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Alle Neuigkeiten zur Zuchtwertschätzung | April 2021

Was war diese Zuchtwertschätzung besonders wichtig, welche Bullen haben es auf unsere Topliste geschafft und welche Fleischbullen eignen sich für eine gezielte Zuchtstrategie auf Ihrem Betrieb?

Hier finden Sie unseren aktuellen Zuchtwertflyer mit allen Informationen rund um die Zuchtwertschätzung und unsere Topliste, die Sie auch praktisch im A4 Format downloaden und ausdrucken können. Unsere Topliste stellt allerdings nur eine kleine Auswahl unserer gesamten verfügbaren Bullen dar.

Unsere gesamte Bullenauswahl mit aktuellen Zuchtwerten finden Sie immer auf Bull Search. Dort können Sie die Bullen auch nach individuellen Merkmalen filtern. Denn so individuell wie Ihr Betrieb ist, sollte auch die Auswahl der passenden Bullen für Ihre Herde sein! Gehen Sie nicht nach den nationalen Indizes wie TPI, RZG oder NM$, sondern erstellen Sie sich einen individuellen genetischen Plan, der zu Ihren betrieblichen Zielen und Bedürfnissen passt. Wir helfen Ihnen dabei gerne weiter!

Wenn Sie Fleischrassen auf Ihrem Betrieb einsetzen, finden Sie in unserem BEEF Katalog eine Auswahl an besonders fruchtbaren und möglichst leichtkalbigen Vererbern.

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TPI, PTA & CO. – Erklärung der amerikanischen Zuchtwerte

Für jeden Zuchtbullen wird die genetische Ausstattung für sein individuelles Exterieur und seine individuelle Leistungsfähigkeit über sogenannte PTAs (Predicted Transmitting Abilities) beschrieben. In Gesamtzuchtwerten/Indizes werden bestimmte Zuchtziele einer Population zu einem Gesamtbild der Bullen zusammengefasst.

TPI │ Total Performance Index

Die Gesamtzuchtwerte können auf diese Weise als wichtiges Hilfsmittel für die Selektion verwendet werden, um überlegene Tiere zu identifizieren. In vielen Ländern der Welt stellen sie außerdem ein hilfreiches Instrument dar, um Bullen nach bestimmten Merkmalen zu rangieren. Einen bedeutenden Gesamtzuchtwert beschreibt der TPI (Total Performance Index). Er gilt gemeinhin als US Branchenstandard und entspricht dem Durchschnittsziel der US Milchviehhalter. Für die Bullenauswahl auf Ihrem Betrieb kann das Zuchtziel allerdings ganz anders sein. Mit einem individuellen genetischen Plan passen Sie Ihre Bullenauswahl direkt auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Ziele an.

Da sich die Berechnung des TPI immer wieder ändert, finden Sie HIER eine Zusammenfassung der aktuellen Formel. 

46% PRODUKTION29% GESUNDHEIT25% EXTERIEUR
19% Eiweiß13% Fruchtbarkeitsindex11% Euterindex
19% Fett5% Nutzungsdauer8% PTA Typ
8% Futtereffizienz $2% Gesundheitsindex6% Fundamentindex
3% Livability
-4% Somatische Zellzahl
-0,5% Kalbeverlauf maternal
-1,5% Totgeburtenrate maternal

 Gewichtung Stand: April 2021

PTA │ Predicted Transmitting Abilities

Bei den PTAs handelt es sich um Schätzwerte für die genetische Überlegenheit (oder Unterlegenheit) eines Bullen. Sie können auch als durchschnittlicher genetischer Wert, den ein Bulle in einem bestimmten Merkmal an seine Nachkommen vererbt, verstanden werden. Das Pedant zu den PTAs in Deutschland sind Zuchtwerte.

Allgemeine Kenngrößen zum Bullenblatt und den Merkmalen

1lb │ 1 Pfund

entspricht 0,45 kg

Kappa Casein

Gene für höhere Gesamtkäseausbeute, die ein Bulle an seine Nachkommen vererbt. B-Kombinationen sind günstig, A-Kombination mittel, E-Kombinationen ungünstig für eine höhere Gesamtkäseausbeute.

Beta Casein

Die Beta-Kasein Gene können Allelkombinationen für gesundheitsverträglichere Milch sein, die ein Bulle an seine Nachkommen vererbt. Die Allelkombination A2A2 ist Milch, die bei Menschen mit Milchunverträglichkeit besser verdaulich ist und gewisse Gesundheitsrisiken minimiert. Für Betriebe, die A2 Milch liefern möchten, ist es daher wichtig einen reinerbigen Bullen mit der Allelkombination A2A2 einzusetzen, da nur Kühe, die homozygot für das A2-Allel sind, echte A2-Milch produzieren. Beispiel: Sie haben eine A2A1-Kuh und setzen einen A2A2-Bullen ein. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 75% erhalten sie daraus einen A2A2-Nachkommen.

CDCB │ Council on Dairy Cattle Breeding

Berechnet Informationen zu Produktion und Gesundheitsmerkmalen für alle Rassen. In Deutschland entspricht das dem VIT.

aAa

aAa® Analyse ist eine unabhängige Methode für Paarungsentscheidungen mit einem Klassifizierungsergebnis aus einer 3- oder 6-stelligen Nummer. Die unabhängigen Einstufer bewerten die Bullen und Kühe zwischen 1=Milchcharakter, 2=Hoch, 3=Offen, 4=Stärke, 5=Harmonie, 6=Steil. Es werden die körperliche Konstitution/Phänotyp der Bullen und Kühe analysiert. Die Analysenummern sind bei einem Bullen in Folge, wie er es vererbt (also seiner Stärken) und bei einer eingestuften Kuh, in Folge, wie sie es benötigt (also ihrer Schwächen) aufgelistet.

DMS │ Dairy Mating Service

Milchvieh-Anpaarungsservice Programm DMS® ist eine separate, unabhängige Methode für Paarungsentscheidungen. Klassifizierungsergebnis als 3- oder 6-stellige Nummer durch Einstufer klassifiziert, 1=Stärke, 2=Glatt, 3=Stil, 4=Milchcharakter, 5=Groß, 6=Flache Knochen. Die Analysenummern sind bei einem Bullen in Folge, wie er es vererbt (also seiner Stärken) und bei einer eingestuften Kuh, in Folge, wie sie es benötigt (also ihrer Schwächen) aufgelistet.

RHA │ Registered Holstein Ancestry │ Registrierte Holstein-Abstammung

Die Holstein Association USA hat ein einziges, vollständig offengelegtes Herdbuch. Jedes Tier im Herdbuch hat einen berechneten, aufgezeichneten und ausgewiesenen Prozentsatz “Registrierte Holstein Abstammung” oder “RHA”.

EFI% │ Estimated Future Inbreeding │ Erwartete zukünftige Inzucht

Der geschätzte zukünftige Inzuchtkoeffizient wird ermittelt, indem in einer Stichprobe von Tieren eine theoretische Anpaarung jedes dieser Tiere mit einem bestimmten Bullen erfolgt. Für jede dieser theoretischen Anpaarungen wird dann die Inzuchtrate berechnet und über die gesamte Stichprobe gemittelt. Dadurch wird gemessen, wie verwandt ein Bulle mit der durchschnittlichen Population ist. Eine höhere Zahl bedeutet, dass der Bulle mehr mit der Zuchtkuhpopulation verwandt ist. Beispiel: Ein Bulle mit einem EFI von 7,9% wird bei 100 Kühen verwendet, dann haben die Nachkommen im Durchschnitt eine Inzucht von 7,9%. Individuell kann es bei einigen mehr und bei anderen weniger sein. Theoretisch sollte die Verwendung eines Bullen mit einem niedrigeren EFI zu weniger Inzuchtnachkommen führen. Dabei ist aber immer die Genetik der eigenen Herde zu berücksichtigen, da sich diese von der Gesamtpopulation unterscheidet. Der durchschnittliche EFI% liegt bei etwa 10%.

Neben dem EFI % existiert zusätzlich der GFI % (Genomic Future Inbreeding), der jedoch nur solche Populationen für bestimmte Anpaarungen betrachtet, die genomisch getestet sind. Hier kann das genetische Profil eines Tieres genau betrachtet werden, anstatt zu schätzen, welche Gene es von welchem Elternteil erhält. Hierdurch liefert der GFI % genauere Werte als der EFI %.

MerkmalInzuchtdepression pro 1%
Milch-63,90
Fett-2,37
Eiweiß-1,89
Nutzungsdauer-0,26
Somatische Zellzahl-0,004
Töchterfruchtbarkeit-0,13
Kuh Konzeptionsrate-0,16
Färsen Konzeptionsrate-0,08
Livability-0,08
NM$-25,00

Die Tabelle zeigt die Inzuchtdepression, die mit jedem ökonomischen Merkmal verbunden ist, für jedes 1% Inzucht, das ein Tier gemäß der USDA besitzt.

 

Rel │ Reliability │ Sicherheit

Die Reliabilität ist eine Maßeinheit, die die Genauigkeit von PTAs angibt. Sie gibt an, wie sicher und zuverlässig einzelne PTAs sind. Für alle Merkmale wird die Sicherheit auf einer Skala von 0 bis 100% gemessen und gibt die Verlässlichkeit an, dass die Zuchtwerte oder Indizes eines Tieres dem tatsächlichen Wert entsprechen. Die Sicherheit steigt, umso mehr Information des Bullen bekannt sind und umso mehr Töchter bezüglich der einzelnen Merkmale geprüft wurden. Die durchschnittliche Reliabilität genomisch-geprüfter Bullen für die Produktionsmerkmale liegt bei etwa 75%, für die Gesundheitsmerkmale bei etwa 60%, für die Exterieurmerkmale bei etwa 70% und dem Kalbeverlauf bei etwa 62%.

Erwartete Reliabilität für PTA MilchReliabilität
Neugeborenes Kalb nur mit Information der Eltern42%
Genomisch getestetes Kalb65%
Genomisch-geprüfter Bulle und töchtergeprüft mit 300 Töchtern96%

Die Tabelle zeigt die Reliabilität je nach vorhandenen Informationen.

CM$ │ Cheese Merit $ │ Käse-Verdienst $

Der CM$ wird vom CDCB definiert und ist ein berechneter Index zur Berücksichtigung von Milch, die zur Herstellung von Käse oder anderen Milchprodukten verkauft wird. In diesen Index fließen neben der Milchleistung (52%) auch die Tiergesundheit (36%) und das Exterieur (12%) mit ein.

NM$ Net Merit $ │ Netto-Verdienst $

NM$ ist ein genetischer Indexwert, der vom Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB) berechnet wird. Er beschreibt den erwarteten Lebenszeitgewinn pro Kuh im Vergleich zur 2015 geborenen Referenzbasispopulation. Die Merkmalsgewichtungen werden in der Regel etwa alle fünf Jahre aktualisiert und beinhalten die Gewichtung der nebenstehenden Merkmale. Die aktuelle Merkmalsgewichtung basiert auf dem Stand August 2018. Wie der TPI kombiniert auch der NM$ mehrere Produktions-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale mit einer Gewichtung, die sich nach ihrer wirtschaftlichen Bedeutung und den Zielen des Index richtet.

44,4% PRODUKTION40,2% GESUNDHEIT15,4% EXTERIEUR
26,8% Fett6,7% Töchterfruchtbarkeit7,4 % Euterindex
16,9% Eiweß12,1% Nutzungsdauer2,7% Fundamentindex
-0,7% Milchmenge2,3% Gesundheitsindex-5,3% Größe
7,3% Livability
-4% Somatische Zellzahl
1,6% Konzeptionsrate Kühe
1,4% Konzeptionsrate Färsen
4,8% Kalbigkeit & Totgeburtenrate

Produktionsmerkmale

PTAM │ Predicted Transmitting Ability Milk │ Milch

Der PTAM beschreibt den PTA für Milch, also den durchschnittlichen genetischen Wert, den ein Bulle für das Merkmal Milch an seine Nachkommen vererbt. Die vorhergesagte Übertragungsfähigkeit von Milch erklärt, wie viel mehr oder weniger Pfund Milch die Töchter eines Bullen produzieren sollten, als der Durchschnitt ihrer heutigen Herde.

Beispiel: Wenn ein Bulle einen PTA Milch von +2000 Pfund hat, erwarten wir von seinen Töchtern, dass sie 2000 Pfund mehr Milch produzieren, als andere Tiere in derselben Herde, die sich in der gleichen Laktation befinden und etwa zur gleichen Zeit gekalbt haben.

PTAP │ Permitted Transmitting Ability Protein │ Eiweiß

Der PTAP beschreibt den PTA für Eiweiß, also den durchschnittlichen genetischen Wert, den ein Bulle für das Merkmal Eiweiß an seine Nachkommen vererbt. Die vorhergesagte Übertragungsfähigkeit von Eiweiß erklärt, wie viel mehr oder weniger Eiweiß die Töchter eines Bullen produzieren sollten, als der Durchschnitt ihrer heutigen Herde.

Beispiel: Wenn ein Bulle einen PTA Eiweiß von +79 Pfund hat, erwarten wir von seinen Töchtern, dass sie 79 Pfund mehr Eiweiß  produzieren, als andere Tiere in derselben Herde, die sich in der gleichen Laktation befinden und etwa zur gleichen Zeit gekalbt haben.

