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About: Käthe

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Top 4 Takeaways der August Zuchtwertschätzung

1. Eine Reihe neuer Spitzenbullen

Egal, ob Sie auf genomische oder töchtergeprüfte Bullen setzen, wir haben in jeder Kategorie einige beeindruckende und viele neue Bullen in unserer Auswahl.

  •  Alta ADVANTAGE

7 neue Bullen sind exklusiv für unsere ADVANTAGE Kunden verfügbar. Diese Bullen haben beeindruckende 2770 TPI, 931 NM$, 7.0 PL & 1573 lbs. Milch im Durchschnitt!

  •  Alta G-STARS

In unserem Lineup befinden sich fast 100 G-STARS. Also egal, welchen genetischen Plan Sie verfolgen – bei uns finden Sie die passenden Bullen!

  •  Alta FUTURE STARS

6 der Top 8 FUTURE STARS Bullen sind neu in dieser Gruppe. Sobald ein Bulle die ersten Töchterbeobachtungen zu Kalbeverhalten erhält und sich zusätzlich als besonders guter Befruchter, also CONCEPT PLUS Bulle, beweist, kommt er in die Liste der FUTURE STARS. Unter anderem sind AltaRONDON, AltaALTUVE, AltaWILLIE und AltaBUGGY neu dabei.

  •  Neue töchtergeprüfte Bullen

11HO11799 AltaTOPSHOT ist als neuer töchtergeprüfter Bulle ganz oben auf die Liste eingestiegen. Mit bereits 164 melkenden Töchtern verbessert er sich um 111 Punkte im TPI auf beeindruckende 2754 und NM$ auf 987. Außerdem befinden sich auch einige TOPSHOT Söhne in unserer Auswahl, die zu verschiedenen genetischen Anforderungen passen. Mehr Informationen zu den neusten töchtergeprüften Bullen finden Sie HIER.

2. Welche Bullen passen zu Ihnen?

Natürlich freuen wir uns, wenn unsere Bullen ganz oben in den Listen nach TPI, NM$ oder einem anderen Index stehen. Aber sind wir der Meinung, dass Sie diese Bullen unbedingt auf Ihrem Betrieb einsetzen sollten? Nein! Wir setzen schon lange nicht mehr auf einen Einer-für-Alle Index, sondern sind der festen Überzeugung, dass es für jeden Betrieb eine individuelle Bullenauswahl geben sollte! Denn jeder Betrieb ist anders, hat unterschiedliche Ziele und Zuchtstrategien für seine Herde. Wollen Sie den schnellsten genetischen Fortschritt mit genomischen oder setzen Sie eher auf Sicherheit mit unseren töchtergeprüften Bullen? Ist Ihnen die Fruchtbarkeit der Herde wichtig oder viel eher eine möglichst hohe Milchproduktion oder Lebensleistung? Setzen Sie Ihre Bedürfnisse und Ziele in den Fokus und erstellen Sie einen eigenen individuellen genetischen Plan. Wir beraten Sie gerne!

3.  Sicherheit der Fruchtbarkeitsmerkmale stabilisiert sich

Nach vielem Auf und Ab können Sie beruhigt sein, denn in Zukunft stabilisieren sich die Zuchtwerte für DPR, CCR und HCR nachhaltig. Ein neues Berechnungsmodell des CDCB verspricht, dass die vorherigen Schwankungen der Fruchtbarkeitsmerkmale der Vergangenheit angehören sollten. Für diese Zuchtwertschätzungsrunde bedeutet das eine branchenweite durchschnittliche Veränderungen in DPR wie folgt:

  • HO genomische Bullen: ↓0.6
  • HO töchtergeprüfte Bullen: ↓0.3
  • JE genomische Bullen: ↓0.3
  • JE töchtergeprüfte Bullen: keine durchschnittliche Veränderung

Sie suchen weitere Informationen? Mehr zu dem neuen Berechnungsmodell finden Sie HIER.

4. Nur tragende Kühe haben einen Einfluss auf Ihren Erfolg!

Wir teilen Ihr Ziel – mehr Trächtigkeiten auf Ihrem Milchviehbetrieb zu erzeugen. Egal, ob Sie konventionelles oder gesextes Sperma in Ihrem Zuchtplan einsetzen, haben wir die richtigen Bullen für Sie. Mit unseren ausgezeichneten CONCEPT PLUS und 511 CONCEPT PLUS Bullen finden Sie eine Menge Bullen, die sich durch höhere Konzeptionsraten bewährt haben. Und das auf großen, progressiven Betrieben – ähnlich wie Ihrer.

CONCEPT PLUS Bullen haben mit einer 2% – 5% höheren Konzeptionsrate eine überdurchschnittliche Befruchtungsfähigkeit mit konventionellem Sperma.

511 CONCEPT PLUS hilft Ihnen mit einer 5% – 9% höheren Konzeptionsrate der Bullen mehr gesexte Trächtigkeiten zu erzielen.

Wenn Sie also mehr Trächtigkeiten auf Ihrem Betrieb erzielen wollen, nehmen Sie die Fruchtbarkeit in den Fokus Ihres genetischen Plans.

Zuchtwert-Flyer & Topliste

Werfen Sie online einen Blick in unseren aktuellen Zuchtwertschätzungsflyer inklusive unserer Topliste und spannenden Informationen. Diese gibt es auch praktisch zum Ausdrucken im A4 Format!

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Neue Bullen an Spitze unserer töchtergeprüften Liste

Bekannte Namen der Alta Bullen, die nun ganz oben auf der töchtergeprüften Bullenliste stehen, waren vorher alle wichtige Vertreter auf den Listen G-STAR, FUTURE STAR und/ oder Alta ADVANTAGE.

Wenn die Töchter dieser Bullen anfangen zu melken, erhalten Sie die Bestätigung, dass diese Bullen Ihnen helfen wird, produktivere, gesündere und problemfreie Kühe zu züchten. Mit echten Töchterinformationen über Gesundheitsmerkmale, Leistungswerte und Fruchtbarkeit finden Sie die passenden Bullen zu Ihrem individuellem genetischen Plan.

Bomaz Topshot 277 von Bomaz Dairy, Hammond, WI

3 Töchter von AltatURNKEY auf Boadwin Dairy, Baltic, SD

Bomaz AltaTOPSHOT
Supershot x AltaEMBASSY
GA6040: 1043 | 2754 TPI | Alta511

  • Beeindruckende 178 Pfund Fett & Eiweiß kombiniert und +2128 PTA Milch
  • Langlebige, gesunde und problemfreie Kühe bei einer Nutzungsdauer von +7,4 PL

PEAK AltaTURNKEY
Wickham x Ransom
GA6040: 832 | 2609 TPI | CP, 511CP & Alta511

  • Hervorrange Bullenfruchtbarkeit als CONCEPT PLUS und 511 CONCEPT PLUS Vererber
  • Einfacher Kalbeverlauf mit 4.8 CE
  • Neue Exterieurtöchterbewertungen belegen, dass er einen tiefen und offenen Milchtyp vererbt mit einem hohen, breiten Hintereuter

Pine Breeze Craig 9764 von Pine Breeze Dairy in Pine River, WI

Pine Breeze Amulet 9639 von Pine Breeze Dairy in Pine River, WI

No-Fla AltaBAYOU-ET

No-Fla AltaCRAIG
Stoic x AltaEMBASSY
GA6040: 786 | 2602 TPI

  • Deutlicher Euterverbesserer mit hohem, breiten Hintereuter sowie einer starken Euteraufhängung
  • Funktionale, starke Kühe um in progressiver Umwelt zu bestehen
  • Qualitativ hochwertige Milchproduktion mit SCS von 2.51

PEAK AltaAMULET
Josuper x Mogul
2549 TPI | CP, 511CP & Alta511

  • Exzellente Bullenfruchtbarkeit als CONCEPT PLUS & 511 CONCEPT PLUS
  • Exterieur und Euterspezialist mit +2.06 PTAT und +2.54 UDC
  • Mehr als 100 melkende Töchter bestätigen den Fokus auf Leistung mit +2069 PTAM

No-Fla AltaBAYOU
AltaSPRING x Supersire
2583 TPI | CP

  • Fruchtbarkeitsfokus als CONCEPT PLUS Vererber
  • Einsatz am Besten auf Kühe mit 8.7 CE
  • Leistungsspezialist mit +1713 PTAM
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Was steckt in einer gesunden Kuh?

Denken Sie an die gesündesten Kühe Ihrer Herde. Was macht sie zu den gesündesten? Ist es ihr höheres Alter? Ist es die Tatsache, dass sie noch nie eine Mastitis hatten? Oder ist, weil sie den Frischabkalberbereich schnell verlassen, weil sie keine Probleme mit Milchfieber, Metritis, Nachgeburtsverhalten, Labmagenverlagerung oder Ketose hatten?

Wir sind uns sicher, dass Ihre gesündesten Kühe diejenigen sind, die Sie nicht einmal bemerken. Sie haben sie nicht auf dem Schirm, weil sie einfach ihrer Aufgabe nachgehen: Sie produzieren hochwertige Milch ohne dabei Probleme für Sie oder Ihr Team zu bereiten.

Wir nennen diese unbemerkten Kühe die 4-Event Kühe. Wenn Sie sich eine Kuhkarte in Ihrem Herdenmanagementprogramm anschauen, dann erkenn Sie eine 4-Event Kuh sofort am Mangel an Ereignissen. Während der gesamten Laktation erscheinen bei diesen Kühen nur 4 Ereignisse: 1. Frisch, 2. Besamt, 3. Trächtig und 4. Trockengestellt.

Wenn das die einzigen vier Ereignisse in der Laktation sind, dann sind die Chancen hoch, dass es sich um eine gesunde und profitable Kuh handelt.

Eine gesunde Kuh ist das Resultat aus mehreren Faktoren: eine ausgewogene Futterration, eine gute Transitphase und Frischabkalbermanagement, das richtige Melkverfahren, hoher Kuhkomfort – und die richtige Genetik!

Auch wenn die Genetik nur einen begrenzten Anteil einer gesunden Kuh ausmacht, so ist sie doch ein messbarer und wahrer Faktor.

Gesunde Genetik?

Im April 2018 veröffentlichte der Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB) eine Reihe neuer Gesundheitsmerkmale. Diese Merkmale basieren auf der Datenbank tatsächlich dokumentierter Fälle von häufigen und kostspieligen Gesundheitsproblemen beim Milchvieh. Diese sechs neuen Merkmale geben die Resistenz der Tiere gegen die jeweiligen Gesundheits- und Stoffwechselproblemen an und sollen Milchproduzenten dabei unterstützen gesündere Kühen für die nächste Generation zu züchten.

Dazu gehören Mastitis (MAST), Ketose (KETO), Nachgeburtsverhalten (RETP), Metritis (METR), Labmagenverlagerung (DA) und Milchfieber (MFEV).

Die Nutzung der neuen Gesundheitsmerkmale bietet Ihnen in Ihrem genetischen Plan eine große Chance gesündere Kühe zu züchten. Die meisten der neuen Merkmale korrelieren mit PL (Productive Life – Nutzungsdauer). Wenn Sie es sich also einfach machen wollen, können Sie für gesündere Kühe in Ihrer Herde auch auf Productive Life selektieren.

Gesündere Genetik, schlicht und einfach

Seit mehr als zwei Jahrzehnten sagt uns der Zuchtwert des Merkmals PL (Nutzungsdauer), wie viele Monate mehr oder weniger die Kuh im Vergleich zum Durchschnitt in der Herde bleibt. Während die meisten Kühe wegen geringer Milchproduktion oder schlechter Fruchtbarkeit den Betrieb verlassen, gehen diese Probleme meist auf spezifische Gesundheitsprobleme im Leben einer Kuh zurück.

Die Selektion auf PL oder eines der anderen Gesundheitsmerkmalen in Ihrem genetischen Plan kann Ihnen helfen, spezifische Gesundheitsprobleme in Ihrer Herde anzugehen.

Dieses Wissen haben wir aus DairyComp – Analysen gewonnen, die wir in vielen großen, progressiven Herden durchgeführt haben. Im folgenden Beispiel analysieren wir einen gut gemanagten Milchviehbetrieb mit 2400 Kühen, auf dem Gesundheitsmerkmale genau erfasst werden. Wir haben die Tiere, deren Väter die höchsten durchschnittlichen PL- Wert aufweisen, mit den Tieren, deren Väter mit den niedrigsten durchschnittlichen PL- Werten verglichen.

Keine der Tiere werden bevorzugt behandelt –alle werden mit dem gleichen gut geführtem Management betreut. Da es keine weiteren Unterschiede außer den PL-Werten ihrer Väter gibt, die diese Tiere voneinander unterscheiden, haben wir verglichen, wie viele Gesundheitsereignisse jede Gruppe hatte. Im Speziellen haben wir uns Fälle von Mastitis, Ketose, Nachgeburtsverhalten, Metritis, Labmagenverlagerung und Milchfieber angeschaut und analysiert.

Wie erwartet zeigt Tabelle 1, dass die Kühe mit den höchsten PL-Werten bei jedem Gesundheitsereignis deutlich weniger Fälle aufweisen.

Tabelle 1# der KüheØ PL der VäterMastitisKetoseNachgeburtsverhaltenMetritisLabmagen
Kühe niedrige PL6071.325822323329
Kühe hohe PL6006.279316167
Unterschied4.917919161722

Die Wirtschaftlichkeit einer gesunden Genetik

Wir wissen, dass diese Gesundheitsereignisse mit Kosten verbunden sind und der CDCB hat diese berechnet. Die Kosten werden ohne Berücksichtigung von Produktionsausfällen oder schlechter Fruchtbarkeit berechnet. Es werden also nur die direkten Kosten gemessen, die mit jedem Ereignis verbunden sind.

Nehmen wir diese Kosten und wenden sie auf unsere Herde im Beispiel an. Dafür haben wir die Kosten pro Gesundheitsereignis mit der Differenz der Anzahl der Ereignisse zwischen den Gruppen mit niedrigem und der Gruppe mit hohem PL- Wert multipliziert. Tabelle 2 zeigt die wirtschaftlichen Auswirkungen der Nutzungsdauer für einen2100-Kuh Betrieb.

Tabelle 2MastitisKetoseNachgeburtsverhaltenMetritisLabmagenMilchfieber
CDCB-berechnete Kosten pro Gesundheitsereignis68€25€61€100€177€31€
Unterschied der Ereignisse der beiden PL-Gruppen1791916172212
Gesamtkosten für den Betrieb12.172€475€976€1.700€3.894€372€
= 19.589€

Dieser Betrieb spart insgesamt 21.691 Dollar alleine durch die Genetik Ihrer gesunden Kühe!

Sie möchten gesündere Kühe? Genetik hilft!

Wenn Sie Productive Life oder eines der sechs neuen Gesundheitsmerkmale in Ihren genetischen Plan aufnehmen, dann werden Sie eine nächste Generation von unbemerkten Kühen schaffen – diejenigen, die gut produzieren und gleichzeitig wenig gesundheitliche Probleme in ihrem Leben aufweisen.

Umwelteinflüsse, Kuhkomfort und das Management spielen eine wichtige Rolle für die Gesundheit Ihrer Herde. Aber wie Sie jetzt wissen, spielt auch die Genetik für die Gesundheit Ihrer Kühe und die Wirtschaftlichkeit Ihrer Milchproduktion eine entscheidende Rolle.

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Sicherheit der Fruchtbarkeitsmerkmale stabilisiert sich

Mit der August 2019 Zuchtwertschätzung wird es eine komplette Erneuerung der Beurteilung der Fruchtbarkeitsmerkmale geben. Das bedeutet, dass die saisonalen Schwankungen für DPR (Daughter Pregnancy Rate – Töchterfruchtbarkeit) eines Bullen der Vergangenheit angehören sollten.

Diese Anpassung wird auch die Stabilität der Bullenmerkmale für CCR (Cow Conception Rate – Konzeptionsrate Kuh) und HCR (Heifer Conception Rate – Konzeptionsrate Färse) erhöhen.

Der Grund für die Schwankungen des DPR Zuchtwerts von Zuchtwertschätzungsrunde zu Zuchtwertschätzungsrunde war, dass zuvor die saisonalen Gruppierungen für die Berechnungen auf den Besamungsdaten der Färsen anstatt der Besamungsdaten der Kühe basierten.

Nach Korrektur der saisonalen Gruppierungen hat das CDCB die letzten vier Zuchtwertschätzungsrunden berechnet und sah deutlich stabilere Werte für alle Fruchtbarkeitsmerkmale. Dadurch sollten die wiederkehrenden Schwankungen und die damit verbundene Unsicherheit behoben sein.

Das bedeutet, dass Sie auf die Bullenauswahl nach DPR, CCR oder HCR in Ihrem genetischen Plan fortan vertrauen und somit mehr fruchtbare Kühe in Ihrer Herde zu produzieren können.

Was bedeutet das für diese Zuchtwertschätzungsrunde?

