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Mehr Reproduktionserfolg durch gesunde Kühe

Um eine Trächtigkeit zu erzeugen, sollte während der gesamten Laktation große Aufmerksamkeit auf das Wohlergehen und die Gesundheit der Tiere gelegt werden.

 

Der Weg zur Trächtigkeit beginnt weit vor der ersten Besamung. Es beginnt auch vor dem Start eines Synchronisations-Programms oder dem Beobachten des Brunstverhaltens durch ein Aktivitätssystem. Der Weg zur Trächtigkeit beginnt sogar noch bevor die Kuh in den Abkalbestall kommt.

ES BEGINNT VOR DER KALBUNG

Es ist kein Geheimnis, dass die Transitphase, das Frischmelker-Management und die allgemeine Herdengesundheit Schlüssel dafür sind, dass die Kuh ein profitables Mitglied Ihrer Herde wird. Nur die Kühe, die während der Transitphase und beim Abkalben die richtige Versorgung und Fütterung erhalten, haben die Chance, die nächsten 4-EVENT KÜHE Ihrer Herde zu werden. Eine 4-EVENT COW ist eine Kuh, die nur vier wichtige Ereignisse in ihrer Laktation aufzeichnet: 1-FRISCH, 2-BESAMT, 3-TRAGEND und 4-TROCKEN.

Natürlich treten während der Laktation einer Kuh auch Ereignisse wie Gruppenwechsel, Klauenpflege, Impfungen und Trächtigkeitsnachkontrollen auf. Aber wenn FRISCH, BESAMT, TRAGEND & TROCKEN die einzigen vier Hauptereignisse in der Laktation einer Kuh sind, gehört sie mit hoher Wahrscheinlichkeit zum profitablen Teil Ihrer Herde.

In diesem Fall werden wir uns die ersten drei Ereignisse FRISCH, BESAMT & TRAGEND, genauer ansehen. Sie werden feststellen, dass der richtige Start in die Laktation starken Einfluss darauf hat, wie gut Ihre Kühe durch die ersten drei großen Ereignisse kommen.

ZAHLEN LÜGEN NICHT

Wir wissen, dass die Reproduktionsleistung einer Kuh durch ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen in der Transit- und Frischmelkerzeit beeinflusst wird. Wir wollten wissen, in welchem Ausmaß. Also haben wir nachgeforscht.

Wir haben uns Gesundheits- und Reproduktionsdaten von 10.000 Kühen aus 3 verschiedenen Milchviehbetrieben aus den USA angeschaut. Auf den Betrieben liegt das Management auf sehr hohem Niveau und Krankheitsereignisse werden sehr genau dokumentiert.

Wir haben die Kühe der drei Betriebe in 3 Gruppe unterteilt. Wir teilten jede Kuh einer Gruppe zu, basierend auf der Anzahl der Krankheitsereignisse, die sie hatte – null, eins oder zwei und mehr. Betrachtet wurden die Krankheitsereignisse, die Zeit, Arbeit und Geld kosten – darunter fallen Frischabkalberkrankheiten wie Milchfieber, Nachgeburtsverhalten, Metritis, Labmagenverlagerung, Ketose und auch Mastitis.

Wir haben dann die Konzeptionsrate der Erstbesamung, die Gesamtkonzeptionsrate und die Pregrate ausgewertet. Die Ergebnisse sind in dem Diagramm dargestellt.

WENIGER EREIGNISSE BEDEUTEN EINE BESSERE FRUCHTBARKEIT

Der Trend ist leicht zu erkennen. Kühe ohne Gesundheitsereignisse haben eine bessere Fruchtbarkeit als Kühe mit einem oder zwei und mehr Gesundheitsereignissen.

Es ist auch wichtig, darauf hinzuweisen, dass mehr als 76% dieser Ereignisse in den ersten 30 Tagen in Milch stattfanden. Das zeigt die Bedeutung von Gesundheit und Wohlbefinden der Tiere während der gesamten Transit- und Frischmelkerphase auf ihre Fähigkeit, eine rentable 4-EVENT COW zu werden. Kühe, die einen optimalen Start in die Laktation, vor und nach dem Kalben, bekommen, werden viel eher frühzeitig BESAMT und nach nur einer Besamung als TRAGEND bestätigt.

Die Kühe, die gesunde, störungsfreie Transit- und Frischmelkerperioden hatten, wiesen im weiteren Verlauf 6% höhere Konzeptionsraten bei Erstbesamung auf, als Kühe mit nur einem Gesundheitsereignis und 10% höhere Konzeptionsraten bei Erstbesamung, als Kühe mit zwei oder mehr Gesundheitsereignissen. Das beweist das Offensichtliche – Kühe, bei denen keine Gesundheitsereignisse auftreten, insbesondere in den ersten 30 Tagen ihrer Laktation, können mit großer Wahrscheinlichkeit früher wieder besamt werden.

