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Nachweis für genetischen Fortschritt

Genomische Zuchtwerte geben uns die Gewissheit, dass wir noch früher spannende Bullen einsetzen können! Sie können sicher sein, dass diese Bullen ihre genetischen Versprechen einhalten werden, denn genomische Tests bieten eine sofortige Zuverlässigkeit von etwa 70% für Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale.

Sie fragen sich vielleicht, welche verschiedenen Möglichkeiten es bei den genomische Bullen gibt? Und wie ein Bulle von seiner ersten Veröffentlichung bis zum töchtergeprüften Status gelangt?

Alta ADVANTAGE

Unsere neuesten Bullen sind nur für unsere Alta ADVANTAGE Kunden erhältlich. Diese exklusiven Alta ADVANTAGE Bullen bieten die beste und neuste Genetik und somit erstklassige Leistungen für viele unterschiedliche genetische Pläne.

Wenn ein Bulle alt genug ist, um Sperma zu produzieren, reicht die Menge einfach noch nicht, um für alle Betriebe weltweit leichten Zugang zu gewähren. Während wir also daran arbeiten, ein Spermainventar des Bullen aufzubauen, gewähren wir unseren treuen Alta ADVANTAGE Partnerherden vorrangigen Zugang zu diesen elitären, neuen Vererbern.

Sie möchten auch Alta ADVANTAGE Kunde werden? Dann sprechen Sie Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter am besten gleich an!

G-STARS

Sobald ein Bulle anfängt, genügend Sperma zu produzieren, wird er in die Liste der G-STAR-Bullen aufgenommen. In dieser Zuchtwertschätzung sind wieder viele neue G-STAR-Bullen für Sie verfügbar. Zu diesen Vererbern gehören eine Vielzahl von Merkmals-Spezialisten und Spitzenreitern, die zu Ihrem individuellem genetischen Plan passen.

FUTURE STARS

Ungefähr ein Jahr nachdem ein Bulle zum ersten Mal veröffentlicht wurde, haben wir aktuelle, nachgewiesene Ergebnisse sowohl für die Fruchtbarkeit des Bullen als auch für die Leichtkalbigkeit. Wir sammeln diese Daten, analysieren die Ergebnisse und vergeben die FUTURE STAR-Auszeichnung nur an die Bullen, die tatsächliche Testergebnisse aufweisen. Diese Bullen verfügen über echte Trächtigkeitsuntersuchungen, die belegen, dass ihre Fruchtbarkeit überdurchschnittlich hoch ist. Sie haben zudem bereits geborene Kälber und ihre Daten zum Kalbeverlauf zeigen, dass sie mit weniger als 8% für die paternale Leichtkalbigkeit besonders leichtkalbig sind.

FUTURE STARS sind der richtige Weg, wenn Sie die Vorteile der neusten Genetik nutzen wollen, aber die zusätzliche Sicherheit der nachgewiesenen Fruchtbarkeit des Bullen und der Leichtkalbigkeit bevorzugen. Im Vergleich zu den G-STAR oder ADVANTAGE Bullen könnten Sie auf etwas Leistung und Gesundheit verzichten. Aber dafür haben Sie die Gewissheit, dass Sie Ihre Chancen auf eine Trächtigkeit und ein lebendiges Kalb, resultierend aus einer leichteren Abkalbung, erhöhen. Aufgrund des bekannten Kalbeverlaufes sind die FUTURE STARS oft eine gute Option für den Einsatz auf Färsen.

Den Nachweis des genetischen Fortschritts finden Sie in den Durchschnittswerten

Nun, da Sie die Unterschiede zwischen den genomischen Gruppen und die dazugehörigen Entwicklungsschritte, die ein Bulle bei uns durchlaufen kann, kennen, finden Sie in folgender Tabelle den Vergleich des durchschnittlichen genetischen Niveaus jeder Gruppe. Sie können sehen, dass die neuesten, Alta ADVANTAGE Bullen die höchsten genetischen Durchschnittswerte aufweisen – besonders für die finanziell wichtigen Leistungs- und Gesundheitsmerkmale. Es folgen die G-STAR-Bullen und dann die FUTURE STARS mit mehr Sicherheit. Sie finden als Referenz auch den Vergleich zu den töchtergeprüften Bullen.

April 2019 DurchschnittswerteTPIMilchEiweißFettPTATUDCFLCPLDPRSCS
Alta ADVANTAGE2796137763881.982.111.256.91.92.71
G-STAR2712144260822.001.991.306.01.72.80
FUTURE STAR2571134853721.691.781.145.51.42.84
Töchtergeprüfte Bullen2355120748611.531.831.045.21.12.79

Trotz des großen Unterschieds in den genetischen Durchschnittswerten zwischen den genomischen Listen und den töchtergeprüften Listen, ist es wichtig zu beachten, dass jeder einzelne Bulle auf unserer aktuellen töchtergeprüften Liste einmal Teil der G-STAR und/oder FUTURE STAR Liste war. Das zeigt eindrücklich, wie viel und wie schnell wir genetischen Fortschritt erreichen!

Die Erfolgsbilanz ist signifikant für unsere aktuellen genomischen Highlights. In jeder Zuchtwertschätzung sehen wir, wie diese genomischen Bullen ihre ersten Vorhersagen erfüllen und schließlich zum töchtergeprüften Erfolg aufsteigen.

Ein weiterer Nachweis für den genetischen Fortschritt

Wir können diesen Vergleich und das Beispiel des genetischen Fortschritts noch einen Schritt weiter führen. Der Einfachheit halber verwenden wir TPI als Index, um einen direkten Vergleich unserer besten töchtergeprüften Bullen und unserer besten genomisch-geprüften Bullen durchzuführen.

Beide Listen bieten enorme Einsatzmöglichkeiten und viele dieser töchtergeprüften Vererber sind in den letzten Jahren sogar zu bekannten Namen auf der ganzen Welt geworden. Aber trotz dieser Tatsache übertrifft die genomisch-geprüfte Liste einfach unsere töchtergeprüfte Gruppe um ein Vielfaches.