Durch diese Änderung zur August Zuchtwertschätzung sind die durchschnittlichen Zuchtwerte für DPR, CCR und HCR branchenweite ein wenig abgefallen. Die untenstehende Tabelle zeigt den allgemeinen durchschnittlichen Abfall in DPR für Holsteins und Jerseys.

Junge genomischen Holstein BullenTöchtergeprüfte Holstein BullenJunge genomische Jersey BullenTöchtergeprüfte Jersey Bullen
Durchschnittliche Veränderung in DPR von April zu August 2019-0.6-0.3-0.30.0

Für mehr Informationen und die genauen Unterschiede der jetzigen zur vorherigen Berechnung der Fruchtbarkeitsmerkmale, finden Sie den ausführlichen Artikel des CDCB HIER.

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Nachweis für genetischen Fortschritt

Genomische Zuchtwerte geben uns die Gewissheit, dass wir noch früher spannende Bullen einsetzen können! Sie können sicher sein, dass diese Bullen ihre genetischen Versprechen einhalten werden, denn genomische Tests bieten eine sofortige Zuverlässigkeit von etwa 70% für Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale.

Sie fragen sich vielleicht, welche verschiedenen Möglichkeiten es bei den genomische Bullen gibt? Und wie ein Bulle von seiner ersten Veröffentlichung bis zum töchtergeprüften Status gelangt?

Alta ADVANTAGE

Unsere neuesten Bullen sind nur für unsere Alta ADVANTAGE Kunden erhältlich. Diese exklusiven Alta ADVANTAGE Bullen bieten die beste und neuste Genetik und somit erstklassige Leistungen für viele unterschiedliche genetische Pläne.

Wenn ein Bulle alt genug ist, um Sperma zu produzieren, reicht die Menge einfach noch nicht, um für alle Betriebe weltweit leichten Zugang zu gewähren. Während wir also daran arbeiten, ein Spermainventar des Bullen aufzubauen, gewähren wir unseren treuen Alta ADVANTAGE Partnerherden vorrangigen Zugang zu diesen elitären, neuen Vererbern.

Sie möchten auch Alta ADVANTAGE Kunde werden? Dann sprechen Sie Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter am besten gleich an!

G-STARS

Sobald ein Bulle anfängt, genügend Sperma zu produzieren, wird er in die Liste der G-STAR-Bullen aufgenommen. In dieser Zuchtwertschätzung sind wieder viele neue G-STAR-Bullen für Sie verfügbar. Zu diesen Vererbern gehören eine Vielzahl von Merkmals-Spezialisten und Spitzenreitern, die zu Ihrem individuellem genetischen Plan passen.

FUTURE STARS

Ungefähr ein Jahr nachdem ein Bulle zum ersten Mal veröffentlicht wurde, haben wir aktuelle, nachgewiesene Ergebnisse sowohl für die Fruchtbarkeit des Bullen als auch für die Leichtkalbigkeit. Wir sammeln diese Daten, analysieren die Ergebnisse und vergeben die FUTURE STAR-Auszeichnung nur an die Bullen, die tatsächliche Testergebnisse aufweisen. Diese Bullen verfügen über echte Trächtigkeitsuntersuchungen, die belegen, dass ihre Fruchtbarkeit überdurchschnittlich hoch ist. Sie haben zudem bereits geborene Kälber und ihre Daten zum Kalbeverlauf zeigen, dass sie mit weniger als 8% für die paternale Leichtkalbigkeit besonders leichtkalbig sind.

FUTURE STARS sind der richtige Weg, wenn Sie die Vorteile der neusten Genetik nutzen wollen, aber die zusätzliche Sicherheit der nachgewiesenen Fruchtbarkeit des Bullen und der Leichtkalbigkeit bevorzugen. Im Vergleich zu den G-STAR oder ADVANTAGE Bullen könnten Sie auf etwas Leistung und Gesundheit verzichten. Aber dafür haben Sie die Gewissheit, dass Sie Ihre Chancen auf eine Trächtigkeit und ein lebendiges Kalb, resultierend aus einer leichteren Abkalbung, erhöhen. Aufgrund des bekannten Kalbeverlaufes sind die FUTURE STARS oft eine gute Option für den Einsatz auf Färsen.

Den Nachweis des genetischen Fortschritts finden Sie in den Durchschnittswerten

Nun, da Sie die Unterschiede zwischen den genomischen Gruppen und die dazugehörigen Entwicklungsschritte, die ein Bulle bei uns durchlaufen kann, kennen, finden Sie in folgender Tabelle den Vergleich des durchschnittlichen genetischen Niveaus jeder Gruppe. Sie können sehen, dass die neuesten, Alta ADVANTAGE Bullen die höchsten genetischen Durchschnittswerte aufweisen – besonders für die finanziell wichtigen Leistungs- und Gesundheitsmerkmale. Es folgen die G-STAR-Bullen und dann die FUTURE STARS mit mehr Sicherheit. Sie finden als Referenz auch den Vergleich zu den töchtergeprüften Bullen.

April 2019 DurchschnittswerteTPIMilchEiweißFettPTATUDCFLCPLDPRSCS
Alta ADVANTAGE2796137763881.982.111.256.91.92.71
G-STAR2712144260822.001.991.306.01.72.80
FUTURE STAR2571134853721.691.781.145.51.42.84
Töchtergeprüfte Bullen2355120748611.531.831.045.21.12.79

Trotz des großen Unterschieds in den genetischen Durchschnittswerten zwischen den genomischen Listen und den töchtergeprüften Listen, ist es wichtig zu beachten, dass jeder einzelne Bulle auf unserer aktuellen töchtergeprüften Liste einmal Teil der G-STAR und/oder FUTURE STAR Liste war. Das zeigt eindrücklich, wie viel und wie schnell wir genetischen Fortschritt erreichen!

Die Erfolgsbilanz ist signifikant für unsere aktuellen genomischen Highlights. In jeder Zuchtwertschätzung sehen wir, wie diese genomischen Bullen ihre ersten Vorhersagen erfüllen und schließlich zum töchtergeprüften Erfolg aufsteigen.

Ein weiterer Nachweis für den genetischen Fortschritt

Wir können diesen Vergleich und das Beispiel des genetischen Fortschritts noch einen Schritt weiter führen. Der Einfachheit halber verwenden wir TPI als Index, um einen direkten Vergleich unserer besten töchtergeprüften Bullen und unserer besten genomisch-geprüften Bullen durchzuführen.

Beide Listen bieten enorme Einsatzmöglichkeiten und viele dieser töchtergeprüften Vererber sind in den letzten Jahren sogar zu bekannten Namen auf der ganzen Welt geworden. Aber trotz dieser Tatsache übertrifft die genomisch-geprüfte Liste einfach unsere töchtergeprüfte Gruppe um ein Vielfaches.

APRIL 2019

Top 10 töchtergeprüfte Bullen

HO-NummerNameTPI
011HO11523AltaHOTSHOT2645
011HO11720AltaFLYWHEEL2611
011HO11725AltaAMULET2598
011HO11499AltaMEGLO2580
011HO11531AltaSABRE2571
011HO11437AltaSPRING2570
011HO11718AltaTURNKEY2560
011HO11493AltaHOTROD2558
011HO11741AltaCAPO2557
011HO11566AltaFOUNDER2549
Durchschnitt2580

APRIL 2019

Top 10 genomisch-geprüfte Bullen

HO-NummerNameTPI
011HO12157AltaLAWSON2851
011HO12286AltaROBERT2845
011HO12327AltaMORRIS2842
011HO12240AltaMILESTONE2823
011HO12209AltaHOTJOB2823
011HO12285AltaNIXIE2792
011HO12180AltaDATELINE2792
011HO12206AltaRONDON2791
011HO12384AltaPLEDGE2788
011HO12169AltaEMIRATES2782
Durchschnitt2813

Setzen Sie die Genetik in die Tat um

In diesem Sinne haben Sie Vertrauen und setzen Sie auf eine Gruppe von Bullen aus den Alta ADVANTAGE, G-STAR oder FUTURE STAR Listen. Alternativ, wenn Sie die Sicherheit von Vererbern mit höherer Zuverlässigkeit bevorzugen, werden Sie unter unseren töchtergeprüften Bullen mit Gewissheit die richtigen Bullen passend zu Ihren Bedürfnissen finden.

Wählen Sie eine Gruppe von Bullen, die Ihre individuellen Ziele für Leistung, Gesundheit und Exterieur erfüllen und Sie werden den Fortschritt Ihrer Herde vorantreiben, um die aktuelle Situation und die zukünftigen Ziele Ihres Betriebes zu erfüllen.

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Neuigkeiten zur April Zuchtwertschätzung

1. Erneute DPR-Änderungen

Der Trend der letzten Jahre zeigt, dass Bullen in der Regel jeden April in DPR (Daughter Pregnancy Rate – Töchterfruchtbarkeit) sinken. Dieser Rückgang wird gefolgt von einer nahezu gleichmäßigen Zunahme des DPR in den folgenden August- und Dezemberrunden.

Hier finden Sie die Auswirkungen dieser Runde:

Insgesamt sanken die Jersey Bullen, genomische und töchtergeprüfte, in DPR um durchschnittlich 0.3. Holstein Bullen hatte eine stärkere Veränderungen und zeigten eine größere Varianz in ihrem Rückgang. Die jüngsten Holstein Bullen hatten im Durchschnitt einen deutlich stärkeren Rückgang als die älteren Jahrgänge. Holstein Bullen, die 2010 geboren wurden, sanken für DPR um etwa 0.2, während die 2018 geborenen HO Bullen um 1.0 DPR zurück gegangen sind.

Andere offizielle Veränderungen im Branchendurchschnitt des DPR stellen sich wie folgt dar:

  • HO genomisch-geprüfte Bullen: ↓0.8 DPR = ca. -14 NM$
  • HO töchtergeprüfte Bullen: ↓0.6 DPR = ca. -8 NM$

Für weitere Details finden Sie die DPR-Updates des CDCB HIER.

2. Unsere Bullenauswahl hält wieder viele Spitzenbullen für Sie bereit!

Unabhängig davon, ob Sie auf genomisch oder töchtergeprüft, 60-40-0, TPI, NM$ oder einen anderen genetischen Plan, Holsteins oder Jerseys, hohe Fruchtbarkeit oder schnellsten genetischen Fortschritt setzen, wir haben viele erstklassige neue Vererber, die zu einer Vielzahl von genetischen Plänen passen!

Einige unserer Highlights beinhalten:

  • Hochrangierte Jerseybullen
  • Brandneue Holsteinbullen
    •   7 neue Alta ADVANTAGE Bullen
    • 12 neue G-STAR Bullen
    •   6 neue töchtergeprüfte Bullen

3. NEU: Kreuzungszuchten werden berücksichtigt

In den letzten Jahren hat die Zunahme an Kreuzungszuchten und eine immer größere Akzeptanz von genomischen Tests zu einer Nachfrage und Zugänglichkeit für genomische Zuchtwerte von gekreuzten Tieren geführt.

Damit hat der Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB) nun die ersten genomischen Bewertungen für gekreuzte Tiere veröffentlicht.

Der CDCB berechnet genomische Zuchtwerte von Kreuzungstieren gewichtet anhand ihrer Anteile mit den Durchschnittswerten der jeweiligen Zuchtwerte der einzelnen Rassen.

Das bedeutet, dass die Sicherheit für einige gekreuzte Tiere, die bereits Zuchtwerte erhalten hatten, gestiegen ist. Zum Beispiel Tiere, die zu etwa 85% aus Jersey und 15% Holstein stammen, werden eine höhere Sicherheit haben, denn anstatt sie nur als Jersey zu bewerten, wird ihr Holsteinanteil nun genauer mit einberechnet. Genetisch bedingt ist zu erwarten, dass die Zuchtwerte für gekreuzte Tiere etwas weniger genau sind, als bei reinrassigen Zuchtwerten.
Jerseys sind von dieser neuen Kreuzungsbewertung am stärksten betroffen. Jerseys mit einer Klammer im Namen (was bedeutet, dass sie innerhalb von sechs Generationen eine andere Einkreuzung haben) zeigen die größten Veränderungen in NM$- und JPI-Werten. Im Branchendurchschnitt sanken die genomisch-geprüften Jersey-Bullen um etwa 27 NM$, während die töchtergeprüften Jersey-Bullen um etwa 15 NM$ sanken.

→ Um diese neue Kreuzungsbewertung besser zu verstehen, lesen Sie die vollständige Beschreibung von Doug Bjelland und Ashley Mikshowsky

4. Der strategische Einsatz von Fleischbullen

Wenn der Einsatz von Fleischrassen in ihrem Milchviehbetrieb zum strategischen Plan gehört, stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Optionen sorgfältig durchdenken. Überlegen Sie, wann Sie und wie Sie Ihre gekreuzten Fleisch x Milch Tiere vermarkten wollen. Wie ist Ihre aktuelle Situation, was sind Ihre zukünftigen Ziele?

Genau wie die Milchviehbullen sind nicht alle Fleischbullen gleich. Wenn Sie also entscheiden, welche Milchviehbullen Sie in den nächsten vier Monaten verwenden werden, lassen Sie uns Ihnen helfen, auch die richtige Fleischbullen zu finden.

Mehr erfahren Sie hier in unserem BEEF FLYER.

5. Fruchtbarkeit macht den Unterschied

Es ist unser vorrangiges Ziel, Ihnen zu helfen, mehr Trächtigkeiten in Ihrer Herde zu erreichen.

Ob Sie nun konventionelles Sperma oder gesextes Sperma bevorzugen, wir verwenden die branchenweit führende Fruchtbarkeitsbewertung für Bullen, damit Sie wissen, welche Bullen in Ihrer Herde am fruchtbarsten sein werden.

CONCEPT PLUS-Bullen zeigt Ihnen, welche Bullen mit konventionellem Sperma die meisten Trächtigkeiten erreichen werden.

511 CONCEPT PLUS-Bullen zeigen Ihnen, welche gesexten Bullen mehr weibliche Trächtigkeiten in Ihrer Herde erzeugen werden.

6. Neues Merkmal zum Erstkalbealter

In dieser Zuchtwertschätzung wird das neue Merkmal “Early First Calving” (EFC) vom CDCB eingeführt. Dieses wird als Alter in Tagen beim ersten Kalben angegeben und stellt somit dar, ob die Erbanlagen eher für ein geringes oder ein höheres Abkalbealter sprechen. Das geringere Abkalbealter wird dabei als positiv bewertet.

Mehr Informationen finden Sie in diesem Artikel. >>

7. Zuchtwertflyer und Topliste

Diese Zuchtwertschätzung hält wieder viele neue spannende Bullen für Sie bereit – ob genomisch oder töchtergeprüft, Holsteins oder Jerseys, gesext oder konventionell, besonders guter Befruchter oder Robotertauglich – bei uns finden Sie Bullen passend zu Ihren Bedürfnissen. Bedenken Sie dabei, dass die aktuelle Topliste nur eine kleine Auswahl unserer verfügbaren Bullen darstellt. So individuell wie Ihr Betrieb, ist auch die Auswahl der passenden Bullen.

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Neues Merkmal: Early First Calving

Im April 2019 veröffentlicht der Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB) ein neu eingeführtes Merkmal: Early First Calving (EFC; Frühes Erstkalbealter).

Da Genetik und Management beide eine Rolle bei der Entwicklung von Färsen spielen, kann die Möglichkeit, früher kalbende Tiere auszuwählen, dabei helfen, die Rentabilität Ihrer Herde zu steigern.

Die Aufzucht von Färsen macht 15-20% der Gesamtkosten der Milcherzeugung aus. Dazu gehören Kosten für Fütterung, Stallung, Arbeit und Gesundheitsversorgung. Das Aufziehen einer Färse kann schätzungsweise $2,50 pro Tag kosten. Die Verringerung des Erstkalbealters kann daher zu erheblichen Einsparungen führen. Ein weiterer zu berücksichtigender Faktor ist, wie sich das Erstkalbealter auf die Leistung einer Färse auswirkt, nachdem sie in die melkende Herde kommt.

Early First Calving wird als Alter in Tagen beim ersten Kalben angegeben.

Tiere, von denen erwartet wird, dass sie Erbanlagen übertragen, die das Alter beim ersten Abkalben verringern, werden einen positiven EFC-Wert haben, da das Abkalben von jüngeren Tieren als vorteilhafter angesehen wird. Tiere, die Erbanlagen übertragen, die das Alter beim ersten Abkalben erhöhen, haben einen negativen EFC-Wert, da das Abkalben im höheren Alter weniger vorteilhaft ist.

Wenn Sie sich für EFC als Teil Ihres genetischen Plans entscheiden möchten, haben wir hier ein Beispiel für Sie. Ein Bulle mit einem PTA von +2 Tagen für EFC hat eine Genetik, von der wir erwarten, dass das Erstkalbealter seiner Tochter um zwei Tage reduziert wird, verglichen mit einem Bulle mit einem PTA von 0 für EFC. Die Erblichkeit von EFC ist mit 2.3% sehr gering. Die durchschnittliche Sicherheit für junge genotypisierte Holsteins liegt bei 66% und für Jerseys bei 51%.

