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Zuchtwertschätzung – April 2018

Zu dieser Zuchtwertschätzung wurden sechs neue Gesundheitsmerkmale veröffentlicht. Zudem hat sich die Berechnung für die Merkmale DPR und PL angepasst, wodurch viele Bullen neu eingestuft worden sind. Bei uns finden Sie alle Informationen und Neuigkeiten, um immer auf dem Laufenden zu bleiben!

Wir setzen schon lange nicht mehr auf einen „Einer-für-Alle“-Index, den nationale Indizes wie TPI oder RZG darstellen. Wir wissen, dass unsere Kunden unterschiedliche Anforderungen haben und verschiedene betriebliche Ziele verfolgen. Was wollen Sie in Zukunft für Kühe in Ihrer Herde stehen haben? Worauf legen Sie am meisten Wert – Milchleistung, Inhaltsstoffe, gute Fruchtbarkeit oder ein langes produktives Leben? Die Liste lässt sich beliebig verändern und erweitern – wichtig ist, dass Sie die Bullen finden, die zu Ihren individuellen betrieblichen Zielen passen!

Mit einem individuellen genetischen Plan können Sie genau die Bullen finden, die zu Ihren betrieblichen Zuchtzielen passen und somit Ihren eigenen Index erstellen. Lassen Sie sich nicht vorschreiben, welche Bullen die vermeintlichen Spitzenreiter sind, denn für Ihren Betrieb können dies, je nach Anforderungen, ganz andere Bullen sein, als die mit dem höchsten Gesamtzuchtwert. Setzen Sie Schwerpunkte auf die Merkmale, auf denen Sie den meisten Fokus in Ihrer Herde legen.

Mit BullSearch, unserer interaktiven Bullensuche, können Sie ganz einfach einstellen, auf welche Merkmale Sie besonderen Wert legen und somit die Bullen selektieren, die zu Ihrem genetischen Plan passen.

Wir beraten Sie gerne! Zusammen mit einem unserer vertrauensvollen Außendienstmitarbeiter können Sie Ihren individuellen genetischen Plan erstellen – kontaktieren Sie uns einfach oder sprechen Sie Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter an.

Lesen Sie hier, welche Bullen sich in den verschiedenen Gruppen durchsetzen konnten und welche Änderungen es in dieser Zuchtwertschätzung gab. Auch finden Sie unseren Flyer zum Download und unsere Topliste praktisch zum Ausdrucken in A4 Format. Viel Spaß beim Lesen!

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Bullenlisten Spezial

Hier finden Sie eine Übersicht aller speziellen Bullenlisten, um Ihren betrieblichen Bedürfnissen gerecht zu werden. Nutzen Sie auch BullSearch, um genau die Bullen zu finden, die zu Ihren individuellen Betriebszielen und den Anforderungen Ihrer Herde passen! Wir helfen Ihnen bei Fragen gerne weiter.

Hornlos
A2A2 Bullenliste
Jersey Bullen
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511er Bullenliste
Rotbunte Bullen
Roboter Bullenliste
Bullensuche
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April 2018 | Genomische Bullen

Genomische Zuchtwerte erlauben es uns, spannende Bullen früher einzusetzen! Sie können beruhigt sein, dass diese Bullen ihr genetisches
Versprechen halten werden, da genomische Zuchtwerte eine derzeitige Verlässlichkeit von nahezu 70% für Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale bieten.

Bei Alta läuft jeder Bulle verschiedene Stufen in seiner Karriere und nur die besten können sich beweisen. Warum wir unsere Bullen in verschiedene Gruppen teilen und welche Qualifikationen benötigt werden, erfahren Sie hier!

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ALTA ADVANTAGE

Unsere 19 neuesten Bullen sind exklusiv für die Herden unserer Alta ADVANTAGE Partner verfügbar. Die Alta Advantage Bullen sind unsere Elite und verfügen über außerordentliche Zuchtwerte.

Neue, junge Bullen produzieren einfach nicht genug Sperma, um problemlos für alle Betriebe weltweit verfügbar zu sein. Demnach geben wir, während der Spermabestand aufgebaut wird, loyalen Alta Advantage Partnern vorrangigen Zugang zu diesen jüngsten Spitzenbullen.

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G-STAR

Wenn ein Bulle genug Sperma produziert, steigt er in die Gruppe der G-STARS auf. Mit 23 aktuellen G-STAR Bullen in dieser Zuchtwertschätzung, sind diese Bullen nun für alle Betriebe verfügbar. Diese Gruppe beinhaltet ein breites Sortiment an Eigenschaften für diverse Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale und die passenden Bullen für jeden individuellen genetischen Plan.

 

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FUTURE STAR

Ungefähr ein Jahr nachdem ein Bulle in die Produktion eingestiegen ist, erhalten wir die ersten Daten bezüglich seiner Fruchtbarkeit und des paternalen Kalbeverlaufs. Wir sammeln diese Daten, analysieren die Ergebnisse und vergeben die FUTURE STAR Bezeichnung nur an Bullen, die eine überdurchschnittliche Fruchtbarkeit aufweisen und deren Werte für den paternalen Kalbeverlauf (SCE) und der paternalen Totgeburtenrate (SSB) unter 8 liegen.

In dieser Zuchtwertschätzung haben 18 Bullen einen Platz auf unserer FUTURE STAR Topliste bekommen. Dies bedeutet, dass sie genug Beobachtungen von Trächtigkeitsuntersuchungen erworben haben, um den hohen Fruchtbarkeitsstatus CONCEPT PLUS zu erhalten. Zusätzlich haben sie genug Nachzucht, um ihren leichten Kalbeverlauf nachweisen zu können.