Welche Veränderung würden Sie vornehmen, um eine 10 % höhere Konzeptionsrate bei Erstbesamung zu bekommen?

FÜR DIE SKEPTIKER

Sie denken vielleicht, dass selbst eine Konzeptionsrate von 41% bei Erstbesamung und eine Pregrate von 27% in der Gruppe der Kühe mit 2 oder mehr Gesundheitsereignissen immer noch recht beeindruckend ist. Diese Zahlen basieren auf dem guten Management der Betriebe.

Es ist wichtiger, den Unterschied in der Reproduktionsleistung zwischen den Kühen mit mehreren und den gesunden, störungsfreien Kühen ohne Ereignisse zu erkennen. Ein Unterschied von 10% bei der Konzeptionsrate und 9% bei der Pregrate ist enorm!

Um noch einen Schritt weiter zu gehen, haben wir den jährlichen Durchschnitt der Pregrate für alle drei Herden berechnet. Dieser lag bei 32%. Das bedeutet, dass die Gruppe der Kühe mit mehreren Gesundheitsereignissen sogar noch eine 5% schlechtere Reproduktionsleistung aufweisen, als der Durchschnitt.

WAS KÖNNEN SIE MIT DIESEN INFORMATIONEN ANFANGEN?

Eine Kuh trächtig zu bekommen, beginnt lange vor der Besamung der Kuh. Wenn Sie Ihre Ziele in der Reproduktionsleistung nicht erreichen, dann arbeiten Sie mit einem vertrauenswürdigen Berater zusammen, um die Transitphase Ihrer Herde und die Gesundheit der Frischmelker zu analysieren.

Wenn Sie zu viele Krankheitsfälle bei den Frischmelkern haben, kostet dies weit mehr als Zeit, Arbeit und Geld für die Behandlung. Sie wirken sich auf die gesamte Reproduktionsleistung Ihrer Herde aus.

Erstellen Sie Strategien zum Management Ihrer Transitkühe und der Frischmelker, um eine bessere Reproduktionsleistung zu erzielen. Wenn die Gesundheit und das Wohlergehen der frischen Kühe im Vordergrund stehen, werden Sie mehr 4-EVENT KÜHE schaffen, die 1-ohne Probleme in die Laktation starten, 2-nur einmal besamt werden, 3-nach nur einer Besamung tragend bestätigt und 4-ohne andere Gesundheitsprobleme trocken gestellt werden.

Artikel von Ben Voelz, US Alta Premier Account Manager

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Was macht die Pregrate so besonders?

Die Pregrate ist die zuverlässigste und aktuellste Kennzahl zur Beurteilung der Fruchtbarkeit auf Ihrem Betrieb. Steve Eicker, Entwickler von DairyComp, hat sie bereits vor über 30 Jahren entwickelt. Sein Ziel war die Bewertung der aktuellen Fruchtbarkeit unter Berücksichtigung aller wichtigen Faktoren in einer Kennzahl.

Quick Read

  • Die PregRate zeigt die aktuelle und tatsächliche Fruchtbarkeitsleistung auf Ihrem Betrieb!
  • Die Zwischenkalbezeit liegt min. 9 Monate zurück – somit erhalten wir im Frühjahr die Fruchtbarkeitsleistung aus dem vergangenen Sommer.
  • Der Besamungsindex macht keine Aussage über den Besamungszeitpunkt (50 oder 150 Tage in Milch) und vernachlässigt Tiere ohne Besamung.

Die Pregrate repräsentiert den Anteil von den besamungsfähigen Tieren, die in einem Brunstzyklus von 21 Tagen tatsächlich tragend geworden sind. Es werden alle besamungsfähigen Tiere oberhalb der freiwilligen Wartezeit und alle Besamungen sowie Trächtigkeiten bis zum aktuellen Datum berücksichtigt. Wir empfehlen als Richtwert eine Pregrate von über 24%. Im Durchschnitt liegt die Pregrate in Deutschland allerdings bei 16% und ein Deckbulle erreicht gerade einmal eine Pregrate von ca. 13%.

Warum funktioniert die Fruchtbarkeitsbewertung mit den geläufigen Kennzahlen nicht so gut?

Zwischenkalbezeit

Die Zwischenkalbezeit (ZKZ) ist sicher die bekannteste deutsche Kennzahl zur Beurteilung der Fruchtbarkeit. Hierbei wird der Zeitraum definiert, der zwischen zwei Kalbungen liegt. Es werden also Güstzeit (auch Zwischentragezeit genannt) und Tragezeit addiert. Es gibt allerdings ein paar Knackpunkte, die unbedingt beachtet werden sollten!

