktation starten, 2-nur einmal besamt werden, 3-nach nur einer Besamung tragend bestätigt und 4-ohne andere Gesundheitsprobleme trocken gestellt werden.

Artikel von Ben Voelz, US Alta Premier Account Manager

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Der richtige Start in die Laktation

Geben Sie Ihren Kühen die Chance, nach der Kalbung optimal in die Laktation zu starten
mit RumiLife CAL24 Ergänzungsfuttermittel.

Sie können nur dann gesunde, problemfreie Alta 4-EVENT COWS erzeugen, wenn diese nach der Kalbung die richtige Starthilfe bekommen. Dazu gehört auch die Sicherstellung des richtigen Calciumspiegels.

Was Sie über RumiLife® CAL24™ Ergänzungsfuttermittel wissen sollten:

1. CAL24 IST EINFACH

Damit meinen wir, dass Sie Zeit und Arbeit sparen. Wie? Indem Sie direkt nach dem Abkalben die Dosis von zwei CAL24-Boli verabreichen können. Sie müssen also nicht mehr zusätzliche Zeit und Arbeit aufwenden, um jede frische Kuh ein weiteres Mal einzufangen, um ihr nach 12 Stunden den zweiten Bolus zu verabreichen.

Außerdem ist der Bolus konisch geformt und besitzt eine Beschichtung aus Pflanzenfett und Propylenglykol, wodurch er sehr einfach zu verabreichen ist. Mit dem Double-Applikator können Sie sogar zwei Boli in nur einer einzigen Gabe verabreichen.

2. CAL24 IST EINZIGARTIG

Eine Dosis á zwei Boli RumiLife CAL24 enthält 100g hoch resorbierbares Calcium – und damit mehr als jedes andere Ergänzungsfuttermittel. Zusammen mit der Kombination aus Magnesium und Vitamin D fördern Sie so die optimale Calciumaufnahme in den ersten 24 Stunden nach dem Kalben und unterstützen zudem den natürlichen Calcium-Stoffwechsel der Kuh.

Der Bolus ist durch seine konische Form und den Überzug aus Pflanzenfett und Propylenglykol für jede Rinderrasse einfach zu schlucken.

3. CAL24 IST EFFEKTIV

Aufgrund der einzigartigen Formulierung bietet RumiLife CAL24 eine schnelle und eine verzögerte Freisetzung von Calcium. Das ermöglicht Ihnen, den richtigen Calciumspiegel Ihrer frischen Kühe in den kritischen ersten 24 Stunden mit nur einer Dosis sicherzustellen.

Was macht RumiLife CAL24 so effektiv?

  • Calciumchlorid liefert sofort verfügbares Calcium im Pansen
  • Calmin reguliert die Calciumaufnahme über einen längeren Zeitraum

Was ist Calmin? Eine hoch resorbierbare Form von Calcium und Magnesium, die aus Meeresalgen gewonnen wird und eine optimale Calciumaufnahme über den Pansen hinaus ermöglicht

  • Vitamin D fördert eine verbesserte Calciumaufnahme und unterstützt darüber hinaus den aktiven natürlichen Calciumtransfer der Kuh

Möchten Sie mehr über RumiLife CAL24 erfahren? Weitere Details über das Produkt finden Sie HIER.

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Milchfieber kommt selbst in den besten Herden vor

Milchfieber kennt jeder – und auch wenn es nach wie vor zu viele Kühe gibt, die nach dem Kalben festliegen, so ist doch das Vorkommen des klinischen Milchfiebers durch verbesserte Fütterung in der Transitperiode und wirksame Vorbeugemaßnahmen in den letzten Jahren zurückgegangen.

Trotzdem: Gerade ältere Kühe haben ein hohes Risiko nach der Kalbung festzuliegen, in der 3. Laktation sind es etwa 6%, ab der 4. Laktation sogar 16%.

QUICK READ:

  • Milchfieber (Hypocalcämie) bedeutet ein Mangel an Calcium, der insbesondere aus einer verminderten Verfügbarkeit resultiert
  • Der Bedarf an Calcium erhöht sich bei der Kalbung schlagartig um das Drei- bis Vierfache
  • Über 40% der Milchviehbetriebe haben keine Strategie gegen Milchfieber

Der Fachausdruck für Milchfieber ist „Hypocalcämie“, es bedeutet also „Mangel an Calcium“. Calcium ist aber ein Mengenelement und kommt im Körper, z.B. in den Knochen in großen Mengen vor. Es geht also darum, dass Calcium vorhanden, für die Kuh aber nicht verfügbar ist. Während die Kuh in der späten Trächtigkeit für sich selbst und vor allem das Kalb nur knapp 10g Calcium pro Tag benötigt, steigt mit der Kalbung und dem Milcheinschuss dieser Bedarf schlagartig um das Drei- bis Vierfache an. Während die Kuh also vor der Kalbung eher Calcium ausgeschieden oder in die Knochen eingelagert hatte, muss sie „von jetzt auf gleich“ das Element aus der Nahrung aufnehmen oder aus den Knochen freisetzen; bei jeder Kuh sinkt darum der Calciumgehalt im Blut um die Kalbung stark ab, einige Kühe können dies nicht mehr kompensieren und Milchfieber ist die Folge (siehe Abbildung nebenstehend).