 

FUTURE STARS  sind das Mittel der Wahl, wenn Sie von dem höchsten genetischen Potential profitieren wollen, aber die zusätzliche Verlässlichkeit der geprüften Fruchtbarkeit und des Kalbeverlaufs der Vererber bevorzugen. Es könnte sein, dass Sie dadurch auf etwas Leistung und Gesundheit im Vergleich zu den verfügbaren G-STARS und Alta ADVANTAGE Bullen verzichten müssen, aber Sie gewinnen Sicherheit, weil Sie wissen, dass Sie ihre Chancen für eine Trächtigkeit und ein lebendiges Kalb aufgrund einer leichten Kalbung erhöht haben. Ein absolutes Plus an Sicherheit, insbesondere für Ihre Färsen.

 

Mit dem Wissen um die Unterschiede der einzelnen Bullenkategorien können Sie das durchschnittliche, genetische Level jeder einzelnen Gruppe in der unten aufgeführten Tabelle vergleichen. Sie werden sehen, dass die neuesten Alta ADVANTAGE Bullen den höchsten genetischen Durchschnitt erreichen, gefolgt von den G-STARS Bullen und abschließend die FUTURE STARS, mit der höchsten Zuverlässigkeit, folgen.

TPI Milch Fett Eiweiß PTAT UDC FLC SCE PL DPR SCS
Alta ADVANTAGE  2707 1534 82 61 2,11 2,16 1,39 6,9 5,9 1,3 2,82
G-STAR 2636 1514 77 58 2,05 2,01 1,31 7,1 5,5 0,9 2,84
FUTURE STAR 2549 1526 75 56 1,57 1,81 1,02 6,5 5,1 0,1 2,82

Es ist außerdem wichtig anzumerken, dass jeder einzelne Bulle auf unserer aktuellen Liste der töchtergeprüften Bullen, unseren PROVEN STARS seine Karriere auf der genomisch-geprüften Liste angefangen hat. Die Erfolgsbilanz für unsere gegenwärtigen genomischen Favoriten ist erheblich. In jeder Zuchtwertschätzung sehen wir, dass die genomischen Bullen ihre anfänglichen Vorhersagen einhalten und letztendlich in die Riege der töchtergeprüften Bullen eintreten.

Vertrauen Sie auf unsere genomisch-geprüften Bullen der Gruppen Alta ADVANTAGE, G-STAR und FUTURE STAR und maximieren Sie den genetischen Fortschritt Ihrer Herde. Wählen Sie die Bullen, die zu Ihren individuellen genetischen Zielen in Leistung, Gesundheit und Exterieur passen.

 

*Achtung: Alle Daten beziehen sich auf unsere aktuelle Top-Liste. Sie finden darüber hinaus noch viele weitere Bullen in unserem Angebot, die zu Ihren Zielen und den Bedürfnissen Ihrer Herde passen. Sprechen Sie uns einfach an, oder nutzen Sie BULLSEARCH, unsere interaktive Bullensuche.

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Die neuen Gesundheitsmerkmale

Der „Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB)“ hat in der Zuchtwertschätzung von April 2018 sechs neue Gesundheitsmerkmale für alle Rassen hinzugefügt.

Bei den Merkmalen handelt es sich um die Widerstandsfähigkeit bzw. Resistenz der Tiere gegenüber bestimmten Krankheiten. Umso positiver bzw. höher dieser Wert ist, desto widerstandsfähiger ist das Tier. Ein niedriger, negativer Wert bedeutet wiederum, dass ein Tier empfindlicher und weniger widerstandsfähig gegen die Krankheit ist.

Zur Verdeutlichung ein Beispiel: In einer Herde erkranken durchschnittlich 10% der Tiere an Mastitis. Wenn in dieser Herde ein Bulle mit einem PTA (Zuchtwert) von +3 für Mastitiden eingesetzt wird, erwarten wir, dass die Töchter dieses Bullen eine durchschnittliche Häufigkeit von 7% an Mastitiden aufweisen. Dies wäre 3% weniger als der Herdendurchschnitt.

Die Erkrankungshäufigkeiten erstrecken sich von 1,3% für Milchfieber bis zu 10,2% für Mastitiden. Die wirtschaftlichen Auswirkungen in einem Krankheitsfall wurden ebenfalls geschätzt. Die auftretenden Kosten reichen von 28 USD (ca. 23 €) für eine Ketose bis hin zu 197 USD (ca. 160 €) für eine Labmagenverlagerung.
Die Erblichkeit dieser Merkmale ist nach wie vor relativ gering. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie mit diesen Merkmalen keine Fortschritte erzielen können! Lesen Sie HIER, warum Sie trotz geringer Heritabilität einen großen wirtschaftlichen Einfluss haben können!

Die Mastitis-Resistenz korreliert sehr stark mit dem Zuchtwert der somatischen Zellen. Darüber hinaus weisen die neuen Gesundheitsmerkmale keine bedeutenden Korrelationen zu Ertragsmerkmalen auf. Eine Selektion auf Fett- und Proteingehalt verursacht somit keine Einbußen bei der Gesundheit.

Da die neu entwickelten Gesundheitsmerkmale bereits mit zuvor verfügbaren Merkmalen korrelieren, wurden bei diesen Merkmalen bereits Fortschritte erzielt. Die Daten weisen Korrelationen von bis zu 0,39 mit Produktivität, bis zu 0,47 mit Lebenseffektivität und bis zu 0,59 mit DPR auf.

Die zur Bewertung der Merkmale verwendeten Daten, wurden in US-Herden gesammelt und gemeldet. Diese wurden strengen Prüfungen unterzogen, um eine möglichst hohe Genauigkeit sicherzustellen.

HIER finden Sie eine Übersicht der neuen Merkmale als PDF. Sollten Sie Fragen zu den neuen Gesundheitsmerkmalen haben, wenden Sie sich gerne an uns.

Weitere, detaillierte Informationen zu den einzelnen Merkmalen finden Sie auf der Seite des CDCB (auf Englisch):

 

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Zuchtwertschätzung – Dezember 2017

Die Dezember-Zuchtwertschätzung zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Stabilität aus. Junge Bullen konnten Ihre Zuchtwerte durch Ihre Nachzucht bestätigen und einige neue Bullen runden das Angebot ab. Doch welcher Bulle ist der Richtige für Sie?