Wie bei der Veröffentlichung eines jeden neuen Merkmals ist es wichtig, die aktuelle Situation Ihrer Herde und die zukünftigen Ziele im Auge zu behalten. Fragen Sie sich, wie Sie für Milch bezahlt werden, warum Kühe Ihre Herde verlassen und welche Art von Kühen zu Ihrem Betrieb passen, um nur die Merkmale zu berücksichtigen, die das Ergebnis Ihres Betriebes am meisten beeinflussen.

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Neu im April 2019: Zuchtwerte für Kreuzungszuchten

Der Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB) wird ab sofort genomische Zuchtwerte für gekreuzte Tiere herausgeben. In den letzten Jahren hat die zunehmende Kreuzungszucht, kombiniert mit einer stetig wachsenden Akzeptanz von genomischen Tests, dazu geführt, dass die Nachfrage – und die Verfügbarkeit – für genomische Zuchtwerte der Kreuzungstiere besteht.

Was bedeutet das für Sie?

Sie können erwarten, dass die Zuchtwertschätzung von Kreuzungstieren etwas weniger genau sind als die von reinrassigen Tieren. Das CDCB wird genomische Prognosen als gewichteten Durchschnitt der jeweiligen Einzelrassenbewertungen berechnen. Das bedeutet, dass sich die Genauigkeit der Zuchtwerte für Tiere, die bereits einen Zuchtwerte besitzen, steigt. So werden beispielsweise Tiere, die zu etwa 85% aus Jersey und zu 15% aus Holstein stammen, eine höhere Genauigkeit aufweisen, denn anstatt nur als Jersey bewertet zu werden, wird ihr Holstein-Anteil nun genauer in der Bewertung dieses Tieres berücksichtigt.
Ein weiteres Resultat dieses Updates ist eine leicht erhöhte Genauigkeit der reinrassigen Zuchtwerte. Denn Kreuzungstiere mit einem BBR von <=94% werden nicht in die individuelle Rassenbewertung mit einbezogen.

Die Details

In den USA gibt es fünf Hauptrassen von Milchvieh mit genomischen Auswertungen: Holstein, Jersey, Brown Swiss, Ayrshire und Guernsey.
Derzeit ist BBR, das für „Breed Base Representation“ steht, eine Schätzung des Prozentsatzes der DNA eines Tieres, die von jeder dieser fünf Rassen hergeht. In Zukunft werden die Tiere wie folgt aufgeteilt:

  • BBR >= 94% werden als reinrassige Rasse definiert.
  • BBR >= 90% werden weiterhin mit der Rasse ihrer höchsten BBR bewertet.
  • BBR < 90% werden in einer separaten Gruppe bewertet und ihre Schätzung basieren auf einer gewichteten Kombination der Marker-Effekten aus den verschiedenen Rassen.

Wenn ein Tier eine BBR < 90% hat, wird das CDCB dieses Tier am wahrscheinlichsten als die Rasse mit der höchsten BBR bezeichnen. Die Ausnahme bilden gekreuzte Tiere der ersten Generation mit einem BBR der höchsten Rasse von weniger als 55 %.

Einige Merkmale werden nur innerhalb einer bestimmten Rasse bewertet oder sind rassenübergreifend schwer zu vergleichen. Aus diesem Grund haben gekreuzte Tiere Typmerkmale, Abkalbungsmerkmale (nur Holstein und Brown Swiss) und Gesundheitsmerkmale (nur Holstein) von nur einer Rasse – sie werden nicht verrechnet.

Es wird auch keine Haplotypen für die gekreuzten Tiere bei der Veröffentlichung im April 2019 geben.

Denken Sie daran…

Wenn Sie die Kreuzung als Teil Ihrer genetischen Strategie umsetzen, sind diese neuen Kreuzungsbewertungen wichtig für Sie. Dieses Update liefert Ihnen genauere Informationen, um bessere Entscheidungen zu treffen, unabhängig von der Rassenzusammensetzung Ihrer Herde.

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Praxisnahe DMS mit Karl Burgi

Vom 4. – 6. Februar 2019 fand in Wittenburg die Dairy Manager School über Klauenpflege und Klauenmanagement mit den Referenten Karl Burgi und Silke Zimmermann statt.

Die erste DMS auf Deutsch fand mit dem international anerkennten Klauenexperten Karl Burgi statt. Der Lehrgang untergliederte sich in einen theoretischen Teil, der an den Vormittagen im Konferenzraum des Hotels stattfand und einen praktischen Teil auf dem Milchhof Rodenwalde. In einer sehr kurzweiligen, fachlich kompetenten Art und von praktischer Erfahrung geprägten vermittelte Karl Burgi seine Vision und Philosophie der Klauenpflege beim Rind. Fragen konnten direkt an die Kursleiter gestellt werden und durch die kleine Gruppengröße war auch der Austausch untereinander sehr groß.

Der bereitgestellte Stallkomplex für die Klauenpflege präsentierte neben dem betriebseigenem Klauenpflegestand noch drei weitere Klauenpflegestände mit unterschiedlicher Ausstattung. So konnte das theoretisch gelernte Wissen direkt praktisch angewandt und geübt werden. Karl Burgi demonstrierte die funktionelle Klauenpflege, gab Unterweisungen in die Arbeitsmittel und deren Handhabung. Fortwährend wurden Kühe in den Klauenpflegeständen fixiert und die Kursteilnehmer begannen unter ständiger aufmerksamer Beobachtung und Anleitung der Kursleiter mit der praktischen Klauenpflege.

Zusätzlich gab es einen beeindruckenden Rundgang durch den gesamten Stallkomplex, geführt vom Herdenmanager. Eine hohe Gewichtung legte man auf die Gestaltung der Stallböden, Liegeboxen und Treibewege. Karl Burgi gab seine Empfehlungen und Ideen zur Gestaltung wieder.

Die erste deutschsprachige Dairy Manager School brachte den Kursteilnehmern viele neue und innovative Erkenntnissen, welche die Klauengesundheit der Rinder in den unterschiedlichen Aufstellungsformen deutlich verbessern kann. Der rege Austausch unter den Kursteilnehmern war Beweis dafür, dass die Inhalte dieses Lehrgangs sehr praxisbezogen und umsetzbar angenommen wurden.

Vielen Dank an die Kursleiter Karl Burgi und Silke Zimmermann, dem Team vom Milchhof Rodenwalde und allen Teilnehmern für die gelungene Veranstaltung!

HIER finden Sie einige Impressionen der DMS >>

“Egal welchen Kenntnisstand oder Erfahrungsschatz jemand mitbrachte, jeder hat neue Dinge in einer Art und Weise gelernt, um diese direkt auf dem eigenen Betrieb anzuwenden. Das beginnt bei den 3 Schritten der grundlegenden Klauenpflege, über Erscheinungsbilder von Krankheiten bis zur Dokumentation der Klauenqualität. Die DMS hat sich für mich persönlich auch in dem Sinne gelohnt, als dass ich die Arbeit der externen Klauenpfleger nun besser beurteilen kann.”

– Jörg Schreinecke, Teilnehmer

Sie wollen mehr über unser Dairy Manager Schools erfahren? Hier finden Sie mehr Informationen und die Termine der nächsten Kurse.

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Jahresrückblick Alta Deutschland

Ein ereignisreiches Jahr 2018 geht zu Ende. Trotz des langen und heißen Sommers mit all seinen Herausforderungen, gibt es sicherlich auch bei Ihnen die schönen Momente, auf die man zurück blicken kann und die einem Freude bereiten. Auch bei uns gab es wieder viele Ereignisse: Veranstaltungen, Mitarbeiterfortbildungen und die ein oder andere Veränderung im Unternehmen. Blicken Sie mit uns zurück und schauen Sie voller Zuversicht in das Neue Jahr!

Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen die täglichen Herausforderungen zu meistern, neue Projekte anzugehen, spannende Veranstaltungen zu gestalten und auf eine weiterhin vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit!

Fusion Koepon Holding & CRI zu URUS

Malte Klingelmann ist neuer Geschäftsführer

16 neue Mitarbeiter

7 Praktikanten | 2 Trainees

39 AVS Gruppentreffen | 11 AVS Gruppen

Spannende AVS Konferenz in Bremen

Advantage Tour in Wales

EBB-Kurse mit 108 Teilnehmern

3 erfolgreiche Zuchtwertschätzungen

Dairy Manager Schools in Europa zu den Themen: Mitarbeiterführung, Herdenmanagement und Kuhkomfort

Interne Schulungen: Reproschulungen, EAM-Training, Team Meetings und Verkaufstraining

Sommerfest für alle Mitarbeiter

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Können Sie genomischen Zuchtwerten wirklich vertrauen?

Seit fast zehn Jahren haben Sie die Möglichkeit, die genomischen Zuchtwerte und somit die jüngste Genetik an Bullen in Ihren Zuchtplan zu integrieren. Inzwischen ist die Angst vor dem unbekannten Geheimnis der Genomik verschwunden. Progressive Milchviehbetriebe akzeptieren sie als die neue Ära des schnellen genetischen Fortschritts.

Dennoch können wir es verstehen, wenn Sie sich fragen, ob genomische Bullen wirklich die beste Wahl sind, da viele töchtergeprüfte Vererber immer noch ein tolles genetisches Paket anbieten. Daher haben wir tatsächliche Zuchtwertdaten von Bullen in der gesamten KB-Branche ausgewertet.

Was haben wir über genomische Zuchtwerte gelernt?

In den Grafiken 1 und 2 analysierte unsere Genetikerin Ashley Mikshowsky Zuchtwertdaten von fast 6.000 veröffentlichten Holstein Bullen zwischen Januar 2010 und April 2015, die derzeit einen Tochternachweis haben.

Grafik 1 zeigt die TPI-Trends. Die obere blaue Linie zeigt den durchschnittlichen GTPI zum Zeitpunkt des genomischen Veröffentlichungsdatums. Die orangefarbene Linie zeigt den durchschnittlichen töchtergeprüften TPI vom August 2018 für dieselben Bullen. Der Abstand zwischen den beiden Linien stellt den durchschnittlichen Unterschied im TPI des ersten genomischen Zuchtwerts zum töchtergeprüften Zuchtwert dar.

Wie Sie auf der linken Seite der Grafik sehen können, haben die Bullen, die erstmals im Januar 2010 veröffentlicht wurden, eine Abweichung von 177 TPI-Punkten von ihrem genomischen Zuchtwert auf ihren Tochternachweis im August 2018.

Wenn man das mit den neuesten töchtergeprüften Bullen vergleicht, einschließlich derjenigen, die im April 2015 als genomische Vererber veröffentlicht wurden, sieht man nur einen Unterschied von 105 TPI-Punkten zwischen ihrem ursprünglichen genomischen Zuchtwert und ihrem töchtergeprüften Zuchtwert im August 2018.

Das bedeutet, dass sich die Stabilität des GTPI von der ersten veröffentlichten genomischen Zuchtwertschätzung bis zum Töchternachweis um mehr als 70 TPI-Punkte verbessert hat! Zusätzlich ist klar zu erkennen, dass das genetische Niveau der Bullen sich immer weiter steigt!

Das Gleiche gilt für Net Merit $, die Ergebnisse finden Sie in Grafik 2.

Solche Bullen, die im Januar 2010 erstmals mit genomischen Zuchtwerten veröffentlicht wurden, sanken von ihrer ersten Veröffentlichung bis zu ihrem Töchternachweis im August 2018 durchschnittlich um 150 NM$-Punkte. Während die Bullen, die im April 2015 erstmals als genomische Vererber veröffentlicht wurden, verloren im Durchschnitt nur 89 NM$-Punkte.

Mit diesen Ergebnisse könnte man meinen, dass die Genomik die Bullen immer noch überschätzt. Dies ist tatsächlich der Fall, allerdings hat sich der Unterschied zwischen genomischen und töchtergeprüften Zuchtwerten seit Beginn der Genomik deutlich verringert.

Lassen Sie uns tiefer in die Stabilität genomischer Zuchtwerte einsteigen

Um das ganze besser zu verstehen , haben wir die Fakten und Zahlen in einem anderen Licht betrachtet.

Grafik 3 und Grafik 4 basieren auf Zuchtwertdaten, die unsere Genetikerin Ashley von 1.073 im Jahr 2014 veröffentlichten Bullen ausgewertet hat. Sie verwendet diese Altersgruppe, weil diese Bullen jetzt Töchterzuchtwerte für Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale haben.

Abbildung 3 zeigt, dass die im Jahr 2014 veröffentlichten Bullen im Durchschnitt eine Veränderung von -110 TPI-Punkten von ihrer ersten Veröffentlichung im Jahr 2014 bis zum töchtergeprüften Zuchtwert im August 2018 haben.

Bei fast 120 Bullen liegt der töchtergeprüfte TPI nur 20 Punkte von ihrem ursprünglichen genomischen TPI entfernt. Nur etwa 30 Bullen aus der gesamten Gruppe von 1.073 verloren mehr als 300 TPI-Punkte – das sind weniger als 3%.

Wir sehen den gleichen Trend für NM$. Grafik 4 zeigt die durchschnittliche NM$-Veränderung und Standardabweichung derselben 1.073 Bullen. Der durchschnittliche Bulle, der 2014 veröffentlicht wurde, hatte von seinem ersten genomischen Nachweis im Jahr 2014 zu seinem Töchternachweis im August 2018 eine Änderung um -89 NM$-Punkte.

Mehr als 160 der 1.073 Bullen blieben innerhalb der geringen 20-Punkte-Veränderung zwischen genomischem zu töchtergeprüftem NM$. Nur 12 Bullen veränderten sich um mehr als 300 NM$-Punkte.

Wie sehen Ihre genetischen Möglichkeiten aus?

Sie sind sich immer noch unsicher, ob Sie besser töchtergeprüfte oder genomische Bullen einsetzen sollten? Werfen Sie einen Blick auf unsere Top 10 töchtergeprüften TPI-Vererber, die heute bei Alta erhältlich sind.

Derzeit liegt der Durchschnitt unserer töchtergeprüften Vererber bei guten 2581 TPI. Dahingegen bietet die beste, sofort verfügbare genomisch-geprüfte Gruppe allerdings den Vorteil mit einem Durchschnitt von 2754 TPI. Das ist ein Vorsprung von 173-Punkten gegenüber der töchtergeprüften Wahl!

Es ist unvermeidlich, dass einige Bullen Punkte sammeln und andere Bullen Punkte verlieren zwischen ihrem genomischen Nachweis und dem Nachweis ihrer Töchter – die Daten belegen dies eindeutig. Aber wir können auch sehen, dass sich die genomischen Zuchtwerte weiter verbessern. Die Chancen sind zudem sehr gering, dass jeder einzelne Bulle auf der Liste der genomisch-geprüften Bullen auf einen niedrigeren Rang fallen würde, als die aktuelle Liste der töchtergeprüften Bullen.

Beachten Sie unbedingt folgende Punkte bei Ihrer genetischen Entscheidung:

  1. Genomische Zuchtwerte sind immer noch leicht überbewertet. Allerdings wird der Unterschied zwischen genomischen zu töchtergeprüften Zuchtwerten aufgrund steigender Sicherheiten immer geringer.
  2. Trotz des durchschnittlichen Rückgangs von TPI und NM$ beim töchtergeprüften zum genomischen Zuchtwert eines Bullen, werden Sie mit einer Gruppe von genomisch-geprüften Vererbern einen viel schnelleren genetischen Fortschritt erzielen als mit einer Gruppe von töchtergeprüften Bullen.
  3. Stellen Sie sicher, dass der genetische Fortschritt Ihrer Herde in Richtung Ihrer Ziele geht. Wählen Sie eine Gruppe von genomisch-geprüften Bullen aus, die auf dem individuellen genetischen Plan Ihres Betriebs basieren. Betrachten Sie nur die Leistungs-, Gesundheits- oder Exterieurmerkmale, die für Sie am wichtigsten sind, um den zukünftigen Fortschritt und die Rentabilität Ihres Betriebs zu steigern.

 

Datenanalyse und Diagramme von Ashley Mikshowsky, PEAK Genetikerin

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Alle Neuigkeiten zur Dezember Zuchtwertschätzung

1. Zuchtwerte werden immer genauer

Der Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB) verwendet ab sofort ein neues Referenzgenom und zusätzliche SNPs zur Berechnung genomischer Zuchtwerte. Dies hat Auswirkungen auf einige genetische Platzierungen und die Sicherheit genomischer Zuchtwerte.

Zusätzlich zu dem neu identifizierten Referenzgenom basieren die Berechnungen nun auf 80.000 SNPs, gegenüber den bisherigen 60.000.

Um es besser zu erklären, vergleicht PEAK Genetiker Doug Bjelland dies mit der Suche nach einem Haus auf einer Karte. Das bisherige Referenzgenom und die Anzahl der SNPs haben uns geholfen, die Straße, in der das Haus steht, zu finden. Die neue Analyse bedeutet, dass wir genau herausfinden können, wo sich das Haus an dieser Straße befindet. Kurz gesagt, geben uns diese Neuerungen eine höhere Genauigkeit der genomischen Zuchtwerte.