Das sichtbare, klinische Milchfieber ist hierbei nur die Spitze des Eisberges – subklinisches Milchfieber betrifft in der 2. Laktation bereits fast 30% der Kühe, ab der 4. Laktation sogar über 60%. Diese stehen zwar noch, aber verfügen trotzdem über zu wenig Calcium und laufen oder stehen daher ungern auf, fressen anders und haben eine reduzierte Abwehrkraft, denn: Calcium ist an fast allen wichtigen Körperfunktionen beteiligt. Die Muskelaktivität ist darum nicht nur bei der Bewegung verringert, sondern auch in der so wichtigen Organmuskulatur, beispielsweise im Labmagen. Die Abwehrzellen funktionieren ebenfalls nur mit ausreichend Calcium – fehlt dies, können Infektionen, z.B. in der Gebärmutter nach der Kalbung, nicht optimal bekämpft werden. Die Probleme der Milchkuh wie Labmagenverlagerung, Ketose oder Gebärmutterentzündung hängen daher ganz wesentlich mit dem Calciumspiegel der frisch abgekalbten Kuh zusammen. Am Ende steht natürlich immer eine reduzierte Fruchtbarkeit, weniger Milch und nicht selten ein vorzeitiger Abgang.

• = klinisch gesund  ο = klinisches Milchfieber

Kimura et al., 2006

Für den Betrieb stellt sich daher die Aufgabe, das klinische genauso wie das subklinische Milchfieber aktiv zu vermeiden. Eine gute Fütterung der Trockensteher mit wenig Calcium und wenig Kalium ist dabei am wichtigsten, dies kann ggf. durch die bekannten „Sauren Salze“ oder Calciumbinder erreicht werden. Auch ist es in aller Regel wirtschaftlich, den Calciumhaushalt der Kuh nach der Kalbung zu unterstützen. Die Präparate, die den Calciumspiegel über die Senke tragen, stehen zur Verfügung. Allerdings kam eine Untersuchung der Freien Universität Berlin aus dem Jahre 2017 zu dem Schluss, dass über 40% der untersuchten Milchviehbetriebe keine Strategie gegen Milchfieber haben.

Das Problem ist also bekannt, die Lösungen gibt es auch – im Interesse der Kühe (und des Betriebsergebnisses) kann jeder Betrieb so eine Strategie entwickeln!

 

Text verfasst von Dr. Joachim Lübbo Kleen, Fachtierarzt für Rinder

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Die richtige Genetik für mehr 4-EVENT Kühe

Eine der besten Möglichkeiten, mehr Alta 4-EVENT Kühe für Ihre zukünftige Herde zu schaffen, ist den Fokus Ihres genetischen Plans auf Gesundheitsmerkmale wie die Nutzungsdauer (Productive Life (PL)) zu richten.

Wenn Sie in Ihrem individuellen genetischen Plan und Ihrer Strategie ausreichend Gewicht auf PL legen, bedeutet das nicht nur, dass Sie dadurch ältere Kühe schaffen. PL sagt voraus, welche Kühe am widerstandsfähigsten, gesündesten und mit den wenigsten Problemen sind.

Was hat der genetische Plan mit unserer Alta 4-EVENT COW 2582 zu tun?

Erinnern Sie sich noch an Kuh 2582? Sie ist eine zweitlaktierende Kuh, lebt auf einem Betrieb mit 800 Kühen und ist eine Alta 4-EVENT COW.

Wir wissen, dass ihr Vater der Bulle 11HO11531 AltaSABRE ist. Im April 2020 lag der Zuchtwert für Nutzungsdauer von AltaSABRE bei +5.2. Das bedeutet, dass die Kuh 2582 voraussichtlich 5,2 Monate länger in der Herde produktiv sein wird, als Kühe, deren Väter einen Zuchtwert von 0.0 in PL haben.

Der tatsächliche Wert der Nutzungsdauer wird erst ermittelt, nachdem eine Kuh die Herde verlassen hat. Wir können uns aber anhand anderer eingetragenen Gesundheitsereignisse im Herdenmanagementprogramm anschauen, ob Bullen mit einem hohen Wert für Nutzungsdauer gesündere und problemfreiere Kühe hervorbringen.