Wir setzen schon lange nicht mehr auf einen „Einer-für-Alle“-Index, den nationale Indizes wie TPI oder RZG darstellen. Wir wissen, dass unsere Kunden unterschiedliche Anforderungen haben und verschiedene betriebliche Ziele verfolgen. Was wollen Sie in Zukunft für Kühe in Ihrer Herde stehen haben? Worauf legen Sie am meisten Wert – Milchleistung, Inhaltsstoffe, gute Fruchtbarkeit oder ein langes produktives Leben? Die Liste lässt sich beliebig verändern und erweitern – wichtig ist, dass Sie die Bullen finden, die zu Ihren individuellen betrieblichen Zielen passen!

Mit einem individuellen genetischen Plan können Sie genau die Bullen finden, die zu Ihren betrieblichen Zuchtzielen passen und somit Ihren eigenen Index erstellen. Lassen Sie sich nicht vorschreiben, welche Bullen die vermeintlichen Spitzenreiter sind, denn für Ihren Betrieb können dies, je nach Anforderungen, ganz andere Bullen sein, als die mit dem höchsten Gesamtzuchtwert. Setzen Sie Schwerpunkte auf die Merkmale, auf denen Sie den meisten Fokus in Ihrer Herde legen.

Mit BullSearch, unserer interaktiven Bullensuche, können Sie ganz einfach einstellen, auf welche Merkmale Sie besonderen Wert legen und somit die Bullen selektieren, die zu Ihrem genetischen Plan passen.

Wir beraten Sie gerne! Zusammen mit einem unserer vertrauensvollen Außendienstmitarbeiter können Sie Ihren individuellen genetischen Plan erstellen – kontaktieren Sie uns einfach oder sprechen Sie Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter an.

Lesen Sie hier, welche Bullen sich in den verschiedenen Gruppen durchsetzen konnten. Auch finden Sie unseren Flyer zum Download und unsere Topliste praktisch zum Ausdrucken in A4 Format. Viel Spaß beim Lesen über alle Neuigkeiten zur aktuellen Zuchtwertschätzung!

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Finden Sie die passenden genomischen Bullen für Ihre Herde

Genomische Nachweise erlauben es uns, spannende Bullen früher zu verwenden! Sie können sicher sein, dass diese Bullen ihr genetisches
Versprechen halten werden, da genomische Zuchtwerte eine derzeitige Verlässlichkeit von nahezu 70% für Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale bieten.

Vielleicht fragen Sie sich, welche verschiedenen Möglichkeiten Sie bei der Auswahl genomischer Bullen haben. Sehen Sie selbst…

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Alta ADVANTAGE

Unsere 22 neuesten Bullen sind exklusiv für die Herden unserer Alta ADVANTAGE Partner verfügbar. Die Alta Advantage Bullen bieten vielfältige Merkmale und Elite-Rankings für viele individuelle genetische Pläne.

Neue, junge Bullen produzieren einfach nicht genug Samen um problemlos für alle Betriebe weltweit verfügbar zu sein. Demnach geben wir, während wir unseren Samen Bestand aufbauen, loyalen Alta Advantage Partner Herden vorrangigen Zugang zu diesen jüngsten Spitzenbullen.

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G-STARS

Wenn ein Bulle genug Samen produziert, wird er zur G-STAR Liste hinzugefügt. Mit 30 aktuellen G-STAR Bullen in dieser Zuchtwertschätzung, sind diese Bullen jetzt für alle problemlos verfügbar. Diese Gruppe beinhaltet ein breites Sortiment an Eigenschaften für diverse Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale und die passenden Bullen für jeden individuellen genetischen Plan.

 

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FUTURE STARS

Ungefähr ein Jahr nachdem ein Bulle zum ersten Mal veröffentlicht wurde, erhalten wir die ersten Daten bezüglich seiner Fruchtbarkeit und seines paternalen Kalbeverlaufs. Wir sammeln diese Daten, analysieren die Ergebnisse und vergeben die FUTURE STAR Bezeichnung nur an Bullen, die selbst eine überdurchschnittliche Fruchtbarkeit und deren Werte für den paternalen Kalbeverlauf (SCE) und der paternalen Totgeburtenrate (SSB) unter 8 liegen.

In dieser Zuchtwertschätzung haben 21 Bullen einen Platz auf unserer FUTURE STAR Topliste bekommen. Dies bedeutet, dass sie genug Beobachtungen von Trächtigkeitsuntersuchungen erworben haben, um ihren hohen Fruchtbarkeitsstatus CONCEPT PLUS zu bestätigen. Zusätzlich haben sie genug Nachzucht auf die Welt gebracht um ihren leichten Kalbeverlauf nachzuweisen.

FUTURE STARS  sind das Mittel der Wahl, wenn Sie von dem höchsten genetischen Potential profitieren wollen, aber die zusätzliche Verlässlichkeit der geprüften Fruchtbarkeit und des Kalbeverlaufs der Vererber bevorzugen. Es könnte sein, dass Sie dadurch auf etwas Leistung und Gesundheit im Vergleich zu den verfügbaren G-STARS und Alta ADVANTAGE Bullen verzichten müssen, aber Sie gewinnen Sicherheit, weil Sie wissen, dass Sie ihre Chancen für eine Trächtigkeit und ein lebendiges Kalb aufgrund einer leichten Kalbung erhöht haben. Ein absolutes Plus an Sicherheit, insbesondere für Ihre Färsen.

Mit dem Wissen um die Unterschiede der einzelnen Bullenkategorien können Sie das durchschnittliche, genetische Level jeder einzelnen Gruppe in der unten aufgeführten Tabelle vergleichen. Sie werden sehen, dass die neuesten Alta ADVANTAGE Bullen den höchsten genetischen Durchschnitt erreichen, gefolgt von den G-STARS Bullen und abschließend die FUTURE STARS, mit der höchsten Zuverlässigkeit, folgen.