PTAF │ Permitted Transmitting Ability Fat │ Fett

Der PTAF beschreibt den PTA für Fett, also den durchschnittlichen genetischen Wert, den ein Bulle für das Merkmal Fett an seine Nachkommen vererbt. Die vorhergesagte Übertragungsfähigkeit von Fett erklärt, wie viel mehr oder weniger Fett die Töchter eines Bullen produzieren sollten, als der Durchschnitt ihrer heutigen Herde.

Beispiel: Wenn ein Bulle einen PTA Fett von +104 Pfund hat, erwarten wir von seinen Töchtern, dass sie 104 Pfund mehr Fett produzieren, als andere Tiere in derselben Herde, die sich in der gleichen Laktation befinden und etwa zur gleichen Zeit gekalbt haben.

FE$ │Feed Efficiency $-Index │ Futtereffizienz

Der Feed Efficiency $-Index spiegelt eine gute Futterverwertung wider. Er beinhaltet eine bessere Ausnutzung des Futters, um zusätzliche Pfunde an Milch, Fett und Protein zu produzieren; eingespartes Futter durch Kühe mit einem geringeren Körpergewicht und weniger Erhaltungskosten; eingespartes Futter durch bessere Futterverwertung. Dieser letzte Teil ist als Residualfutteraufnahme (RFI) bekannt, d.h. der Effizienzunterschied, den wir zwischen verschiedenen Kühen sehen, nachdem wir die Futtermenge berücksichtigen, die in den Erhalt der Kuh und die Produktion von Milch mit einfließt.

FE$ wird wie folgt berechnet: Produktion $ + Körpergewicht Index $ + Residualfutteraufnahme $

FE$ = ($0,0008 x PTA Milch) + ($1,55 x PTA Fett) + ($1,73 x PTA Protein) + ($0,11 x Futtereinsparung)

CFP │ Combined Fat and Protein │ Kombinierter Fett & Eiweiß

Der CFP gibt den kombinierten Fett- und Eiweißwert an. Als physiologischer Normalbereich werden für den CFP Werte zwischen 1,1 und 1,5 angenommen.

PTAC │ Predicted Transmitting Ability Components │ Inhaltsstoffe

Mit dem PTAC wird der PTA für Inhaltsstoffe angegeben.

Gesundheits- und Fruchtbarkeitsmerkmale

Da die Gesundheit, ebenso wie die Fruchtbarkeit, zu einem großen Teil vom Management beeinflusst werden, weisen diese Merkmale eine geringere Reliabilität auf, als bspw. die Produktions- oder Exterieurmerkmale.

PL │ Productive Life │ Nutzungsdauer

Die Nutzungsdauer stellt eine Maßeinheit für den Zeitraum dar, den eine Kuh in einer Herde als „produktives“ Tier verbringt. Er repräsentiert, wie viele Monate zusätzlicher (oder weniger, sofern es sich um einen negativen Wert handelt) Lebenszeit von der Tochter eines Bullen erwartet werden kann. Die PTA PL liegt i.d.R. im Wertebereich zwischen -7,0 und +7,0. Hohe Werte werden dabei bevorzugt.

Beispiel: Weist ein Bulle eine PL von +6 auf, bedeutet dies, dass die Nachkommen erwartungsgemäß 6 Monate länger in der Herde bleiben, als die durchschnittlichen Töchter in dieser Herde.

LIV │ Cow Livability │ Livability

Livability oder Überlebensfähigkeit wird ausgedrückt durch den Prozentsatz an Kühen, die die Herde lebend verlassen. Die Überlebensfähigkeit sagt Ihnen einfach, ob die Kühe die Herde lebendig oder tot verlassen. Er gibt keine Auskunft über die Dauer des Verbleibs in der Herde.

Beispiel: Ein Bulle hat einen LIV Wert von +1,0, so ist zu erwarten, dass 1% mehr Töchter in der Herde bleiben, anstatt den Betrieb tot zu verlassen.

SCS │ Somatic Cell Score │ Somatische Zellzahl

Zur Bestimmung des Somatic Cell Scores werden die Ergebnisse der monatlichen Milchleistungsprüfung verwendet (der logarithmische Wert der somatischen Zellen pro Milliliter). Diese Auswertungen ergeben einen Indikator für das Mastitis-Risiko der Bullentöchter. Die PTAs für die somatische Zellzahl bewegen sich i.d.R. im Bereich zwischen 2,5 und 3,5. Höhere Werte deuten darauf hin, dass Töchter höhere Zellzahlen aufweisen. Niedrige Werte sind deshalb erwünscht. Mit einer Heritabilität (Erblichkeit) von 12% ist SCS eines der höchsten erblichen Gesundheitsmerkmale.

Beispiel: Bulle A hat einen SCS-Wert von 2,90 und Bulle B hat einen SCS-Wert von 3,00. Es ist mit einer Differenz von 7.000 SCC zwischen den Töchtern von Bulle A und Bulle B während der ersten 305 Tage ihrer Laktation zu rechnen.

FI │ Fertility Index │ Fruchtbarkeitsindex

Der Fruchtbarkeitsindex kombiniert mehrere Reproduktionskomponenten in einem gemeinsamen Index. In den Fruchtbarkeitsindex fließen ein: Die Fähigkeit als Färse aufzunehmen, die Fähigkeit als laktierende Kuh aufzunehmen, die generelle Fähigkeit nach der Kalbung wieder in den Zyklus zu starten und Brunstsymptome zu zeigen, die Trächtigkeit aufrecht zu erhalten, sowie frühes Erstkalbealter. Dabei werden folgende Merkmale mit der entsprechenden Gewichtung einbezogen:

    • 70% DPR│Töchterfruchtbarkeit
    • 10% CCR│Konzeptionsrate Kühe
    • 10% HCR│Konzeptionsrate Färsen
    • 10% EFC│Frühes Erstkalbealter

DPR │ PTA Daughter Pregnancy Rate │ Töchterfruchtbarkeit

Der DPR ist der Zuchtwert für Töchterfruchtbarkeit. Er ist dem deutschen Relativzuchtwert Reproduktion (RZR) sehr ähnlich. Der DPR misst die weibliche Fruchtbarkeit und ist definiert als der Prozentsatz, der in Frage kommenden, nicht tragenden Kühe, die innerhalb von 21 Tagen tragend werden. Es basiert auf den tatsächlichen Trächtigkeitsuntersuchungen zwischen 50 und 250 Tagen in Milch. Der DPR liegt üblicherweise im Wertebereich von +3,0 bis -3,0. Höhere Werte werden dabei bevorzugt. Ein DPR-Wert von 2,0 bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Töchter dieses Bullen während eines Zyklus tragend werden um 2% höher liegt, als die durchschnittlichen Tiere in der Herde.

Beispiel: Für eine Herde mit einer Trächtigkeitsrate von 20% bedeutet dies, dass die Töchter eines Bullen mit DPR 2,0 eine durchschnittliche Trächtigkeitsrate von 22% haben werden. Jede Steigerung um 1% ist gleichbedeutend mit einer 4 Tage kürzeren Güstzeit.

HCR │ Heifer Conception Rate │ Konzeptionsrate Färsen

Die HCR zeigt, welchen Einfluss ein Bulle auf die Konzeptionsrate der Nachkommen hat. Ein HCR von 1,0 bedeutet, dass Töchter dieses Bullen eine um 1% höhere Wahrscheinlichkeit haben, als Färse tragend zu werden, als Töchter eines Bullen mit einer Bewertung von 0,0.

Beispiel: Wenn Ihre Färsen eine durchschnittliche Konzeptionsrate von 60% haben und sie einen Bullen mit einem HCR-Wert von 3,0 einsetzen, können sie erwarten, dass die Töchter dieses Bullen eine Konzeptionsrate von 63% haben.

CCR │ Cow Conception Rate │ Konzeptionsrate Kühe

Die CCR zeigt, welchen Einfluss ein Bulle auf die Konzeptionsrate der Nachkommen hat. Die CCR eines Bullen von 1,0 bedeutet, dass Töchter dieses Bullen eine um 1% höhere Wahrscheinlichkeit haben, während ihrer Laktation tragend zu werden, als Töchter eines Bullen mit einer Bewertung von 0,0.

Beispiel: Wenn Ihre Kühe eine durchschnittliche Konzeptionsrate von 35% haben und sie einen Bullen mit einem CCR-Wert von 2,0 einsetzen, können Sie erwarten, dass die Töchter dieses Bullen eine durchschnittliche Konzeptionsrate von 37% erreichen.

EFC │ Early First Calving │ Frühes Erstkalbealter

Der EFC zeigt, welchen Einfluss ein Bulle auf das frühe Erstkalbealter seiner Töchter hat. Bullen, die das Alter beim ersten Abkalben ihrer Töchter verringern, haben einen positiven EFC-Wert, da das Abkalben von jüngeren Tieren als vorteilhafter angesehen wird. Wohingegen Bullen, die das Alter beim ersten Abkalben erhöhen, einen negativen EFC-Wert haben, da das Abkalben im höheren Alter weniger vorteilhaft ist.

Beispiel: Ein Bulle mit einem EFC-Wert von +2 Tagen besitzt eine Genetik, die das Alter seiner Tochter beim ersten Kalben um zwei Tage reduziert, verglichen mit einem Bullen mit einem Wert von 0 für EFC.

SCR │ Sire Conception Rate │ paternale Konzeptionsrate

Die paternale Konzeptionsrate ist ein Maß für die Fruchtbarkeit eines Bullen. Sie basiert auf Ergebnissen realer Trächtigkeitsuntersuchungen. Sie sagt somit aus, wie befruchtungsfähig das Sperma des besagten Bullen ist.

HT │ Health Trait Index │ CDCB Gesundheitsindex

Bei dem CDCB-Gesundheitsindex sind die Resistenz gegen Mastitis, Ketose, Nachgeburtsverhalten, Metritis, Labmagenverlagerung und Milchfieber als Merkmale enthalten. Folgende Merkmale mit der entsprechenden Gewichtung einbezogen:

  • 5,8% MFV: MF Milchfieber, bei 95% der Bullen ist ein Wert zwischen -0,8 und +0,8 zu erwarten. Je höher der Wert, desto widerstandsfähiger ist das Tier gegenüber Milchfieber-Erkrankungen. Bei Töchtern eines Bullen mit einem MFV-Wert von +1,0 wird erwartet, dass sie 1% weniger registrierte Fälle von Milchfieber haben, als die durchschnittliche Herde.

 

  • 33% DAB: LAB Labmagenverlagerung, bei 95% der Bullen ist ein Wert zwischen -2,0 und +2,0 zu erwarten. Je höher der Wert, desto widerstandsfähiger ist das Tier gegenüber einer Labmagenverlagerung. Bei Töchtern eines Bullen mit einem DAB-Wert von +1,0 wird erwartet, dass sie 1% weniger Fälle von verlagertem Labmagen aufweisen, als die durchschnittliche Herde.

 

  • 5% KET: KET Ketose, bei 95% der Bullen ist ein Wert zwischen -1,8 und +1,8 zu erwarten. Je höher der Wert, desto widerstandsfähiger ist das Tier gegenüber Ketosen. Bei Töchtern eines Bullen mit einem KET-Wert von +1,0 wird erwartet, dass 1% weniger Fälle von Ketose beobachtet werden, als bei der durchschnittlichen Herde.

 

  • 25,5% MAS: MAS Mastitis, bei 95% der Bullen ist ein Wert zwischen -3,2 und +3,2 zu erwarten. Je höher der Wert, desto widerstandsfähiger ist das Tier gegenüber Mastitis-Erkrankungen. Bei Töchtern eines Bullen mit einem MAS-Wert von +1,0 wird erwartet, dass sie 1% weniger Mastitis Fälle haben, als die durchschnittliche Herde.

 

  • 19% MET: MET Metritis bei 95% der Bullen ist ein Wert zwischen -1,8 und +1,8 zu erwarten. Je höher der Wert, desto widerstandsfähiger ist das Tier gegenüber einer Metritis. Bei Töchtern eines Bullen mit einem MET-Wert von +1,0 wird erwartet, dass sie 1% weniger Fälle von Metritis aufweisen, als die durchschnittliche Herde.

 

  • 11,5% RPL: NGV Nachgeburtsverhaltung bei 95% der Bullen ist ein Wert zwischen -1,6 und +1,6 zu erwarten. Je höher der Wert, desto widerstandsfähiger ist das Tier gegenüber einer Nachgeburtsverhaltung. Bei Töchtern eines Bullen mit einem RPL-Wert von +1,0 wird erwartet, dass sie 1% weniger aufgezeichnete Fälle von Nachgeburtsverhaltung haben, als die durchschnittliche Herde.

Kalbeverlauf

SCE │ Sire Calving Ease │ paternale Kalbeverlauf

Der SCE kennzeichnet den paternalen Kalbeverlauf. Mit dem SCE wird gemessen, ob Kälber eines bestimmten Bullen schwer oder leicht geboren werden. Der Branchendurchschnitt SCE beträgt ca. 2,2%. Das bedeutet, dass ca. 2,2% der Geburten bei Färsen, die zum ersten Mal kalben, aufgrund des genetischen Einflusses des Bullen “schwer” sind. Hohe Werte zeigen an, dass Färsen aufgrund des Vaters des Kalbes tendenziell schwerer kalben als Färsen, die mit einem Bullen belegt wurden, der einen niedrigeren SCE aufweist.