APRIL 2019

Top 10 töchtergeprüfte Bullen

HO-NummerNameTPI
011HO11523AltaHOTSHOT2645
011HO11720AltaFLYWHEEL2611
011HO11725AltaAMULET2598
011HO11499AltaMEGLO2580
011HO11531AltaSABRE2571
011HO11437AltaSPRING2570
011HO11718AltaTURNKEY2560
011HO11493AltaHOTROD2558
011HO11741AltaCAPO2557
011HO11566AltaFOUNDER2549
Durchschnitt2580

APRIL 2019

Top 10 genomisch-geprüfte Bullen

HO-NummerNameTPI
011HO12157AltaLAWSON2851
011HO12286AltaROBERT2845
011HO12327AltaMORRIS2842
011HO12240AltaMILESTONE2823
011HO12209AltaHOTJOB2823
011HO12285AltaNIXIE2792
011HO12180AltaDATELINE2792
011HO12206AltaRONDON2791
011HO12384AltaPLEDGE2788
011HO12169AltaEMIRATES2782
Durchschnitt2813

Setzen Sie die Genetik in die Tat um

In diesem Sinne haben Sie Vertrauen und setzen Sie auf eine Gruppe von Bullen aus den Alta ADVANTAGE, G-STAR oder FUTURE STAR Listen. Alternativ, wenn Sie die Sicherheit von Vererbern mit höherer Zuverlässigkeit bevorzugen, werden Sie unter unseren töchtergeprüften Bullen mit Gewissheit die richtigen Bullen passend zu Ihren Bedürfnissen finden.

Wählen Sie eine Gruppe von Bullen, die Ihre individuellen Ziele für Leistung, Gesundheit und Exterieur erfüllen und Sie werden den Fortschritt Ihrer Herde vorantreiben, um die aktuelle Situation und die zukünftigen Ziele Ihres Betriebes zu erfüllen.

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Neues Merkmal: Early First Calving

Im April 2019 veröffentlicht der Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB) ein neu eingeführtes Merkmal: Early First Calving (EFC; Frühes Erstkalbealter).

Da Genetik und Management beide eine Rolle bei der Entwicklung von Färsen spielen, kann die Möglichkeit, früher kalbende Tiere auszuwählen, dabei helfen, die Rentabilität Ihrer Herde zu steigern.

Die Aufzucht von Färsen macht 15-20% der Gesamtkosten der Milcherzeugung aus. Dazu gehören Kosten für Fütterung, Stallung, Arbeit und Gesundheitsversorgung. Das Aufziehen einer Färse kann schätzungsweise $2,50 pro Tag kosten. Die Verringerung des Erstkalbealters kann daher zu erheblichen Einsparungen führen. Ein weiterer zu berücksichtigender Faktor ist, wie sich das Erstkalbealter auf die Leistung einer Färse auswirkt, nachdem sie in die melkende Herde kommt.

Early First Calving wird als Alter in Tagen beim ersten Kalben angegeben.

Tiere, von denen erwartet wird, dass sie Erbanlagen übertragen, die das Alter beim ersten Abkalben verringern, werden einen positiven EFC-Wert haben, da das Abkalben von jüngeren Tieren als vorteilhafter angesehen wird. Tiere, die Erbanlagen übertragen, die das Alter beim ersten Abkalben erhöhen, haben einen negativen EFC-Wert, da das Abkalben im höheren Alter weniger vorteilhaft ist.

Wenn Sie sich für EFC als Teil Ihres genetischen Plans entscheiden möchten, haben wir hier ein Beispiel für Sie. Ein Bulle mit einem PTA von +2 Tagen für EFC hat eine Genetik, von der wir erwarten, dass das Erstkalbealter seiner Tochter um zwei Tage reduziert wird, verglichen mit einem Bulle mit einem PTA von 0 für EFC. Die Erblichkeit von EFC ist mit 2.3% sehr gering. Die durchschnittliche Sicherheit für junge genotypisierte Holsteins liegt bei 66% und für Jerseys bei 51%.

Wie bei der Veröffentlichung eines jeden neuen Merkmals ist es wichtig, die aktuelle Situation Ihrer Herde und die zukünftigen Ziele im Auge zu behalten. Fragen Sie sich, wie Sie für Milch bezahlt werden, warum Kühe Ihre Herde verlassen und welche Art von Kühen zu Ihrem Betrieb passen, um nur die Merkmale zu berücksichtigen, die das Ergebnis Ihres Betriebes am meisten beeinflussen.

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Alle Neuigkeiten zur Dezember Zuchtwertschätzung

1. Zuchtwerte werden immer genauer

Der Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB) verwendet ab sofort ein neues Referenzgenom und zusätzliche SNPs zur Berechnung genomischer Zuchtwerte. Dies hat Auswirkungen auf einige genetische Platzierungen und die Sicherheit genomischer Zuchtwerte.

Zusätzlich zu dem neu identifizierten Referenzgenom basieren die Berechnungen nun auf 80.000 SNPs, gegenüber den bisherigen 60.000.

Um es besser zu erklären, vergleicht PEAK Genetiker Doug Bjelland dies mit der Suche nach einem Haus auf einer Karte. Das bisherige Referenzgenom und die Anzahl der SNPs haben uns geholfen, die Straße, in der das Haus steht, zu finden. Die neue Analyse bedeutet, dass wir genau herausfinden können, wo sich das Haus an dieser Straße befindet. Kurz gesagt, geben uns diese Neuerungen eine höhere Genauigkeit der genomischen Zuchtwerte.

Aufgrund dieser Aktualisierungen haben sich die Bullen im Durchschnitt wie folgt verändert. Einzelne Bullen können jedoch mehr als diese Durchschnittswerte gestiegen oder gefallen sein.