Zunächst liegt die Bewertung in der Vergangenheit. Da der Zeitraum zwischen zwei Kalbungen betrachtet wird, müssen alle Tiere, deren Daten in die Bewertung einfließen, bereits zweimal gekalbt haben. Dadurch kann die Zwischenkalbezeit nur die Fruchtbarkeit von vor über 9 Monaten beurteilen und somit keine Aussage über die aktuelle Fruchtbarkeitssituation geben. In der Zwischenzeit kann sich aber einiges auf Ihrem Betrieb verändert haben. Außerdem fließen in die Bewertung keine ZU Tiere (da keine Kalbung mehr erfolgt) und Erstlaktierenden (da nur eine Kalbung vorliegt) mit ein, die einen wesentlichen Anteil Ihrer Herde ausmachen können.

Bei der Verwendung der voraussichtlichen ZKZ (vZKZ) fließen die Erstlaktierenden zwar in die Bewertung mit ein, allerdings werden auch hier nur Tiere bewertet, die tragend geworden sind. Kühe, die nicht tragend werden und/oder abgehen, werden nicht berücksichtigt. Somit wird die tatsächliche Fruchtbarkeitsleistung nicht dargestellt. Darüber hinaus sollte auch bedacht werden, dass Unterschiede in der Tragezeit, bspw. aufgrund von Fleischbulleneinsatz (bis zu +10 Tagen) oder Zwillingsgeburten (bis zu -10 Tagen) das Ergebnis zusätzlich verfälschen können.

Besamungsindex

Der Besamungsindex beinhaltet die Anzahl an Besamungen, die für eine Trächtigkeit benötigt werden. Auch hierbei muss bedacht werden, dass nicht alle Einflussfaktoren in die Bewertungen mit einfließen und das Ergebnis somit verfälscht wird!

Es werden zum einen nur die Kühe betrachtet, bei denen eine Diagnose zur Trächtigkeit (tragend oder nicht tragend) vorliegt. Wenn ein Tier allerdings jeden Zyklus wieder in Brunst kommt und eine Besamung erfolgt, zählen diese nicht mit in die Bewertung ein, solange keine TU erfolgt. Wenn Tiere ohne Diagnose ZU gemacht werden oder abgehen, werden die Besamungen nicht mit einberechnet. Außerdem werden die verpassten Besamungen/Brunstzyklen völlig außen vor gelassen. Es wird also nicht bewertet, ob und wann eine Trächtigkeit erfolgt, sondern nur mit wie viel Aufwand. Dadurch wird das Ergebnis der Fruchtbarkeitsbewertung stark verfälscht!

 

Wie kann die Fruchtbarkeitsleistung also möglichst aktuell und genau bewertet werden?

Die Pregrate berücksichtigt alle wichtigen Faktoren und spiegelt damit die aktuelle Fruchtbarkeitssituation auf Ihrem Betrieb wider. In die Berechnung der Pregrate fließt zum einen die Brunstnutzung, die den Anteil der genutzten Brunsten von den möglichen Brunsten innerhalb von 21 Tagen bemisst, mit ein. Zum anderen wird die Konzeptionsrate, die den Anteil der erfolgreichen Besamungen wiedergibt, berücksichtigt. Somit fallen keine Tiere oder Besamungen aus der Bewertung.

Anhand eines Beispiels wollen wir dies verdeutlichen:

Zur Vereinfachung betrachten wir nur drei Kühe auf einem Beispielbetrieb mit einer freiwilligen Wartezeit von 50 Tagen. Kuh A wurde am 80. Laktationstag besamt und als tragend untersucht. Kuh B wurde am 100. Laktationstag zum 2. Mal besamt und daraufhin als tragend untersucht. Kuh C befindet sich bereits im 6. Brunstzyklus, wurde dreimal besamt und noch nicht als trächtig untersucht.

Zyklus123456
Tage in Milch50 - 7171 - 9292 - 113113 - 134134 - 155155 - 176
KUH ATU+ Tag 80
KUH BTU+ Tag 100
KUH CBesamt

Wir haben also aus 6 erkannten Brunsten (Besamungen) in 10 möglichen Brunstzyklen (Summe aus Kuh A (2), Kuh B (3) und Kuh C (5)) 2 bestätigte Trächtigkeiten erreicht.

Wenn wir von einer Tragezeit von 280 Tagen ausgehen, liegt die voraussichtliche Zwischenkalbezeit (die wir betrachten, da wir eine aktuelle Bewertung wünschen) für Kuh A bei 360 Tagen und für Kuh B bei 380 Tagen. Somit haben wir eine durchschnittliche vZKZ von 370 Tagen.