Beispiel: Bei einem Bullen mit einem SCE von 2,0 wird bei 2% der Kühe, die mit diesem Bullen angepaart wurden, bei der Kalbung ein schwerer Verlauf erwartet (also bei der Geburt seiner Nachkommen).

DCE │ Daughter Calving Ease │ maternale Kalbeverlauf

Der DCE beschreibt den maternalen Kalbeverlauf. Dieser misst die Fähigkeit einer Kuh (d.h. der Tochter eines jeweiligen Bullen) leicht zu kalben. Hohe Werte zeigen an, dass die Töchter des Bullen tendenziell schwerer kalben, als Töchter von Bullen mit niedrigerem DCE. Weltweit werden etwa 2,7% der Kalbungen bei Färsen als “schwierig” erfasst.

Beispiel: Bei einem Bullen mit einem DCE von 2,0 wird bei 2% seiner Töchter bei der Kalbung ein schwerer Verlauf erwartet (also wenn seine Nachkommen kalben).

SSB │ Sire Stillbirth │ paternale Totgeburtenrate

Die SSB ist die paternale Totgeburtenrate und macht den Prozentsatz der Totgeburtenrate aus, die auf den Vater des geborenen Kalbes zurückzuführen ist. Eine Totgeburt ist definiert als ein Kalb, das tot geboren wird oder innerhalb von 48 Stunden nach der Geburt verendet. Ein Anteil von 5,7% gilt als durchschnittlich. Die Informationen zu dem Merkmal werden von besamten Tieren jeden Alters erfasst.

Beispiel: Wenn wir 100 Tiere mit einem Bullen mit SSB-Wert 6 besamen würden, erwarten wir, dass 6 von 100 Töchtern wegen des genetischen Einflusses des Vaters ihre Kälber tot gebären.

DSB │ Daughter Stillbirth │ maternale Totgeburtenrate

Die DSB ist die maternale Totgeburtenrate und der Anteil der Totgeburten, die durch die Töchter eines Bullen bei Ihrer späteren Kalbung verursacht werden. Eine Totgeburt ist definiert als ein Kalb, das tot geboren wird oder innerhalb von 48 Stunden nach der Geburt verendet. Ein Anteil von 6,6% gilt als durchschnittlich.

Beispiel: Wenn wir 100 Töchter hätten, die von einem Bullen abstammen, der einen DSB-Wert von 7% hätte, so würden 7 der Kälber tot geboren werden, aufgrund der weitervererbten Genetik des Bullen auf seine Töchter.

Exterieurmerkmale

PTAT, UDC und FLC werden als kombinierte lineare Merkmalsinformationen von mehreren verwandten Merkmalen zu Gesamtwerten/Indizes von der Holstein Association USA erfasst.

STA │ Standard Transmitting Abilities │ Standardabweichung

Genetische Auswertungen für lineare Typmerkmale werden als Standardabweichungen dargestellt und ordnen ein Tier nach seinem genetischen Wert im Vergleich zu einer durchschnittlichen Kuh, die 2015 geboren wurde nach standardisierten Einheiten ein. Diese Standardabweichungen ermöglichen es, verschiedene Merkmale desselben Bullen leicht zu vergleichen und zu sehen, welche Merkmale die extremsten Werte aufweisen. Unter Verwendung der genetischen Basis ist die durchschnittliche STA für alle Merkmale gleich Null. Der Bereich der STA-Werte ist für alle Merkmale gleich. 68% der STA-Werte liegen zwischen -1,0 und +1,0. 95% der STAs haben Werte zwischen -2,0 und +2,0 und 99% aller STAs liegen zwischen -3,0 und +3,0. Die Abbildung mit der Bezeichnung “Verteilung der STAs” wird auch als Glockenkurve bezeichnet. Beim Mittelwert (STA = 0) finden Sie die größte Anzahl von Bullen. Je weiter sich der STA-Wert vom Durchschnitt entfernt, desto weniger Bullen befinden sich bei der jeweiligen STA.

Abb. Verteilung der STAs/ Glockenkurve

PTAT │ Permitted Transmitting Ability Type │ Typ Exterieur

Der PTAT beschreibt den PTA für das Exterieur, also die durchschnittliche Abweichung der Klassifikationswerte, die eine Tochter dieses Bullen im Vergleich zu ihrer Vergleichsgruppe haben wird. Der PTAT bewegt sich i.d.R. zwischen -3,0 und +3,0. Höhere Werte stehen dabei für eine bessere physiologische Anpassung.

Beispiel: Wir haben heute 100 erstlaktierende Kühe in einer Herde eingestuft, die durchschnittlich 76 Punkte hatten. Wenn wir 10 Töchter eines Bullen mit dem PTAT +2,09 hätten, würden diese Töchter durchschnittlich 78 Punkte in derselben Herde erreichen.

BCW │ Body Weight Composite Index │ Körper-Gewicht Index

Der Körper-Gewicht Index beinhaltet als Merkmale sowohl die Körpermaße, d.h. die Abmessungen der Kuh, als auch den Milchcharakter. Durch die Einbeziehung des Milchcharakters wird berücksichtigt, wie hart die Kuh melkt, was einen Überschuss oder Mangel an Körperfett berücksichtigt. Dabei werden folgende Merkmale mit der entsprechenden Gewichtung einbezogen:

  • 14% Stature │ Größe
  • 43% Strength │ Stärke
  • 5% Body Depth │ Körpertiefe
  • 10% Rump Width │ Beckenbreite
  • 28% Dairy Form │ Milchcharakter

DF │ Dairy Form │ Milchcharakter

Der Milchcharakter gibt die Schärfe im Widerrist, den Rippenabstand, die Harmonie (in Form von Körperproportionen, Übergängen, Oberlinie, Haut und Haaren), sowie das Skelett, die Halslänge und die Kopfform eines Tieres an.

UDC │ Udder Composite Index │ Euterindex

Der Euterindex ist das Ergebnis einer Studie der Holstein Association in den USA. Er stellt den Gesamtzuchtwert für das Euter dar. In den UDC fließen verschiedene Merkmale ein. Dabei werden folgende Merkmale mit der entsprechenden Gewichtung einbezogen:

  •  13% FU │ Vordereuteraufhängung
  •    7% UC │ Zentralband
  •    4% RP │ Hinteres Strichplatzierungsoptimum
  •  19% UH │ Hintereuterhöhe
  •  17% UD │ Eutertiefe
  •    4% TL │ Strichlängenoptimum
  •  16% UW │ Hintereuterbreite
  •    3% TP │ Strichplatzierung vorne
  • -17% ST │ Größe
FU │ Fore Udder Attachment │ Vordereuteraufhängung

Der Punkt, an dem das Vordereuter auf die Bauchwand trifft. Es sollte fest mit mittlerer Länge und ausreichender Kapazität befestigt sein.

UC │ Udder Cleft │ Zentralband

Spalttiefe durch den Boden des Hintereuters, zwischen den Hintervierteln. Dies ist die Hauptstützstruktur des Euters, daher sollte ein starkes medianes Zentralband vorhanden sein, das durch eine entsprechende ausgeprägte Halbierung gekennzeichnet ist.

UH │ Rear Udder Height │ Hintereuterhöhe

Abstand von der Unterseite der Vulva bis zur Oberseite der hinteren Euteraufhängung. Im Idealfall ist das hintere Euter sehr hoch und nahe der Vulva.

UW │ Rear Udder Width │ Hintereuterbreite

Abstand an der Oberseite des Hintereuters. Das Euter sollte oben im Hintereuter sehr breit sein und eine gleichmäßige Breite von oben nach unten aufweisen.

TP │ Front Teat Placement │ Vordere Strichplatzierung

Abstand zwischen den beiden vorderen Zitzen. Eine mittlere Platzierung ist optimal, d.h. die Zitzen werden senkrecht unter jedem Viertel platziert, lotrecht und korrekt aus Seiten- und Rückansicht.

RTP │ Rear Teat Placement │ Hintere Strichplatzierung

Abstand zwischen den beiden hinteren Zitzen. Eine mittlere Platzierung ist optimal, d.h. die Zitzen werden senkrecht unter jedem Viertel platziert, lotrecht und korrekt positioniert aus Seiten- und Rückansicht.

TL │ Teat Lenght │ Strichlängenoptimum

Abstand von Basis bis zur Spitze der Zitze. Eine mittlere Länge ist optimal.

UD │ Udder Depth │ Eutertiefe/Euterboden

Abstand von der Unterseite des Euterbodens in Bezug auf das Sprunggelenk. Im Idealfall sollten die Kühe über genügend Euterkapazität und Freiraum über den Sprunggelenk verfügen.

FLC │ Feet & Legs Composite Index │ Fundamentindex

Der Fundamentindex kann als Gesamtzuchtwert für das Fundament verstanden werden. Dabei werden folgende Merkmale in der dargestellten Gewichtung einbezogen:

    •   4% FA │ Klauenwinkel
    •  17% RV │ Hinterbeinstellung
    •   4% SV │ Hinterbeinwinkelung
    •  58% FLS │ Fundamentbewertung
    • -17% ST │ Größe
FLS │ Foot & Leg Classification Score │ Fundamentbewertung

Diese Bewertung umfasst den gesamten Bereich der Klauen und Beine. Es berücksichtigt die Hinterbeinstellung, Fortbewegung, Hinterbeinwinkelung, Umdrehpostion, Sprunggelenke, Knochenqualität und Fesseln.

FA │ Foot Angel │ Klauenwinkel

Es wird der Winkel der Vorderseite der Klaue zum Boden bestimmt.

ST │ Stature │ Größe

Abstand von der Fußsohle bis zur Höhe der Hüfte.

RLRV │ Rear Leg Rear View │ Hinterbeinstellung

Es wird der Abstand zwischen den Sprunggelenken beim Blick von hinten auf das Tier beurteilt. Im Idealfall sollten sie gerade und weit auseinander liegen und die Füße rechtwinklig stehen.

RLRV │ Rear Leg Side View │ Hinterbeinwinkelung

Es wird der Winkel der Hinterbeine von der Seite beurteilt.

Funktionsstörende rezessive Gene

HHB │ Bovine Leukozyte Adhesion Deficiency │ BLAD

Von Bovine-Leukozyten-Adhäsionsmangel (BLAD) betroffene Tiere weisen eine gestörte Funktion der weißen Blutzellen auf, wodurch sie anfälliger für Infektionen sind.

HHC │ Complex Vertebral Malformation │ CVM

Vom Komplexen Wirbelfehlbildung (CVM) betroffene Tiere weisen eine schwere Entwicklungsstörung der Wirbelsäule auf. Die Kälber werden abortiert, zu früh oder tot geboren. An der Wirbelsäule können Missbildungen auftreten, die Tiere können verkürzte Wirbelsäulen oder versteifte, nach innen verdrehte Gelenke an allen vier Gliedmaßen aufweisen.

HHD │ Deficiency of the Uridine Monophosphate Synthase │ DUMPS

Die schwerwiegendste Konsequenz einer Infektion mit Mangel an der Uridin-Monophosphat-Synthase (DUMPS) ist embryonaler Frühtod bis zum 40. Trächtigkeitstag.

HH0 │ Brachyspina

Die Mehrzahl der von Brachyspina betroffenen Trächtigkeiten endet mit einem Verkalben innerhalb der ersten 40 Trächtigkeitstage. In den sehr seltenen Fällen, in denen die Trächtigkeit bis zum Ende läuft, kommen die Kälber tot zur Welt. Sie weisen eine verkürzte Wirbelsäule, anormal lange Klauen und anormale Organe auf.

HCD │ Cholesterinmangel │ CD

Bei Cholesterinmangel (CD) zeigen die betroffenen Tiere reaktionslose Durchfälle, die mit einer Hypocholesterinanämie einhergehen und sterben meist innerhalb der ersten Lebenswochen oder -monate.

HHM │ Mulefoot │ Syndaktylie

Syndaktylie ist bekannt als Maultierfuß („Mulefoot“), weil die meisten betroffenen Tiere verschmolzene oder ungespaltene Hufe haben.