  • HO Töchtergeprüfte Bullen: ↓8 NM$ | HO genomisch-geprüfte Bullen: ↓ 14 NM$
  • JE Töchtergeprüfte Bullen: ↓6 NM$ | JE genomisch-geprüfte Bullen: ↓18 NM

 

Wenn Sie mehr über diese Änderungen und einen neu entdeckten Haplotypen erfahren möchten, finden Sie HIER einen weiteren Artikel.

2. Viele neue hochrangige Bullen, passend zu Ihrem genetischen Plan

Da die genomische Zuchtwertschätzung uns ständig Zugang zu immer höheren genetischen Niveaus liefert, haben wir viele interessante neue Bullen in jeder unserer Bullenkategorie:

Ob Sie Holstein- oder Jersey-Bullen suchen, bei uns finden Sie Bullen, die zu Ihrer aktuellen Situation und Ihren zukünftigen Zielen passen. Unabhängig davon, welchen individuellen genetischen Plan Sie für Ihren Betrieb festgelegt haben.

Wenn Sie Ihren genetischen Plan anpassen oder einen neuen festlegen wollen, hilft unser Team Ihnen selbstverständlich weiter. Sprechen Sie hierzu einfach Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter an, um die richtigen Bullen für Ihre Herde zu finden!

3. Die Fruchtbarkeit des Bullen ist entscheidend

Wir wollen Ihnen helfen, mehr Trächtigkeiten zu erzielen. Deshalb halten wir Sie so aktuell wie möglich über die Fruchtbarkeitsbewertungen von konventionellem und gesextem Sperma auf dem Laufenden. Achten Sie auf das orangefarbene CONCEPT PLUS Logo für konventionelles Sperma oder das violette 511 CONCEPT PLUS Logo für gesextes Sperma, um die fruchtbarsten Bullen in der jeweiligen Kategorie zu finden.

Um einen möglichst präzisen Ansatz für Ihr Fruchtbarkeitsmanagement zu realisieren, arbeiten Sie mit Ihrem vertrauensvollen Außendienstmitarbeiter zusammen.

4. Wichtig für den Einsatz von gesextem Sperma

Wir wissen, dass die Nachfrage nach gesextem Sperma auf progressiven Milchviehbetrieben auf der ganzen Welt weiter steigt. Deshalb arbeiten wir mit Nachdruck daran, dieser Nachfrage gerecht zu werden. Mit diesen Zuchtwertschätzung verschaffen wir Ihnen einen verbesserten Zugang zu mehr verfügbaren gesexten Bullen.

Egal, ob Sie sich für die neuesten Alta 511 SexedULTRA Bullen entscheiden oder die Bullen mit bereits bekannter guter Fruchtbarkeit durch die 511 CONCEPT PLUS Bewertungen bevorzugen, bei uns finden Sie die richtigen Bullen für Ihren genetischen Plan.

5. Fleisch x Milch sind Teil einer genetischen Strategie

Haben Sie Ihren Gewinn gesteigert, indem Sie auf die richtige Zuchtstrategie für Ihre Herde gesetzt haben? Nutzen Sie die Vorteile der Strategie Fleisch x Milch. Mit unseren Fleischbullen können Sie die Vorteile einer Prämie für die Kälber der Fleisch x Milch Kreuzung schnell nutzen.

Schauen Sie in unseren Flyer und arbeiten Sie mit Ihrem zuständigen Außendienstmitarbeiter zusammen, um Fleischbullen als Teil der genetischen Strategie Ihrer Herde einzusetzen.

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Das RICHTIGE Sperma erzeugt mehr Trächtigkeiten!

Seit fast 20 Jahren ist CONCEPT PLUS ein wichtiges Werkzeug, um mehr Trächtigkeiten zu erzeugen. Durch die neuen Möglichkeiten im Bereich der Datenerfassung und -analyse auf den Betrieben wird CONCEPT PLUS jetzt noch präziser. Unser Ziel ist es, Ihnen die Möglichkeit für ein effizienteres Fruchtbarkeitsmanagement zu bieten, um mehr und frühere Trächtigkeiten auf Ihrem Betrieb zu realisieren.

Wir haben gelernt, dass das Sperma eines Bullen je nach Produktionsform – gesext oder konventionell (nicht gesext) – und Verwendung – in Kuh oder Färse – unterschiedliche Ergebnisse erzielt. Auf Basis eines individuellen Bullen verhält sich das konventionelle Sperma in Kühen nicht genauso wie das gesexte Sperma in Färsen. Aufgrund dieser neuen Erkenntnissen haben wir unser CONCEPT PLUS Modell erweitert.

Was ändert sich bei CONCEPT PLUS?

Ab sofort wird es zwei verschiedene CONCEPT PLUS Kennzeichnungen geben:

 

1. CONCEPT PLUS für konventionelles Sperma bei Kühen

 

2. 511 CONCEPT PLUS für gesextes Sperma bei Färsen

Unverändert bleibt die Bewertung und Interpretation von CONCEPT PLUS. Bullen mit einer überdurchschnittlichen Konzeptionsrate von +2% bis +5% erhalten die Kennzeichnung CONCEPT PLUS.
Bullen, die beim Einsatz von gesextem Sperma bei Färsen eine überdurchschnittliche Konzeptionsrate von +4% bis +9% nachweisen, erhalten die Kennzeichnung 511 CONCEPT PLUS.

Also zeichnet alle Bullen mit einer CONCEPT PLUS Kennzeichnung eine überdurchschnittliche Fruchtbarkeit in der jeweiligen Kategorie aus. Somit können Sie sicher sein, dass sich Ihre Investition in Genetik rentiert! Ein Bulle kann sich sogar für beide Auszeichnungen qualifizieren, wenn seine Fruchtbarkeitsleistungen sowohl beim konventionellen Sperma in Kühen, als auch beim gesexten Sperma in Färsen herausragend sind.

Mit dem Einsatz von unseren CONCEPT PLUS Bullen erhalten Sie die Möglichkeit die Anzahl wert-voller Trächtigkeiten auf Ihrem Betrieb zu erhöhen und diese früher zu realisieren.