Der Besamungsindex liegt bei 1,5, denn es wurden insgesamt drei Besamungen bei Kuh A und Kuh B benötigt, um zwei Trächtigkeiten zu erzielen.

Bei beiden Kennzahlen werden also die Besamungen von Kuh C nicht berücksichtigt. Sollte diese Kuh nun ZU gemacht werden und/oder abgehen, würden die Besamungen nie in die Fruchtbarkeitsbewertung mit einfließen.

Die Pregrate hingegen berücksichtigt alle 10 Brunstzyklen der drei Kühe, die zu einer Trächtigkeit hätten führen können und somit neben den 6 Besamungen, auch die 4 nicht genutzten Brunsten. Da wir 2 Trächtigkeiten aus 10 Möglichkeiten erreicht haben, liegt die Pregrate bei 20%.

Was passiert, wenn Kuh C von der 3. Besamung am 160. Laktationstag nun tragend wird?

Zyklus123456
Tage in Milch50 - 7171 - 9292 - 113113 - 134134 - 155155 - 176
KUH ATU+ Tag 80
KUH BTU+ Tag 100
KUH CTU+ Tag 160

Die voraussichtliche Zwischenkalbezeit für Kuh C würde demnach bei 440 Tagen liegen. Der Schnitt würde sich also um 23 Tage auf 393 Tage verschlechtern.

Der Besamungsindex würde sich um 0,5 auf 2,0 verschlechtern, da wir 6 Besamungen für 3 Trächtigkeiten benötigt haben.

Die Pregrate verbessert sich hingegen um 7% auf 27%, da wir drei Trächtigkeiten in 11 abgeschlossenen Brunstzyklen erreicht haben.

Im Gegensatz zur ZKZ und BI, hat also eine Trächtigkeit einen positiven Einfluss auf die Pregrate. Das ist vor allem wichtig, da das vorrangige Ziel einer Fruchtbarkeitsbewertung die Trächtigkeit an sich ist. Der Fokus bei der Bewertung sollte immer auf der Anzahl und dem Zeitpunkt der Trächtigkeiten liegen. Der Aufwand dafür spielt eine untergeordnete Rolle. Denn der Wert einer Trächtigkeit liegt bei etwa 350 € – 400 €.

Die Pregrate bildet somit schon seit über 30 Jahren die verlässlichste Bewertung der Fruchtbarkeit. Sie ist aktuell, genau und bezieht alle wichtigen Einflüsse auf die Reproduktionsleistung mit ein.

Wenn auch Sie die Reproduktionsleistung auf Ihrem Betrieb anhand der Pregrate bewerten wollen, sprechen Sie uns gerne an. Durch unsere langjährige Erfahrung mit der Pregrate können Sie auf unser Team vertrauen!

 

Auch unsere Kollegen vom DairyComp Support-Team haben sich mit Fruchtbarkeitsauswertungen befasst. Im Video wird die Pregrate nochmal grafisch erklärt und Sie erfahren, wo Sie die Kennzahl im Herdenmanagementprogramm für Ihren Betrieb auswerten können.

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Mit hoher Bullenfruchtbarkeit zu mehr Alta 4-EVENT Kühen

Erinnern Sie sich an die Kuh 2582? Bei Alta bezeichnen wir Kühe wie sie als Alta 4-EVENT COW. Das bedeutet, dass auf ihrer individuellen Kuhkarte im Herdenmanagementprogramm nur vier Ereignisse für die aktuelle Laktation eingetragen sind:

1. FRISCH – mit einem gesunden Kalb und ohne Stoffwechselkrankheiten

2. BESAMT – einmal besamt

3. TRAGEND – Trächtigkeit bestätigt und ohne Abort

4. TROCKEN – ohne gesundheitliche Probleme trockengestellt

Wie kann CONCEPT PLUS zu mehr Alta 4-EVENT Kühen beitragen?

Die oben aufgelisteten Ereignisse BESAMT und TRAGEND beruhen auf mehreren Faktoren aus Genetik und Reproduktion. Eine sichere Methode für mehr Kühe, die gleich nach der ersten Besamung tragend werden, ist der Einsatz unserer CONCEPT PLUS Bullen. Aufgrund ihrer überdurchschnittlich guten Fruchtbarkeit sind sie sehr begehrt.

Alta CONCEPT PLUS stellt das genauste Modell zur Beurteilung der Bullenfruchtbarkeit dar und steht exklusiv Alta zur Verfügung.