Die Grafik unten zeigt die Ereignisse der Herde, in der die Kuh 2582 lebt. Sie umfasst alle Tiere mit bekannten Holstein-Bullen als Väter. Basierend auf dem durchschnittlichen Pedigree-Zuchtwert jedes Tieres für Nutzungsdauer zeigt die Auswertung die tatsächlichen Unterschiede in den verschiedenen Gesundheitsereignissen.

Die Zahlen in der Grafik stammen aus DairyComp, dem Herdenmanagementprogramm auf dem Betrieb und beruhen damit auf realen Zahlen. Durch die Betrachtung von nur einem Betrieb wird sichergestellt, dass die Umweltbedingungen, wie z.B. das Management für alle Kühe gleich sind.

Vergleichen wir die Ergebnisse der Grafik mit der Kuh 2582. Wir wissen, dass sie eine Alta 4-EVENT COW ist und somit keine Krankheitsereignisse in ihrer Kuhkarte stehen hat. Ihr Vater, AltaSABRE vererbt eine Nutzungsdauer von +5.2 und liegt damit sogar höher, als der Durchschnitt der Bullengruppe mit einer hohen Nutzungsdauer im Beispiel. Es wird also deutlich, dass die genetische Veranlagung für weniger gesundheitliche Probleme der Kuh 2582 zur Alta 4-EVENT COW verhilft.

Passen Sie Ihren genetischen Plan an, um mehr Alta 4-EVENT Kühe zu schaffen.

Stellen Sie sich vor, wie viel leichter Ihr Alltag wäre, wenn Sie keine Problemtiere mit Mastitiden oder Metritiden hätten und keine Tiere behandeln müssten. Eine Herde nur mit Kühen, wie die 2582, benötigt keine teuren Behandlungen und es gibt keine Milchverluste aufgrund gesundheitlicher Probleme.

Jede Kuh, die nur die folgenden vier Ereignisse innerhalb einer Laktation durchlaufen hat, spart Ihnen Zeit, Geld und Nerven:

  1. FRISCH – mit einem gesunden Kalb und ohne Stoffwechselkrankheiten
  2. BESAMT – einmal besamt
  3. TRAGEND – Trächtigkeit bestätigt und ohne Abort
  4. TROCKEN – ohne gesundheitliche Probleme trockengestellt

 

Erarbeiten Sie gemeinsam mit Ihrem Alta Berater einen genetischen Plan für Ihre Herde und selektieren Sie auf Nutzungsdauer. So schaffen Sie mehr 4-EVENT Kühe, wie die 2582, für die Remontierung Ihrer Herde.

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Mit hoher Bullenfruchtbarkeit zu mehr Alta 4-EVENT Kühen

Erinnern Sie sich an die Kuh 2582? Bei Alta bezeichnen wir Kühe wie sie als Alta 4-EVENT COW. Das bedeutet, dass auf ihrer individuellen Kuhkarte im Herdenmanagementprogramm nur vier Ereignisse für die aktuelle Laktation eingetragen sind:

1. FRISCH – mit einem gesunden Kalb und ohne Stoffwechselkrankheiten

2. BESAMT – einmal besamt

3. TRAGEND – Trächtigkeit bestätigt und ohne Abort

4. TROCKEN – ohne gesundheitliche Probleme trockengestellt

Wie kann CONCEPT PLUS zu mehr Alta 4-EVENT Kühen beitragen?

Die oben aufgelisteten Ereignisse BESAMT und TRAGEND beruhen auf mehreren Faktoren aus Genetik und Reproduktion. Eine sichere Methode für mehr Kühe, die gleich nach der ersten Besamung tragend werden, ist der Einsatz unserer CONCEPT PLUS Bullen. Aufgrund ihrer überdurchschnittlich guten Fruchtbarkeit sind sie sehr begehrt.

Alta CONCEPT PLUS stellt das genauste Modell zur Beurteilung der Bullenfruchtbarkeit dar und steht exklusiv Alta zur Verfügung.

Alta CONCEPT PLUS ist der sicherste Weg, um die individuelle Fruchtbarkeit jedes Alta Bullen zu kennen. In die Bewertung der Bullenfruchtbarkeit fließen die Ergebnisse realer Trächtigkeitsuntersuchungen ein. Außerdem werden alle Faktoren berücksichtigt, die Einfluss auf die Fruchtbarkeit der Bullen haben können. Da die Daten von großen und progressiven Milchviehbetrieben stammen und die Umweltfaktoren vermindern, können Sie auf die Alta CONCEPT PLUS Bullen vertrauen und so mehr Trächtigkeiten für Ihren Betrieb erzielen.

Weniger Aufwand für mehr Trächtigkeiten!

Wenn Sie auf Ihrem Betrieb konventionelles Sperma einsetzen, können die Alta CONCEPT PLUS Bullen Ihre Fruchtbarkeit maßgeblich verbessern. Die CONCEPT PLUS Bullen bringen Ihnen eine 2% – 5% höhere Konzeptionsrate gegenüber den durchschnittlichen Bullen.