Warum können Sie auf CONCEPT PLUS vertrauen?

Unsere Daten beruhen auf echten Trächtigkeitsuntersuchungen aus progressiven, großen Herden unter Berücksichtigung verschiedenster Einflussfaktoren: zum Beispiel der Einsatz unterschiedlicher Besamungstechniker und unterschiedlicher Besamungscodes. Wir wählen unsere Bullen sorgfältig aus, verfolgen strenge Hygiene- und Biosicherheitsrichtlinien und nutzen schonende Verfahren für das Spermahandling. Außerdem treffen wir klare Selektionsentscheidungen bei Bullen mit unterdurchschnittlicher Fruchtbarkeitsleistung.

CONCEPT PLUS ist faktenbasiert. CONCEPT PLUS ist immer aktuell. CONCEPT PLUS ist der Weg zu mehr Trächtigkeiten. 

Warum sollten Sie unsere 511 CONCEPT PLUS und CONCEPT PLUS Bullen einsetzen?

Mit jeder Entscheidung, die man trifft, geht man Kompromisse ein. Welches Ziel verfolgen Sie auf Ihrem Betrieb? Wo liegen Ihre Schwerpunkte beim genetischen Plan für Ihre Herde?

Wenn Sie einen möglichst schnellen genetischen Fortschritt erzielen wollen, dann sollten Sie auf unsere neuesten genomischen Bullen setzten. Bei diesen liegen meist noch keine belastbaren Fruchtbarkeitsleistungen vor, dafür können Sie aber Ihren genetischen Fortschritt maximal be-schleunigen.

Wenn Ihr Ziel das Erreichen hoher Fruchtbarkeitsleistungen ist und Sie entsprechend möglichst viele Trächtigkeiten erzeugen wollen, dann sollten Sie auf jeden Fall auf unsere CONCEPT PLUS Bullen setzen. Nutzen Sie unsere 511 CONCEPT PLUS Bullen für den Einsatz von gesextem Sperma bei Ihren Färsen und unsere CONCEPT PLUS Bullen für die Besamungen von konventionellem Sperma bei Kühen.

Egal wie Ihre betriebsindividuellen Ziele aussehen: Wichtig ist, dass Sie diese klar definieren und auch die Genetik bei Ihren Kühen danach selektieren. Erstellen Sie zusammen mit Ihrem Alta Mitarbeiter einen genetischen Plan, der auf Ihre Ziele und Wünsche zugeschnitten ist. Dadurch kön-nen Sie sicher sein, dass sich Ihre Investition in Genetik lohnt und Sie Ihre betrieblichen Ziele schneller erreichen. Sprechen Sie uns gerne an!

Sie möchten unseren Artikel immer zur Hand haben? Hier geht es zum Download!

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Der NM$-Index hat eine neue Gewichtung

Die neuen Gesundheitsmerkmale des CDCB werden ab August in die NM$ Berechnung mit einbezogen. Sie werden zu einem Gesundheitsindex (HTH$) zusammengefasst, welcher allerdings nicht separat veröffentlicht wird.

Die Anteile (%) für die Eigenschaften in HTH$ finden Sie in Tabelle 1. LAB, MAST und METR (Labmagen, Mastitis und Metritis) machen über 80% des Index aus. Dies ist hauptsächlich auf die höheren Kosten und die Heritabilität zurückzuführen.

Tabelle 1. HTH$ Anteile der einzelnen Merkmale

MerkmalAbkürzungAnteil im HTH$-Index
MastitisMAST32.9
MetritisMETR26.5
LabmagenverlagerungLAB23.3
NachgeburtsverhaltungNGV10.3
KetoseKET4.7
MilchfieberMF2.3

HTH$ Korrelationen

Die Korrelationen zwischen HTH$ und den anderen Merkmalen in der NM$-Formel sind in der Tabelle 2 aufgeführt. HTH$ korreliert mäßig bis hoch mit den Gesundheitsmerkmalen (PL, DPR, SCS, HCR, CCR und LIV), die bereits in der Berechnung enthalten waren. Die Erblichkeit von HTH$ ist gering (0.01), so wie bei vielen der Gesundheitsmerkmale.

Tabelle 2. Genetische Korrelationen zwischen HTH$ und anderen NM$ Merkmalen

MerkmalMilchFettProteinPLDPRSCSHCRCCRLIVCA$EuterF&LBWC
HTH$0.030.080.040.560.42−0.440.180.360.550.33−0.010.02−0.26

Der neue NM$-Index

Einen Vergleich der Formeln (NM$) 2017 und 2018 finden Sie in Tabelle 3. Die Zunahme von HTH$ zu NM$ führt zu etwas weniger Gewicht von einigen, in dieser Formel enthaltenen Merkmalen. Zusätzlich zu den neuen Gesundheitsmerkmalen wird im NM$-Index nun etwas mehr Wert auf die Inhaltsstoffe gelegt. Die Gewichtung von SCS nimmt ab, da die indirekten, korrelierten Gesundheitskosten nun direkt auf HTH$ umgelegt werden.

Das Verhältnis von Fett zu Protein verschiebt sich zugunsten von Fett, da der Preis für Fett steigt und für Protein sinkt (siehe Tabelle 4).

Der Schwerpunkt auf die Zellzahl (SCS) nimmt ab, da Mastitis (MAST) nun direkt über den HTH$-Index aufgenommen wird. Der Anteil der Lebensleistung (PL) nimmt ebenfalls leicht ab, da hohe Laktationen bei den derzeitigen Preisen für Remontierungsfärsen weniger wertvoll sind.