Alta CONCEPT PLUS ist der sicherste Weg, um die individuelle Fruchtbarkeit jedes Alta Bullen zu kennen. In die Bewertung der Bullenfruchtbarkeit fließen die Ergebnisse realer Trächtigkeitsuntersuchungen ein. Außerdem werden alle Faktoren berücksichtigt, die Einfluss auf die Fruchtbarkeit der Bullen haben können. Da die Daten von großen und progressiven Milchviehbetrieben stammen und die Umweltfaktoren vermindern, können Sie auf die Alta CONCEPT PLUS Bullen vertrauen und so mehr Trächtigkeiten für Ihren Betrieb erzielen.

Weniger Aufwand für mehr Trächtigkeiten!

Wenn Sie auf Ihrem Betrieb konventionelles Sperma einsetzen, können die Alta CONCEPT PLUS Bullen Ihre Fruchtbarkeit maßgeblich verbessern. Die CONCEPT PLUS Bullen bringen Ihnen eine 2% – 5% höhere Konzeptionsrate gegenüber den durchschnittlichen Bullen.

Wenn der Einsatz von gesextem Sperma Teil Ihrer Zuchtstrategie ist, dann sollten Sie auf unsere 511 CONCEPT PLUS Bullen setzen. Im Vergleich zu den durchschnittlichen gesexten Bullen bringen sie Ihnen eine 4%-9% höhere Konzeptionsrate.

Bullenfruchtbarkeit = Profit

Die Kuh 2582 ist nicht nur eine Alta 4-EVENT COW, sie ist auch eine profitable Kuh. Bei nur einer Besamung für eine Trächtigkeit, spart Ihnen die Zuchtstrategie Zeit und Geld und schafft Zufriedenheit.
Der Einsatz von Alta CONCEPT PLUS Bullen verbessert Ihre Chancen, Trächtigkeiten mit nur einer Besamung zu erzielen und zwar bei allen Kühen. Mit diesen Bullen rentiert sich Ihre genetische Investition, durch mehr Trächtigkeiten – egal ob Sie konventionelles oder gesextes Sperma für Ihr Zuchtprogramm einsetzen.

Mit unseren CONCEPT PLUS und gesexten 511 CONCEPT PLUS Bullen erreichen Sie mehr Alta 4-EVENT Kühe in Ihrer Herde – Kühe wie die 2582.

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Die Alta 4-EVENT COW

Das ist Kuh 2582.

Sie bekommt täglich eine ausgewogene Ration und wenn sie nicht gerade frisst, verbringt sie ihre Zeit in den komfortablen Liegeboxen. Die 2582 ist gerade in der zweiten Laktation. Bei Alta bezeichnen wir diese Kuh als Alta 4-EVENT COW.

 

Was ist eine Alta 4-EVENT COW?

Wenn Sie sich die Kuhkarte einer 4-EVENT COW in DairyComp oder einem anderen Herdenmanagementprogramm anschauen, befinden sich auf der Kuhkarte nur vier Ereignisse in der aktuellen Laktation:

 

  1. FRISCH
  2. BESAMT
  3. TRAGEND
  4. TROCKEN

Im Fall unserer Kuh 2582 bedeutet das, dass die Kalbung ohne Probleme verlief und das Kalb gesund auf die Welt kam. Sie hatte weder Milchfieber, noch eine Ketose und auch kein Nachgeburtsverhalten. Da sie auch keine anderen Gesundheitsprobleme hatte, fielen für sie keine Behandlungskosten an.

Nach der vom Betrieb festgelegten freiwilligen Wartezeit von 50 Tagen wird sie besamt. Es wird das Ereignis BESAMT in der Kuhkarte notiert. Kurze Zeit später wird sie als tragend untersucht. Die Kuh hatte also weder einen Abort noch traten andere Fruchtbarkeitsprobleme auf. Sie brauchte nur eine Spermaportion bzw. nur eine Besamung, um tragend zu werden. In der Kuhkarte der 2582 wird jetzt das Ereignis TRAGEND eingetragen.

Das letzte Ereignis in der Kuhkarte der 2582 ist das Ereignis TROCKEN. Das bedeutet, dass es keine Probleme gab und sie die Laktation als gesunde Kuh durchlaufen ist. Sie hat also einen super Job gemacht und kann sich im Trockenstand jetzt auf ihre nächste Laktation vorbereiten!

Aber was fehlt?

Sie werden sich jetzt fragen, was auf der Kuhkarte der 2582 fehlt. Natürlich ereignen sich auch in der Laktation dieser Kuh Ereignisse, wie zum Beispiel Gruppenwechsel, Klauenschnitte oder Impfungen.