Funktionsstörende Holstein Gen-Codes

BLBovine-Leukozyten- Adhäsionsmangel (BLAD)
BYBrachyspina
CDCholesterinmangel
CVKomplexe Wirbelfehlbildung (CVM)
DPMangel an Uridin-Monophosphat-Synthase (Dumps)
MFMulefoot (Syndaktylie)

Frei getestete Gen-Codes

TLBovine-Leukozyten- Adhäsionsmangel (BLAD) frei
TYBrachyspina frei
TCCholesterinmangel frei
TVKomplexe Wirbelfehlbildung (CVM) frei
TPMangel an Uridin-Monophosphat-Synthase (Dumps) frei
TMMulefoot (Syndaktylie) frei

Fruchtbarkeit beeinflussende Haplotypen

HH1│Holstein Haplotyp 1

Negativer Einfluss auf die Fruchtbarkeit, Trächtigkeitsverlust bis zum 100. Tag

HH2│Holstein Haplotyp 2

Negativer Einfluss auf die Fruchtbarkeit, Trächtigkeitsverlust bis zum 60. Tag

HH3│Holstein Haplotyp 3

Negativer Einfluss auf die Fruchtbarkeit, Trächtigkeitsverlust bis zum 60. Tag

HH4│Holstein Haplotyp 4

Negativer Einfluss auf die Fruchtbarkeit, Trächtigkeitsverluste – unbekannter Zeitpunkt

HH5│Holstein Haplotyp 5

Negativer Einfluss auf die Fruchtbarkeit, Trächtigkeitsverlust bis zum 60. Tag

HH6│Holstein Haplotyp 6

Negativer Einfluss auf die Fruchtbarkeit, Trächtigkeitsverluste und damit verbundene verminderte Konzeptionsrate von 7%-11%

Fruchtbarkeit negativ beeinflussende Haplotypen

HH1CHolstein Haplotyp 1
HH2CHolstein Haplotyp 2
HH3CHolstein Haplotyp 3
HH4CHolstein Haplotyp 4
HH5CHolstein Haplotyp 5
HH6CHolstein Haplotyp 6

Getestete Gen-Codes frei

HH1FHolstein Haplotyp 1 frei
HH2FHolstein Haplotyp 2 frei
HH3FHolstein Haplotyp 3 frei
HH4FHolstein Haplotyp 4 frei
HH5FHolstein Haplotyp 5 frei
HH6FHolstein Haplotyp 6 frei

Hornmerkmale und Fellfarbe Holstein Gen-Codes

POBeobachtet HornlosRCTräger rezessiv Rotfaktor
PCHeterozygot Hornlos getestetB/RSchwarz/Rote Fellfarbe
PPHomozygot Hornlos getestetDR1Heterozygot dominant Rot getestet
TPBehorntDR2Homozygot dominant Rot getestet
TRRezessiv Rotfaktor frei

Weitere Informationen zu amerikanischen Zuchtwerten, Zuchtwertschätzung u.s.w. finden sich auf: www.holsteinusa.com

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Die neuen, strahlenden FUTURE STARS!

Alta FUTURE STARS sind neu, verbessert und strahlender als je zuvor.

Sie konzentrieren sich auf die ersten beiden Dinge, die für die Entwicklung Ihrer besten zukünftigen Herde wichtig sind: 1 – mehr Trächtigkeiten und 2 – mehr lebende und gesunde neugeborenen Kälber.

Bei der Betrachtung dieser neuen, strahlenderen FUTURE STARS bleibt der Status der hohen Fruchtbarkeit mit CONCEPTS PLUS ein wesentlicher Vorteil. Es gibt jedoch drei Hauptgründe, warum wir unseren Schwerpunkt weg von der Leichtkalbigkeit und hin zu mehr lebenden und gesunden Kälbern verlagert haben:

  1. Die offiziellen Kalbemerkmale wurden zur Zuchtwertschätzung im August 2020 aktualisiert, um die tatsächliche Häufigkeit von Schwergeburten in der US-Population besser widerzuspiegeln. Damit sind die Schwellenwerte für den paternalen Kalbeverlauf (SCE) nicht mehr relevant.
  2. Fortschrittliche Milchviehbetriebe setzen auf Effizienz. Und ein einfacher Weg, die Effizienz zu verbessern, besteht darin, erstens mehr Trächtigkeiten zu erzeugen und zweitens mehr lebende und gesündere Kälber zu erhalten.
  3. Wir wollten unsere FUTURE STARS aktualisieren, um die Relevanz und Effizienz für den progressiven Milchviehbetrieb zu verbessern!

Lassen Sie uns den neuen paternalen Kalbeverlauf betrachten

Der paternale Kalbeverlauf (SCE) ist seit vielen, vielen Jahren ein traditioneller “Schwellenwert”. Milchviehbetriebe hatten Grenzwerte von <8% festgelegt, um sicherzustellen, dass sie aus genetischer Sicht alles tun, um weniger Schwergeburten zu haben. Die aktuellen Daten über tatsächliche Schwierigkeiten beim Abkalben zeigen, dass die Genetik wie die Alta FUTURE STARS eine große Wirkung haben und die Häufigkeit von Schwergeburten immer seltener geworden ist.

Es ist also an der Zeit, die Denkweise zu verändern – denn die Schwellenwerte von SCE gehören der Vergangenheit an. Tatsächlich ist es so – wenn man sich die neuen Zuchtwerte ansieht, muss ein Bulle um besser als der “Durchschnitt” zu sein, weniger als 2.2 für SCE haben! Wenn Sie den “Durchschnitt” als Schwellenwert für SCE beibehalten, bedeutet das für einen Bullen mit einem exzellenten Profil, der perfekt zu Ihrem individuellen genetischen Plan passt… aber bei 2.3 SCE liegt…was?

Bis zur Zuchtwertschätzung im August 2020 hätten Sie einen Bullen mit 5% für paternalen Kalbeverlauf als keinen Grund zur Sorge angesehen. Aber – jetzt ist das mehr als doppelt so hoch als der neue Durchschnitt!

Paternale Totgeburtenrate ist NICHT gleich Totgeburten

Die paternale Totgeburtenrate (SSB) gibt den Tod in den ersten 48 Stunden nach der Kalbung und nicht nur die Anzahl der tot geborenen Kälber an. Und 48 Stunden sind tatsächlich die kritischen ersten Lebenstage und eine Investition in unsere Kälber. Das erfordert mehr als 3 Kolostrum-Fütterungen, Ohrmarken einziehen und den Transport der Kälber zu ihren Ställen. Wir möchten, dass so viele Kälber wie möglich über diese ersten kritischen Tage hinaus heranwachsen.

Und die neuen Daten zu den Kalbemerkmalen zeigen uns, dass die Totgeburtenraten immer noch höher sind, als gewünscht – und auf jeden Fall höher, als die Schwerkalbigkeit. Jede Anzahl toter Kälber ist zu viel! Aus diesem Grund zählen Totgeburtenmerkmale ab sofort zu unseren FUTURE STAR-Kriterien.

FUTURE STARS – bedeutend, damals wie heute

Behalten Sie die folgenden beiden Punkte im Hinterkopf, um den Wert zu erkennen, den FUTURE STARS Ihnen bis zum jetzigen Zeitpunkt wie auch in Zukunft liefern werden.

1. FUTURE STARS haben zur Vermeidung von Abkalbeproblemen geholfen
Dies kam durch einen direkten und bewussten Fokus zunächst auf reale Beobachtungen zur Leichtkalbigkeit und blieben eine zuverlässige Wahl für leichte Abkalbungen, nachdem genomische Daten mit einbezogen wurden.

2. FUTURE STARS befassen sich nun mit den ersten beiden Dingen, die für die Entwicklung Ihrer besten zukünftigen Herde wichtig sind
Wir sagen immer, dass die Genetik keine Rolle spielt, wenn man nicht zuerst eine Trächtigkeit erzeugt. Und das bleibt so wichtig wie zuvor. Was wir oft vergessen, ist, dass die Genetik auch keine Rolle spielt, wenn das Kalb nach den ersten 48 Stunden nicht mehr am Leben ist.

Nur CONCEPT PLUS Bullen mit hoher Fruchtbarkeit können den FUTURE STAR Status zu erhalten. Und FUTURE STAR Bullen werden sorgfältig ausgewählt, um mehr lebende und gesunde Kälber zu erhalten, wobei der Fokus auf den Totgeburtenmerkmalen liegt.

FUTURE STARS bringen Ihnen die Genetik, um in Ihrer Herde Werte zu schaffen und die Effizienz zu verbessern. Profitieren Sie von einem gezielten Fokus auf die ersten beiden Schritte zur Schaffung Ihrer besten zukünftigen Herde: 1 – Schaffung von mehr Trächtigkeiten und 2 – Geburten gesünderer neugeborener Kälber, die den Wechsel vom Kolostrum zur Milch erfolgreich meistern.

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Basisanpassung Zuchtwertschätzung April 2020 | Was Sie wissen sollten

Eine genetische Basisveränderung ist eine Anpassung der Zuchtwerte (PTAs) für alle Tiere einer bestimmten Rasse. Diese Änderung setzt die durchschnittlichen PTAs für jedes Merkmal innerhalb einer neuen Referenzpopulation wieder auf Null zurück.

Bei den Änderungen der genetischen Basis im April 2020 in den USA sind fünf Schlüsselpunkte zu beachten.

 

1. DIE BASISANPASSUNG ERFOLGT ALLE 5 JAHRE.

Dies geschieht regelmäßig, um sicherzustellen, dass die Werte für Merkmale und Indizes nicht auf unrealistisch hohe Niveaus steigen. Die letzte Basisänderung fand im Dezember 2014 statt und die nächste ist 2025.

2. DIE BASISANPASSUNG BELEGT DEN GENETISCHEN FORTSCHRITT, DER SEIT DER LETZTEN BASISÄNDERUNG ERZIELT WURDE.

Die Milchviehgenetik verbessert sich ständig und die Basisanpassung ist die Methode zur Bestimmung des tatsächlichen Fortschritts, den wir für jedes Merkmal innerhalb einer Rasse erzielt haben.
Zum Beispiel beträgt die Basisanpassung für Milch in der Holstein-Rasse 492. Das bedeutet, dass das durchschnittliche genetische Niveau für Pfund Milch in der Holsteinrasse in den letzten fünf Jahren um 492 Pfund gestiegen ist. Um diesem Fortschritt Rechnung zu tragen, wird der PTA-Milchwert für alle Holsteins automatisch um 492 Pfund mit der Zuchtwertschätzung im April 2020 sinken.

3. DIE NEUE REFERENZPOPULATION WURDE 2015 GEBOREN.

Die Basisanpassung bedeutet, dass die durchschnittlichen PTAs für die Vergleichspopulation auf Null gesetzt werden. Die bisherige Vergleichspopulation bestand aus den 2010 geborenen Tieren. Da die neue Vergleichspopulation aus Tieren besteht, die 2015 geboren wurden, bedeutet die aktuelle Basisanpassung, dass die durchschnittlichen PTAs der 2015 geborenen Kühe auf Null gesetzt werden.

4. ANPASSUNGEN NACH UNTEN SIND TATSÄCHLICH EINE GUTE SACHE!

Im Allgemeinen zeigt eine Abwärtskorrektur für ein Merkmal das Ausmaß des genetischen Fortschritts, der für dieses Merkmal erreicht wurde. Eine größere Anpassung nach unten ist also eigentlich eine gute Sache – es bedeutet, dass wir für dieses Merkmal entsprechend mehr genetischen Fortschritt gemacht haben!
Aufgrund der Anpassungen nach unten müssen wir uns an neue, im Allgemeinen niedrigere Referenzwerte für die Merkmale und Indizes gewöhnen, die unsere Entscheidungen zur genetischen Selektion beeinflussen.

5. DIE BASISANPASSUNG HAT KEINEN EINFLUSS AUF DAS RELATIVE RANKING DER TIERE.

Auch wenn die Basisanpassung dazu führt, dass die PTA-Werte für Bullen und Kühe bei den meisten Merkmalen niedriger erscheinen, ist die Anpassung für alle Tiere gleich. Das bedeutet, dass die einzelnen Ränge nicht beeinflusst werden.

WAS SIND DIE TATSÄCHLICHEN ÄNDERUNGEN?

Sie fragen sich, was die tatsächlichen Veränderungen sein werden? Tabelle 1 gibt einen guten Überblick.

Da ein positiver Wert die Höhe des erzielten Fortschritts darstellt, wird der Zuchtwert in dem Merkmal um diesen Betrag sinken. Negative Werte im Zuchtwert für ein Merkmal steigen um diesen Betrag.

Schwarz dargestellte Merkmalsveränderungen zeigen einen positiven Fortschritt. Die in rot dargestellten Merkmale haben in den letzten fünf Jahren negative Fortschritte gemacht.

*Bitte beachten Sie, dass das CDCB diese Werte mit der Zuchtwertschätzung im April 2020 unter Verwendung aktuellerer Daten neu berechnen wird. Es kann also zwischen heute und dann leichte Änderungen geben.*

Tabelle 1. PTA-Differenz der 2015 geborenen Tiere im Vergleich zu den 2010 geborenen Tiere. Die PTAs werden im April 2020 um diese Beträge abnehmen.

MERKMALEINHEITHOLSTEINJERSEYBROWN SWISS
MilchPounds492524524
FettPounds242525
ProteinPounds182020
Lebensleistung | PLMonate1.861.541.54
Töchterfruchtbarkeit | DPR%0.24-0.99-0.99
Somatische Zellzahl | SCSLog. Einheit-0.0800
Färsen Konzeptionsrate | HCR%0.50.440.44
Kuh Konzeptionsrate | CCR%0.38-0.9-0.9
Langlebigkeit | LIV%0.740.080.08
Labmagenverlagerung | DA%0.21--
Ketose | KET%0.2--
Mastitis | MAST%0.6--
Metritis | MET%0.34--
Milchfieber | MF%-0.06--
Nachgeburtsverhalten | NGV%0.05--
Frühere Abkalbung | EFCTage1.51.40.5
Tragezeit | GLTage-0.350.3-0.03
Paternale Kalbeverlauf | SCE%-0.4--0.3
Maternale Kalbeverlauf | DCE%-1.9--0.6
Paternale Totgeburtenrate | SSB%-0.3--
Maternale Totgeburtenrate | DSB%-1.6--
PTA TypPunkte0.760.70.4
Euterindex | UDC / JUI0.85--
Fundamentindex | FLC0.49--
Net Merit Index | NM$Punkte23119160
Cheese Merit Index | CM$Punkte23919663
GrößePunkte0.470.50.6
StärkePunkte0.200.2
MilchcharakterPunkte0.380.40.3
KlauenwinkelPunkte0.50.10.1
Fundament Bewertung0.54
HinterbeinwinkelungPunkte-0.0200.1
Hinterbeinstellung0.49
Körpertiefe0.14
BeckenneigungPunkte-0.020.40
BeckenbreitePunkte0.360.10.1
Vordere EuteraufhängungPunkte1.010.70.3
HintereuterhöhePunkte1.20.60.3
HintereuterbreitePunkte1.160.20.3
EutertiefePunkte0.840.90.2
ZentralbandPunkte0.540.10.1
Vordere StrichplatzierungPunkte0.520.30.3
Hintere Strichplatzierung0.49
StrichlängePunkte-0.270-0.2
Körpergewicht Index0.15

WIE IST DER VERGLEICH ZUR VORHERIGEN BASISANPASSUNG?