Tabelle 3. Net Merit $ Merkmalsanteile

Merkmal2017 NM$2018 NM$
Milch-0.7-0.7
Fett23.726.8
Protein18.316.9
PL13.412.1
SCS-6.5-4.0
DPR6.76.7
HCR1.41.4
CCR1.61.6
CA$4.84.8
LIV7.47.3
HTH$-2.3
UDC7.47.4
FLC2.72.7
BWC-5.9-5.3

NM$ 2017 gegenüber NM$ 2018

Tabelle 4. Preise für Inhaltsstoffe zur Berechnung des NM$ (US Datenbasis)

JahrFett ($/lb)Protein ($/lb)F:P Verhältnis
20172.611.871.4
20162.312.101.1
20152.302.241.0
20142.383.390.7

Genetischer Fortschritt

Tabelle 5 zeigt den zu erwarteten genetischen Fortschritt je Merkmal der NM$ Formeln 2017 und 2018 an.

Die neue Formel 2018 führt zu mehr genetischem Fortschritt für Fett, Protein und Fundament und weniger Fortschritt für die Merkmale: Lebensleistung (PL), Töchterfruchtbarkeit (DPR), Abkalbeeigenschaften(CA$) und der Konzeptionsrate für Färsen (HCR).

Die Korrelation zwischen den Indizes 2017 und 2018 NM$ ist sehr hoch. Für die aktuellen genomische Holstein Bullen beträgt die Korrelation 0.998 und für die aktuellen aktiven töchtergeprüften Bullen 0.999.

Von den aktuellen Top 100 NM$ genomischen Bullen bleiben 88 unter den Top 100 NM$ mit der neuen Berechnung.

Von den Top 100 NM$ töchtergeprüften Bullen bleiben 95 unter den Top 100.

Tabelle 5. Erwarteter genetischer Fortschritt von NM$

Merkmal2017 NM$ (Merkmalsänderung pro Jahr)2018 NM$ (Merkmalsänderung pro Jahr)
Milch104104
Fett5.55.9
Protein3.73.8
PL0.540.51
SCS-0.02-0.02
DPR0.180.16
CA$3.53.4
HCR0.210.20
CCR0.420.42
LIV0.380.38
HTH$0.90.9
BWC-0.08-0.08
UDC0.050.05
FLC0.020.03

Ihr individueller genetischer Plan

Sich immer wieder ändernde Indizes sind der beste Beweis dafür, dass ein individueller genetischer Plan die sicherste Lösung für Ihre Herde ist. Mit einem individuellen genetischen Plan können Sie genau die Bullen finden, die zu Ihren betrieblichen Zuchtzielen passen und somit Ihren eigenen Index erstellen. Lassen Sie sich nicht vorschreiben, welche Bullen die vermeintlichen Spitzenreiter sind, denn für Ihren Betrieb können dies, je nach Anforderungen, ganz andere Bullen sein, als die mit dem höchsten NM§ oder TPI.

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Der hohe Wert geringer Erblichkeiten

Tatsache ist, dass die Heritabilität von Merkmalen oft missverstanden wird. Einfach gesagt, bedeutet die Heritabilität, also die Erblichkeit, wie viel des Unterschieds in der tatsächlichen Leistung auf der Genetik basiert, anstatt auf dem Einfluss des Management oder der Umwelt.

Zum besseren Verständnis stellen Sie sich zwei Kühe in verschiedenen Herden vor. Wie viel von ihrem Milchleistungsunterschied ist auf die Genetik zurückzuführen und wie viel auf das Management oder die Umwelt? Es stellt sich heraus, dass etwa 30% auf Genetik und 70% auf Management und Umwelt zurückzuführen sind. Daher hat Milchleistung eine Erblichkeit von 0,30.

Wie sieht dieses Verhältnis im Bereich Fruchtbarkeit aus? Management und Umwelt machen 96% der Unterschiede zwischen den Töchtern aus, sodass der Einfluss der Genetik nur 4% beträgt. Somit hat DPR eine Erblichkeit von 0,04.

Die Merkmale, die am häufigsten mit einer geringen Erblichkeit in Verbindung gebracht werden, sind die Gesundheitsmerkmale – Nutzungsdauer (PL), Töchterfruchtbarkeit (DPR) und der somatische Zellgehalt (SCS). Viele Produzenten glauben, dass eine geringe Heritabilität in einem geringeren oder langsameren genetischen Fortschritt resultiert. Aber es wäre falsch, zu denken, dass Merkmale wie DPR, PL oder SCS aufgrund von geringen Heritabilitäten zu vernachlässigen sind, weil sie keinen Einfluss haben.

Die Perspektive ist wichtig

In der Genetik zeigt sich Genauigkeit, wenn Ergebnisse innerhalb einer Herde verglichen werden. Diese sogenannte Kontrollgruppe wird in einer Herde innerhalb einer bestimmten Laktationsgruppe und einer bestimmten Abkalbezeit beobachtet. Durch die Evaluierung innerhalb einer Kontrollgruppe wird der Effekt durch Management und Umwelt stark reduziert.  Wir haben effektiv mehr Kontrolle über die Bewertung, um die tatsächlichen Auswirkungen der Genetik besser zu bewerten.

Die Gesamterblichkeit für Gesundheitsmerkmale wie DPR und PL ist gering. Wenn wir allerdings die Ergebnisse innerhalb der einzelnen Kontrollgruppen betrachten, erfahren wir den wahren genetischen Einfluss.

Die Wahrheit liegt in den Zahlen

Nehmen Sie die Auswertung eines echten Milchviehbetriebes mit 1500 Kühen und sehr guten Fruchtbarkeitsergebnissen als Bespiel. Alle erstlaktierenden Kühe wurden, basierend auf dem DPR Zuchtwert ihres Vaters, in vier Gruppen aufgeteilt. Hier ist eindeutig ersichtlich, dass die Töchter der Bullen mit hohem DPR Zuchtwert schneller tragend wurden, als solche von Bullen mit niedrigem DPR Zuchtwert.

Denken Sie an eine Herde mit einer Pregrate von 22% und einem Durchschnitt von 130 offenen Tagen. Wenn der Betriebsleiter einen Bullen mit einem DPR von +3.0 auswählt, um 100 Töchter zu züchten, dann erwarten wir, dass diese Töchter im Durchschnitt eine Pregrate von 25% und durchschnittlich 118 offenen Tage haben.