TPI Milch Fett Eiweiß PTAT UDC FLC SCE PL DPR SCS
Alta ADVANTAGE  2744 1603 78 60 2,04 2,05 1,42 7,1 7,9 3,0 2,84
G-STAR 2654 1516 75 58 1,79 1,78 1,11 7,0 7,0 2,4 2,86
FUTURE STAR 2562 1354 65 50 1,60 1,91 1,10 6,4 6,9 2,2 2,81

Es ist außerdem wichtig anzumerken, dass jeder einzelne Bulle auf unserer aktuellen Liste der töchtergeprüften Bullen, unseren PROVEN STARS früher einmal auf der genomisch geprüften Liste stand. Die Erfolgsbilanz für unsere gegenwärtigen genomischen Favoriten ist erheblich. In jeder Zuchtwertschätzung sehen wir, dass die genomischen Bulle ihre anfänglichen Vorhersagen einhalten und letztendlich in die Riege der töchtergeprüften Bullen eingeht.

Haben Sie Vertrauen, eine Gruppe von Bullen der Alta ADVANTAGE, G-STAR und FUTURE STAR Liste zu verwenden. Sie werden in Zukunft ihre Rentabilität optimieren, wenn sie eine Gruppe von Bullen auswählen, die zu ihren individuellen Zielen in Bezug auf Leistung, Gesundheit und Exterieur passen.

Sie möchten auch etwas über unsere töchtergeprüften Bullen erfahren? Dann folgen Sie diesem Link:

>> Zu unseren PROVEN STARS

*Achtung: Alle Daten beziehen sich auf unsere aktuelle Top-Liste. Sie finden darüber hinaus noch viele weitere Bullen in unserem Angebot die zu Ihren Zielen und den Bedürfnissen Ihrer Herde passen. Sprechen Sie uns einfach an, oder nutzen Sie BULLSEARCH unsere interaktive Bullensuche.

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Töchtergeprüfte Bullen zur Unterstützung Ihres genetischen Plans

 

Wenn es um die Bullenauswahl geht, gehört eine hohe Sicherheit dann zu Ihrem genetischen Plan? Ist dies der Fall, haben wir eine Auswahl verschiedener Bullen für Sie. Voran gehen unsere töchtergeprüften Bullen, die entweder neu zur Liste hinzugekommen sind oder mit neuen Informationen angepasst wurden.

Diese Bullen bieten eine große Bandbreite an besonderen Eigenschaften, die zu jeden individuellen genetischen Plan passen.

11HO11437 AltaSPRING | MOGUL X GERARD X MASCOL | 2563 TPI

  • Mehr als 3.00 für UDC – überragende hohe und breite Hintereuter und starke Vordereuteraufhängung
  • Mittelrahmige Kühe mit ausgeglichenen Milchmerkmalen und einer besonderen Stärke
  • Internationaler Favorit!

 

11HO11379 AltaROBLE | MOGUL X OBSERVER X SHOTTLE | CP| 511 | 2557 TPI

  • Ein Spezialist für die Gesundheits- und Exterieurmerkmale
  • Ein CONCEPT PLUS Bulle mit einer hohen Bullenfruchtbarkeit und einer Töchterfruchtbarkeit von 4.1 DPR!
  • Schöne Töchter; langgestreckte Kühe mit hervorragenden Eutern (+3.11 UDC)

 

11HO11419 AltaLEGAL | MOGUL X PLANET X LYNCH | CP | 511 | 2525 TPI

  • Ein Spezialist für Leistungsmerkmale
  • Gute Milchleistung und herausragenden Inhaltsstoffen
  • Schöner Typvererber, Töchter mit herausragenden, hohen und breiten Hintereutern

 

11HO11380 AltaRABO | MOGUL X OBSERER X SHOTTLE | CP | 2520 TPI

  • Mittelrahmige Töchter mit guten Milcheigenschaften
  • Typ, Euter und Fundamentverbessere
  • Hoch in der Fruchtbarkeit und leichtkalbig

 

11HO1422 AltaJAKE | PETRONE X OBSERVER X GOLDWYN | CP | 511 | 2520 TPI

  • Ein Spezialist im Bereich Gesundheit mit einer 8.2 in PL
  • Führer in der Fruchtbarkeit mit 5.2 DPR und trägt den begehrten CONCEPT PLUS Status
  • Moderates Exterieur, moderne Kühe mit guten Milcheigenschaften

 

11HO11493 AltaHOTROD | JEROD X AltaIOTA X GOLDWYN | CP | 2483 TPI

  • Neu aufgestiegen von den Future Stars – hohe Bullenfruchtbarkeit und leichtkalbig
  • Große, langbeinige und im Typ stehende Töchter
  • Modern und gut aufgehängte Euter – Strichlänge beachten

 

3 weitere töchtergeprüfte Bullen mit hervorragenden Kalbeeigenschaften, auch maternal, sind die AltaMEGLO, AltaSTRATIFY und AltaCORNELL.

011HO11499 AltaMEGLO | SUPERSIRE X FREDDIE X PLANET | CP | 2509 TPI

011HO11462 AltaSTRATIFY | SUPERSIRE X FREDDIE X OBRIAN | CP | 2460 TPI

011HO440 AltaCORNELL | SUPERSIRE X MAN-O-MAN X JEEVES | CP | 2432 TPI

 

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Zuchtwertschätzung – August 2017

Zu dieser Zuchtwertschätzung gab es einige Änderungen. Unter anderem hat sich die Berechnung des TPI-Index und somit die Bewertung einiger Bullen verändert.

Was bedeutet dies für die Auswahl der Bullen für Ihre Herde? Wie können Sie trotz solcher gravierender Änderungen sicher gehen, dass Ihre Zuchtziele und strategischen Ziele weiter verfolgt werden?

Wir setzen schon lange nicht mehr auf einen „Einer-für-Alle“-Index, den nationale Indizes wie TPI oder RZG darstellen. Wir wissen, dass unsere Kunden unterschiedliche Anforderungen haben und verschiedene betriebliche Ziele verfolgen. Was wollen Sie in Zukunft für Kühe in Ihrer Herde stehen haben? Worauf legen Sie am meisten Wert – Milchleistung, Inhaltsstoffe, gute Fruchtbarkeit oder ein langes produktives Leben? Die Liste lässt sich beliebig verändern und erweitern – wichtig ist, dass Sie die Bullen finden, die zu Ihren individuellen betrieblichen Zielen passen!