Aufgrund dieser Aktualisierungen haben sich die Bullen im Durchschnitt wie folgt verändert. Einzelne Bullen können jedoch mehr als diese Durchschnittswerte gestiegen oder gefallen sein.

  • HO Töchtergeprüfte Bullen: ↓8 NM$ | HO genomisch-geprüfte Bullen: ↓ 14 NM$
  • JE Töchtergeprüfte Bullen: ↓6 NM$ | JE genomisch-geprüfte Bullen: ↓18 NM

 

Wenn Sie mehr über diese Änderungen und einen neu entdeckten Haplotypen erfahren möchten, finden Sie HIER einen weiteren Artikel.

2. Viele neue hochrangige Bullen, passend zu Ihrem genetischen Plan

Da die genomische Zuchtwertschätzung uns ständig Zugang zu immer höheren genetischen Niveaus liefert, haben wir viele interessante neue Bullen in jeder unserer Bullenkategorie:

Ob Sie Holstein- oder Jersey-Bullen suchen, bei uns finden Sie Bullen, die zu Ihrer aktuellen Situation und Ihren zukünftigen Zielen passen. Unabhängig davon, welchen individuellen genetischen Plan Sie für Ihren Betrieb festgelegt haben.

Wenn Sie Ihren genetischen Plan anpassen oder einen neuen festlegen wollen, hilft unser Team Ihnen selbstverständlich weiter. Sprechen Sie hierzu einfach Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter an, um die richtigen Bullen für Ihre Herde zu finden!

3. Die Fruchtbarkeit des Bullen ist entscheidend

Wir wollen Ihnen helfen, mehr Trächtigkeiten zu erzielen. Deshalb halten wir Sie so aktuell wie möglich über die Fruchtbarkeitsbewertungen von konventionellem und gesextem Sperma auf dem Laufenden. Achten Sie auf das orangefarbene CONCEPT PLUS Logo für konventionelles Sperma oder das violette 511 CONCEPT PLUS Logo für gesextes Sperma, um die fruchtbarsten Bullen in der jeweiligen Kategorie zu finden.

Um einen möglichst präzisen Ansatz für Ihr Fruchtbarkeitsmanagement zu realisieren, arbeiten Sie mit Ihrem vertrauensvollen Außendienstmitarbeiter zusammen.

4. Wichtig für den Einsatz von gesextem Sperma

Wir wissen, dass die Nachfrage nach gesextem Sperma auf progressiven Milchviehbetrieben auf der ganzen Welt weiter steigt. Deshalb arbeiten wir mit Nachdruck daran, dieser Nachfrage gerecht zu werden. Mit diesen Zuchtwertschätzung verschaffen wir Ihnen einen verbesserten Zugang zu mehr verfügbaren gesexten Bullen.

Egal, ob Sie sich für die neuesten Alta 511 SexedULTRA Bullen entscheiden oder die Bullen mit bereits bekannter guter Fruchtbarkeit durch die 511 CONCEPT PLUS Bewertungen bevorzugen, bei uns finden Sie die richtigen Bullen für Ihren genetischen Plan.

5. Fleisch x Milch sind Teil einer genetischen Strategie

Haben Sie Ihren Gewinn gesteigert, indem Sie auf die richtige Zuchtstrategie für Ihre Herde gesetzt haben? Nutzen Sie die Vorteile der Strategie Fleisch x Milch. Mit unseren Fleischbullen können Sie die Vorteile einer Prämie für die Kälber der Fleisch x Milch Kreuzung schnell nutzen.

Schauen Sie in unseren Flyer und arbeiten Sie mit Ihrem zuständigen Außendienstmitarbeiter zusammen, um Fleischbullen als Teil der genetischen Strategie Ihrer Herde einzusetzen.

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Aktualisierung von Haplotypen & genomischer Zuverlässigkeit

Basierend auf neuen Erkenntnissen des Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB) wird ab der Zuchtwertschätzung im Dezember 2018 ein neuer Haplotyp hinzugefügt und zwei andere entfernt. Alta Bull Search und Alta GPS werden entsprechend dieser neuen Informationen angepasst.

Ein neuer Haplotyp in Holsteins, HH6, wurde kürzlich in Frankreich identifiziert und ist derzeit bei etwa 0,5% der Tiere in der US-Holstein-Population zu finden. Es wird erwartet, dass die Paarung zweier HH6-Träger zu einem Rückgang der Konzeptionsrate von 7%-11% führt.
Weitere Forschungen zum JH2-Haplotyp bei Jerseys und zum BH1-Haplotyp bei Brown Swiss zeigten keine signifikanten Fruchtbarkeitsverluste bei Paarungen zwischen Trägern. Dies, gepaart mit der Tatsache, dass die Forscher keine ursächliche Mutation an diesen beiden Haplotypen finden konnten, bedeutet, dass sie nicht mehr gemeldet werden.

Fortschritte bei Gentests

Neben den neuen und eingestellten Haplotypen gewinnen auch die ausgewiesenen Haplotypen an Genauigkeit. PEAK Genetiker Doug Bjelland vergleicht die verbesserte Genauigkeit von Haplotypen mit der Lokalisierung eines Hauses auf einer Karte. Die bisherige Art, Haplotypen zu erkennen, zeigte uns im Wesentlichen, in welcher Straße sich ein Haus (Haplotyp) befindet. Aufgrund der Fortschritte bei Gentests für verursachende Mutationen zur Bestimmung von Haplotypen wissen wir nun genau, wo sich auf dieser Straße ein Haus befindet.

Verbesserte genomische Zuverlässigkeit

Die verbesserte genomische Genauigkeit geht auch über den Gentest hinaus. Inzwischen wird ein 80k SNP-Chip verwendet. Das bedeutet, dass fast 80.000 Marker auf dem Genom verwendet werden, gegenüber den bisherigen 60.000 Markern, die seit 2014 verwendet wurden.
Die zusätzlichen Marker, kombiniert mit einem neuen Referenzgenom, liefern genomische Vorhersagen mit einer Verbesserung der Zuverlässigkeit um 1% – 2%.

Was bedeutet das für Sie?

Wir möchten Sie über die neuesten genetischen Erkenntnisse auf dem Laufenden halten. Aktualisierungen der Haplotypen und der genomischen Genauigkeit sind ein Teil davon. Da die Haplotyp-Updates innerhalb des AltaGPS-Programms berücksichtigt werden, können Sie sicher sein, dass potenzielle Träger von zwei Bullen nicht miteinander verpaart werden. Das bedeutet, dass Sie vor möglichen Fruchtbarkeitsverlusten geschützt sind, die durch die Paarung zweier Träger eines bestimmten Haplotyps entstehen könnten.

Eine verbesserte genomische Genauigkeit sollte Ihnen noch mehr Sicherheit geben, dass genomische Zuchtwerte und Genetik weiterhin schneller voranschreiten. Es ist so wichtig wie nie zuvor, dass Sie die Genetik passend zu Ihrem individuellen genetischen Plan auswählen, damit der Fortschritt mit Ihrer aktuellen Situation und Ihren zukünftigen Zielen übereinstimmt.

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Koepon und CRI fusionieren zu URUS

Madison, Wisconsin – Zwei starke Organisationen – eine Genossenschaft und ein privates Unternehmen – haben sich zu einem neuen globalen Marktführer in den Bereichen der Rindergenetik, der künstlichen Besamung und des Betriebsmanagements zusammengeschlossen.

Die Koepon Holding BV und Cooperative Resources International (CRI) gaben ihre Absicht zur Fusion im vergangenen Dezember bekannt. Nach der Prüfung der Sorgfaltspflicht und der Abstimmung durch den Vorstand der einzelnen Unternehmen sowie der Delegierten von CR,I ist der Unternehmenszusammenschluss nun abgeschlossen. Die neu gegründete Organisation wird unter dem Namen URUS geführt.

“URUS ist zwar ein neuer Name in der globalen Agrarindustrie, aber seine Wurzeln sind tief”, sagt Cees Hartmans, CEO. “Die Unternehmen der URUS-Familie – AgSource, Alta Genetics, GENEX, Jetstream Genetics, PEAK/GENESIS, SCCL und VAS – haben eine lange Tradition als Dienstleister für Milch- und Rindfleischproduzenten auf der ganzen Welt. Jetzt, als Teil dieser neuen Organisation, sind diese Unternehmen noch besser positioniert, um die zukünftigen Bedürfnisse der Mitglieder und Kunden zu erfüllen.”

Die Gründung von URUS, mit seiner Größe und seinem Umfang, ermöglicht eine deutliche Erhöhung der Investitionen in Produkte und Dienstleistungen, von denen die Produzenten auf der ganzen Welt profitieren werden.

“Die Unternehmen von URUS werden bei neuen Entwicklungen in der Rinderindustrie führend sein”, sagt Hartmans. “Milch- und Rindfleischproduzenten sind das Herzstück dieser Organisation und deshalb wollen wir sicherstellen, dass unsere Mitglieder und Kunden Zugang zu den besten Produkten und Dienstleistungen zu einem wettbewerbsfähigen Preis erhalten. Wir wollen auch in Zukunft Ihr bevorzugter Partner für Rindergenetik, Reproduktion und Betriebsführung sein.”

Hartmans fügt hinzu: “Gemeinsam können wir uns auf die Produktion hochwertiger und gesunder Lebensmittel konzentrieren und gleichzeitig zu einer nachhaltigen, produktiven und profitablen globalen Milch- und Rindfleischindustrie beitragen”.

Über URUS
URUS (www.urus.org) wurde 2018 gegründet und ist eine Holdinggesellschaft mit genossenschaftlichem und privatem Eigentum. URUS hat starke Wurzeln in der globalen Agrarindustrie. Diese tiefe Geschichte wird durch die Unternehmen, die Urus bilden, verankert: AgSource, Alta Genetics, GENEX, Jetstream Genetics, PEAK/GENESIS, SCCL und VAS. Es wird zudem von einem weltweiten Team aus Spezialisten getragen, die sich der Bereitstellung von genetischen und betriebswirtschaftlichen Informationslösungen für Milch- und Rindfleischproduzenten zur Verbesserung der Herdenqualität und -produktivität verschrieben haben.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie Cees Hartmans, CEO unter cees.hartmans@urus.org oder Keith Heikes, COO unter keith.heikes@urus.org

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ADVANTAGE Tour Wales 2018

Vom 28. – 30. August hat unsere diesjährige ADVANTAGE Tour in Wales stattgefunden. Aus Deutschland waren 18 Teilnehmer angereist und konnten am ersten Tag sogar noch zwei zusätzliche Betriebe vorab besichtigen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den 8 tollen Gastbetrieben, die ihre Tore geöffnet haben, an alle Gäste, die diese Tour besonders gemacht haben und das Team aus Wales für die Organisation!

Die Gäste durften einige der progressivsten Milchviehbetriebe in Wales besichtigen und erhielten Einblicke in die verschiedenen Managementstrategien direkt von den Betriebsleitern und Managern. Außerdem gab es die Chance, sich mit vielen gleichgesinnten Milchproduzenten aus ganz Europa an den verschiedenen Stationen, auf den Busfahrten zwischen den Betrieben oder dem Rahmenprogramm auszutauschen.

Um auch Ihnen einen kleinen Einblick zu geben, gibt es hier ein paar Fakten zur Tour:

200Teilnehmer
3.EU Alta ADVANTAGE Tour vollendet
16Nationen verteten
4Busse zum Transport der Teilnehmer
6Herausragende Betriebe, die ihre Tore für diese Tour geöffnet haben
* Haregrove Farm | Laleston, Bridgend
* Manor Farm | St. Clears, Carmarthenshire
* Langdon Mill Farm | Begelly, Kilgetty
* Velindre Farm | St. Nicholas, Goodwick
* Littlehook Farm | Ambleston, Haverfordwest
* Fforest Farm | Newport, Pembrokeshire
2Tolle Betriebe auf der Pretour, vielen Dank an Church Farm und Worthy Farm!
24Spannende Stationen auf den Betrieben
4750Gemolkene Kühe auf allen Betrieben zusammen
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Neuigkeiten zur August Zuchtwertschätzung

1. Wir haben viele neue Bullenoptionen für Sie parat.

Noch nie zuvor gab es so viele neue Möglichkeiten an Bullen für Sie in den Alta ADVANTAGE, G-STAR und Alta511 SexedULTRA Kategorien. Die Bullen sind sehr vielfältig und schnell verfügbar!
Auf Bull Search, unserer interaktiven Bullensuche, finden Sie alle unsere Bullen und können eine Auswahl passend zu Ihren betriebsindividuellen Zielen erstellen. Für einige besondere Anforderungen, finden Sie unsere Bullenauswahl bei den Spezial(l)isten.

2. Erzeugen Sie mehr Trächtigkeiten durch das richtige Sperma!

Beginnend mit dieser Zuchtwertschätzung erhalten Sie die Möglichkeit Ihre Herdenfruchtbarkeit noch präziser und effizienter zu gestalten. Wir haben gelernt, dass das Sperma eines Bullen je nach Produktionsform – gesext oder konventionell (nicht gesext) – und Verwendung – in Kuh oder Färse – unterschiedliche Ergebnisse erzielt.

Auf Basis eines individuellen Bullen verhält sich das konventionelle Sperma in Kühen nicht genauso wie das gesexte Sperma in Färsen. Aufgrund dieser neuen Erkenntnissen haben wir unser CONCEPT PLUS Modell erweitert:

Bullen, die beim Einsatz von gesextem Sperma bei Färsen eine überdurchschnittliche Konzeptionsrate von +4% bis +9% nachweisen, erhalten die Kennzeichnung 511 CONCEPT PLUS.

Bullen mit einer überdurchschnittlichen Konzeptionsrate von +2% bis +5% beim konventionellen Sperma in Kühen erhalten die Kennzeichnung CONCEPT PLUS.

Erfahren Sie HIER mehr >>

3. Einige Kennzahlen wurden angepasst

  • NM$: Der NM$-Index hat eine neue Gewichtung. Die durchschnittliche Veränderung der Branche bedeutete einen allgemeinen Anstieg von ca. 10 NM$ pro Bullen. Einige Bullen weisen sogar größere Veränderungen auf.
  • DPR: Um den starken Rückgang der DPR (Töchterfruchtbarkeit) in der letzten Zuchtwertschätzung im April 2018 zu korrigieren, wurden eine Anpassung des Zuchtwerts vorgenommen. Dadurch gab es eine durchschnittliche Erhöhung der DPR in dieser Zuchtwertschätzung:
    • Holstein: ca. +1,4 DPR
    • Jersey: ca. +0,5 DPR
  • TPI: Der Durchschnitt aller Bullen stieg um ca. 25 TPI-Punkte an. Allerdings haben mehrere unserer töchtergeprüften Bullen bis zu über 100 TPI-Punkte dazugewonnen!

 

4. Erreichen Sie Ihre genetischen und reproduktiven Ziele, indem Sie Ihren individuellen zielorientierten genetischen Plan festlegen und verfolgen.

Definieren Sie Ihre Ziele für einen genetischen Plan mit Ihrem zuständigen Alta Mitarbeiter. Lassen Sie sich zu unserer neuen Fruchtbarkeitsbewertung beraten und finden Sie neue Bullen, passend zu Ihren Zielen!

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Das RICHTIGE Sperma erzeugt mehr Trächtigkeiten!

Seit fast 20 Jahren ist CONCEPT PLUS ein wichtiges Werkzeug, um mehr Trächtigkeiten zu erzeugen. Durch die neuen Möglichkeiten im Bereich der Datenerfassung und -analyse auf den Betrieben wird CONCEPT PLUS jetzt noch präziser. Unser Ziel ist es, Ihnen die Möglichkeit für ein effizienteres Fruchtbarkeitsmanagement zu bieten, um mehr und frühere Trächtigkeiten auf Ihrem Betrieb zu realisieren.

Wir haben gelernt, dass das Sperma eines Bullen je nach Produktionsform – gesext oder konventionell (nicht gesext) – und Verwendung – in Kuh oder Färse – unterschiedliche Ergebnisse erzielt. Auf Basis eines individuellen Bullen verhält sich das konventionelle Sperma in Kühen nicht genauso wie das gesexte Sperma in Färsen. Aufgrund dieser neuen Erkenntnissen haben wir unser CONCEPT PLUS Modell erweitert.

Was ändert sich bei CONCEPT PLUS?

Ab sofort wird es zwei verschiedene CONCEPT PLUS Kennzeichnungen geben:

 

1. CONCEPT PLUS für konventionelles Sperma bei Kühen

 

2. 511 CONCEPT PLUS für gesextes Sperma bei Färsen

Unverändert bleibt die Bewertung und Interpretation von CONCEPT PLUS. Bullen mit einer überdurchschnittlichen Konzeptionsrate von +2% bis +5% erhalten die Kennzeichnung CONCEPT PLUS.
Bullen, die beim Einsatz von gesextem Sperma bei Färsen eine überdurchschnittliche Konzeptionsrate von +4% bis +9% nachweisen, erhalten die Kennzeichnung 511 CONCEPT PLUS.