Anzahl der KüheDurchschnitt Bulle DPRPregRate
Top 25% für DPR1742.327%
Niedrigste 25% für DPR137-1.120%
Unterschied3.47%

Dasselbe gilt für die Nutzungsdauer. Trotz der geringen Erblichkeit von weniger als 9% kann PL einen echten und spürbaren Unterschied in Ihrer Herde erzeugen.

Die untenstehende Tabelle vergleicht, wie lange die Töchter der zehn besten PL-Bullen und Töchter der untersten zehn PL-Bullen der Branche in einer bestimmten Herde bestehen. Sie können sehen, dass ein höherer Prozentsatz von Töchtern mit hohem PL, die durch die dunkelblauen Balken dargestellt werden, in einer Herde verbleiben, als Nachkommen der niedrigen PL-Bullen. Wenn Sie also PL in ihren genetischen Plan integrieren, züchten Sie gesündere, langlebigere Kühe in Ihrer Herde.

Fokus auf wirtschaftlichen Wert

Als progressiver Milchproduzent sollten Sie sich von der geringen Heritabilität der Gesundheitsmerkmale nicht davon abhalten lassen, die richtigen genetischen Mittel für Ihre Herde zu nutzen. Gesundheitsmerkmale sind wirtschaftlich wichtig und Verbesserungen in diesen Bereichen können enorme wirtschaftliche Auswirkungen für Ihren Betrieb haben.

Es gibt viele Merkmale, die eine sehr hohe Heritabilität, aber keine wirtschaftliche Bedeutung haben. Mit anderen Worten, wir können sehr schnell Fortschritte für diese Merkmale erzielen, aber wir erhalten dadurch keine profitablere Kuh.

Beispiele dafür sind Fellfarbe und Hornlosigkeit. Beide Merkmale haben eine Erblichkeit von 100%, da sie rein genetisch bestimmt werden. Wir können Kühe also in einer Generation rot oder hornlos züchten, aber was ist der wirtschaftliche Wert für einen Milchviehbetrieb?

Im Vergleich dazu ist der wirtschaftliche Wert von fruchtbareren Kühen, die aufgrund von weniger Stoffwechselproblemen, weniger Fällen von Mastitis und weniger Kalbeschwierigkeiten länger leben, deutlich erkennbar. Diese genetischen Merkmale machen eine Kuh für jeden Betrieb deutlich profitabler.

Management Tipps für die Selektion

Wenn Sie Ihren genetischen Plan festlegen oder neu bewerten, sollten Sie die folgenden Tipps beachten, um den Fortschritt in Richtung Ihrer Ziele zu maximieren.

1. Definieren Sie Ihre Ziele
Sie können damit beginnen, die häufigsten Gründe für die Merzung in Ihrer Herde zu ermitteln, um die wichtigsten Gesundheitsprobleme auf Ihrem Betrieb zu ermitteln. Ist es die Reproduktion, Milchproduktion oder Mastitis? Diese Information gibt Ihnen die Grundlage, um Zuchtentscheidungen zu treffen, die Ihre Herde nach vorne bringt.

2. Wählen Sie Ihre eigenen Werkzeuge aus
Gesundheitsmerkmale bieten Milchproduzenten einige leistungsstarke Werkzeuge, um bei schwacher Fruchtbarkeit, metabolischen Problemen, hohen Raten von Schwergeburten und dergleichen zu korrigieren. Finden Sie heraus, wie wichtig Ihnen die einzelnen Merkmale sind und legen Sie bei der Auswahl von Bullen einen Schwerpunkt auf ebensolche Merkmale.

3. Passen Sie die Lösung an Ihren Betrieb an
Da Standardzuchtwerte der Industrie unterschiedlich sind und sich ihre Gewichtung für Gesundheitsmerkmale ebenfalls ständig verändert, sollten Sie nicht davon ausgehen, dass sie Ihre individuellen Ziele und Bedürfnisse widerspiegeln. Arbeiten Sie mit Ihrem Alta Berater zusammen, um sicherzustellen, dass Ihr genetischer Plan auf Ihre individuelle Situation und Ihre Ziele zugeschnitten ist.

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Setzen Sie voller Vertrauen unsere genomisch-geprüften Bullen ein!

Genomisch-geprüfte Bullen ermöglichen es Ihnen, die Genetik von Spitzenbullen schon früh in ihrer Karriere einzusetzen.

Alle Bullen bei Alta werden genomisch sowie gesundheitlich geprüft, bevor sie in eines der Alta-Programme aufgenommen werden. Da genomische Zuchtwerte für Leistung, Gesundheit und Exterieur eine direkte Verlässlichkeit von fast 70% aufweisen, können Sie sich sicher sein, dass diese Bullen ihr genetisches Versprechen einlösen werden.

In der folgenden Tabelle veranschaulichen wir Ihnen die Unterschiede in den Merkmalskomplexen zwischen den drei Gruppen unserer genomisch-geprüften Bullen.

August 2017TPINM$MilchEiweißFettPTATUDCFLCSCSPLDPRSCE
ADVANTAGE2683805181862761,362,021,362,886,62,07,1
G-STAR2620760136455741,321,881,322,806,41,67,3
FUTURE STAR2508700118745601,031,671,032,816,82,46,4
Alta ADVANTAGE Bullen

Zehn neue Bullen mit speziellen Merkmalen und herausragenden Platzierungen in einer Reihe von genetischen Plänen sind unter den Bullen, die nur für Alta ADVANTAGE Partner verfügbar sind.
Sobald ein Jungbulle Sperma produziert, kommt er in der Regel in das Alta ADVANTAGE Programm. Diese jungen Bullen  sind ganz einfach noch nicht in der Lage genug Sperma für den weltweiten Bedarf der Alta Kunden zu produzieren, weswegen dieses Sperma exklusiv den Partnern von Alta ADVANTAGE zur Verfügung steht. Damit stellen wir sicher, dass unsere treuesten Kunden jederzeit auf das Sperma, welches Sie für Ihre individuellen genetischen Pläne benötigen, zurückgreifen können.