Mit einem individuellen genetischen Plan können Sie genau die Bullen finden, die zu Ihren betrieblichen Zuchtzielen passen und somit Ihren eigenen Index erstellen. Lassen Sie sich nicht vorschreiben, welche Bullen die vermeintlichen Spitzenreiter sind, denn für Ihren Betrieb können dies, je nach Anforderungen, ganz andere Bullen sein, als die mit dem höchsten Gesamtzuchtwert. Setzen Sie Schwerpunkte auf die Merkmale, auf denen Sie den meisten Fokus in Ihrer Herde legen.

Mit BullSearch, unserer interaktiven Bullensuche, können Sie ganz einfach einstellen, auf welche Merkmale Sie besonderen Wert legen und somit die Bullen selektieren, die zu Ihrem genetischen Plan passen.

Wir beraten Sie gerne! Zusammen mit einem unserer vertrauensvollen Außendienstmitarbeiter können Sie Ihren individuellen genetischen Plan erstellen – kontaktieren Sie uns einfach oder sprechen Sie Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter an.

Lesen Sie hier, welche Bullen sich in den verschiedenen Gruppen durchsetzen konnten. Auch finden Sie unseren Flyer zum Download und unsere Topliste praktisch zum Ausdrucken in A4 Format. Viel Spaß beim Lesen über alle Neuigkeiten zur aktuellen Zuchtwertschätzung!

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Setzen Sie voller Vertrauen unsere genomisch-geprüften Bullen ein!

Genomisch-geprüfte Bullen ermöglichen es Ihnen, die Genetik von Spitzenbullen schon früh in ihrer Karriere einzusetzen.

Alle Bullen bei Alta werden genomisch sowie gesundheitlich geprüft, bevor sie in eines der Alta-Programme aufgenommen werden. Da genomische Zuchtwerte für Leistung, Gesundheit und Exterieur eine direkte Verlässlichkeit von fast 70% aufweisen, können Sie sich sicher sein, dass diese Bullen ihr genetisches Versprechen einlösen werden.

In der folgenden Tabelle veranschaulichen wir Ihnen die Unterschiede in den Merkmalskomplexen zwischen den drei Gruppen unserer genomisch-geprüften Bullen.

August 2017TPINM$MilchEiweißFettPTATUDCFLCSCSPLDPRSCE
ADVANTAGE2683805181862761,362,021,362,886,62,07,1
G-STAR2620760136455741,321,881,322,806,41,67,3
FUTURE STAR2508700118745601,031,671,032,816,82,46,4
Alta ADVANTAGE Bullen

Zehn neue Bullen mit speziellen Merkmalen und herausragenden Platzierungen in einer Reihe von genetischen Plänen sind unter den Bullen, die nur für Alta ADVANTAGE Partner verfügbar sind.
Sobald ein Jungbulle Sperma produziert, kommt er in der Regel in das Alta ADVANTAGE Programm. Diese jungen Bullen  sind ganz einfach noch nicht in der Lage genug Sperma für den weltweiten Bedarf der Alta Kunden zu produzieren, weswegen dieses Sperma exklusiv den Partnern von Alta ADVANTAGE zur Verfügung steht. Damit stellen wir sicher, dass unsere treuesten Kunden jederzeit auf das Sperma, welches Sie für Ihre individuellen genetischen Pläne benötigen, zurückgreifen können.

G-STARS

Sobald ein Bulle genug Sperma produziert, kommt er auf die G-STAR Bullenliste. Mit 10 neuen Bullen in dieser Zuchtwertschätzung sind diese Bullen für jeden interessierten Kunden verfügbar. Sie repräsentieren eine große Bandbreite an verschiedenen Merkmalen, je nachdem welche Gewichtung Sie in Ihrem individuellen genetischen Plan auf die Merkmale Leistung, Gesundheit und Exterieur gesetzt haben.

FUTURE STARS

Ungefähr ein Jahr nach dem Einsatzstart eines Bullen und nach den ersten Beobachtungen zur Bullenfruchtbarkeit und zum Kalbeverlauf kann ein Bulle als FUTURE STAR aufsteigen. Allerdings werden hier nur Bullen mit einer überdurchschnittlichen Bullenfruchtbarkeit und weniger als 8% schweren Kalbeverläufen und Totgeburten ausgezeichnet.

In der Zuchtwertschätzung für den August 2017 haben sich 5 Bullen ihren Platz unter den FUTURE STARS verdient, indem sie durch genügend Töchterinformationen den begehrten CONCEPT PLUS Status für herausragende Bullenfruchtbarkeit erhalten haben und eine geringe Totgeburtenrate ihrer Nachkommen beweisen konnten.

FUTURE STARS sollten Sie bevorzugen, wenn Ihnen sowohl die Vorzüge der besten genomisch verfügbaren Bullen als auch eine real getestete Fruchtbarkeit und eine geringe Totgeburtenrate am Herzen liegen. Möglicherweise verlieren Sie ein paar Prozentpunkte in Leistung und Gesundheit im Vergleich zu den G-STARS und ADVANTAGE Bullen. Dafür können Sie ein ruhiges Gewissen haben, da Sie sich sicher sein können mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ein lebendiges und gesundes Kalb zu erhalten. Aufgrund der vorhandenen Töchterinformationen sind FUTURE STARS die ideale Wahl für Färsen.

Sie wollen noch mehr Argumente?

Wenn Sie noch nicht bereit sind, voll auf genomisch-geprüfte Bullen zu setzen, schauen Sie sich die untenstehenden Tabellen einmal genau an. Hier haben wir Ihnen einen Vergleich unserer Top 10 genomisch-geprüften und töchtergeprüften Bullen bereitgestellt. Wie Sie sehen können erreichen unsere Top 10 töchtergeprüften Bullen einen hervorragenden Durchschnittswert von 2507 TPI.