Was auf der Kuhkarte der 2582 aber wirklich fehlt, sind Rückschläge. Also Ereignisse, die teuer sind, Zeit rauben und die Profitabilität der Herde vermindern. Eine 4-EVENT COW wie die 2582 hatte keine Mastitis. Sie hatte keine Klauenprobleme und auch keinen frühzeitigen Abort. Sie konnte jeder Krankheit oder Infektion ausweichen und hat dem Betriebsleiter somit eine Menge Stress erspart.

Wir brauchen mehr Kühe wie die 2582

Die Kuh 2582 ist nicht nur eine 4-EVENT COW. Sie ist vor allem eine profitable Kuh. Man muss nicht nur die Zeit und das Geld einrechnen, das man mit solchen Kühen einspart, sondern vor allem auch die Nerven, die eine kranke Kuh kostet. Eine Herde, mit vielen Kühen wie die 2582, haben weder hohe Behandlungskosten noch Milchverluste aufgrund von gesundheitlichen Problemen.

Wir helfen Ihnen, mehr 4-EVENT Kühe zu schaffen – sprechen Sie einfach Ihren zuständigen Alta Mitarbeiter an!

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Top 4 Takeaways der August Zuchtwertschätzung

1. Eine Reihe neuer Spitzenbullen

Egal, ob Sie auf genomische oder töchtergeprüfte Bullen setzen, wir haben in jeder Kategorie einige beeindruckende und viele neue Bullen in unserer Auswahl.

  •  Alta ADVANTAGE

7 neue Bullen sind exklusiv für unsere ADVANTAGE Kunden verfügbar. Diese Bullen haben beeindruckende 2770 TPI, 931 NM$, 7.0 PL & 1573 lbs. Milch im Durchschnitt!

  •  Alta G-STARS

In unserem Lineup befinden sich fast 100 G-STARS. Also egal, welchen genetischen Plan Sie verfolgen – bei uns finden Sie die passenden Bullen!

  •  Alta FUTURE STARS

6 der Top 8 FUTURE STARS Bullen sind neu in dieser Gruppe. Sobald ein Bulle die ersten Töchterbeobachtungen zu Kalbeverhalten erhält und sich zusätzlich als besonders guter Befruchter, also CONCEPT PLUS Bulle, beweist, kommt er in die Liste der FUTURE STARS. Unter anderem sind AltaRONDON, AltaALTUVE, AltaWILLIE und AltaBUGGY neu dabei.

  •  Neue töchtergeprüfte Bullen

11HO11799 AltaTOPSHOT ist als neuer töchtergeprüfter Bulle ganz oben auf die Liste eingestiegen. Mit bereits 164 melkenden Töchtern verbessert er sich um 111 Punkte im TPI auf beeindruckende 2754 und NM$ auf 987. Außerdem befinden sich auch einige TOPSHOT Söhne in unserer Auswahl, die zu verschiedenen genetischen Anforderungen passen. Mehr Informationen zu den neusten töchtergeprüften Bullen finden Sie HIER.

2. Welche Bullen passen zu Ihnen?

Natürlich freuen wir uns, wenn unsere Bullen ganz oben in den Listen nach TPI, NM$ oder einem anderen Index stehen. Aber sind wir der Meinung, dass Sie diese Bullen unbedingt auf Ihrem Betrieb einsetzen sollten? Nein! Wir setzen schon lange nicht mehr auf einen Einer-für-Alle Index, sondern sind der festen Überzeugung, dass es für jeden Betrieb eine individuelle Bullenauswahl geben sollte! Denn jeder Betrieb ist anders, hat unterschiedliche Ziele und Zuchtstrategien für seine Herde. Wollen Sie den schnellsten genetischen Fortschritt mit genomischen oder setzen Sie eher auf Sicherheit mit unseren töchtergeprüften Bullen? Ist Ihnen die Fruchtbarkeit der Herde wichtig oder viel eher eine möglichst hohe Milchproduktion oder Lebensleistung? Setzen Sie Ihre Bedürfnisse und Ziele in den Fokus und erstellen Sie einen eigenen individuellen genetischen Plan. Wir beraten Sie gerne!

3.  Sicherheit der Fruchtbarkeitsmerkmale stabilisiert sich

Nach vielem Auf und Ab können Sie beruhigt sein, denn in Zukunft stabilisieren sich die Zuchtwerte für DPR, CCR und HCR nachhaltig. Ein neues Berechnungsmodell des CDCB verspricht, dass die vorherigen Schwankungen der Fruchtbarkeitsmerkmale der Vergangenheit angehören sollten. Für diese Zuchtwertschätzungsrunde bedeutet das eine branchenweite durchschnittliche Veränderungen in DPR wie folgt:

  • HO genomische Bullen: ↓0.6
  • HO töchtergeprüfte Bullen: ↓0.3
  • JE genomische Bullen: ↓0.3
  • JE töchtergeprüfte Bullen: keine durchschnittliche Veränderung

Sie suchen weitere Informationen? Mehr zu dem neuen Berechnungsmodell finden Sie HIER.