Wenn der Einsatz von gesextem Sperma Teil Ihrer Zuchtstrategie ist, dann sollten Sie auf unsere 511 CONCEPT PLUS Bullen setzen. Im Vergleich zu den durchschnittlichen gesexten Bullen bringen sie Ihnen eine 4%-9% höhere Konzeptionsrate.

Bullenfruchtbarkeit = Profit

Die Kuh 2582 ist nicht nur eine Alta 4-EVENT COW, sie ist auch eine profitable Kuh. Bei nur einer Besamung für eine Trächtigkeit, spart Ihnen die Zuchtstrategie Zeit und Geld und schafft Zufriedenheit.
Der Einsatz von Alta CONCEPT PLUS Bullen verbessert Ihre Chancen, Trächtigkeiten mit nur einer Besamung zu erzielen und zwar bei allen Kühen. Mit diesen Bullen rentiert sich Ihre genetische Investition, durch mehr Trächtigkeiten – egal ob Sie konventionelles oder gesextes Sperma für Ihr Zuchtprogramm einsetzen.

Mit unseren CONCEPT PLUS und gesexten 511 CONCEPT PLUS Bullen erreichen Sie mehr Alta 4-EVENT Kühe in Ihrer Herde – Kühe wie die 2582.

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Die Alta 4-EVENT COW

Das ist Kuh 2582.

Sie bekommt täglich eine ausgewogene Ration und wenn sie nicht gerade frisst, verbringt sie ihre Zeit in den komfortablen Liegeboxen. Die 2582 ist gerade in der zweiten Laktation. Bei Alta bezeichnen wir diese Kuh als Alta 4-EVENT COW.

 

Was ist eine Alta 4-EVENT COW?

Wenn Sie sich die Kuhkarte einer 4-EVENT COW in DairyComp oder einem anderen Herdenmanagementprogramm anschauen, befinden sich auf der Kuhkarte nur vier Ereignisse in der aktuellen Laktation:

 

  1. FRISCH
  2. BESAMT
  3. TRAGEND
  4. TROCKEN

Im Fall unserer Kuh 2582 bedeutet das, dass die Kalbung ohne Probleme verlief und das Kalb gesund auf die Welt kam. Sie hatte weder Milchfieber, noch eine Ketose und auch kein Nachgeburtsverhalten. Da sie auch keine anderen Gesundheitsprobleme hatte, fielen für sie keine Behandlungskosten an.

Nach der vom Betrieb festgelegten freiwilligen Wartezeit von 50 Tagen wird sie besamt. Es wird das Ereignis BESAMT in der Kuhkarte notiert. Kurze Zeit später wird sie als tragend untersucht. Die Kuh hatte also weder einen Abort noch traten andere Fruchtbarkeitsprobleme auf. Sie brauchte nur eine Spermaportion bzw. nur eine Besamung, um tragend zu werden. In der Kuhkarte der 2582 wird jetzt das Ereignis TRAGEND eingetragen.

Das letzte Ereignis in der Kuhkarte der 2582 ist das Ereignis TROCKEN. Das bedeutet, dass es keine Probleme gab und sie die Laktation als gesunde Kuh durchlaufen ist. Sie hat also einen super Job gemacht und kann sich im Trockenstand jetzt auf ihre nächste Laktation vorbereiten!

Aber was fehlt?

Sie werden sich jetzt fragen, was auf der Kuhkarte der 2582 fehlt. Natürlich ereignen sich auch in der Laktation dieser Kuh Ereignisse, wie zum Beispiel Gruppenwechsel, Klauenschnitte oder Impfungen.

Was auf der Kuhkarte der 2582 aber wirklich fehlt, sind Rückschläge. Also Ereignisse, die teuer sind, Zeit rauben und die Profitabilität der Herde vermindern. Eine 4-EVENT COW wie die 2582 hatte keine Mastitis. Sie hatte keine Klauenprobleme und auch keinen frühzeitigen Abort. Sie konnte jeder Krankheit oder Infektion ausweichen und hat dem Betriebsleiter somit eine Menge Stress erspart.

Wir brauchen mehr Kühe wie die 2582

Die Kuh 2582 ist nicht nur eine 4-EVENT COW. Sie ist vor allem eine profitable Kuh. Man muss nicht nur die Zeit und das Geld einrechnen, das man mit solchen Kühen einspart, sondern vor allem auch die Nerven, die eine kranke Kuh kostet. Eine Herde, mit vielen Kühen wie die 2582, haben weder hohe Behandlungskosten noch Milchverluste aufgrund von gesundheitlichen Problemen.

Wir helfen Ihnen, mehr 4-EVENT Kühe zu schaffen – sprechen Sie einfach Ihren zuständigen Alta Mitarbeiter an!

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