Sie sind neugierig, wie die Fortschritte der letzten fünf Jahre im Vergleich zu den vorherigen Basisanpassungen aussehen? Die folgenden Tabellen zeigen dies für die Rassen Holstein und Jersey.

VERGLEICH HOLSTEIN BASISANPASSUNGMilchFettProteinPLDPRNM$
Veränderungen 2020 (Fortschritt 2015-2020)49224181.9 0.24231
Veränderungen 2015 (Fortschritt 2010-2015)38217121.00.2184
VERGLEICH JERSEY BASISANPASSUNGMilchFettProteinPLDPRSCSNM$
Veränderungen 2020 (Fortschritt 2015-2020)52425201.54-0.990.00191
Veränderungen 2015 (Fortschritt 2010-2015)38219120.80.00.04124

Sie sehen, dass sowohl bei den Holsteins als auch den Jerseys in den letzten fünf Jahren bei den Leistungsmerkmalen deutlich mehr Fortschritte gemacht wurden als in den fünf Jahren davor. Das bedeutet, dass wir als Industrie große Fortschritte machen.

Haben Sie Vertrauen, dass die Bullen, die Sie jetzt einsetzen, durch Nachkommen in Ihrer Herde profitable Ergebnisse liefern werden.

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4 wissenswerte Dinge über die neue TPI Formel

Mit der Zuchtwertschätzung im April 2020 kommt neben der Basisanpassung auch eine aktualisierte TPI-Formel. Obwohl die Änderungen nicht sehr groß sind, ist es wichtig, diese zu kennen. Insbesondere wenn der TPI Ihr genetischer Plan der Wahl ist.

 

WAS SIND DIE WICHTIGSTEN ÄNDERUNGEN?

 

1. Das Verhältnis von Fett zu Eiweiß ist jetzt gleich

Zuvor wurde Pfund Eiweiß mit 21% des Gesamtindexes gewichtet, während Pfund Fett mit 17% gewichtet wurde. Aufgrund der Marktbedingungen sind diese Gewichte nun mit jeweils 19% gleich hoch.

2. Die CDCB Gesundheitsmerkmale sind jetzt im TPI enthalten

Zu den Gesundheitsmerkmalen im TPI werden nun die sechs CDCB-Gesundheitsmerkmale (Resistenz gegen Mastitis, Ketose, Nachgeburtsverhalten, Metritis, Labmagenverlagerung und Milchfieber) enthalten sind. Die Holstein Association hat die sechs Merkmale zu einem ökonomischen Index zusammengefasst, der 2% des Gesamtgewichts der TPI-Formel ausmacht.

Diese 2% Gewichtung entsteht im Wesentlichen durch die Verringerung um 1% bei der somatischen Zellzahl (SCS) und um 1% bei der Töchterfruchtbarkeit (DPR). Dies ist insofern sinnvoll, da die sechs Gesundheitsmerkmale sowohl für die Resistenz gegen Mastitis als auch für andere Stoffwechselkrankheiten verantwortlich sind, die typischerweise im Zeitraum um die Kalbung auftreten.

 

3. Der Fundament Index (FLC) umfasst jetzt auch die Hinterbeinwinkelung

Die Holstein-Rasse tendiert zu einem mehr nach hinten gerichteten, oder geradlinigem Stand der Hinterbeine. Um dieses Zweiwege-Merkmal zu korrigieren, wird die Hinterbeinwinkelung nun als Teil des Fundament Indexes aufgenommen.

4. Gewichtungsverlagerung vom Exterieur- in die Gesundheitskategorie mit 1%

Da die Züchtung gesunder, problemfreier Kühe ein Ziel aller Milchviehhalter ist, hat Holstein USA beschlossen, 1% der Gewichtung vom Milchtyp aus der Exterieurkategorie des TPI auf die produktive Lebensdauer innerhalb der Gesundheitskategorie zu verlagern. Die neuen Kategoriegewichte des TPI sind hier dargestellt:

Weitere Aktualisierungen, die die Holstein Association USA an der TPI-Formel vornimmt, sind wie folgt:

  • Der Fruchtbarkeitsindex enthält jetzt die Eigenschaft Frühes erstes Kalben
  • Die Standardabweichungen für Merkmale werden aktualisiert

 

Wenn der TPI Ihr genetischer Plan der Wahl ist, prüfen Sie diese Änderungen genau, damit der genetische Fortschritt Ihre Herde weiterhin in die Richtung Ihrer individuellen Betriebsziele geht.

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Top 4 Takeaways der August Zuchtwertschätzung

1. Eine Reihe neuer Spitzenbullen

Egal, ob Sie auf genomische oder töchtergeprüfte Bullen setzen, wir haben in jeder Kategorie einige beeindruckende und viele neue Bullen in unserer Auswahl.

  •  Alta ADVANTAGE

7 neue Bullen sind exklusiv für unsere ADVANTAGE Kunden verfügbar. Diese Bullen haben beeindruckende 2770 TPI, 931 NM$, 7.0 PL & 1573 lbs. Milch im Durchschnitt!

  •  Alta G-STARS

In unserem Lineup befinden sich fast 100 G-STARS. Also egal, welchen genetischen Plan Sie verfolgen – bei uns finden Sie die passenden Bullen!

  •  Alta FUTURE STARS

6 der Top 8 FUTURE STARS Bullen sind neu in dieser Gruppe. Sobald ein Bulle die ersten Töchterbeobachtungen zu Kalbeverhalten erhält und sich zusätzlich als besonders guter Befruchter, also CONCEPT PLUS Bulle, beweist, kommt er in die Liste der FUTURE STARS. Unter anderem sind AltaRONDON, AltaALTUVE, AltaWILLIE und AltaBUGGY neu dabei.

  •  Neue töchtergeprüfte Bullen

11HO11799 AltaTOPSHOT ist als neuer töchtergeprüfter Bulle ganz oben auf die Liste eingestiegen. Mit bereits 164 melkenden Töchtern verbessert er sich um 111 Punkte im TPI auf beeindruckende 2754 und NM$ auf 987. Außerdem befinden sich auch einige TOPSHOT Söhne in unserer Auswahl, die zu verschiedenen genetischen Anforderungen passen. Mehr Informationen zu den neusten töchtergeprüften Bullen finden Sie HIER.

2. Welche Bullen passen zu Ihnen?

Natürlich freuen wir uns, wenn unsere Bullen ganz oben in den Listen nach TPI, NM$ oder einem anderen Index stehen. Aber sind wir der Meinung, dass Sie diese Bullen unbedingt auf Ihrem Betrieb einsetzen sollten? Nein! Wir setzen schon lange nicht mehr auf einen Einer-für-Alle Index, sondern sind der festen Überzeugung, dass es für jeden Betrieb eine individuelle Bullenauswahl geben sollte! Denn jeder Betrieb ist anders, hat unterschiedliche Ziele und Zuchtstrategien für seine Herde. Wollen Sie den schnellsten genetischen Fortschritt mit genomischen oder setzen Sie eher auf Sicherheit mit unseren töchtergeprüften Bullen? Ist Ihnen die Fruchtbarkeit der Herde wichtig oder viel eher eine möglichst hohe Milchproduktion oder Lebensleistung? Setzen Sie Ihre Bedürfnisse und Ziele in den Fokus und erstellen Sie einen eigenen individuellen genetischen Plan. Wir beraten Sie gerne!

3.  Sicherheit der Fruchtbarkeitsmerkmale stabilisiert sich

Nach vielem Auf und Ab können Sie beruhigt sein, denn in Zukunft stabilisieren sich die Zuchtwerte für DPR, CCR und HCR nachhaltig. Ein neues Berechnungsmodell des CDCB verspricht, dass die vorherigen Schwankungen der Fruchtbarkeitsmerkmale der Vergangenheit angehören sollten. Für diese Zuchtwertschätzungsrunde bedeutet das eine branchenweite durchschnittliche Veränderungen in DPR wie folgt:

  • HO genomische Bullen: ↓0.6
  • HO töchtergeprüfte Bullen: ↓0.3
  • JE genomische Bullen: ↓0.3
  • JE töchtergeprüfte Bullen: keine durchschnittliche Veränderung

Sie suchen weitere Informationen? Mehr zu dem neuen Berechnungsmodell finden Sie HIER.

4. Nur tragende Kühe haben einen Einfluss auf Ihren Erfolg!

Wir teilen Ihr Ziel – mehr Trächtigkeiten auf Ihrem Milchviehbetrieb zu erzeugen. Egal, ob Sie konventionelles oder gesextes Sperma in Ihrem Zuchtplan einsetzen, haben wir die richtigen Bullen für Sie. Mit unseren ausgezeichneten CONCEPT PLUS und 511 CONCEPT PLUS Bullen finden Sie eine Menge Bullen, die sich durch höhere Konzeptionsraten bewährt haben. Und das auf großen, progressiven Betrieben – ähnlich wie Ihrer.

CONCEPT PLUS Bullen haben mit einer 2% – 5% höheren Konzeptionsrate eine überdurchschnittliche Befruchtungsfähigkeit mit konventionellem Sperma.

511 CONCEPT PLUS hilft Ihnen mit einer 5% – 9% höheren Konzeptionsrate der Bullen mehr gesexte Trächtigkeiten zu erzielen.

Wenn Sie also mehr Trächtigkeiten auf Ihrem Betrieb erzielen wollen, nehmen Sie die Fruchtbarkeit in den Fokus Ihres genetischen Plans.

Zuchtwert-Flyer & Topliste

Werfen Sie online einen Blick in unseren aktuellen Zuchtwertschätzungsflyer inklusive unserer Topliste und spannenden Informationen. Diese gibt es auch praktisch zum Ausdrucken im A4 Format!

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Neue Bullen an Spitze unserer töchtergeprüften Liste

Bekannte Namen der Alta Bullen, die nun ganz oben auf der töchtergeprüften Bullenliste stehen, waren vorher alle wichtige Vertreter auf den Listen G-STAR, FUTURE STAR und/ oder Alta ADVANTAGE.

Wenn die Töchter dieser Bullen anfangen zu melken, erhalten Sie die Bestätigung, dass diese Bullen Ihnen helfen wird, produktivere, gesündere und problemfreie Kühe zu züchten. Mit echten Töchterinformationen über Gesundheitsmerkmale, Leistungswerte und Fruchtbarkeit finden Sie die passenden Bullen zu Ihrem individuellem genetischen Plan.

Bomaz Topshot 277 von Bomaz Dairy, Hammond, WI

3 Töchter von AltatURNKEY auf Boadwin Dairy, Baltic, SD

Bomaz AltaTOPSHOT
Supershot x AltaEMBASSY
GA6040: 1043 | 2754 TPI | Alta511

  • Beeindruckende 178 Pfund Fett & Eiweiß kombiniert und +2128 PTA Milch
  • Langlebige, gesunde und problemfreie Kühe bei einer Nutzungsdauer von +7,4 PL

PEAK AltaTURNKEY
Wickham x Ransom
GA6040: 832 | 2609 TPI | CP, 511CP & Alta511

  • Hervorrange Bullenfruchtbarkeit als CONCEPT PLUS und 511 CONCEPT PLUS Vererber
  • Einfacher Kalbeverlauf mit 4.8 CE
  • Neue Exterieurtöchterbewertungen belegen, dass er einen tiefen und offenen Milchtyp vererbt mit einem hohen, breiten Hintereuter

Pine Breeze Craig 9764 von Pine Breeze Dairy in Pine River, WI

Pine Breeze Amulet 9639 von Pine Breeze Dairy in Pine River, WI

No-Fla AltaBAYOU-ET

No-Fla AltaCRAIG
Stoic x AltaEMBASSY
GA6040: 786 | 2602 TPI

  • Deutlicher Euterverbesserer mit hohem, breiten Hintereuter sowie einer starken Euteraufhängung
  • Funktionale, starke Kühe um in progressiver Umwelt zu bestehen
  • Qualitativ hochwertige Milchproduktion mit SCS von 2.51

PEAK AltaAMULET
Josuper x Mogul
2549 TPI | CP, 511CP & Alta511

  • Exzellente Bullenfruchtbarkeit als CONCEPT PLUS & 511 CONCEPT PLUS
  • Exterieur und Euterspezialist mit +2.06 PTAT und +2.54 UDC
  • Mehr als 100 melkende Töchter bestätigen den Fokus auf Leistung mit +2069 PTAM

No-Fla AltaBAYOU
AltaSPRING x Supersire
2583 TPI | CP

  • Fruchtbarkeitsfokus als CONCEPT PLUS Vererber
  • Einsatz am Besten auf Kühe mit 8.7 CE
  • Leistungsspezialist mit +1713 PTAM
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Sicherheit der Fruchtbarkeitsmerkmale stabilisiert sich

Mit der August 2019 Zuchtwertschätzung wird es eine komplette Erneuerung der Beurteilung der Fruchtbarkeitsmerkmale geben. Das bedeutet, dass die saisonalen Schwankungen für DPR (Daughter Pregnancy Rate – Töchterfruchtbarkeit) eines Bullen der Vergangenheit angehören sollten.