4. Nur tragende Kühe haben einen Einfluss auf Ihren Erfolg!

Wir teilen Ihr Ziel – mehr Trächtigkeiten auf Ihrem Milchviehbetrieb zu erzeugen. Egal, ob Sie konventionelles oder gesextes Sperma in Ihrem Zuchtplan einsetzen, haben wir die richtigen Bullen für Sie. Mit unseren ausgezeichneten CONCEPT PLUS und 511 CONCEPT PLUS Bullen finden Sie eine Menge Bullen, die sich durch höhere Konzeptionsraten bewährt haben. Und das auf großen, progressiven Betrieben – ähnlich wie Ihrer.

CONCEPT PLUS Bullen haben mit einer 2% – 5% höheren Konzeptionsrate eine überdurchschnittliche Befruchtungsfähigkeit mit konventionellem Sperma.

511 CONCEPT PLUS hilft Ihnen mit einer 5% – 9% höheren Konzeptionsrate der Bullen mehr gesexte Trächtigkeiten zu erzielen.

Wenn Sie also mehr Trächtigkeiten auf Ihrem Betrieb erzielen wollen, nehmen Sie die Fruchtbarkeit in den Fokus Ihres genetischen Plans.

Zuchtwert-Flyer & Topliste

Werfen Sie online einen Blick in unseren aktuellen Zuchtwertschätzungsflyer inklusive unserer Topliste und spannenden Informationen. Diese gibt es auch praktisch zum Ausdrucken im A4 Format!

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Sicherheit der Fruchtbarkeitsmerkmale stabilisiert sich

Mit der August 2019 Zuchtwertschätzung wird es eine komplette Erneuerung der Beurteilung der Fruchtbarkeitsmerkmale geben. Das bedeutet, dass die saisonalen Schwankungen für DPR (Daughter Pregnancy Rate – Töchterfruchtbarkeit) eines Bullen der Vergangenheit angehören sollten.

Diese Anpassung wird auch die Stabilität der Bullenmerkmale für CCR (Cow Conception Rate – Konzeptionsrate Kuh) und HCR (Heifer Conception Rate – Konzeptionsrate Färse) erhöhen.

Der Grund für die Schwankungen des DPR Zuchtwerts von Zuchtwertschätzungsrunde zu Zuchtwertschätzungsrunde war, dass zuvor die saisonalen Gruppierungen für die Berechnungen auf den Besamungsdaten der Färsen anstatt der Besamungsdaten der Kühe basierten.

Nach Korrektur der saisonalen Gruppierungen hat das CDCB die letzten vier Zuchtwertschätzungsrunden berechnet und sah deutlich stabilere Werte für alle Fruchtbarkeitsmerkmale. Dadurch sollten die wiederkehrenden Schwankungen und die damit verbundene Unsicherheit behoben sein.

Das bedeutet, dass Sie auf die Bullenauswahl nach DPR, CCR oder HCR in Ihrem genetischen Plan fortan vertrauen und somit mehr fruchtbare Kühe in Ihrer Herde zu produzieren können.

Was bedeutet das für diese Zuchtwertschätzungsrunde?

Durch diese Änderung zur August Zuchtwertschätzung sind die durchschnittlichen Zuchtwerte für DPR, CCR und HCR branchenweite ein wenig abgefallen. Die untenstehende Tabelle zeigt den allgemeinen durchschnittlichen Abfall in DPR für Holsteins und Jerseys.

Junge genomischen Holstein BullenTöchtergeprüfte Holstein BullenJunge genomische Jersey BullenTöchtergeprüfte Jersey Bullen
Durchschnittliche Veränderung in DPR von April zu August 2019-0.6-0.3-0.30.0

Für mehr Informationen und die genauen Unterschiede der jetzigen zur vorherigen Berechnung der Fruchtbarkeitsmerkmale, finden Sie den ausführlichen Artikel des CDCB HIER.

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Das RICHTIGE Sperma erzeugt mehr Trächtigkeiten!

Seit fast 20 Jahren ist CONCEPT PLUS ein wichtiges Werkzeug, um mehr Trächtigkeiten zu erzeugen. Durch die neuen Möglichkeiten im Bereich der Datenerfassung und -analyse auf den Betrieben wird CONCEPT PLUS jetzt noch präziser. Unser Ziel ist es, Ihnen die Möglichkeit für ein effizienteres Fruchtbarkeitsmanagement zu bieten, um mehr und frühere Trächtigkeiten auf Ihrem Betrieb zu realisieren.