Wenn Sie jedoch einen Blick auf die Tabelle rechts werfen, werden Sie feststellen, dass Ihre beste Option die der genomisch-geprüften Bullen ist. Denn diese übertreffen die Werte der töchtergeprüften Bullen um durchschnittlich +150 Punkte. Wenn wir zudem die exklusiven ADVANTAGE Bullen betrachten, liegt der durchschnittliche TPI sogar bei 2719 und somit bei +212 Punkten mehr! Nutzen Sie die Chance auf maximalen genetischen Fortschritt!

AUGUST 2017Top töchtergeprüfte BullenTPI
011HO11434AltaCR2670
011HO11437AltaSPRING2622
011HO11380AltaROBLE2559
011HO11379AltaRABO2505
011HO11422AltaJAKE2479
011HO11348AltaBGOOD2476
011HO11314AltaENTRUST2457
011HO11143AltaEMBASSY2456
011HO11272AltaGILCREST2440
011HO11283AltaMERCI2406
MITTELWERT2507
AUGUST 2017Top genomisch-geprüfte BullenGTPI
011HO11630AltaMORENO2705
011HO11743AltaPURITY2698
011HO11736AltaRECOIL2672
011HO11720AltaFLYWHEEL2664
011HO11749AltaCRAIG2663
011HO11734AltaPOLISH2639
011HO11803AltaEXTRA2638
011HO11964AltaPACO2637
011HO11779AltaTOPSHOT2634
011HO11764AltaKAMEO2627
MITTELWERT2657

Um Ihnen jegliche Zweifel zu nehmen sei nochmals festgehalten, dass alle töchtergeprüften Bullen vorher weltweit als Alta ADVANTAGE Bullen, FUTURE STARS und/oder G-STARS verwendet wurden. Die Zahlen zeichnen ein eindeutiges Bild: Die Voraussagen der genomischen Zuchtwerte trafen allesamt zu und wurden durch die Töchterprüfung belegt. Wir haben eine Analyse gemacht, um Ihnen dies zu veranschaulichen – lesen Sie hier mehr!

Mit diesen Fakten im Kopf sollten Sie ohne Zweifel eine Gruppe von Alta ADVANTAGE, G-STAR oder FUTURE STAR Bullen auswählen, um die Ziele Ihres Betriebes in den Merkmalskomplexen Leistung, Gesundheit und Exterieur zu erreichen oder sogar zu übertreffen.

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Wie stichhaltig und genau sind genomische Zuchtwerte?

Wir befinden uns mitten in der Ära der genomischen Zuchtwerte. Wie viele andere Milchviehhalter, setzen vermutlich auch Sie inzwischen sorgenfrei genomisch-geprüfte Bullen in Ihrem genetischen Plan ein.

Nichtsdestotrotz haben Sie möglicherweise nach wie vor Fragen zu den Unterschieden, die Sie zwischen genomisch-geprüften und töchtergeprüften Bullen erwarten können. Um Ihre Fragen adäquat zu beantworten, haben wir eine eingehende Analyse aller eingesetzten Bullen vorgenommen. Unser Ziel war es, herauszufinden, wie stichhaltig und genau die genomischen Zuchtwerte sind. Werden sie über einen längeren Zeitraum genauer oder nimmt ihre Genauigkeit ab?

Was haben wir daraus gelernt?

Grafik 1 zeigt den durchschnittlichen Unterschied des TPI (Total Performance Index = Gesamtzuchtwertindex eines Bullen) der ersten genomischen Zuchtwerte zu den Werten der töchtergeprüften Bullen im April 2017.
Der Unterschied des TPI ist der Abstand, der zwischen der blauen und orangefarbenen Linie liegt.

Grafik 1: Veränderung des TPI vom genomischen Zuchtwert 2013 zum töchtergeprüften Zuchtwert im April 2017

Obwohl die genomischen Zuchtwerte nach wie vor geringfügig erhöht sind, wird die Lücke zwischen genomischen Zuchtwerten und töchtergeprüften Bullen bei jeder Zuchtwertschätzung kleiner.

Sie möchten mehr Details?

Um die Daten in einem anderen Blickwinkel zu betrachten, schauen wir uns alle 1.078 Zuchtbullen aus dem Jahr 2013 an. Dies tun wir aus dem einfachen Grund, dass alle Zuchtbullen aus dem Jahr 2013 inzwischen in den Bereichen Produktion, Gesundheit und Exterieur töchtergeprüft sind.

Die glockenförmige Kurve in Grafik 2 zeigt den Mittelwert und die Standardabweichung des TPI aller 1.078 Bullen, die 2013 genomische Zuchtwerte erhielten.

Grafik 2: Histogramm der Unterschiede im TPI vom ersten genomischen Zuchtwert in 2013 zum töchtergeprüften Zuchtwert im April 2017

Wie Sie sehen können, hat sich der Wert durchschnittlich um weniger als 100 Punkte vom Veröffentlichungszeitraum der genomischen Zuchtwerte zur Töchterprüfung 2013 verändert. Einhundert dieser Bullen haben einen töchtergeprüften TPI, der um weniger als 20 Punkte von der ursprünglichen genomischen Prüfung abweicht. Nur ungefähr 40 der 1.078 Bullen haben mehr als 300 TPI-Punkte verloren – das sind weniger als 4%.

Der gleiche Trend lässt sich für die NM$-Gesamtzuchtwerte beobachten. Tabelle 4 zeigt den durchschnittlichen Unterschied und die Standardabweichung des NM$ derselben 1.078 Bullen, die 2013 genomisch geprüft wurden. Diese Bullen veränderten ihren Wert um ca. -103 NM$ von ihrem ursprünglichen genomischen Zuchtwert 2013 zu ihrem töchtergeprüften Wert im April 2017.

Fünfundneunzig Bullen blieben konstant innerhalb der geringen Differenz von 20 Punkten von ihrem genomischen Zuchtwert zum töchtergeprüften NM$-Wert. Weniger als 20 Bullen verzeichneten einen Unterschied von mehr als 300 NM$-Punkten.