Diese Anpassung wird auch die Stabilität der Bullenmerkmale für CCR (Cow Conception Rate – Konzeptionsrate Kuh) und HCR (Heifer Conception Rate – Konzeptionsrate Färse) erhöhen.

Der Grund für die Schwankungen des DPR Zuchtwerts von Zuchtwertschätzungsrunde zu Zuchtwertschätzungsrunde war, dass zuvor die saisonalen Gruppierungen für die Berechnungen auf den Besamungsdaten der Färsen anstatt der Besamungsdaten der Kühe basierten.

Nach Korrektur der saisonalen Gruppierungen hat das CDCB die letzten vier Zuchtwertschätzungsrunden berechnet und sah deutlich stabilere Werte für alle Fruchtbarkeitsmerkmale. Dadurch sollten die wiederkehrenden Schwankungen und die damit verbundene Unsicherheit behoben sein.

Das bedeutet, dass Sie auf die Bullenauswahl nach DPR, CCR oder HCR in Ihrem genetischen Plan fortan vertrauen und somit mehr fruchtbare Kühe in Ihrer Herde zu produzieren können.

Was bedeutet das für diese Zuchtwertschätzungsrunde?

Durch diese Änderung zur August Zuchtwertschätzung sind die durchschnittlichen Zuchtwerte für DPR, CCR und HCR branchenweite ein wenig abgefallen. Die untenstehende Tabelle zeigt den allgemeinen durchschnittlichen Abfall in DPR für Holsteins und Jerseys.

Junge genomischen Holstein BullenTöchtergeprüfte Holstein BullenJunge genomische Jersey BullenTöchtergeprüfte Jersey Bullen
Durchschnittliche Veränderung in DPR von April zu August 2019-0.6-0.3-0.30.0

Für mehr Informationen und die genauen Unterschiede der jetzigen zur vorherigen Berechnung der Fruchtbarkeitsmerkmale, finden Sie den ausführlichen Artikel des CDCB HIER.

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Neuigkeiten zur April Zuchtwertschätzung

1. Erneute DPR-Änderungen

Der Trend der letzten Jahre zeigt, dass Bullen in der Regel jeden April in DPR (Daughter Pregnancy Rate – Töchterfruchtbarkeit) sinken. Dieser Rückgang wird gefolgt von einer nahezu gleichmäßigen Zunahme des DPR in den folgenden August- und Dezemberrunden.

Hier finden Sie die Auswirkungen dieser Runde:

Insgesamt sanken die Jersey Bullen, genomische und töchtergeprüfte, in DPR um durchschnittlich 0.3. Holstein Bullen hatte eine stärkere Veränderungen und zeigten eine größere Varianz in ihrem Rückgang. Die jüngsten Holstein Bullen hatten im Durchschnitt einen deutlich stärkeren Rückgang als die älteren Jahrgänge. Holstein Bullen, die 2010 geboren wurden, sanken für DPR um etwa 0.2, während die 2018 geborenen HO Bullen um 1.0 DPR zurück gegangen sind.

Andere offizielle Veränderungen im Branchendurchschnitt des DPR stellen sich wie folgt dar:

  • HO genomisch-geprüfte Bullen: ↓0.8 DPR = ca. -14 NM$
  • HO töchtergeprüfte Bullen: ↓0.6 DPR = ca. -8 NM$

Für weitere Details finden Sie die DPR-Updates des CDCB HIER.

2. Unsere Bullenauswahl hält wieder viele Spitzenbullen für Sie bereit!

Unabhängig davon, ob Sie auf genomisch oder töchtergeprüft, 60-40-0, TPI, NM$ oder einen anderen genetischen Plan, Holsteins oder Jerseys, hohe Fruchtbarkeit oder schnellsten genetischen Fortschritt setzen, wir haben viele erstklassige neue Vererber, die zu einer Vielzahl von genetischen Plänen passen!

Einige unserer Highlights beinhalten:

  • Hochrangierte Jerseybullen
  • Brandneue Holsteinbullen
    •   7 neue Alta ADVANTAGE Bullen
    • 12 neue G-STAR Bullen
    •   6 neue töchtergeprüfte Bullen

3. NEU: Kreuzungszuchten werden berücksichtigt

In den letzten Jahren hat die Zunahme an Kreuzungszuchten und eine immer größere Akzeptanz von genomischen Tests zu einer Nachfrage und Zugänglichkeit für genomische Zuchtwerte von gekreuzten Tieren geführt.

Damit hat der Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB) nun die ersten genomischen Bewertungen für gekreuzte Tiere veröffentlicht.

Der CDCB berechnet genomische Zuchtwerte von Kreuzungstieren gewichtet anhand ihrer Anteile mit den Durchschnittswerten der jeweiligen Zuchtwerte der einzelnen Rassen.

Das bedeutet, dass die Sicherheit für einige gekreuzte Tiere, die bereits Zuchtwerte erhalten hatten, gestiegen ist. Zum Beispiel Tiere, die zu etwa 85% aus Jersey und 15% Holstein stammen, werden eine höhere Sicherheit haben, denn anstatt sie nur als Jersey zu bewerten, wird ihr Holsteinanteil nun genauer mit einberechnet. Genetisch bedingt ist zu erwarten, dass die Zuchtwerte für gekreuzte Tiere etwas weniger genau sind, als bei reinrassigen Zuchtwerten.
Jerseys sind von dieser neuen Kreuzungsbewertung am stärksten betroffen. Jerseys mit einer Klammer im Namen (was bedeutet, dass sie innerhalb von sechs Generationen eine andere Einkreuzung haben) zeigen die größten Veränderungen in NM$- und JPI-Werten. Im Branchendurchschnitt sanken die genomisch-geprüften Jersey-Bullen um etwa 27 NM$, während die töchtergeprüften Jersey-Bullen um etwa 15 NM$ sanken.

→ Um diese neue Kreuzungsbewertung besser zu verstehen, lesen Sie die vollständige Beschreibung von Doug Bjelland und Ashley Mikshowsky

4. Der strategische Einsatz von Fleischbullen

Wenn der Einsatz von Fleischrassen in ihrem Milchviehbetrieb zum strategischen Plan gehört, stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Optionen sorgfältig durchdenken. Überlegen Sie, wann Sie und wie Sie Ihre gekreuzten Fleisch x Milch Tiere vermarkten wollen. Wie ist Ihre aktuelle Situation, was sind Ihre zukünftigen Ziele?

Genau wie die Milchviehbullen sind nicht alle Fleischbullen gleich. Wenn Sie also entscheiden, welche Milchviehbullen Sie in den nächsten vier Monaten verwenden werden, lassen Sie uns Ihnen helfen, auch die richtige Fleischbullen zu finden.

Mehr erfahren Sie hier in unserem BEEF FLYER.

5. Fruchtbarkeit macht den Unterschied

Es ist unser vorrangiges Ziel, Ihnen zu helfen, mehr Trächtigkeiten in Ihrer Herde zu erreichen.

Ob Sie nun konventionelles Sperma oder gesextes Sperma bevorzugen, wir verwenden die branchenweit führende Fruchtbarkeitsbewertung für Bullen, damit Sie wissen, welche Bullen in Ihrer Herde am fruchtbarsten sein werden.

CONCEPT PLUS-Bullen zeigt Ihnen, welche Bullen mit konventionellem Sperma die meisten Trächtigkeiten erreichen werden.

511 CONCEPT PLUS-Bullen zeigen Ihnen, welche gesexten Bullen mehr weibliche Trächtigkeiten in Ihrer Herde erzeugen werden.

6. Neues Merkmal zum Erstkalbealter

In dieser Zuchtwertschätzung wird das neue Merkmal “Early First Calving” (EFC) vom CDCB eingeführt. Dieses wird als Alter in Tagen beim ersten Kalben angegeben und stellt somit dar, ob die Erbanlagen eher für ein geringes oder ein höheres Abkalbealter sprechen. Das geringere Abkalbealter wird dabei als positiv bewertet.

Mehr Informationen finden Sie in diesem Artikel. >>

7. Zuchtwertflyer und Topliste

Diese Zuchtwertschätzung hält wieder viele neue spannende Bullen für Sie bereit – ob genomisch oder töchtergeprüft, Holsteins oder Jerseys, gesext oder konventionell, besonders guter Befruchter oder Robotertauglich – bei uns finden Sie Bullen passend zu Ihren Bedürfnissen. Bedenken Sie dabei, dass die aktuelle Topliste nur eine kleine Auswahl unserer verfügbaren Bullen darstellt. So individuell wie Ihr Betrieb, ist auch die Auswahl der passenden Bullen.

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Neu im April 2019: Zuchtwerte für Kreuzungszuchten

Der Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB) wird ab sofort genomische Zuchtwerte für gekreuzte Tiere herausgeben. In den letzten Jahren hat die zunehmende Kreuzungszucht, kombiniert mit einer stetig wachsenden Akzeptanz von genomischen Tests, dazu geführt, dass die Nachfrage – und die Verfügbarkeit – für genomische Zuchtwerte der Kreuzungstiere besteht.

Was bedeutet das für Sie?

Sie können erwarten, dass die Zuchtwertschätzung von Kreuzungstieren etwas weniger genau sind als die von reinrassigen Tieren. Das CDCB wird genomische Prognosen als gewichteten Durchschnitt der jeweiligen Einzelrassenbewertungen berechnen. Das bedeutet, dass sich die Genauigkeit der Zuchtwerte für Tiere, die bereits einen Zuchtwerte besitzen, steigt. So werden beispielsweise Tiere, die zu etwa 85% aus Jersey und zu 15% aus Holstein stammen, eine höhere Genauigkeit aufweisen, denn anstatt nur als Jersey bewertet zu werden, wird ihr Holstein-Anteil nun genauer in der Bewertung dieses Tieres berücksichtigt.
Ein weiteres Resultat dieses Updates ist eine leicht erhöhte Genauigkeit der reinrassigen Zuchtwerte. Denn Kreuzungstiere mit einem BBR von <=94% werden nicht in die individuelle Rassenbewertung mit einbezogen.

Die Details

In den USA gibt es fünf Hauptrassen von Milchvieh mit genomischen Auswertungen: Holstein, Jersey, Brown Swiss, Ayrshire und Guernsey.
Derzeit ist BBR, das für „Breed Base Representation“ steht, eine Schätzung des Prozentsatzes der DNA eines Tieres, die von jeder dieser fünf Rassen hergeht. In Zukunft werden die Tiere wie folgt aufgeteilt:

  • BBR >= 94% werden als reinrassige Rasse definiert.
  • BBR >= 90% werden weiterhin mit der Rasse ihrer höchsten BBR bewertet.
  • BBR < 90% werden in einer separaten Gruppe bewertet und ihre Schätzung basieren auf einer gewichteten Kombination der Marker-Effekten aus den verschiedenen Rassen.

Wenn ein Tier eine BBR < 90% hat, wird das CDCB dieses Tier am wahrscheinlichsten als die Rasse mit der höchsten BBR bezeichnen. Die Ausnahme bilden gekreuzte Tiere der ersten Generation mit einem BBR der höchsten Rasse von weniger als 55 %.

Einige Merkmale werden nur innerhalb einer bestimmten Rasse bewertet oder sind rassenübergreifend schwer zu vergleichen. Aus diesem Grund haben gekreuzte Tiere Typmerkmale, Abkalbungsmerkmale (nur Holstein und Brown Swiss) und Gesundheitsmerkmale (nur Holstein) von nur einer Rasse – sie werden nicht verrechnet.

Es wird auch keine Haplotypen für die gekreuzten Tiere bei der Veröffentlichung im April 2019 geben.

Denken Sie daran…

Wenn Sie die Kreuzung als Teil Ihrer genetischen Strategie umsetzen, sind diese neuen Kreuzungsbewertungen wichtig für Sie. Dieses Update liefert Ihnen genauere Informationen, um bessere Entscheidungen zu treffen, unabhängig von der Rassenzusammensetzung Ihrer Herde.

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Alle Neuigkeiten zur Dezember Zuchtwertschätzung

1. Zuchtwerte werden immer genauer

Der Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB) verwendet ab sofort ein neues Referenzgenom und zusätzliche SNPs zur Berechnung genomischer Zuchtwerte. Dies hat Auswirkungen auf einige genetische Platzierungen und die Sicherheit genomischer Zuchtwerte.

Zusätzlich zu dem neu identifizierten Referenzgenom basieren die Berechnungen nun auf 80.000 SNPs, gegenüber den bisherigen 60.000.

Um es besser zu erklären, vergleicht PEAK Genetiker Doug Bjelland dies mit der Suche nach einem Haus auf einer Karte. Das bisherige Referenzgenom und die Anzahl der SNPs haben uns geholfen, die Straße, in der das Haus steht, zu finden. Die neue Analyse bedeutet, dass wir genau herausfinden können, wo sich das Haus an dieser Straße befindet. Kurz gesagt, geben uns diese Neuerungen eine höhere Genauigkeit der genomischen Zuchtwerte.

Aufgrund dieser Aktualisierungen haben sich die Bullen im Durchschnitt wie folgt verändert. Einzelne Bullen können jedoch mehr als diese Durchschnittswerte gestiegen oder gefallen sein.