G-STARS

Sobald ein Bulle genug Sperma produziert, kommt er auf die G-STAR Bullenliste. Mit 10 neuen Bullen in dieser Zuchtwertschätzung sind diese Bullen für jeden interessierten Kunden verfügbar. Sie repräsentieren eine große Bandbreite an verschiedenen Merkmalen, je nachdem welche Gewichtung Sie in Ihrem individuellen genetischen Plan auf die Merkmale Leistung, Gesundheit und Exterieur gesetzt haben.

FUTURE STARS

Ungefähr ein Jahr nach dem Einsatzstart eines Bullen und nach den ersten Beobachtungen zur Bullenfruchtbarkeit und zum Kalbeverlauf kann ein Bulle als FUTURE STAR aufsteigen. Allerdings werden hier nur Bullen mit einer überdurchschnittlichen Bullenfruchtbarkeit und weniger als 8% schweren Kalbeverläufen und Totgeburten ausgezeichnet.

In der Zuchtwertschätzung für den August 2017 haben sich 5 Bullen ihren Platz unter den FUTURE STARS verdient, indem sie durch genügend Töchterinformationen den begehrten CONCEPT PLUS Status für herausragende Bullenfruchtbarkeit erhalten haben und eine geringe Totgeburtenrate ihrer Nachkommen beweisen konnten.

FUTURE STARS sollten Sie bevorzugen, wenn Ihnen sowohl die Vorzüge der besten genomisch verfügbaren Bullen als auch eine real getestete Fruchtbarkeit und eine geringe Totgeburtenrate am Herzen liegen. Möglicherweise verlieren Sie ein paar Prozentpunkte in Leistung und Gesundheit im Vergleich zu den G-STARS und ADVANTAGE Bullen. Dafür können Sie ein ruhiges Gewissen haben, da Sie sich sicher sein können mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ein lebendiges und gesundes Kalb zu erhalten. Aufgrund der vorhandenen Töchterinformationen sind FUTURE STARS die ideale Wahl für Färsen.

Sie wollen noch mehr Argumente?

Wenn Sie noch nicht bereit sind, voll auf genomisch-geprüfte Bullen zu setzen, schauen Sie sich die untenstehenden Tabellen einmal genau an. Hier haben wir Ihnen einen Vergleich unserer Top 10 genomisch-geprüften und töchtergeprüften Bullen bereitgestellt. Wie Sie sehen können erreichen unsere Top 10 töchtergeprüften Bullen einen hervorragenden Durchschnittswert von 2507 TPI.

Wenn Sie jedoch einen Blick auf die Tabelle rechts werfen, werden Sie feststellen, dass Ihre beste Option die der genomisch-geprüften Bullen ist. Denn diese übertreffen die Werte der töchtergeprüften Bullen um durchschnittlich +150 Punkte. Wenn wir zudem die exklusiven ADVANTAGE Bullen betrachten, liegt der durchschnittliche TPI sogar bei 2719 und somit bei +212 Punkten mehr! Nutzen Sie die Chance auf maximalen genetischen Fortschritt!

AUGUST 2017Top töchtergeprüfte BullenTPI
011HO11434AltaCR2670
011HO11437AltaSPRING2622
011HO11380AltaROBLE2559
011HO11379AltaRABO2505
011HO11422AltaJAKE2479
011HO11348AltaBGOOD2476
011HO11314AltaENTRUST2457
011HO11143AltaEMBASSY2456
011HO11272AltaGILCREST2440
011HO11283AltaMERCI2406
MITTELWERT2507
AUGUST 2017Top genomisch-geprüfte BullenGTPI
011HO11630AltaMORENO2705
011HO11743AltaPURITY2698
011HO11736AltaRECOIL2672
011HO11720AltaFLYWHEEL2664
011HO11749AltaCRAIG2663
011HO11734AltaPOLISH2639
011HO11803AltaEXTRA2638
011HO11964AltaPACO2637
011HO11779AltaTOPSHOT2634
011HO11764AltaKAMEO2627
MITTELWERT2657

Um Ihnen jegliche Zweifel zu nehmen sei nochmals festgehalten, dass alle töchtergeprüften Bullen vorher weltweit als Alta ADVANTAGE Bullen, FUTURE STARS und/oder G-STARS verwendet wurden. Die Zahlen zeichnen ein eindeutiges Bild: Die Voraussagen der genomischen Zuchtwerte trafen allesamt zu und wurden durch die Töchterprüfung belegt. Wir haben eine Analyse gemacht, um Ihnen dies zu veranschaulichen – lesen Sie hier mehr!

Mit diesen Fakten im Kopf sollten Sie ohne Zweifel eine Gruppe von Alta ADVANTAGE, G-STAR oder FUTURE STAR Bullen auswählen, um die Ziele Ihres Betriebes in den Merkmalskomplexen Leistung, Gesundheit und Exterieur zu erreichen oder sogar zu übertreffen.

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Übersicht über die Änderungen der TPI-Formel

Im Zuge der Zuchtwertschätzung im August 2017 wird die Holstein Association (HA) USA die Indexe TPI, Udder Composite (UDC) und Foot & Leg Composite (FLC) aktualisieren. Im Folgenden werden Ihnen Hilfestellungen dabei gegeben, die Änderungen zu verstehen und abzuschätzen, wie diese die Bullenplatzierungen verändern könnten.

Wie bei allen Index-Änderungen, werden sich die Platzierungen der Bullen verändern. Die meisten Rangänderungen können wir darauf zurückführen, dass die Größe mit in die Berechnungen der UDC und FLC Indexe einfließt.

Änderungen in den nationalen Indexen erinnern uns daran, wie wichtig ein individuell erstellter genetischer Plan ist. Behalten Sie bei der Bewertung der Änderungen im UDC und TPI stets Ihren individuellen genetischen Plan im Kopf, um sicherzustellen, dass dieser auch weiterhin zu den gegenwärtigen und künftigen Zielen Ihres Betriebes passt.