Grafik 3: Histogramm des Unterschieds in NM$ vom genomischen Zuchtwert in 2013 zum töchtergeprüften Zuchtwert im April 2017

Momentan weisen unsere besten töchtergeprüften Bullen einen soliden durchschnittlichen TPI von 2507 Punkten auf. Jedoch weist die beste Gruppe der genomisch-geprüften Tiere einen Vorsprung von +217 Punkten gegenüber den töchtergeprüften Bullen auf! Unsere besten genomischen Bullen sind exklusiv unseren Advantage Kunden zugänglich. Wenn Sie Interesse an unserem Advantage Programm haben, sprechen Sie uns gerne an!

August 2017 Top genomisch-geprüfte BullenGTPI
AltaDRAGO2783
AltaKID2775
AltaSWAG2773
AltaAMULET2714
AltaMORENO2705
AltaPUEBLO2702
AltaBIGFORK2699
AltaEXPAT2699
AltaPURITY2698
AltaBOMBAST2692
Mittelwert2724
August 2017 Top töchtergeprüfte BullenTPI
AltaCR2670
AltaSPRING2622
AltaROBLE2559
AltaRABO2505
AltaJAKE2479
AltaBGOOD2476
AltaENTRUST2457
AltaEMBASSY2456
AltaGILCREST2440
AltaMERCI2406
Mittelwert2507

Einige Bullen gewinnen Punkte, andere verlieren Punkte, jedoch sind Ihre Chancen gleich Null, dass jeder einzelne Bulle an der Spitze der genomisch-geprüften Tiere unter die Werte der aktuellen töchtergeprüften Bullen fällt.

Während Sie die genetischen Entscheidungen für Ihre Herde treffen, behalten Sie immer folgendes im Hinterkopf:

  1.  Genomische Zuchtwerte sind geringfügig erhöht. Mit jeder Zuchtwertschätzung der genomischen zu den töchtergeprüften Zuchtwerten der TPI- und NM$-Werte jedoch wird der Unterschied dank Modelländerungen geringer.
  2.  Der durchschnittliche TPI- und NM$-Unterschied zwischen den genomischen Zuchtwerten zu den töchtergeprüften Zuchtwerten der Bullen aus dem Jahr 2013 liegt bei ca. -100 Punkten. Trotz dieses Unterschieds vollziehen Sie einen deutlich schnelleren genetischen Fortschritt, wenn Sie eine Gruppe von Bullen mit genomischen Zuchtwerten verwenden, als wenn Sie auf eine Gruppe mit ausschließlich töchtergeprüften Zuchtwerten zurückgreifen.
  3.  Stellen Sie sicher, dass die genetischen Veränderungen, die Sie vornehmen, Ihren Zielen angepasst sind. Wählen Sie eine Gruppe genomisch-geprüfter Bullen aus, die auf Ihren individuellen genetischen Plan zugeschnitten ist. Legen Sie ausschließlich Wert auf die Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale, die Ihnen am wichtigsten sind, um die Produktivität Ihres Betriebes in Zukunft voranzubringen.

 

Die Analyse der Zuchtwertschätzung sowie die Tabellen wurden von der PEAK-Genetikerin Ashley Mikshowsky durchgeführt und erstellt.

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August 2017 | Töchtergeprüfte Spitzenreiter

Unsere töchtergeprüften Spitzenbullen in den Merkmalskomplexen Leistung, Gesundheit und Exterieur setzen sich erneut auf den vordersten Rängen durch.

11H011434 Har-Dale-Acres-JP AltaCR | Mogul x Trigger | CP | H+ | 511 | 2670 TPI

  • Führend in der Bullenfruchtbarkeit, Träger des begehrten CONCEPT PLUS Status
  • Herausragender TPI von 2670, mit einer Steigerung von 139 Punkten seit der letzten  Zuchtwertschätzung
  • BESTÄNDIGKEIT – klares Muster an weißen, modernen mittel großen Kühen mit hervorragender Euterbeschaffenheit
  • Sorgt für eindeutige Euterverbesserung: unter den kleiner gebauten Bullen zählt er zu den führenden Bullen im UDC

 

 

 

11H011437 Westenrade AltaSPRING | Mogul x Gerard | H+ | 2622 TPI

  • Internationaler Favorit – seine Töchter imponieren gleich vom Beginn der Laktation mit einer hohen Milchleistung
  • Verbessert die Fett- und Eiweißproduktion
  • Elegante Töchter mit hohen und breiten Hintereuteraufhängungen

 

 

11H011380 Lone-Oak-Acres AltaROBLE | Mogul x Observer | CP | H+ | 511 | 2559 TPI

  • Ein Spezialist für die Gesundheits- und Exterieurmerkmale mit 6.5 PL, 3.13 UDC und 2.77 PTAT
  • Exzellente Bullenfruchtbarkeit, ausgezeichnet mit CONCEPT PLUS Status und hoher Töchterfruchtbarkeit mit 3.8 DPR
  • Schöne Töchter; langgestreckte Kühe mit hervorragenden Eutern und starker Euteraufhängung

 

 

11H011379 Lone-Oak-Acres AltaRABO | Mogul x Observer | CP | 511 | 2505 TPI

  • Erste melkende Töchter mit eindrucksvollen Eutern und geradlinigen Konturen
  • Ehemaliger FUTURE STAR, der einen einfachen Kalbeverlauf und hohe Fruchtbarkeit mit CONCEPT PLUS Status garantiert
  • Ausgeglichene Zuchtwerte mit beeindruckendem Exterieur, über 100 CFP und einwandfreien Gesundheits- und Fruchtbarkeitszuchtwerten
  • Vollbruder des ebenso Spitzenbullens AltaROBLE, besticht durch eine etwas höhere Leistung

11HO11422 T-Spruce AltaJAKE | Petrone x Observer | CP | 511 | 2479 TPI

  • Ein vielversprechender Spezialist für Typ und Gesundheit mit hoher Fruchtbarkeit, ausgezeichnet mit CONCEPT PLUS Status
  • Schöne Töchter mit herausragenden, hohen und breiten Hintereutern
  • Gesunde, fruchtbare Kühe mit hoher Milchqualität

Mit der August Zuchtwertschätzung gab es Änderungen an der TPI-Formel. Finden Sie mehr zu den aktuellen Änderungen der nationalen Indexe HIER.