  • HO Töchtergeprüfte Bullen: ↓8 NM$ | HO genomisch-geprüfte Bullen: ↓ 14 NM$
  • JE Töchtergeprüfte Bullen: ↓6 NM$ | JE genomisch-geprüfte Bullen: ↓18 NM

 

Wenn Sie mehr über diese Änderungen und einen neu entdeckten Haplotypen erfahren möchten, finden Sie HIER einen weiteren Artikel.

2. Viele neue hochrangige Bullen, passend zu Ihrem genetischen Plan

Da die genomische Zuchtwertschätzung uns ständig Zugang zu immer höheren genetischen Niveaus liefert, haben wir viele interessante neue Bullen in jeder unserer Bullenkategorie:

Ob Sie Holstein- oder Jersey-Bullen suchen, bei uns finden Sie Bullen, die zu Ihrer aktuellen Situation und Ihren zukünftigen Zielen passen. Unabhängig davon, welchen individuellen genetischen Plan Sie für Ihren Betrieb festgelegt haben.

Wenn Sie Ihren genetischen Plan anpassen oder einen neuen festlegen wollen, hilft unser Team Ihnen selbstverständlich weiter. Sprechen Sie hierzu einfach Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter an, um die richtigen Bullen für Ihre Herde zu finden!

3. Die Fruchtbarkeit des Bullen ist entscheidend

Wir wollen Ihnen helfen, mehr Trächtigkeiten zu erzielen. Deshalb halten wir Sie so aktuell wie möglich über die Fruchtbarkeitsbewertungen von konventionellem und gesextem Sperma auf dem Laufenden. Achten Sie auf das orangefarbene CONCEPT PLUS Logo für konventionelles Sperma oder das violette 511 CONCEPT PLUS Logo für gesextes Sperma, um die fruchtbarsten Bullen in der jeweiligen Kategorie zu finden.

Um einen möglichst präzisen Ansatz für Ihr Fruchtbarkeitsmanagement zu realisieren, arbeiten Sie mit Ihrem vertrauensvollen Außendienstmitarbeiter zusammen.

4. Wichtig für den Einsatz von gesextem Sperma

Wir wissen, dass die Nachfrage nach gesextem Sperma auf progressiven Milchviehbetrieben auf der ganzen Welt weiter steigt. Deshalb arbeiten wir mit Nachdruck daran, dieser Nachfrage gerecht zu werden. Mit diesen Zuchtwertschätzung verschaffen wir Ihnen einen verbesserten Zugang zu mehr verfügbaren gesexten Bullen.

Egal, ob Sie sich für die neuesten Alta 511 SexedULTRA Bullen entscheiden oder die Bullen mit bereits bekannter guter Fruchtbarkeit durch die 511 CONCEPT PLUS Bewertungen bevorzugen, bei uns finden Sie die richtigen Bullen für Ihren genetischen Plan.

5. Fleisch x Milch sind Teil einer genetischen Strategie

Haben Sie Ihren Gewinn gesteigert, indem Sie auf die richtige Zuchtstrategie für Ihre Herde gesetzt haben? Nutzen Sie die Vorteile der Strategie Fleisch x Milch. Mit unseren Fleischbullen können Sie die Vorteile einer Prämie für die Kälber der Fleisch x Milch Kreuzung schnell nutzen.

Schauen Sie in unseren Flyer und arbeiten Sie mit Ihrem zuständigen Außendienstmitarbeiter zusammen, um Fleischbullen als Teil der genetischen Strategie Ihrer Herde einzusetzen.

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Neuigkeiten zur August Zuchtwertschätzung

1. Wir haben viele neue Bullenoptionen für Sie parat.

Noch nie zuvor gab es so viele neue Möglichkeiten an Bullen für Sie in den Alta ADVANTAGE, G-STAR und Alta511 SexedULTRA Kategorien. Die Bullen sind sehr vielfältig und schnell verfügbar!
Auf Bull Search, unserer interaktiven Bullensuche, finden Sie alle unsere Bullen und können eine Auswahl passend zu Ihren betriebsindividuellen Zielen erstellen. Für einige besondere Anforderungen, finden Sie unsere Bullenauswahl bei den Spezial(l)isten.

2. Erzeugen Sie mehr Trächtigkeiten durch das richtige Sperma!

Beginnend mit dieser Zuchtwertschätzung erhalten Sie die Möglichkeit Ihre Herdenfruchtbarkeit noch präziser und effizienter zu gestalten. Wir haben gelernt, dass das Sperma eines Bullen je nach Produktionsform – gesext oder konventionell (nicht gesext) – und Verwendung – in Kuh oder Färse – unterschiedliche Ergebnisse erzielt.

Auf Basis eines individuellen Bullen verhält sich das konventionelle Sperma in Kühen nicht genauso wie das gesexte Sperma in Färsen. Aufgrund dieser neuen Erkenntnissen haben wir unser CONCEPT PLUS Modell erweitert:

Bullen, die beim Einsatz von gesextem Sperma bei Färsen eine überdurchschnittliche Konzeptionsrate von +4% bis +9% nachweisen, erhalten die Kennzeichnung 511 CONCEPT PLUS.

Bullen mit einer überdurchschnittlichen Konzeptionsrate von +2% bis +5% beim konventionellen Sperma in Kühen erhalten die Kennzeichnung CONCEPT PLUS.

Erfahren Sie HIER mehr >>

3. Einige Kennzahlen wurden angepasst

  • NM$: Der NM$-Index hat eine neue Gewichtung. Die durchschnittliche Veränderung der Branche bedeutete einen allgemeinen Anstieg von ca. 10 NM$ pro Bullen. Einige Bullen weisen sogar größere Veränderungen auf.
  • DPR: Um den starken Rückgang der DPR (Töchterfruchtbarkeit) in der letzten Zuchtwertschätzung im April 2018 zu korrigieren, wurden eine Anpassung des Zuchtwerts vorgenommen. Dadurch gab es eine durchschnittliche Erhöhung der DPR in dieser Zuchtwertschätzung:
    • Holstein: ca. +1,4 DPR
    • Jersey: ca. +0,5 DPR
  • TPI: Der Durchschnitt aller Bullen stieg um ca. 25 TPI-Punkte an. Allerdings haben mehrere unserer töchtergeprüften Bullen bis zu über 100 TPI-Punkte dazugewonnen!

 

4. Erreichen Sie Ihre genetischen und reproduktiven Ziele, indem Sie Ihren individuellen zielorientierten genetischen Plan festlegen und verfolgen.

Definieren Sie Ihre Ziele für einen genetischen Plan mit Ihrem zuständigen Alta Mitarbeiter. Lassen Sie sich zu unserer neuen Fruchtbarkeitsbewertung beraten und finden Sie neue Bullen, passend zu Ihren Zielen!

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Der NM$-Index hat eine neue Gewichtung

Die neuen Gesundheitsmerkmale des CDCB werden ab August in die NM$ Berechnung mit einbezogen. Sie werden zu einem Gesundheitsindex (HTH$) zusammengefasst, welcher allerdings nicht separat veröffentlicht wird.

Die Anteile (%) für die Eigenschaften in HTH$ finden Sie in Tabelle 1. LAB, MAST und METR (Labmagen, Mastitis und Metritis) machen über 80% des Index aus. Dies ist hauptsächlich auf die höheren Kosten und die Heritabilität zurückzuführen.

Tabelle 1. HTH$ Anteile der einzelnen Merkmale

MerkmalAbkürzungAnteil im HTH$-Index
MastitisMAST32.9
MetritisMETR26.5
LabmagenverlagerungLAB23.3
NachgeburtsverhaltungNGV10.3
KetoseKET4.7
MilchfieberMF2.3

HTH$ Korrelationen

Die Korrelationen zwischen HTH$ und den anderen Merkmalen in der NM$-Formel sind in der Tabelle 2 aufgeführt. HTH$ korreliert mäßig bis hoch mit den Gesundheitsmerkmalen (PL, DPR, SCS, HCR, CCR und LIV), die bereits in der Berechnung enthalten waren. Die Erblichkeit von HTH$ ist gering (0.01), so wie bei vielen der Gesundheitsmerkmale.

Tabelle 2. Genetische Korrelationen zwischen HTH$ und anderen NM$ Merkmalen

MerkmalMilchFettProteinPLDPRSCSHCRCCRLIVCA$EuterF&LBWC
HTH$0.030.080.040.560.42−0.440.180.360.550.33−0.010.02−0.26

Der neue NM$-Index

Einen Vergleich der Formeln (NM$) 2017 und 2018 finden Sie in Tabelle 3. Die Zunahme von HTH$ zu NM$ führt zu etwas weniger Gewicht von einigen, in dieser Formel enthaltenen Merkmalen. Zusätzlich zu den neuen Gesundheitsmerkmalen wird im NM$-Index nun etwas mehr Wert auf die Inhaltsstoffe gelegt. Die Gewichtung von SCS nimmt ab, da die indirekten, korrelierten Gesundheitskosten nun direkt auf HTH$ umgelegt werden.

Das Verhältnis von Fett zu Protein verschiebt sich zugunsten von Fett, da der Preis für Fett steigt und für Protein sinkt (siehe Tabelle 4).

Der Schwerpunkt auf die Zellzahl (SCS) nimmt ab, da Mastitis (MAST) nun direkt über den HTH$-Index aufgenommen wird. Der Anteil der Lebensleistung (PL) nimmt ebenfalls leicht ab, da hohe Laktationen bei den derzeitigen Preisen für Remontierungsfärsen weniger wertvoll sind.

Tabelle 3. Net Merit $ Merkmalsanteile

Merkmal2017 NM$2018 NM$
Milch-0.7-0.7
Fett23.726.8
Protein18.316.9
PL13.412.1
SCS-6.5-4.0
DPR6.76.7
HCR1.41.4
CCR1.61.6
CA$4.84.8
LIV7.47.3
HTH$-2.3
UDC7.47.4
FLC2.72.7
BWC-5.9-5.3

NM$ 2017 gegenüber NM$ 2018

Tabelle 4. Preise für Inhaltsstoffe zur Berechnung des NM$ (US Datenbasis)

JahrFett ($/lb)Protein ($/lb)F:P Verhältnis
20172.611.871.4
20162.312.101.1
20152.302.241.0
20142.383.390.7

Genetischer Fortschritt

Tabelle 5 zeigt den zu erwarteten genetischen Fortschritt je Merkmal der NM$ Formeln 2017 und 2018 an.

Die neue Formel 2018 führt zu mehr genetischem Fortschritt für Fett, Protein und Fundament und weniger Fortschritt für die Merkmale: Lebensleistung (PL), Töchterfruchtbarkeit (DPR), Abkalbeeigenschaften(CA$) und der Konzeptionsrate für Färsen (HCR).

Die Korrelation zwischen den Indizes 2017 und 2018 NM$ ist sehr hoch. Für die aktuellen genomische Holstein Bullen beträgt die Korrelation 0.998 und für die aktuellen aktiven töchtergeprüften Bullen 0.999.

Von den aktuellen Top 100 NM$ genomischen Bullen bleiben 88 unter den Top 100 NM$ mit der neuen Berechnung.

Von den Top 100 NM$ töchtergeprüften Bullen bleiben 95 unter den Top 100.

Tabelle 5. Erwarteter genetischer Fortschritt von NM$

Merkmal2017 NM$ (Merkmalsänderung pro Jahr)2018 NM$ (Merkmalsänderung pro Jahr)
Milch104104
Fett5.55.9
Protein3.73.8
PL0.540.51
SCS-0.02-0.02
DPR0.180.16
CA$3.53.4
HCR0.210.20
CCR0.420.42
LIV0.380.38
HTH$0.90.9
BWC-0.08-0.08
UDC0.050.05
FLC0.020.03

Ihr individueller genetischer Plan

Sich immer wieder ändernde Indizes sind der beste Beweis dafür, dass ein individueller genetischer Plan die sicherste Lösung für Ihre Herde ist. Mit einem individuellen genetischen Plan können Sie genau die Bullen finden, die zu Ihren betrieblichen Zuchtzielen passen und somit Ihren eigenen Index erstellen. Lassen Sie sich nicht vorschreiben, welche Bullen die vermeintlichen Spitzenreiter sind, denn für Ihren Betrieb können dies, je nach Anforderungen, ganz andere Bullen sein, als die mit dem höchsten NM§ oder TPI.

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April 2018 | Genomische Bullen

Genomische Zuchtwerte erlauben es uns, spannende Bullen früher einzusetzen! Sie können beruhigt sein, dass diese Bullen ihr genetisches
Versprechen halten werden, da genomische Zuchtwerte eine derzeitige Verlässlichkeit von nahezu 70% für Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale bieten.

Bei Alta läuft jeder Bulle verschiedene Stufen in seiner Karriere und nur die besten können sich beweisen. Warum wir unsere Bullen in verschiedene Gruppen teilen und welche Qualifikationen benötigt werden, erfahren Sie hier!

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ALTA ADVANTAGE

Unsere 19 neuesten Bullen sind exklusiv für die Herden unserer Alta ADVANTAGE Partner verfügbar. Die Alta Advantage Bullen sind unsere Elite und verfügen über außerordentliche Zuchtwerte.

Neue, junge Bullen produzieren einfach nicht genug Sperma, um problemlos für alle Betriebe weltweit verfügbar zu sein. Demnach geben wir, während der Spermabestand aufgebaut wird, loyalen Alta Advantage Partnern vorrangigen Zugang zu diesen jüngsten Spitzenbullen.