Also zeichnet alle Bullen mit einer CONCEPT PLUS Kennzeichnung eine überdurchschnittliche Fruchtbarkeit in der jeweiligen Kategorie aus. Somit können Sie sicher sein, dass sich Ihre Investition in Genetik rentiert! Ein Bulle kann sich sogar für beide Auszeichnungen qualifizieren, wenn seine Fruchtbarkeitsleistungen sowohl beim konventionellen Sperma in Kühen, als auch beim gesexten Sperma in Färsen herausragend sind.

Mit dem Einsatz von unseren CONCEPT PLUS Bullen erhalten Sie die Möglichkeit die Anzahl wert-voller Trächtigkeiten auf Ihrem Betrieb zu erhöhen und diese früher zu realisieren.

Warum können Sie auf CONCEPT PLUS vertrauen?

Unsere Daten beruhen auf echten Trächtigkeitsuntersuchungen aus progressiven, großen Herden unter Berücksichtigung verschiedenster Einflussfaktoren: zum Beispiel der Einsatz unterschiedlicher Besamungstechniker und unterschiedlicher Besamungscodes. Wir wählen unsere Bullen sorgfältig aus, verfolgen strenge Hygiene- und Biosicherheitsrichtlinien und nutzen schonende Verfahren für das Spermahandling. Außerdem treffen wir klare Selektionsentscheidungen bei Bullen mit unterdurchschnittlicher Fruchtbarkeitsleistung.

CONCEPT PLUS ist faktenbasiert. CONCEPT PLUS ist immer aktuell. CONCEPT PLUS ist der Weg zu mehr Trächtigkeiten. 

Warum sollten Sie unsere 511 CONCEPT PLUS und CONCEPT PLUS Bullen einsetzen?

Mit jeder Entscheidung, die man trifft, geht man Kompromisse ein. Welches Ziel verfolgen Sie auf Ihrem Betrieb? Wo liegen Ihre Schwerpunkte beim genetischen Plan für Ihre Herde?

Wenn Sie einen möglichst schnellen genetischen Fortschritt erzielen wollen, dann sollten Sie auf unsere neuesten genomischen Bullen setzten. Bei diesen liegen meist noch keine belastbaren Fruchtbarkeitsleistungen vor, dafür können Sie aber Ihren genetischen Fortschritt maximal be-schleunigen.

Wenn Ihr Ziel das Erreichen hoher Fruchtbarkeitsleistungen ist und Sie entsprechend möglichst viele Trächtigkeiten erzeugen wollen, dann sollten Sie auf jeden Fall auf unsere CONCEPT PLUS Bullen setzen. Nutzen Sie unsere 511 CONCEPT PLUS Bullen für den Einsatz von gesextem Sperma bei Ihren Färsen und unsere CONCEPT PLUS Bullen für die Besamungen von konventionellem Sperma bei Kühen.

Egal wie Ihre betriebsindividuellen Ziele aussehen: Wichtig ist, dass Sie diese klar definieren und auch die Genetik bei Ihren Kühen danach selektieren. Erstellen Sie zusammen mit Ihrem Alta Mitarbeiter einen genetischen Plan, der auf Ihre Ziele und Wünsche zugeschnitten ist. Dadurch kön-nen Sie sicher sein, dass sich Ihre Investition in Genetik lohnt und Sie Ihre betrieblichen Ziele schneller erreichen. Sprechen Sie uns gerne an!

Sie möchten unseren Artikel immer zur Hand haben? Hier geht es zum Download!

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Neuer Geschäftsführer bei Alta Deutschland

Nach 24 Jahren wechselt die Führung bei Alta Deutschland. Michael Wenzlau (rechtes Bild) startete 1994 die Alta Deutschland GmbH als Tochterunternehmen von Alta Genetics Inc. und hat seitdem das Unternehmen stetig weiter ausgebaut. In den zwei Jahrzehnten ist viel passiert: Das Unternehmen hat sich von einem reinen Transaktionsgeschäft zu einem echten Partner im gesamten Betriebsgeschehen entwickelt. Die Mitarbeiterzahl ist von damals 2 auf aktuell über 70 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gestiegen. Nicht alle Mitarbeiter sind im Außendienst tätig, mittlerweile besteht ein Großteil unseres Teams aus Repromanagern und Repromanagerinnen, die direkt auf den Betrieben für das komplette Fruchtbarkeitsmanagement verantwortlich sind. Außerdem haben wir Spezialisten in den Bereichen der Betriebswirtschaft, Veterinärmedizin und Reproduktion für eine individuelle Beratung im Team.

Michael Wenzlau bleibt dem Unternehmen Alta erhalten und wird ab sofort die Führung für den europäischen Markt übernehmen. Dadurch wird das Geschäft in Deutschland auch in Zukunft von großem Interesse für ihn sein: „Vielen Dank für Ihr Vertrauen und die spannenden letzten 24 Jahre, die ich gemeinsam mit Ihnen für den Aufbau und die Entwicklung von Alta Deutschland zu einem verlässlichen und innovativen Partner für progressive Rinderhalter in Deutschland nutzen durfte. Es hat mir sehr viel Freude gemacht! Ich werde mich zukünftig in meiner neuen Position mit der Entwicklung von Alta in Europa beschäftigen. Meine Aufgaben in Deutschland wird Malte Klingelmann, der in den letzten 6 Jahren die Abteilung AltaValueServices sehr erfolgreich weiterentwickelt hat, übernehmen. Malte Klingelmann genießt dabei mein vollstes Vertrauen.“

Wir freuen uns, dass Malte Klingelmann (linkes Bild) die Position des neuen Geschäftsführers angenommen hat und Jörg Dornwell sein Stellvertreter wird. Seit sechs Jahren ist Malte Klingelmann bei Alta Deutschland für den Bereich Alta Value Services und die betriebswirtschaftliche Beratung verantwortlich. Ab dem 1. Juli 2018 wird Martin Gorski diesen Bereich übernehmen. Wir freuen uns, mit Martin Gorski einen kompetenten Nachfolger gefunden zu haben, der durch seinen Hintergrund im Bankwesen viel Erfahrung für die Beratung landwirtschaftlicher Betriebe mitbringt. Malte Klingelmann wird das Unternehmen mit neuen Ideen, aber  ganz im Sinne der Philosophie von Alta Deutschland weiterführen: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung – mit dem Ziel, mit beiden Ohren ganz nah am Milchproduzenten zu bleiben.“

Auch mit der neuen Besetzung in der Position des Geschäftsführers und in der betriebswirtschaftlichen Betreuung können Sie demnach versichert sein, dass Alta Deutschland auch in Zukunft der kompetente Partner für Sie und Ihren Betrieb bleiben wird.

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Ein Einblick in das Unternehmen Alta

In diesem Jahr durften wir schon einige Trainees & Praktikanten in unserem Unternehmen begrüßen. Wir freuen uns immer über wissbegierige, motivierte und aufgeschlossene Menschen, die einen Einblick in unser Team erhalten wollen. Aber was bewegt die jungen Menschen bei uns ein Praktikum oder sogar einen Trainee zu machen? Wir haben mal nachgefragt, wie unseren derzeitigen Praktikanten/innen die Zeit bei Alta gefallen hat:

``Mit dem Wunsch „überall mal reinzugucken“ bin ich in das Praktikum bei Alta gestartet. Die gute innerbetriebliche Struktur macht es möglich viele Schichten und Seiten des Unternehmens und der ausgeführten Tätigkeiten kennenzulernen. Bei Problemen wurde einem geholfen und die Mitarbeiter standen einem mit Rat und Tat zur Seite, um Unterstützung zu geben. Man war nicht der überflüssige Praktikant, der zum Kaffee kochen oder kopieren eingeteilt wird, sondern wurde mit wichtigen und verantwortungsvollen Aufgaben betreut, die nicht einfach in der Ablage P landeten, jedoch ihren Zweck im Unternehmen erfüllen. Durch Einblicke in das Repromanagement auf verschiedenen Betrieben konnte ich meine praktischen Fähigkeiten im Umgang mit den Tieren, sei es das Besamen oder Behandeln von Kühen, verbessern und profitiere von den Erkenntnissen auch in meiner weiteren beruflichen Laufbahn. Abschließend kann ich nur jedem empfehlen ein Praktikum bei Alta in Erwägung zu ziehen. Die Erfahrungen sind allesamt positiv und die Einsatzbereiche sehr vielschichtig und informativ.``
Jörg Schreinecke
``Das Unternehmen Alta kenne ich durch meinen landwirtschaftlichen Hintergrund. Ich habe mich für ein Praktikum bei Alta entschieden, da dort nicht nur der Verkauf von Rindergenetik im Fokus steht, sondern ein großer Wert auf die Unterstützung der Landwirte in Richtung Managementfragen gelegt wird. In den 12 Wochen habe ich in allen Bereichen einen Einblick bekommen. Ich durfte in der Zeit mehrere Außendienstmitarbeiter begleiten und konnte mir so einen guten Eindruck über deren Arbeit mit den Kunden verschaffen. Ebenso durfte ich einige Repromanager begleiten. Ich war in der Zeit sowohl in den westlichen als auch in den östlichen Bundesländern unterwegs. Vor allem die Strukturen in den östlichen Bundesländern waren doch sehr imponierend. Was mir in allen Bereichen aufgefallen ist, war der positive Umgang aller Mitarbeiter untereinander, stets freundlich, offen und vor allem immer hilfsbereit bei Fragen oder Anliegen aller Art.
In meiner Zeit bei Alta bin ich sehr viel herumgekommen und konnte so viele Eindrücke gewinnen und dadurch viel dazulernen. Das Praktikum war insgesamt eine tolle Erfahrung, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Das dazugelernte wird mich mit Sicherheit auch in Zukunft noch weiter unterstützen.``
Marvin Kriesmann
``Das Zusammenspiel zwischen Genetik und Fruchtbarkeitsmanagement fasziniert mich schon sehr lange. Alta ist eine Firma, welche den Betrieben nicht nur eine qualitativ hochwertige Genetik liefert, sondern ebenfalls eine individuelle Betriebsberatung und somit langfristige, vertrauensvolle Kundenbeziehungen aufbaut. Dies war für mich der Hauptgrund meinen Berufsstart bei Alta beginnen zu wollen. Seit dem 01.Februar 2018 bin ich als Trainee bei Alta unterwegs. Die ersten vier Monate vergingen wie im Flug und ich fühle mich bereits gut angekommen in der Alta-Familie. Besonders gut an dem Traineeprogramm gefällt mir, dass die einzelnen Stationen und Hospitationen bei den Kollegen nicht nach einem starren Muster verlaufen, sondern individuell auf meine Interessen und Wünsche eingegangen wird. Bisher konnte ich bereits viele Kollegen und deren Aufgabenfelder kennenlernen. Ob der Spermaverkauf und die Betriebsberatung der Außendienstmitarbeiter, die Brunstbeobachtung und Besamung mit den Repromanagern oder auch der Büroalltag in Uelzen, es wird nie langweilig. Ich freue mich sehr auf die weitere Zeit bei Alta und bin schon sehr gespannt, was diese alles mit sich bringen wird. ``
Sophie Buchholtz

Du bist auch interessiert an unserem Traineeprogramm oder einem Praktikum? Dann schau auf unserer Karriereseite vorbei und bewirb dich jetzt!

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Zuchtwertschätzung – April 2018

Zu dieser Zuchtwertschätzung wurden sechs neue Gesundheitsmerkmale veröffentlicht. Zudem hat sich die Berechnung für die Merkmale DPR und PL angepasst, wodurch viele Bullen neu eingestuft worden sind. Bei uns finden Sie alle Informationen und Neuigkeiten, um immer auf dem Laufenden zu bleiben!

Wir setzen schon lange nicht mehr auf einen „Einer-für-Alle“-Index, den nationale Indizes wie TPI oder RZG darstellen. Wir wissen, dass unsere Kunden unterschiedliche Anforderungen haben und verschiedene betriebliche Ziele verfolgen. Was wollen Sie in Zukunft für Kühe in Ihrer Herde stehen haben? Worauf legen Sie am meisten Wert – Milchleistung, Inhaltsstoffe, gute Fruchtbarkeit oder ein langes produktives Leben? Die Liste lässt sich beliebig verändern und erweitern – wichtig ist, dass Sie die Bullen finden, die zu Ihren individuellen betrieblichen Zielen passen!

Mit einem individuellen genetischen Plan können Sie genau die Bullen finden, die zu Ihren betrieblichen Zuchtzielen passen und somit Ihren eigenen Index erstellen. Lassen Sie sich nicht vorschreiben, welche Bullen die vermeintlichen Spitzenreiter sind, denn für Ihren Betrieb können dies, je nach Anforderungen, ganz andere Bullen sein, als die mit dem höchsten Gesamtzuchtwert. Setzen Sie Schwerpunkte auf die Merkmale, auf denen Sie den meisten Fokus in Ihrer Herde legen.

Mit BullSearch, unserer interaktiven Bullensuche, können Sie ganz einfach einstellen, auf welche Merkmale Sie besonderen Wert legen und somit die Bullen selektieren, die zu Ihrem genetischen Plan passen.

Wir beraten Sie gerne! Zusammen mit einem unserer vertrauensvollen Außendienstmitarbeiter können Sie Ihren individuellen genetischen Plan erstellen – kontaktieren Sie uns einfach oder sprechen Sie Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter an.

Lesen Sie hier, welche Bullen sich in den verschiedenen Gruppen durchsetzen konnten und welche Änderungen es in dieser Zuchtwertschätzung gab. Auch finden Sie unseren Flyer zum Download und unsere Topliste praktisch zum Ausdrucken in A4 Format. Viel Spaß beim Lesen!

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April 2018 | Genomische Bullen

Genomische Zuchtwerte erlauben es uns, spannende Bullen früher einzusetzen! Sie können beruhigt sein, dass diese Bullen ihr genetisches
Versprechen halten werden, da genomische Zuchtwerte eine derzeitige Verlässlichkeit von nahezu 70% für Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale bieten.

Bei Alta läuft jeder Bulle verschiedene Stufen in seiner Karriere und nur die besten können sich beweisen. Warum wir unsere Bullen in verschiedene Gruppen teilen und welche Qualifikationen benötigt werden, erfahren Sie hier!

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ALTA ADVANTAGE

Unsere 19 neuesten Bullen sind exklusiv für die Herden unserer Alta ADVANTAGE Partner verfügbar. Die Alta Advantage Bullen sind unsere Elite und verfügen über außerordentliche Zuchtwerte.

Neue, junge Bullen produzieren einfach nicht genug Sperma, um problemlos für alle Betriebe weltweit verfügbar zu sein. Demnach geben wir, während der Spermabestand aufgebaut wird, loyalen Alta Advantage Partnern vorrangigen Zugang zu diesen jüngsten Spitzenbullen.

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G-STAR

Wenn ein Bulle genug Sperma produziert, steigt er in die Gruppe der G-STARS auf. Mit 23 aktuellen G-STAR Bullen in dieser Zuchtwertschätzung, sind diese Bullen nun für alle Betriebe verfügbar. Diese Gruppe beinhaltet ein breites Sortiment an Eigenschaften für diverse Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale und die passenden Bullen für jeden individuellen genetischen Plan.

 

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FUTURE STAR

Ungefähr ein Jahr nachdem ein Bulle in die Produktion eingestiegen ist, erhalten wir die ersten Daten bezüglich seiner Fruchtbarkeit und des paternalen Kalbeverlaufs. Wir sammeln diese Daten, analysieren die Ergebnisse und vergeben die FUTURE STAR Bezeichnung nur an Bullen, die eine überdurchschnittliche Fruchtbarkeit aufweisen und deren Werte für den paternalen Kalbeverlauf (SCE) und der paternalen Totgeburtenrate (SSB) unter 8 liegen.

In dieser Zuchtwertschätzung haben 18 Bullen einen Platz auf unserer FUTURE STAR Topliste bekommen. Dies bedeutet, dass sie genug Beobachtungen von Trächtigkeitsuntersuchungen erworben haben, um den hohen Fruchtbarkeitsstatus CONCEPT PLUS zu erhalten. Zusätzlich haben sie genug Nachzucht, um ihren leichten Kalbeverlauf nachweisen zu können.

 

FUTURE STARS  sind das Mittel der Wahl, wenn Sie von dem höchsten genetischen Potential profitieren wollen, aber die zusätzliche Verlässlichkeit der geprüften Fruchtbarkeit und des Kalbeverlaufs der Vererber bevorzugen. Es könnte sein, dass Sie dadurch auf etwas Leistung und Gesundheit im Vergleich zu den verfügbaren G-STARS und Alta ADVANTAGE Bullen verzichten müssen, aber Sie gewinnen Sicherheit, weil Sie wissen, dass Sie ihre Chancen für eine Trächtigkeit und ein lebendiges Kalb aufgrund einer leichten Kalbung erhöht haben. Ein absolutes Plus an Sicherheit, insbesondere für Ihre Färsen.