Wir haben gelernt, dass das Sperma eines Bullen je nach Produktionsform – gesext oder konventionell (nicht gesext) – und Verwendung – in Kuh oder Färse – unterschiedliche Ergebnisse erzielt. Auf Basis eines individuellen Bullen verhält sich das konventionelle Sperma in Kühen nicht genauso wie das gesexte Sperma in Färsen. Aufgrund dieser neuen Erkenntnissen haben wir unser CONCEPT PLUS Modell erweitert.

Was ändert sich bei CONCEPT PLUS?

Ab sofort wird es zwei verschiedene CONCEPT PLUS Kennzeichnungen geben:

 

1. CONCEPT PLUS für konventionelles Sperma bei Kühen

 

2. 511 CONCEPT PLUS für gesextes Sperma bei Färsen

Unverändert bleibt die Bewertung und Interpretation von CONCEPT PLUS. Bullen mit einer überdurchschnittlichen Konzeptionsrate von +2% bis +5% erhalten die Kennzeichnung CONCEPT PLUS.
Bullen, die beim Einsatz von gesextem Sperma bei Färsen eine überdurchschnittliche Konzeptionsrate von +4% bis +9% nachweisen, erhalten die Kennzeichnung 511 CONCEPT PLUS.

Also zeichnet alle Bullen mit einer CONCEPT PLUS Kennzeichnung eine überdurchschnittliche Fruchtbarkeit in der jeweiligen Kategorie aus. Somit können Sie sicher sein, dass sich Ihre Investition in Genetik rentiert! Ein Bulle kann sich sogar für beide Auszeichnungen qualifizieren, wenn seine Fruchtbarkeitsleistungen sowohl beim konventionellen Sperma in Kühen, als auch beim gesexten Sperma in Färsen herausragend sind.

Mit dem Einsatz von unseren CONCEPT PLUS Bullen erhalten Sie die Möglichkeit die Anzahl wert-voller Trächtigkeiten auf Ihrem Betrieb zu erhöhen und diese früher zu realisieren.

Warum können Sie auf CONCEPT PLUS vertrauen?

Unsere Daten beruhen auf echten Trächtigkeitsuntersuchungen aus progressiven, großen Herden unter Berücksichtigung verschiedenster Einflussfaktoren: zum Beispiel der Einsatz unterschiedlicher Besamungstechniker und unterschiedlicher Besamungscodes. Wir wählen unsere Bullen sorgfältig aus, verfolgen strenge Hygiene- und Biosicherheitsrichtlinien und nutzen schonende Verfahren für das Spermahandling. Außerdem treffen wir klare Selektionsentscheidungen bei Bullen mit unterdurchschnittlicher Fruchtbarkeitsleistung.

CONCEPT PLUS ist faktenbasiert. CONCEPT PLUS ist immer aktuell. CONCEPT PLUS ist der Weg zu mehr Trächtigkeiten. 

Warum sollten Sie unsere 511 CONCEPT PLUS und CONCEPT PLUS Bullen einsetzen?

Mit jeder Entscheidung, die man trifft, geht man Kompromisse ein. Welches Ziel verfolgen Sie auf Ihrem Betrieb? Wo liegen Ihre Schwerpunkte beim genetischen Plan für Ihre Herde?

Wenn Sie einen möglichst schnellen genetischen Fortschritt erzielen wollen, dann sollten Sie auf unsere neuesten genomischen Bullen setzten. Bei diesen liegen meist noch keine belastbaren Fruchtbarkeitsleistungen vor, dafür können Sie aber Ihren genetischen Fortschritt maximal be-schleunigen.

Wenn Ihr Ziel das Erreichen hoher Fruchtbarkeitsleistungen ist und Sie entsprechend möglichst viele Trächtigkeiten erzeugen wollen, dann sollten Sie auf jeden Fall auf unsere CONCEPT PLUS Bullen setzen. Nutzen Sie unsere 511 CONCEPT PLUS Bullen für den Einsatz von gesextem Sperma bei Ihren Färsen und unsere CONCEPT PLUS Bullen für die Besamungen von konventionellem Sperma bei Kühen.

Egal wie Ihre betriebsindividuellen Ziele aussehen: Wichtig ist, dass Sie diese klar definieren und auch die Genetik bei Ihren Kühen danach selektieren. Erstellen Sie zusammen mit Ihrem Alta Mitarbeiter einen genetischen Plan, der auf Ihre Ziele und Wünsche zugeschnitten ist. Dadurch kön-nen Sie sicher sein, dass sich Ihre Investition in Genetik lohnt und Sie Ihre betrieblichen Ziele schneller erreichen. Sprechen Sie uns gerne an!

Sie möchten unseren Artikel immer zur Hand haben? Hier geht es zum Download!

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