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G-STAR

Wenn ein Bulle genug Sperma produziert, steigt er in die Gruppe der G-STARS auf. Mit 23 aktuellen G-STAR Bullen in dieser Zuchtwertschätzung, sind diese Bullen nun für alle Betriebe verfügbar. Diese Gruppe beinhaltet ein breites Sortiment an Eigenschaften für diverse Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale und die passenden Bullen für jeden individuellen genetischen Plan.

 

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FUTURE STAR

Ungefähr ein Jahr nachdem ein Bulle in die Produktion eingestiegen ist, erhalten wir die ersten Daten bezüglich seiner Fruchtbarkeit und des paternalen Kalbeverlaufs. Wir sammeln diese Daten, analysieren die Ergebnisse und vergeben die FUTURE STAR Bezeichnung nur an Bullen, die eine überdurchschnittliche Fruchtbarkeit aufweisen und deren Werte für den paternalen Kalbeverlauf (SCE) und der paternalen Totgeburtenrate (SSB) unter 8 liegen.

In dieser Zuchtwertschätzung haben 18 Bullen einen Platz auf unserer FUTURE STAR Topliste bekommen. Dies bedeutet, dass sie genug Beobachtungen von Trächtigkeitsuntersuchungen erworben haben, um den hohen Fruchtbarkeitsstatus CONCEPT PLUS zu erhalten. Zusätzlich haben sie genug Nachzucht, um ihren leichten Kalbeverlauf nachweisen zu können.

 

FUTURE STARS  sind das Mittel der Wahl, wenn Sie von dem höchsten genetischen Potential profitieren wollen, aber die zusätzliche Verlässlichkeit der geprüften Fruchtbarkeit und des Kalbeverlaufs der Vererber bevorzugen. Es könnte sein, dass Sie dadurch auf etwas Leistung und Gesundheit im Vergleich zu den verfügbaren G-STARS und Alta ADVANTAGE Bullen verzichten müssen, aber Sie gewinnen Sicherheit, weil Sie wissen, dass Sie ihre Chancen für eine Trächtigkeit und ein lebendiges Kalb aufgrund einer leichten Kalbung erhöht haben. Ein absolutes Plus an Sicherheit, insbesondere für Ihre Färsen.

 

Mit dem Wissen um die Unterschiede der einzelnen Bullenkategorien können Sie das durchschnittliche, genetische Level jeder einzelnen Gruppe in der unten aufgeführten Tabelle vergleichen. Sie werden sehen, dass die neuesten Alta ADVANTAGE Bullen den höchsten genetischen Durchschnitt erreichen, gefolgt von den G-STARS Bullen und abschließend die FUTURE STARS, mit der höchsten Zuverlässigkeit, folgen.

TPI Milch Fett Eiweiß PTAT UDC FLC SCE PL DPR SCS
Alta ADVANTAGE  2707 1534 82 61 2,11 2,16 1,39 6,9 5,9 1,3 2,82
G-STAR 2636 1514 77 58 2,05 2,01 1,31 7,1 5,5 0,9 2,84
FUTURE STAR 2549 1526 75 56 1,57 1,81 1,02 6,5 5,1 0,1 2,82

Es ist außerdem wichtig anzumerken, dass jeder einzelne Bulle auf unserer aktuellen Liste der töchtergeprüften Bullen, unseren PROVEN STARS seine Karriere auf der genomisch-geprüften Liste angefangen hat. Die Erfolgsbilanz für unsere gegenwärtigen genomischen Favoriten ist erheblich. In jeder Zuchtwertschätzung sehen wir, dass die genomischen Bullen ihre anfänglichen Vorhersagen einhalten und letztendlich in die Riege der töchtergeprüften Bullen eintreten.

Vertrauen Sie auf unsere genomisch-geprüften Bullen der Gruppen Alta ADVANTAGE, G-STAR und FUTURE STAR und maximieren Sie den genetischen Fortschritt Ihrer Herde. Wählen Sie die Bullen, die zu Ihren individuellen genetischen Zielen in Leistung, Gesundheit und Exterieur passen.

 

*Achtung: Alle Daten beziehen sich auf unsere aktuelle Top-Liste. Sie finden darüber hinaus noch viele weitere Bullen in unserem Angebot, die zu Ihren Zielen und den Bedürfnissen Ihrer Herde passen. Sprechen Sie uns einfach an, oder nutzen Sie BULLSEARCH, unsere interaktive Bullensuche.

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Finden Sie die passenden genomischen Bullen für Ihre Herde

Genomische Nachweise erlauben es uns, spannende Bullen früher zu verwenden! Sie können sicher sein, dass diese Bullen ihr genetisches
Versprechen halten werden, da genomische Zuchtwerte eine derzeitige Verlässlichkeit von nahezu 70% für Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale bieten.

Vielleicht fragen Sie sich, welche verschiedenen Möglichkeiten Sie bei der Auswahl genomischer Bullen haben. Sehen Sie selbst…

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Alta ADVANTAGE

Unsere 22 neuesten Bullen sind exklusiv für die Herden unserer Alta ADVANTAGE Partner verfügbar. Die Alta Advantage Bullen bieten vielfältige Merkmale und Elite-Rankings für viele individuelle genetische Pläne.

Neue, junge Bullen produzieren einfach nicht genug Samen um problemlos für alle Betriebe weltweit verfügbar zu sein. Demnach geben wir, während wir unseren Samen Bestand aufbauen, loyalen Alta Advantage Partner Herden vorrangigen Zugang zu diesen jüngsten Spitzenbullen.

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G-STARS

Wenn ein Bulle genug Samen produziert, wird er zur G-STAR Liste hinzugefügt. Mit 30 aktuellen G-STAR Bullen in dieser Zuchtwertschätzung, sind diese Bullen jetzt für alle problemlos verfügbar. Diese Gruppe beinhaltet ein breites Sortiment an Eigenschaften für diverse Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale und die passenden Bullen für jeden individuellen genetischen Plan.

 

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FUTURE STARS

Ungefähr ein Jahr nachdem ein Bulle zum ersten Mal veröffentlicht wurde, erhalten wir die ersten Daten bezüglich seiner Fruchtbarkeit und seines paternalen Kalbeverlaufs. Wir sammeln diese Daten, analysieren die Ergebnisse und vergeben die FUTURE STAR Bezeichnung nur an Bullen, die selbst eine überdurchschnittliche Fruchtbarkeit und deren Werte für den paternalen Kalbeverlauf (SCE) und der paternalen Totgeburtenrate (SSB) unter 8 liegen.

In dieser Zuchtwertschätzung haben 21 Bullen einen Platz auf unserer FUTURE STAR Topliste bekommen. Dies bedeutet, dass sie genug Beobachtungen von Trächtigkeitsuntersuchungen erworben haben, um ihren hohen Fruchtbarkeitsstatus CONCEPT PLUS zu bestätigen. Zusätzlich haben sie genug Nachzucht auf die Welt gebracht um ihren leichten Kalbeverlauf nachzuweisen.

FUTURE STARS  sind das Mittel der Wahl, wenn Sie von dem höchsten genetischen Potential profitieren wollen, aber die zusätzliche Verlässlichkeit der geprüften Fruchtbarkeit und des Kalbeverlaufs der Vererber bevorzugen. Es könnte sein, dass Sie dadurch auf etwas Leistung und Gesundheit im Vergleich zu den verfügbaren G-STARS und Alta ADVANTAGE Bullen verzichten müssen, aber Sie gewinnen Sicherheit, weil Sie wissen, dass Sie ihre Chancen für eine Trächtigkeit und ein lebendiges Kalb aufgrund einer leichten Kalbung erhöht haben. Ein absolutes Plus an Sicherheit, insbesondere für Ihre Färsen.

Mit dem Wissen um die Unterschiede der einzelnen Bullenkategorien können Sie das durchschnittliche, genetische Level jeder einzelnen Gruppe in der unten aufgeführten Tabelle vergleichen. Sie werden sehen, dass die neuesten Alta ADVANTAGE Bullen den höchsten genetischen Durchschnitt erreichen, gefolgt von den G-STARS Bullen und abschließend die FUTURE STARS, mit der höchsten Zuverlässigkeit, folgen.

TPI Milch Fett Eiweiß PTAT UDC FLC SCE PL DPR SCS
Alta ADVANTAGE  2744 1603 78 60 2,04 2,05 1,42 7,1 7,9 3,0 2,84
G-STAR 2654 1516 75 58 1,79 1,78 1,11 7,0 7,0 2,4 2,86
FUTURE STAR 2562 1354 65 50 1,60 1,91 1,10 6,4 6,9 2,2 2,81

Es ist außerdem wichtig anzumerken, dass jeder einzelne Bulle auf unserer aktuellen Liste der töchtergeprüften Bullen, unseren PROVEN STARS früher einmal auf der genomisch geprüften Liste stand. Die Erfolgsbilanz für unsere gegenwärtigen genomischen Favoriten ist erheblich. In jeder Zuchtwertschätzung sehen wir, dass die genomischen Bulle ihre anfänglichen Vorhersagen einhalten und letztendlich in die Riege der töchtergeprüften Bullen eingeht.

Haben Sie Vertrauen, eine Gruppe von Bullen der Alta ADVANTAGE, G-STAR und FUTURE STAR Liste zu verwenden. Sie werden in Zukunft ihre Rentabilität optimieren, wenn sie eine Gruppe von Bullen auswählen, die zu ihren individuellen Zielen in Bezug auf Leistung, Gesundheit und Exterieur passen.

Sie möchten auch etwas über unsere töchtergeprüften Bullen erfahren? Dann folgen Sie diesem Link:

>> Zu unseren PROVEN STARS

*Achtung: Alle Daten beziehen sich auf unsere aktuelle Top-Liste. Sie finden darüber hinaus noch viele weitere Bullen in unserem Angebot die zu Ihren Zielen und den Bedürfnissen Ihrer Herde passen. Sprechen Sie uns einfach an, oder nutzen Sie BULLSEARCH unsere interaktive Bullensuche.

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Töchtergeprüfte Bullen zur Unterstützung Ihres genetischen Plans

 

Wenn es um die Bullenauswahl geht, gehört eine hohe Sicherheit dann zu Ihrem genetischen Plan? Ist dies der Fall, haben wir eine Auswahl verschiedener Bullen für Sie. Voran gehen unsere töchtergeprüften Bullen, die entweder neu zur Liste hinzugekommen sind oder mit neuen Informationen angepasst wurden.

Diese Bullen bieten eine große Bandbreite an besonderen Eigenschaften, die zu jeden individuellen genetischen Plan passen.

11HO11437 AltaSPRING | MOGUL X GERARD X MASCOL | 2563 TPI

  • Mehr als 3.00 für UDC – überragende hohe und breite Hintereuter und starke Vordereuteraufhängung
  • Mittelrahmige Kühe mit ausgeglichenen Milchmerkmalen und einer besonderen Stärke
  • Internationaler Favorit!

 

11HO11379 AltaROBLE | MOGUL X OBSERVER X SHOTTLE | CP| 511 | 2557 TPI

  • Ein Spezialist für die Gesundheits- und Exterieurmerkmale
  • Ein CONCEPT PLUS Bulle mit einer hohen Bullenfruchtbarkeit und einer Töchterfruchtbarkeit von 4.1 DPR!
  • Schöne Töchter; langgestreckte Kühe mit hervorragenden Eutern (+3.11 UDC)

 

11HO11419 AltaLEGAL | MOGUL X PLANET X LYNCH | CP | 511 | 2525 TPI

  • Ein Spezialist für Leistungsmerkmale
  • Gute Milchleistung und herausragenden Inhaltsstoffen
  • Schöner Typvererber, Töchter mit herausragenden, hohen und breiten Hintereutern

 

11HO11380 AltaRABO | MOGUL X OBSERER X SHOTTLE | CP | 2520 TPI

  • Mittelrahmige Töchter mit guten Milcheigenschaften
  • Typ, Euter und Fundamentverbessere
  • Hoch in der Fruchtbarkeit und leichtkalbig

 

11HO1422 AltaJAKE | PETRONE X OBSERVER X GOLDWYN | CP | 511 | 2520 TPI

  • Ein Spezialist im Bereich Gesundheit mit einer 8.2 in PL
  • Führer in der Fruchtbarkeit mit 5.2 DPR und trägt den begehrten CONCEPT PLUS Status
  • Moderates Exterieur, moderne Kühe mit guten Milcheigenschaften

 

11HO11493 AltaHOTROD | JEROD X AltaIOTA X GOLDWYN | CP | 2483 TPI

  • Neu aufgestiegen von den Future Stars – hohe Bullenfruchtbarkeit und leichtkalbig
  • Große, langbeinige und im Typ stehende Töchter
  • Modern und gut aufgehängte Euter – Strichlänge beachten

 

3 weitere töchtergeprüfte Bullen mit hervorragenden Kalbeeigenschaften, auch maternal, sind die AltaMEGLO, AltaSTRATIFY und AltaCORNELL.

011HO11499 AltaMEGLO | SUPERSIRE X FREDDIE X PLANET | CP | 2509 TPI

011HO11462 AltaSTRATIFY | SUPERSIRE X FREDDIE X OBRIAN | CP | 2460 TPI

011HO440 AltaCORNELL | SUPERSIRE X MAN-O-MAN X JEEVES | CP | 2432 TPI

 

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