 

Mit dem Wissen um die Unterschiede der einzelnen Bullenkategorien können Sie das durchschnittliche, genetische Level jeder einzelnen Gruppe in der unten aufgeführten Tabelle vergleichen. Sie werden sehen, dass die neuesten Alta ADVANTAGE Bullen den höchsten genetischen Durchschnitt erreichen, gefolgt von den G-STARS Bullen und abschließend die FUTURE STARS, mit der höchsten Zuverlässigkeit, folgen.

TPI Milch Fett Eiweiß PTAT UDC FLC SCE PL DPR SCS
Alta ADVANTAGE  2707 1534 82 61 2,11 2,16 1,39 6,9 5,9 1,3 2,82
G-STAR 2636 1514 77 58 2,05 2,01 1,31 7,1 5,5 0,9 2,84
FUTURE STAR 2549 1526 75 56 1,57 1,81 1,02 6,5 5,1 0,1 2,82

Es ist außerdem wichtig anzumerken, dass jeder einzelne Bulle auf unserer aktuellen Liste der töchtergeprüften Bullen, unseren PROVEN STARS seine Karriere auf der genomisch-geprüften Liste angefangen hat. Die Erfolgsbilanz für unsere gegenwärtigen genomischen Favoriten ist erheblich. In jeder Zuchtwertschätzung sehen wir, dass die genomischen Bullen ihre anfänglichen Vorhersagen einhalten und letztendlich in die Riege der töchtergeprüften Bullen eintreten.

Vertrauen Sie auf unsere genomisch-geprüften Bullen der Gruppen Alta ADVANTAGE, G-STAR und FUTURE STAR und maximieren Sie den genetischen Fortschritt Ihrer Herde. Wählen Sie die Bullen, die zu Ihren individuellen genetischen Zielen in Leistung, Gesundheit und Exterieur passen.

 

*Achtung: Alle Daten beziehen sich auf unsere aktuelle Top-Liste. Sie finden darüber hinaus noch viele weitere Bullen in unserem Angebot, die zu Ihren Zielen und den Bedürfnissen Ihrer Herde passen. Sprechen Sie uns einfach an, oder nutzen Sie BULLSEARCH, unsere interaktive Bullensuche.

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5 Fakten zur Zuchtwertschätzung im April 2018

1. Verluste bei den Zuchtwerten für PL und DPR und Indexwerten bei den meisten Holsteinbullen

  • Das Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB) hat die Berechnung des Zuchtwertes “Productive Life (PL)” angepasst, was zu größeren Beeinflussungen als erwartet geführt hat. Und das nicht nur beim PL-Zuchtwert.
  • Die aufgetretene Änderung ist keine Basisanpassung der Zuchtwerte. Es wurde festgestellt, dass einige Bullen zu hoch oder zu niedrig eingeschätzt wurden. Um mehr Sicherheit im genomischen Modell zu erzielen, wurde diese Einschränkung vollzogen. Die meisten Bullen erreichen in dieser Zuchtwertschätzung durchschnittliche Werte für TPI und NM $. Besonders die Top-Bullen verzeichneten starke Rückgänge.
  • Durch die Berechnung wurde laut CDCB der Durchschnitt wie folgt angepasst:
    Derzeit vermarktete genomische HO Bullen: ↓1.5 PL | ↓1.4 DPR | ↓37 $NM
    Derzeit vermarktete töchtergeprüfte HO Bullen: ↓0.8 PL | ↓1.0 DPR | ↓18 $NM
    Derzeit vermarktete genomische JE Bullen: ↓2.0 PL | ↓0.8 DR | ↓56 JPI
    Derzeit vermarktete töchtergeprüfte JE Bullen: ↓1.0 PL | ↓0.7 DPR | ↓26 $NM

 

Was bedeutet das für Sie?
Um bisherigen Überschätzungen Rechnung zu tragen, bereiten Sie sich darauf vor, dass niedrigere Werte für PL, DPR, TPI und NM $ der neuen Zuchtwertschätzung für die meisten Bullen auftreten. Der branchenweite Abfall der Zuchtwerte bedeutet auch, dass Sie Ihre Zielsetzungen bei den einzelnen Zuchtwerten der neuen Situation anpassen sollten.

 

2. Nicht reinrassige Jerseys (gekennzeichnet mit einem JX im Namen) sind im JPI abgefallen

  • Das CDCB erweiterte sein bestehendes Rassen-Modell um zusätzliche genomische Bewertungen. Alle Jerseys, die andere Rassen in ihrem Pedigree aufweisen, werden mit JX in ihrem Namen gekennzeichnet.
  • Zu den oben erwähnten Änderungen, wurden bei den nicht reinrassigen JX-Bullen größere Veränderungen in deren JPI festgestellt.
  • Holsteins und reinrassige Jerseys zeigen keinen erkennbaren Effekt durch den Wechsel im Rassen-Modell.

 

3. CDCB veröffentlicht sechs neue Gesundheitsmerkmale

  • Die Merkmale werden als Widerstandsfähigkeit gegen bestimmte Krankheiten definiert. Folgende sechs Gesundheitsmerkmale sind ab dieser Zuchtwertschätzung neu verfügbar: Milchfieber, Labmagenverlagerung, Mastitis, Metritis, Ketose und Nachgeburtsverhalten.
  • Die neuen Gesundheitsmerkmale sind derzeit in keinem der branchenüblichen Indizes, auch bei Alta nicht, enthalten. Auf der Alta BullSearch Seite sind die Merkmale im entsprechenden Abschnitt der einzelnen Bullen und innerhalb des Excel-Downloads zu finden.
  • Wir haben für Sie alle relevanten Informationen zu den neuen Gesundheitsmerkmalen HIER zusammengefasst.

 

4. Großes Bullenangebot- unabhängig von genetischen Plänen!

  • Für unseren treuen Advantage Kunden stehen 19 beeindruckende Bullen zur Verfügung
  • Die Liste der G-Stars wurde um 25 neue Holsteiner- und Jersey-Bullen erweitert
  • 13 Concept-Plus Bullen haben einen niedrigen Abkalbe-Zuchtwert erhalten und wurden somit als Future-Stars eingestuft
  • Um an den bestehenden Erfolg der Future-Stars anzuknüpfen, sind die neuen Top-Bullen auf der töchtergeprüften Liste allesamt ehemalige Future-Stars.

 

5. Als Erinnerung: Ein guter, individueller genetischer Plan ist wichtig. Wir helfen Ihnen die passenden Bullen für Ihre Wünsche und Zielsetzungen zu finden. Sprechen Sie uns an!

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Der hohe Wert geringer Erblichkeiten

Tatsache ist, dass die Heritabilität von Merkmalen oft missverstanden wird. Einfach gesagt, bedeutet die Heritabilität, also die Erblichkeit, wie viel des Unterschieds in der tatsächlichen Leistung auf der Genetik basiert, anstatt auf dem Einfluss des Management oder der Umwelt.

Zum besseren Verständnis stellen Sie sich zwei Kühe in verschiedenen Herden vor. Wie viel von ihrem Milchleistungsunterschied ist auf die Genetik zurückzuführen und wie viel auf das Management oder die Umwelt? Es stellt sich heraus, dass etwa 30% auf Genetik und 70% auf Management und Umwelt zurückzuführen sind. Daher hat Milchleistung eine Erblichkeit von 0,30.

Wie sieht dieses Verhältnis im Bereich Fruchtbarkeit aus? Management und Umwelt machen 96% der Unterschiede zwischen den Töchtern aus, sodass der Einfluss der Genetik nur 4% beträgt. Somit hat DPR eine Erblichkeit von 0,04.

Die Merkmale, die am häufigsten mit einer geringen Erblichkeit in Verbindung gebracht werden, sind die Gesundheitsmerkmale – Nutzungsdauer (PL), Töchterfruchtbarkeit (DPR) und der somatische Zellgehalt (SCS). Viele Produzenten glauben, dass eine geringe Heritabilität in einem geringeren oder langsameren genetischen Fortschritt resultiert. Aber es wäre falsch, zu denken, dass Merkmale wie DPR, PL oder SCS aufgrund von geringen Heritabilitäten zu vernachlässigen sind, weil sie keinen Einfluss haben.

Die Perspektive ist wichtig

In der Genetik zeigt sich Genauigkeit, wenn Ergebnisse innerhalb einer Herde verglichen werden. Diese sogenannte Kontrollgruppe wird in einer Herde innerhalb einer bestimmten Laktationsgruppe und einer bestimmten Abkalbezeit beobachtet. Durch die Evaluierung innerhalb einer Kontrollgruppe wird der Effekt durch Management und Umwelt stark reduziert.  Wir haben effektiv mehr Kontrolle über die Bewertung, um die tatsächlichen Auswirkungen der Genetik besser zu bewerten.

Die Gesamterblichkeit für Gesundheitsmerkmale wie DPR und PL ist gering. Wenn wir allerdings die Ergebnisse innerhalb der einzelnen Kontrollgruppen betrachten, erfahren wir den wahren genetischen Einfluss.

Die Wahrheit liegt in den Zahlen

Nehmen Sie die Auswertung eines echten Milchviehbetriebes mit 1500 Kühen und sehr guten Fruchtbarkeitsergebnissen als Bespiel. Alle erstlaktierenden Kühe wurden, basierend auf dem DPR Zuchtwert ihres Vaters, in vier Gruppen aufgeteilt. Hier ist eindeutig ersichtlich, dass die Töchter der Bullen mit hohem DPR Zuchtwert schneller tragend wurden, als solche von Bullen mit niedrigem DPR Zuchtwert.

Denken Sie an eine Herde mit einer Pregrate von 22% und einem Durchschnitt von 130 offenen Tagen. Wenn der Betriebsleiter einen Bullen mit einem DPR von +3.0 auswählt, um 100 Töchter zu züchten, dann erwarten wir, dass diese Töchter im Durchschnitt eine Pregrate von 25% und durchschnittlich 118 offenen Tage haben.

Anzahl der KüheDurchschnitt Bulle DPRPregRate
Top 25% für DPR1742.327%
Niedrigste 25% für DPR137-1.120%
Unterschied3.47%

Dasselbe gilt für die Nutzungsdauer. Trotz der geringen Erblichkeit von weniger als 9% kann PL einen echten und spürbaren Unterschied in Ihrer Herde erzeugen.

Die untenstehende Tabelle vergleicht, wie lange die Töchter der zehn besten PL-Bullen und Töchter der untersten zehn PL-Bullen der Branche in einer bestimmten Herde bestehen. Sie können sehen, dass ein höherer Prozentsatz von Töchtern mit hohem PL, die durch die dunkelblauen Balken dargestellt werden, in einer Herde verbleiben, als Nachkommen der niedrigen PL-Bullen. Wenn Sie also PL in ihren genetischen Plan integrieren, züchten Sie gesündere, langlebigere Kühe in Ihrer Herde.

Fokus auf wirtschaftlichen Wert

Als progressiver Milchproduzent sollten Sie sich von der geringen Heritabilität der Gesundheitsmerkmale nicht davon abhalten lassen, die richtigen genetischen Mittel für Ihre Herde zu nutzen. Gesundheitsmerkmale sind wirtschaftlich wichtig und Verbesserungen in diesen Bereichen können enorme wirtschaftliche Auswirkungen für Ihren Betrieb haben.

Es gibt viele Merkmale, die eine sehr hohe Heritabilität, aber keine wirtschaftliche Bedeutung haben. Mit anderen Worten, wir können sehr schnell Fortschritte für diese Merkmale erzielen, aber wir erhalten dadurch keine profitablere Kuh.

Beispiele dafür sind Fellfarbe und Hornlosigkeit. Beide Merkmale haben eine Erblichkeit von 100%, da sie rein genetisch bestimmt werden. Wir können Kühe also in einer Generation rot oder hornlos züchten, aber was ist der wirtschaftliche Wert für einen Milchviehbetrieb?

Im Vergleich dazu ist der wirtschaftliche Wert von fruchtbareren Kühen, die aufgrund von weniger Stoffwechselproblemen, weniger Fällen von Mastitis und weniger Kalbeschwierigkeiten länger leben, deutlich erkennbar. Diese genetischen Merkmale machen eine Kuh für jeden Betrieb deutlich profitabler.

Management Tipps für die Selektion

Wenn Sie Ihren genetischen Plan festlegen oder neu bewerten, sollten Sie die folgenden Tipps beachten, um den Fortschritt in Richtung Ihrer Ziele zu maximieren.

1. Definieren Sie Ihre Ziele
Sie können damit beginnen, die häufigsten Gründe für die Merzung in Ihrer Herde zu ermitteln, um die wichtigsten Gesundheitsprobleme auf Ihrem Betrieb zu ermitteln. Ist es die Reproduktion, Milchproduktion oder Mastitis? Diese Information gibt Ihnen die Grundlage, um Zuchtentscheidungen zu treffen, die Ihre Herde nach vorne bringt.

2. Wählen Sie Ihre eigenen Werkzeuge aus
Gesundheitsmerkmale bieten Milchproduzenten einige leistungsstarke Werkzeuge, um bei schwacher Fruchtbarkeit, metabolischen Problemen, hohen Raten von Schwergeburten und dergleichen zu korrigieren. Finden Sie heraus, wie wichtig Ihnen die einzelnen Merkmale sind und legen Sie bei der Auswahl von Bullen einen Schwerpunkt auf ebensolche Merkmale.

3. Passen Sie die Lösung an Ihren Betrieb an
Da Standardzuchtwerte der Industrie unterschiedlich sind und sich ihre Gewichtung für Gesundheitsmerkmale ebenfalls ständig verändert, sollten Sie nicht davon ausgehen, dass sie Ihre individuellen Ziele und Bedürfnisse widerspiegeln. Arbeiten Sie mit Ihrem Alta Berater zusammen, um sicherzustellen, dass Ihr genetischer Plan auf Ihre individuelle Situation und Ihre Ziele zugeschnitten ist.

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Die neuen Gesundheitsmerkmale

Der „Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB)“ hat in der Zuchtwertschätzung von April 2018 sechs neue Gesundheitsmerkmale für alle Rassen hinzugefügt.

Bei den Merkmalen handelt es sich um die Widerstandsfähigkeit bzw. Resistenz der Tiere gegenüber bestimmten Krankheiten. Umso positiver bzw. höher dieser Wert ist, desto widerstandsfähiger ist das Tier. Ein niedriger, negativer Wert bedeutet wiederum, dass ein Tier empfindlicher und weniger widerstandsfähig gegen die Krankheit ist.

Zur Verdeutlichung ein Beispiel: In einer Herde erkranken durchschnittlich 10% der Tiere an Mastitis. Wenn in dieser Herde ein Bulle mit einem PTA (Zuchtwert) von +3 für Mastitiden eingesetzt wird, erwarten wir, dass die Töchter dieses Bullen eine durchschnittliche Häufigkeit von 7% an Mastitiden aufweisen. Dies wäre 3% weniger als der Herdendurchschnitt.

Die Erkrankungshäufigkeiten erstrecken sich von 1,3% für Milchfieber bis zu 10,2% für Mastitiden. Die wirtschaftlichen Auswirkungen in einem Krankheitsfall wurden ebenfalls geschätzt. Die auftretenden Kosten reichen von 28 USD (ca. 23 €) für eine Ketose bis hin zu 197 USD (ca. 160 €) für eine Labmagenverlagerung.
Die Erblichkeit dieser Merkmale ist nach wie vor relativ gering. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie mit diesen Merkmalen keine Fortschritte erzielen können! Lesen Sie HIER, warum Sie trotz geringer Heritabilität einen großen wirtschaftlichen Einfluss haben können!

Die Mastitis-Resistenz korreliert sehr stark mit dem Zuchtwert der somatischen Zellen. Darüber hinaus weisen die neuen Gesundheitsmerkmale keine bedeutenden Korrelationen zu Ertragsmerkmalen auf. Eine Selektion auf Fett- und Proteingehalt verursacht somit keine Einbußen bei der Gesundheit.

Da die neu entwickelten Gesundheitsmerkmale bereits mit zuvor verfügbaren Merkmalen korrelieren, wurden bei diesen Merkmalen bereits Fortschritte erzielt. Die Daten weisen Korrelationen von bis zu 0,39 mit Produktivität, bis zu 0,47 mit Lebenseffektivität und bis zu 0,59 mit DPR auf.

Die zur Bewertung der Merkmale verwendeten Daten, wurden in US-Herden gesammelt und gemeldet. Diese wurden strengen Prüfungen unterzogen, um eine möglichst hohe Genauigkeit sicherzustellen.

HIER finden Sie eine Übersicht der neuen Merkmale als PDF. Sollten Sie Fragen zu den neuen Gesundheitsmerkmalen haben, wenden Sie sich gerne an uns.

Weitere, detaillierte Informationen zu den einzelnen Merkmalen finden Sie auf der Seite des CDCB (auf Englisch):

 

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A2A2 Milch

Es ist immer wieder hier und da das Wort „A2A2-Milch“ zu vernehmen. Was hat es damit auf sich? Wir haben für Sie ein paar kompakte Informationen zusammengestellt.