Veränderungen beim Udder Composite Index (UDC)

Die größte Änderung im UDC ist, dass die Größe jetzt als eine negative Gewichtung mit eingerechnet wird, um eine moderatere Größe bei Holsteins in der Zukunft zu gewährleisten. Während alle individuellen Merkmalsgewichtungen innerhalb des UDC geringfügig angepasst wurden, wird die Größe von nun an einen relativen Anteil von 17% am UDC haben. Diese Veränderung entspringt hauptsächlich aus der verringerten Gewichtung der Eutertiefe.

Ein Vergleich zwischen den vorigen und neuen Berechnungen des UDC wird in Tabelle 1 dargestellt. Die größten Veränderungen sind in Fett hervorgehoben.

TABELLE 1Vorige Prozentanteile im UDCProzentanteile im UDC ab August 2017Änderung in %
Vordereuteraufhängung16%13%-3%
Hintereuterhöhe16%19%3%
Hintereuterbreite12%16%4%
Zentralband9%7%-2%
Eutertiefe35%17%-18%
Strichplatzierung vorne5%3%-2%
Strichplatzierung hinten (jetzt "hinteres Strichplatzierungsoptimum")7%4%-3%
Strichlänge (jetzt "Strichlängenoptimum")-4%4%
Größe--17%17%

Eine weitere Veränderung bei den Eutermerkmalen ist, dass sowohl die hintere Strichplatzierung als auch die Strichlänge von nun an zwei-wegs Merkmale sind und dementsprechend „hinteres Strichplatzierungsoptimum“ und „Strichlängenoptimum“ heißen.

Die hintere Strichlänge und –platzierung der Holsteins hat sich zu einem kürzeren und enger gestellten Durchschnitt entwickelt. Durch die Anpassung hin zu einem mittleren Optimum, im Gegensatz zu einem kurzen und engen, soll dabei geholfen werden, die Holsteins wieder in Richtung der erwünschten Norm zu züchten.

Die neue Foot & Leg Composite (FLC)

Wie schon bei dem UDC kommt die größte Veränderung auch im FLC durch die Addition der Größe in die Berechnung des Index. Tabelle 2 zeigt, dass der Hauptanteil der Prozentpunkte des neu hinzugefügten Merkmals aus der Minderung des Klauenwinkels und der Hinterbeinwinkelung stammt.

TABELLE 2Vorige Prozentanteile im FLCProzentanteile im FLC ab August 2017Änderung in %
Klauenwinkel24%8%-17%
Hinterbeinstellung19%18%-1%
Fundamentbewertung50%58%+8%
Größe-17%+17%
Hinterbeinwinkelung8%--8%
Veränderungen bei den TPI Zuchtwerten

Zusätzlich zu den Neuerungen beim UDC und FLC, wird die TPI-Formel ebenfalls aufgefrischt. Während die Verteilungen bei Leistung, Gesundheit und Exterieur gleich bleiben, wird sich die individuelle Gewichtung bei Leistung und Gesundheit verändern.

Die größte Veränderung in der TPI-Formel ist innerhalb der Leistungskategorie in Form eines neuen Fett-Eiweiß-Verhältnisses zu finden.
Alle Veränderungen finden Sie in der folgenden Tabelle:

TABELLE 3Vorige Prozentanteile im TPIProzentanteile im TPI ab August 2017
Eiweiß2721
Fett1617
Futtereffizienz38
LEISTUNG GESAMT46%46%
Fruchtbarkeitsindex1313
Nutzungsdauer74
Langlebigkeit-3
Zellzahl-5-5
Kalbeverlauf22
Totgeburtenrate11
GESUNDHEIT GESAMT28%28%
Euter1111
PTA Typ88
Fundamente66
Milchtyp-1-1
EXTERIEUR GESAMT26%26%

HA USA hat Fett, Eiweiß und die Futtereffizienz neu gewichtet und aus diesem Grund auch das Fett-Eiweiß-Verhältnis angepasst. Ab August 2017 wird 6% weniger Wert direkt auf Eiweiß gelegt. Dafür wird 5% mehr Wert auf die Futtereffizienz und 1% mehr Wert auf Fett gelegt.

Als Hinweis für Sie wird im Folgenden dargestellt, wie die  Futtereffizienz berechnet wird. Bitte beachten Sie, dass in dieser Formel die „Body Size Composite“ durch die neue Berechnung „Body Weight Composite“ ersetzt wird.

Futtereffizienz = (-0,0187 x Milch) + (1,28 x Fett) + (1,95 x Eiweiß) – (12,4 x Body Weight Composite)

Zusätzlich zu den Anpassungen im Bereich Leistung wird HA USA nun auch die Langlebigkeit als neues Merkmal in die TPI-Formel aufnehmen. Die 3% Gewichtung auf Langlebigkeit werden direkt von dem Merkmal Nutzungsdauer abgezogen.

Was bedeuten diese Veränderungen?

Die Hinzunahme der Größe zum UDC und FLC, sowie die Neuerungen in der TPI-Formel, sind mit dem Ziel verbunden, Produzenten dabei zu unterstützen, mehr moderat gebaute, effizientere und profitablere Kühe zu züchten.

Indexe der nationalen Standards können sich jederzeit ändern. Diese Veränderungen sollten Sie erneut darauf hinweisen, wie wichtig es ist, Ihren individuellen genetischen Plan zu erstellen, anstatt auf einen allgemeinen Index zu setzen. Arbeiten Sie mit dem Alta Mitarbeiter Ihres Vertrauens zusammen, um Ihre individuelle Gewichtung in den Bereichen Leistung, Gesundheit und Exterieur zu setzen.
Wir möchten sicherstellen, dass Ihr genetischer Plan jederzeit mit der derzeitigen Situation und den Zukunftsvisionen Ihres Betriebes übereinstimmt und Sie bei dem Erreichen Ihrer Ziele unterstützt.

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