Kuhmilch besteht zu 87 % aus Wasser und zu 13 % aus Feststoffen. Dieser Anteil von Feststoffen setzt sich zusammen aus Laktose (Milchzucker), Fett, Protein und Mineralstoffen.

Den größten Anteil des Milchproteins in der Milch hat Casein. Eine Form des Caseins ist das Betacasein. In der Rinderpopulation gibt es zwei Ausprägungen des Betacasein-Gens: A1 und A2. Diese zwei Varianten befinden sich an zwei verschiedenen Genorten, dadurch trägt jedes Rind eine der Genvarianten A1A1, A1A2 oder A2A2 für das Betacasein im Genom.

Warum kann das wichtig sein?

Studien haben herausgefunden, dass die Verdauungsenzyme vom Menschen unterschiedlich mit den A1 und A2 Betacaseinprotein interagieren und dadurch unterschiedlich im Körper verwertet werden. Einige gehen davon aus, dass die A2 Variante natürlicher und dadurch gesünder ist. Das führt zu einer steigenden Verbrauchernachfrage nach A2A2-Milch.
Die A2A2-Milch kann nur von Kühen produziert werden, die an beiden Genorten das A2-Gen tragen.  Der einzige Faktor, der bestimmt, ob sich das Milchprotein A1 oder A2  in der Milch befindet, ist also der Genotyp der laktierenden Milchkuh. Die Genkombination A2A2 kommt in Jerseys geringfügig häufiger vor, als in anderen Rassen. Die ausführliche Liste der A2A2 Holsteinbullen zeigt, dass man bei den Holsteins keine großen Einbußen in der Genetik vornehmen oder auf eine andere Rasse umstellen muss, um die A2A2-Milch zu produzieren. Wichtig ist das für die Produzenten, die für die A2A2-Milch aufgrund der steigenden Nachfrage einen Bonus erhalten.

Hier haben wir Ihnen zur letzten Zuchtwertschätzung eine Auswahl an A2A2-Bullen und anderen Spezialisten zusammengestellt.

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Zukünftige Leistung über die durchschnittlichen Tageszunahmen vorhersagen

Färsen werden immer häufiger mit Hilfe genomischer Typisierung einem Ranking unterzogen, welches als wichtige Entscheidungshilfe für ein strategisches Management genutzt wird. Dies ist aber nicht der einzig mögliche Weg. Wenn Sie nicht nur auf die Maximierung Ihres genetischen Fortschrittes bedacht sind, sondern auch auf Ihren zukünftigen Gewinn, gibt es alternative Methoden, um zu entscheiden, welche Färse den Betrieb verlassen soll und welche nicht.

Durchschnittliche Tageszunahmen als Selektionskriterium?

Verweise auf durchschnittliche Tageszunahmen (average daily gain= ADG) stammen typischerweise aus der Fleischindustrie und in letzter Zeit auch von Fütterungswissenschaftlern und Forschern. Studien bei Milchrindern haben gezeigt, dass einzelne Betriebe einen Einfluss der durchschnittlichen Tageszunahmen auf das zukünftige Potential der Milchleistung feststellen. Eine Studie der Cornell University hat bewiesen, dass jedes zusätzliche Kilogramm an Tageszunahmen bei Kälbern vor dem Absetzen in 1,113 Kilogramm mehr Milch in deren ersten Laktation zur Folge hat.

Das individuelle Wiegen von Kälbern zu festgelegten Zeitpunkten im ersten Lebensabschnitt erfasst die durchschnittlichen Tageszunahmen, welche ein effektives Mittel für die Vorhersage der Tiere mit den höchsten Leistungen in der ersten und folgenden Laktationen sein können.

In der untenstehenden Tabelle wird dies verdeutlicht. Auf diesem 2850- Kuh Holstein Betrieb in Wisconsin werden die Gewichte jedes einzelnen Kalbes bei der Geburt und beim Absetzen ermittelt. Anschließend wird mit der Herdenmanagement Software die durchschnittliche Tageszunahme jeden Tieres berechnet.

Tabelle 1Anzahl der TiereADGØ 305ME 1. Laktation
Gruppe 1 - Top 25% mit höchstem ADG332988 g15.016 kg
Gruppe 2 - Unterste 25% mit niedrigstem ADG304757 g14.442 kg
Unterschied231 g574 kg

Hier haben wir alle Tiere in der ersten Laktation basierend auf ihrer ursprünglichen durchschnittlichen Tageszunahme in Quartile eingeteilt. Die besten Tiere nahmen fast 1 kg pro Tag von der Geburt bis zum Absetzen zu, während die schlechtesten 25% der Tiere in der gleichen Zeit nur geringe Zunahmen von 757 g am Tag erreichten.

In der kurzen Zeit von zwei Jahren bis die Kälber in die melkende Herde gelangen, entsteht ein Unterschied zwischen den Tieren mit den höchsten zu den niedrigsten Tageszunahmen von beeindruckenden 574kg mehr produzierter Milch in durchschnittlicher 305-Tagesleistung. Das spiegelt die Ergebnissen der oben genannten Studie der Cornell Universität 2012 wider.

Genetik macht den Unterschied

Gehen wir mit der Analyse einen Schritt weiter, zeigt sich die Genetik in besseren und gesünderen Kälbern, die jeden Tag mehr wachsen.

Teilen wir die Gruppen der Analyse von oben in Tabelle 1 in zwei separate genetische Gruppen, sieht man wie sich die Tiere in jeder Gruppe im Verhältnis zu ihrer genetischen Vorhersage entwickeln. Das zeigt uns, ob durchschnittliche Tageszunahmen Auswirkungen darauf haben, was ein Tier aufgrund seines genetischen Potentials leisten kann.

Tabelle 2 zeigt ausschließlich Kühe der ersten Laktation, die sich in der Gruppe der besten 25% Färsen mit den höchsten durchschnittlichen Tageszunahmen von Geburt bis zum Absetzen befanden.  Innerhalb dieser Gruppe vergleichen wir die 305-Tageleistungen basierend auf dem Durchschnitt der Eltern für den Milchzuchtwert PTA Milch.

Tabelle 2 - Tiere mit höchsten durchschnittlichen TageszunahmenAnzahl der TiereADGØ PTAM ElternØ 305ME 1. Laktation
Beste 50% Elterndurchschnitt PTAM166993 g266 kg15.650 kg
Niedrigste 50% Elterndurchschnitt PTAM166984 g48 kg14.390 kg
Unterschied9 g218 kg1.260 kg

Hier wird deutlich, dass innerhalb der Kälber mit den besten durchschnittlichen Tageszunahmen, die Tiere mit dem höchsten Elterndurchschnitt für PTA Milch nach der Kalbung fast 1300 kg mehr Milch geben, als die Tiere mit einem niedrigeren Durchschnitt für PTA Milch.

Tabelle 3 unterscheidet sich dahingehend, dass hier die Kühe der ersten Laktation verglichen wurden, welche aufgrund ihrer durchschnittlichen Tageszunahmen zu den 25% schlechtesten zählen. Vergleichen wir die Milchleistungen innerhalb dieser niedrigen Gruppe, sehen wir, dass ein hoher Elterndurchschnitt für PTAM in nur 820 kg mehr Milch in der ersten Laktation resultiert.

Tabelle 2 - Tiere mit niedrigsten durchschnittlichen TageszunahmenAnzahl der TiereADGØ PTAM ElternØ 305ME 1. Laktation
Beste 50% Elterndurchschnitt PTAM152762 g258 kg14.863 kg
Niedrigste 50% Elterndurchschnitt PTAM152757 g25 kg14.042 kg
Unterschied5 g233 kg821 kg

Innerhalb beider Gruppen bedeutete ein höherer Elterndurchschnitt für PTAM sogar mehr Milch als durch die Genetik vorhergesagt. Trotzdem zeigt der Vergleich der Unterschiede in der 305-Tageleistung der ersten Laktation, dass die Gruppe mit den hohen durchschnittlichen Tageszunahmen die Gruppe mit den niedrigen Zunahmen um fast 450 kg Milch zusätzlich überholt.

Dies bedeutet, dass wenn Kälber das beste Futter und die beste Pflege bekommen und so höhere tägliche Zunahmen erreichen, ihre Gene sogar besser zum Ausdruck kommen, als erwartet.

Strategische Management Entscheidungen

Wenn es Ihre betriebliche Situation erfordert extra Färsen zu verkaufen, ist es besser dies auf strategische Art und Weise zu tun. Während genomische Tests für dieses Ziel sicher ihren Wert haben, kann das Überwachen und Messen der täglichen Zunahmen als eine effektive Alternative dienen.

Wenn die Tiere, die früh im Leben schneller wachsen, später eine höhere Leistung erbringen als andere, ist es eine leichte Entscheidung, die am schnellsten wachsenden Tiere in der Herde zu behalten. Wenn Sie die Kälber verkaufen, die von Beginn an auf einem unzureichenden Level wachsen, können Sie Futterkosten für Tiere, die deutlich weniger produzieren werden und die Aufzucht von Tieren, für die Sie auf dem Betrieb ggf. keinen Platz haben, vermeiden.

Zu wissen, dass diese gesunden Kälber extra Milch in den Tank liefern werden, bestärkt außerdem die Wichtigkeit von richtiger und fortschrittlicher Kälberfütterung und den Fokus auf allgemeine Kälbergesundheit. Selbst wenn die Zeiten gut sind, sollten Sie die Zukunft ihrer Milchherde immer im Auge haben.

Schnell gelesen

  • Wenn Sie einen strategischen Plan für die Selektion von Färsen einführen, bedenken Sie das individuelle Wiegen von Kälbern zu klar festgelegten Zeitpunkten im Leben, um durchschnittliche Tageszunahmen zu erfassen. Ein Ranking basierend auf Tageszunahmen, kann definieren welche Färsen behalten und welche verkauft werden. Dies hat einen großen Einfluss auf die zukünftigen Gesamtkosten der Produktion.

 

  • Nutzen Sie die Genetik, die Sie ausgewählt haben. Die Gene eines Tieres können nur dann bestmöglich entfaltet werden, wenn es die beste Fütterung und Pflege vom ersten Tag an erhält.  Der tägliche Zuwachs jedes Kalbes, sogar in den ersten Monaten, hat große Auswirkungen auf das Potenzial für die spätere Milchleistung.

References:

Soberon F, Raffrenato E, Everett RW and Van Amburgh ME. 2012. Preweaning milk replacer intake and effects on long-term productivity of dairy calves. J Dairy Sci. 2012 Feb;95(2):783-93. doi: 10.3168/jds.2011-4391.

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Setzen Sie voller Vertrauen unsere genomisch-geprüften Bullen ein!

Genomisch-geprüfte Bullen ermöglichen es Ihnen, die Genetik von Spitzenbullen schon früh in ihrer Karriere einzusetzen.

Alle Bullen bei Alta werden genomisch sowie gesundheitlich geprüft, bevor sie in eines der Alta-Programme aufgenommen werden. Da genomische Zuchtwerte für Leistung, Gesundheit und Exterieur eine direkte Verlässlichkeit von fast 70% aufweisen, können Sie sich sicher sein, dass diese Bullen ihr genetisches Versprechen einlösen werden.

In der folgenden Tabelle veranschaulichen wir Ihnen die Unterschiede in den Merkmalskomplexen zwischen den drei Gruppen unserer genomisch-geprüften Bullen.

August 2017TPINM$MilchEiweißFettPTATUDCFLCSCSPLDPRSCE
ADVANTAGE2683805181862761,362,021,362,886,62,07,1
G-STAR2620760136455741,321,881,322,806,41,67,3
FUTURE STAR2508700118745601,031,671,032,816,82,46,4
Alta ADVANTAGE Bullen

Zehn neue Bullen mit speziellen Merkmalen und herausragenden Platzierungen in einer Reihe von genetischen Plänen sind unter den Bullen, die nur für Alta ADVANTAGE Partner verfügbar sind.
Sobald ein Jungbulle Sperma produziert, kommt er in der Regel in das Alta ADVANTAGE Programm. Diese jungen Bullen  sind ganz einfach noch nicht in der Lage genug Sperma für den weltweiten Bedarf der Alta Kunden zu produzieren, weswegen dieses Sperma exklusiv den Partnern von Alta ADVANTAGE zur Verfügung steht. Damit stellen wir sicher, dass unsere treuesten Kunden jederzeit auf das Sperma, welches Sie für Ihre individuellen genetischen Pläne benötigen, zurückgreifen können.

G-STARS

Sobald ein Bulle genug Sperma produziert, kommt er auf die G-STAR Bullenliste. Mit 10 neuen Bullen in dieser Zuchtwertschätzung sind diese Bullen für jeden interessierten Kunden verfügbar. Sie repräsentieren eine große Bandbreite an verschiedenen Merkmalen, je nachdem welche Gewichtung Sie in Ihrem individuellen genetischen Plan auf die Merkmale Leistung, Gesundheit und Exterieur gesetzt haben.

FUTURE STARS

Ungefähr ein Jahr nach dem Einsatzstart eines Bullen und nach den ersten Beobachtungen zur Bullenfruchtbarkeit und zum Kalbeverlauf kann ein Bulle als FUTURE STAR aufsteigen. Allerdings werden hier nur Bullen mit einer überdurchschnittlichen Bullenfruchtbarkeit und weniger als 8% schweren Kalbeverläufen und Totgeburten ausgezeichnet.

In der Zuchtwertschätzung für den August 2017 haben sich 5 Bullen ihren Platz unter den FUTURE STARS verdient, indem sie durch genügend Töchterinformationen den begehrten CONCEPT PLUS Status für herausragende Bullenfruchtbarkeit erhalten haben und eine geringe Totgeburtenrate ihrer Nachkommen beweisen konnten.

FUTURE STARS sollten Sie bevorzugen, wenn Ihnen sowohl die Vorzüge der besten genomisch verfügbaren Bullen als auch eine real getestete Fruchtbarkeit und eine geringe Totgeburtenrate am Herzen liegen. Möglicherweise verlieren Sie ein paar Prozentpunkte in Leistung und Gesundheit im Vergleich zu den G-STARS und ADVANTAGE Bullen. Dafür können Sie ein ruhiges Gewissen haben, da Sie sich sicher sein können mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ein lebendiges und gesundes Kalb zu erhalten. Aufgrund der vorhandenen Töchterinformationen sind FUTURE STARS die ideale Wahl für Färsen.

Sie wollen noch mehr Argumente?

Wenn Sie noch nicht bereit sind, voll auf genomisch-geprüfte Bullen zu setzen, schauen Sie sich die untenstehenden Tabellen einmal genau an. Hier haben wir Ihnen einen Vergleich unserer Top 10 genomisch-geprüften und töchtergeprüften Bullen bereitgestellt. Wie Sie sehen können erreichen unsere Top 10 töchtergeprüften Bullen einen hervorragenden Durchschnittswert von 2507 TPI.

Wenn Sie jedoch einen Blick auf die Tabelle rechts werfen, werden Sie feststellen, dass Ihre beste Option die der genomisch-geprüften Bullen ist. Denn diese übertreffen die Werte der töchtergeprüften Bullen um durchschnittlich +150 Punkte. Wenn wir zudem die exklusiven ADVANTAGE Bullen betrachten, liegt der durchschnittliche TPI sogar bei 2719 und somit bei +212 Punkten mehr! Nutzen Sie die Chance auf maximalen genetischen Fortschritt!

AUGUST 2017Top töchtergeprüfte BullenTPI
011HO11434AltaCR2670
011HO11437AltaSPRING2622
011HO11380AltaROBLE2559
011HO11379AltaRABO2505
011HO11422AltaJAKE2479
011HO11348AltaBGOOD2476
011HO11314AltaENTRUST2457
011HO11143AltaEMBASSY2456
011HO11272AltaGILCREST2440
011HO11283AltaMERCI2406
MITTELWERT2507
AUGUST 2017Top genomisch-geprüfte BullenGTPI
011HO11630AltaMORENO2705
011HO11743AltaPURITY2698
011HO11736AltaRECOIL2672
011HO11720AltaFLYWHEEL2664
011HO11749AltaCRAIG2663
011HO11734AltaPOLISH2639
011HO11803AltaEXTRA2638
011HO11964AltaPACO2637
011HO11779AltaTOPSHOT2634
011HO11764AltaKAMEO2627
MITTELWERT2657

Um Ihnen jegliche Zweifel zu nehmen sei nochmals festgehalten, dass alle töchtergeprüften Bullen vorher weltweit als Alta ADVANTAGE Bullen, FUTURE STARS und/oder G-STARS verwendet wurden. Die Zahlen zeichnen ein eindeutiges Bild: Die Voraussagen der genomischen Zuchtwerte trafen allesamt zu und wurden durch die Töchterprüfung belegt. Wir haben eine Analyse gemacht, um Ihnen dies zu veranschaulichen – lesen Sie hier mehr!

Mit diesen Fakten im Kopf sollten Sie ohne Zweifel eine Gruppe von Alta ADVANTAGE, G-STAR oder FUTURE STAR Bullen auswählen, um die Ziele Ihres Betriebes in den Merkmalskomplexen Leistung, Gesundheit und Exterieur zu erreichen oder sogar zu übertreffen.

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Wie stichhaltig und genau sind genomische Zuchtwerte?

Wir befinden uns mitten in der Ära der genomischen Zuchtwerte. Wie viele andere Milchviehhalter, setzen vermutlich auch Sie inzwischen sorgenfrei genomisch-geprüfte Bullen in Ihrem genetischen Plan ein.

Nichtsdestotrotz haben Sie möglicherweise nach wie vor Fragen zu den Unterschieden, die Sie zwischen genomisch-geprüften und töchtergeprüften Bullen erwarten können. Um Ihre Fragen adäquat zu beantworten, haben wir eine eingehende Analyse aller eingesetzten Bullen vorgenommen. Unser Ziel war es, herauszufinden, wie stichhaltig und genau die genomischen Zuchtwerte sind. Werden sie über einen längeren Zeitraum genauer oder nimmt ihre Genauigkeit ab?

Was haben wir daraus gelernt?

Grafik 1 zeigt den durchschnittlichen Unterschied des TPI (Total Performance Index = Gesamtzuchtwertindex eines Bullen) der ersten genomischen Zuchtwerte zu den Werten der töchtergeprüften Bullen im April 2017.
Der Unterschied des TPI ist der Abstand, der zwischen der blauen und orangefarbenen Linie liegt.

Grafik 1: Veränderung des TPI vom genomischen Zuchtwert 2013 zum töchtergeprüften Zuchtwert im April 2017

Obwohl die genomischen Zuchtwerte nach wie vor geringfügig erhöht sind, wird die Lücke zwischen genomischen Zuchtwerten und töchtergeprüften Bullen bei jeder Zuchtwertschätzung kleiner.

Sie möchten mehr Details?

Um die Daten in einem anderen Blickwinkel zu betrachten, schauen wir uns alle 1.078 Zuchtbullen aus dem Jahr 2013 an. Dies tun wir aus dem einfachen Grund, dass alle Zuchtbullen aus dem Jahr 2013 inzwischen in den Bereichen Produktion, Gesundheit und Exterieur töchtergeprüft sind.

Die glockenförmige Kurve in Grafik 2 zeigt den Mittelwert und die Standardabweichung des TPI aller 1.078 Bullen, die 2013 genomische Zuchtwerte erhielten.

Grafik 2: Histogramm der Unterschiede im TPI vom ersten genomischen Zuchtwert in 2013 zum töchtergeprüften Zuchtwert im April 2017

Wie Sie sehen können, hat sich der Wert durchschnittlich um weniger als 100 Punkte vom Veröffentlichungszeitraum der genomischen Zuchtwerte zur Töchterprüfung 2013 verändert. Einhundert dieser Bullen haben einen töchtergeprüften TPI, der um weniger als 20 Punkte von der ursprünglichen genomischen Prüfung abweicht. Nur ungefähr 40 der 1.078 Bullen haben mehr als 300 TPI-Punkte verloren – das sind weniger als 4%.

Der gleiche Trend lässt sich für die NM$-Gesamtzuchtwerte beobachten. Tabelle 4 zeigt den durchschnittlichen Unterschied und die Standardabweichung des NM$ derselben 1.078 Bullen, die 2013 genomisch geprüft wurden. Diese Bullen veränderten ihren Wert um ca. -103 NM$ von ihrem ursprünglichen genomischen Zuchtwert 2013 zu ihrem töchtergeprüften Wert im April 2017.

Fünfundneunzig Bullen blieben konstant innerhalb der geringen Differenz von 20 Punkten von ihrem genomischen Zuchtwert zum töchtergeprüften NM$-Wert. Weniger als 20 Bullen verzeichneten einen Unterschied von mehr als 300 NM$-Punkten.

Grafik 3: Histogramm des Unterschieds in NM$ vom genomischen Zuchtwert in 2013 zum töchtergeprüften Zuchtwert im April 2017

Momentan weisen unsere besten töchtergeprüften Bullen einen soliden durchschnittlichen TPI von 2507 Punkten auf. Jedoch weist die beste Gruppe der genomisch-geprüften Tiere einen Vorsprung von +217 Punkten gegenüber den töchtergeprüften Bullen auf! Unsere besten genomischen Bullen sind exklusiv unseren Advantage Kunden zugänglich. Wenn Sie Interesse an unserem Advantage Programm haben, sprechen Sie uns gerne an!

August 2017 Top genomisch-geprüfte BullenGTPI
AltaDRAGO2783
AltaKID2775
AltaSWAG2773
AltaAMULET2714
AltaMORENO2705
AltaPUEBLO2702
AltaBIGFORK2699
AltaEXPAT2699
AltaPURITY2698
AltaBOMBAST2692
Mittelwert2724
August 2017 Top töchtergeprüfte BullenTPI
AltaCR2670
AltaSPRING2622
AltaROBLE2559
AltaRABO2505
AltaJAKE2479
AltaBGOOD2476
AltaENTRUST2457
AltaEMBASSY2456
AltaGILCREST2440
AltaMERCI2406
Mittelwert2507

Einige Bullen gewinnen Punkte, andere verlieren Punkte, jedoch sind Ihre Chancen gleich Null, dass jeder einzelne Bulle an der Spitze der genomisch-geprüften Tiere unter die Werte der aktuellen töchtergeprüften Bullen fällt.

Während Sie die genetischen Entscheidungen für Ihre Herde treffen, behalten Sie immer folgendes im Hinterkopf:

  1.  Genomische Zuchtwerte sind geringfügig erhöht. Mit jeder Zuchtwertschätzung der genomischen zu den töchtergeprüften Zuchtwerten der TPI- und NM$-Werte jedoch wird der Unterschied dank Modelländerungen geringer.
  2.  Der durchschnittliche TPI- und NM$-Unterschied zwischen den genomischen Zuchtwerten zu den töchtergeprüften Zuchtwerten der Bullen aus dem Jahr 2013 liegt bei ca. -100 Punkten. Trotz dieses Unterschieds vollziehen Sie einen deutlich schnelleren genetischen Fortschritt, wenn Sie eine Gruppe von Bullen mit genomischen Zuchtwerten verwenden, als wenn Sie auf eine Gruppe mit ausschließlich töchtergeprüften Zuchtwerten zurückgreifen.
  3.  Stellen Sie sicher, dass die genetischen Veränderungen, die Sie vornehmen, Ihren Zielen angepasst sind. Wählen Sie eine Gruppe genomisch-geprüfter Bullen aus, die auf Ihren individuellen genetischen Plan zugeschnitten ist. Legen Sie ausschließlich Wert auf die Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale, die Ihnen am wichtigsten sind, um die Produktivität Ihres Betriebes in Zukunft voranzubringen.

 

Die Analyse der Zuchtwertschätzung sowie die Tabellen wurden von der PEAK-Genetikerin Ashley Mikshowsky durchgeführt und erstellt.

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August 2017 | Töchtergeprüfte Spitzenreiter

Unsere töchtergeprüften Spitzenbullen in den Merkmalskomplexen Leistung, Gesundheit und Exterieur setzen sich erneut auf den vordersten Rängen durch.

11H011434 Har-Dale-Acres-JP AltaCR | Mogul x Trigger | CP | H+ | 511 | 2670 TPI

  • Führend in der Bullenfruchtbarkeit, Träger des begehrten CONCEPT PLUS Status
  • Herausragender TPI von 2670, mit einer Steigerung von 139 Punkten seit der letzten  Zuchtwertschätzung
  • BESTÄNDIGKEIT – klares Muster an weißen, modernen mittel großen Kühen mit hervorragender Euterbeschaffenheit
  • Sorgt für eindeutige Euterverbesserung: unter den kleiner gebauten Bullen zählt er zu den führenden Bullen im UDC

 

 

 

11H011437 Westenrade AltaSPRING | Mogul x Gerard | H+ | 2622 TPI

  • Internationaler Favorit – seine Töchter imponieren gleich vom Beginn der Laktation mit einer hohen Milchleistung
  • Verbessert die Fett- und Eiweißproduktion
  • Elegante Töchter mit hohen und breiten Hintereuteraufhängungen

 

 

11H011380 Lone-Oak-Acres AltaROBLE | Mogul x Observer | CP | H+ | 511 | 2559 TPI

  • Ein Spezialist für die Gesundheits- und Exterieurmerkmale mit 6.5 PL, 3.13 UDC und 2.77 PTAT
  • Exzellente Bullenfruchtbarkeit, ausgezeichnet mit CONCEPT PLUS Status und hoher Töchterfruchtbarkeit mit 3.8 DPR
  • Schöne Töchter; langgestreckte Kühe mit hervorragenden Eutern und starker Euteraufhängung

 

 

11H011379 Lone-Oak-Acres AltaRABO | Mogul x Observer | CP | 511 | 2505 TPI

  • Erste melkende Töchter mit eindrucksvollen Eutern und geradlinigen Konturen
  • Ehemaliger FUTURE STAR, der einen einfachen Kalbeverlauf und hohe Fruchtbarkeit mit CONCEPT PLUS Status garantiert
  • Ausgeglichene Zuchtwerte mit beeindruckendem Exterieur, über 100 CFP und einwandfreien Gesundheits- und Fruchtbarkeitszuchtwerten
  • Vollbruder des ebenso Spitzenbullens AltaROBLE, besticht durch eine etwas höhere Leistung

11HO11422 T-Spruce AltaJAKE | Petrone x Observer | CP | 511 | 2479 TPI

  • Ein vielversprechender Spezialist für Typ und Gesundheit mit hoher Fruchtbarkeit, ausgezeichnet mit CONCEPT PLUS Status
  • Schöne Töchter mit herausragenden, hohen und breiten Hintereutern
  • Gesunde, fruchtbare Kühe mit hoher Milchqualität

Mit der August Zuchtwertschätzung gab es Änderungen an der TPI-Formel. Finden Sie mehr zu den aktuellen Änderungen der nationalen Indexe HIER.

Sind Sie auf der Suche nach der Gruppe an Bullen, die am besten zu Ihren betrieblichen Zielen passen? Nutzen Sie Alta´s Advanced Bull Search und arbeiten Sie mit Ihrem Alta Mitarbeiter zusammen, um Ihren eigenen individuellen genetischen Plan zu erstellen.

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Übersicht über die Änderungen der TPI-Formel

Im Zuge der Zuchtwertschätzung im August 2017 wird die Holstein Association (HA) USA die Indexe TPI, Udder Composite (UDC) und Foot & Leg Composite (FLC) aktualisieren. Im Folgenden werden Ihnen Hilfestellungen dabei gegeben, die Änderungen zu verstehen und abzuschätzen, wie diese die Bullenplatzierungen verändern könnten.

Wie bei allen Index-Änderungen, werden sich die Platzierungen der Bullen verändern. Die meisten Rangänderungen können wir darauf zurückführen, dass die Größe mit in die Berechnungen der UDC und FLC Indexe einfließt.

Änderungen in den nationalen Indexen erinnern uns daran, wie wichtig ein individuell erstellter genetischer Plan ist. Behalten Sie bei der Bewertung der Änderungen im UDC und TPI stets Ihren individuellen genetischen Plan im Kopf, um sicherzustellen, dass dieser auch weiterhin zu den gegenwärtigen und künftigen Zielen Ihres Betriebes passt.

Veränderungen beim Udder Composite Index (UDC)

Die größte Änderung im UDC ist, dass die Größe jetzt als eine negative Gewichtung mit eingerechnet wird, um eine moderatere Größe bei Holsteins in der Zukunft zu gewährleisten. Während alle individuellen Merkmalsgewichtungen innerhalb des UDC geringfügig angepasst wurden, wird die Größe von nun an einen relativen Anteil von 17% am UDC haben. Diese Veränderung entspringt hauptsächlich aus der verringerten Gewichtung der Eutertiefe.

Ein Vergleich zwischen den vorigen und neuen Berechnungen des UDC wird in Tabelle 1 dargestellt. Die größten Veränderungen sind in Fett hervorgehoben.

TABELLE 1Vorige Prozentanteile im UDCProzentanteile im UDC ab August 2017Änderung in %
Vordereuteraufhängung16%13%-3%
Hintereuterhöhe16%19%3%
Hintereuterbreite12%16%4%
Zentralband9%7%-2%
Eutertiefe35%17%-18%
Strichplatzierung vorne5%3%-2%
Strichplatzierung hinten (jetzt "hinteres Strichplatzierungsoptimum")7%4%-3%
Strichlänge (jetzt "Strichlängenoptimum")-4%4%
Größe--17%17%

Eine weitere Veränderung bei den Eutermerkmalen ist, dass sowohl die hintere Strichplatzierung als auch die Strichlänge von nun an zwei-wegs Merkmale sind und dementsprechend „hinteres Strichplatzierungsoptimum“ und „Strichlängenoptimum“ heißen.

Die hintere Strichlänge und –platzierung der Holsteins hat sich zu einem kürzeren und enger gestellten Durchschnitt entwickelt. Durch die Anpassung hin zu einem mittleren Optimum, im Gegensatz zu einem kurzen und engen, soll dabei geholfen werden, die Holsteins wieder in Richtung der erwünschten Norm zu züchten.

Die neue Foot & Leg Composite (FLC)

Wie schon bei dem UDC kommt die größte Veränderung auch im FLC durch die Addition der Größe in die Berechnung des Index. Tabelle 2 zeigt, dass der Hauptanteil der Prozentpunkte des neu hinzugefügten Merkmals aus der Minderung des Klauenwinkels und der Hinterbeinwinkelung stammt.

TABELLE 2Vorige Prozentanteile im FLCProzentanteile im FLC ab August 2017Änderung in %
Klauenwinkel24%8%-17%
Hinterbeinstellung19%18%-1%
Fundamentbewertung50%58%+8%
Größe-17%+17%
Hinterbeinwinkelung8%--8%
Veränderungen bei den TPI Zuchtwerten

Zusätzlich zu den Neuerungen beim UDC und FLC, wird die TPI-Formel ebenfalls aufgefrischt. Während die Verteilungen bei Leistung, Gesundheit und Exterieur gleich bleiben, wird sich die individuelle Gewichtung bei Leistung und Gesundheit verändern.

Die größte Veränderung in der TPI-Formel ist innerhalb der Leistungskategorie in Form eines neuen Fett-Eiweiß-Verhältnisses zu finden.
Alle Veränderungen finden Sie in der folgenden Tabelle:

TABELLE 3Vorige Prozentanteile im TPIProzentanteile im TPI ab August 2017
Eiweiß2721
Fett1617
Futtereffizienz38
LEISTUNG GESAMT46%46%
Fruchtbarkeitsindex1313
Nutzungsdauer74
Langlebigkeit-3
Zellzahl-5-5
Kalbeverlauf22
Totgeburtenrate11
GESUNDHEIT GESAMT28%28%
Euter1111
PTA Typ88
Fundamente66
Milchtyp-1-1
EXTERIEUR GESAMT26%26%

HA USA hat Fett, Eiweiß und die Futtereffizienz neu gewichtet und aus diesem Grund auch das Fett-Eiweiß-Verhältnis angepasst. Ab August 2017 wird 6% weniger Wert direkt auf Eiweiß gelegt. Dafür wird 5% mehr Wert auf die Futtereffizienz und 1% mehr Wert auf Fett gelegt.

Als Hinweis für Sie wird im Folgenden dargestellt, wie die  Futtereffizienz berechnet wird. Bitte beachten Sie, dass in dieser Formel die „Body Size Composite“ durch die neue Berechnung „Body Weight Composite“ ersetzt wird.

Futtereffizienz = (-0,0187 x Milch) + (1,28 x Fett) + (1,95 x Eiweiß) – (12,4 x Body Weight Composite)

Zusätzlich zu den Anpassungen im Bereich Leistung wird HA USA nun auch die Langlebigkeit als neues Merkmal in die TPI-Formel aufnehmen. Die 3% Gewichtung auf Langlebigkeit werden direkt von dem Merkmal Nutzungsdauer abgezogen.

Was bedeuten diese Veränderungen?

Die Hinzunahme der Größe zum UDC und FLC, sowie die Neuerungen in der TPI-Formel, sind mit dem Ziel verbunden, Produzenten dabei zu unterstützen, mehr moderat gebaute, effizientere und profitablere Kühe zu züchten.

Indexe der nationalen Standards können sich jederzeit ändern. Diese Veränderungen sollten Sie erneut darauf hinweisen, wie wichtig es ist, Ihren individuellen genetischen Plan zu erstellen, anstatt auf einen allgemeinen Index zu setzen. Arbeiten Sie mit dem Alta Mitarbeiter Ihres Vertrauens zusammen, um Ihre individuelle Gewichtung in den Bereichen Leistung, Gesundheit und Exterieur zu setzen.
Wir möchten sicherstellen, dass Ihr genetischer Plan jederzeit mit der derzeitigen Situation und den Zukunftsvisionen Ihres Betriebes übereinstimmt und Sie bei dem Erreichen Ihrer Ziele unterstützt.

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