Sind Sie auf der Suche nach der Gruppe an Bullen, die am besten zu Ihren betrieblichen Zielen passen? Nutzen Sie Alta´s Advanced Bull Search und arbeiten Sie mit Ihrem Alta Mitarbeiter zusammen, um Ihren eigenen individuellen genetischen Plan zu erstellen.

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Übersicht über die Änderungen der TPI-Formel

Im Zuge der Zuchtwertschätzung im August 2017 wird die Holstein Association (HA) USA die Indexe TPI, Udder Composite (UDC) und Foot & Leg Composite (FLC) aktualisieren. Im Folgenden werden Ihnen Hilfestellungen dabei gegeben, die Änderungen zu verstehen und abzuschätzen, wie diese die Bullenplatzierungen verändern könnten.

Wie bei allen Index-Änderungen, werden sich die Platzierungen der Bullen verändern. Die meisten Rangänderungen können wir darauf zurückführen, dass die Größe mit in die Berechnungen der UDC und FLC Indexe einfließt.

Änderungen in den nationalen Indexen erinnern uns daran, wie wichtig ein individuell erstellter genetischer Plan ist. Behalten Sie bei der Bewertung der Änderungen im UDC und TPI stets Ihren individuellen genetischen Plan im Kopf, um sicherzustellen, dass dieser auch weiterhin zu den gegenwärtigen und künftigen Zielen Ihres Betriebes passt.

Veränderungen beim Udder Composite Index (UDC)

Die größte Änderung im UDC ist, dass die Größe jetzt als eine negative Gewichtung mit eingerechnet wird, um eine moderatere Größe bei Holsteins in der Zukunft zu gewährleisten. Während alle individuellen Merkmalsgewichtungen innerhalb des UDC geringfügig angepasst wurden, wird die Größe von nun an einen relativen Anteil von 17% am UDC haben. Diese Veränderung entspringt hauptsächlich aus der verringerten Gewichtung der Eutertiefe.

Ein Vergleich zwischen den vorigen und neuen Berechnungen des UDC wird in Tabelle 1 dargestellt. Die größten Veränderungen sind in Fett hervorgehoben.

TABELLE 1Vorige Prozentanteile im UDCProzentanteile im UDC ab August 2017Änderung in %
Vordereuteraufhängung16%13%-3%
Hintereuterhöhe16%19%3%
Hintereuterbreite12%16%4%
Zentralband9%7%-2%
Eutertiefe35%17%-18%
Strichplatzierung vorne5%3%-2%
Strichplatzierung hinten (jetzt "hinteres Strichplatzierungsoptimum")7%4%-3%
Strichlänge (jetzt "Strichlängenoptimum")-4%4%
Größe--17%17%

Eine weitere Veränderung bei den Eutermerkmalen ist, dass sowohl die hintere Strichplatzierung als auch die Strichlänge von nun an zwei-wegs Merkmale sind und dementsprechend „hinteres Strichplatzierungsoptimum“ und „Strichlängenoptimum“ heißen.

Die hintere Strichlänge und –platzierung der Holsteins hat sich zu einem kürzeren und enger gestellten Durchschnitt entwickelt. Durch die Anpassung hin zu einem mittleren Optimum, im Gegensatz zu einem kurzen und engen, soll dabei geholfen werden, die Holsteins wieder in Richtung der erwünschten Norm zu züchten.

Die neue Foot & Leg Composite (FLC)

Wie schon bei dem UDC kommt die größte Veränderung auch im FLC durch die Addition der Größe in die Berechnung des Index. Tabelle 2 zeigt, dass der Hauptanteil der Prozentpunkte des neu hinzugefügten Merkmals aus der Minderung des Klauenwinkels und der Hinterbeinwinkelung stammt.

TABELLE 2Vorige Prozentanteile im FLCProzentanteile im FLC ab August 2017Änderung in %
Klauenwinkel24%8%-17%
Hinterbeinstellung19%18%-1%
Fundamentbewertung50%58%+8%
Größe-17%+17%
Hinterbeinwinkelung8%--8%
Veränderungen bei den TPI Zuchtwerten

Zusätzlich zu den Neuerungen beim UDC und FLC, wird die TPI-Formel ebenfalls aufgefrischt. Während die Verteilungen bei Leistung, Gesundheit und Exterieur gleich bleiben, wird sich die individuelle Gewichtung bei Leistung und Gesundheit verändern.

Die größte Veränderung in der TPI-Formel ist innerhalb der Leistungskategorie in Form eines neuen Fett-Eiweiß-Verhältnisses zu finden.
Alle Veränderungen finden Sie in der folgenden Tabelle:

TABELLE 3Vorige Prozentanteile im TPIProzentanteile im TPI ab August 2017
Eiweiß2721
Fett1617
Futtereffizienz38
LEISTUNG GESAMT46%46%
Fruchtbarkeitsindex1313
Nutzungsdauer74
Langlebigkeit-3
Zellzahl-5-5
Kalbeverlauf22
Totgeburtenrate11
GESUNDHEIT GESAMT28%28%
Euter1111
PTA Typ88
Fundamente66
Milchtyp-1-1
EXTERIEUR GESAMT26%26%

HA USA hat Fett, Eiweiß und die Futtereffizienz neu gewichtet und aus diesem Grund auch das Fett-Eiweiß-Verhältnis angepasst. Ab August 2017 wird 6% weniger Wert direkt auf Eiweiß gelegt. Dafür wird 5% mehr Wert auf die Futtereffizienz und 1% mehr Wert auf Fett gelegt.

Als Hinweis für Sie wird im Folgenden dargestellt, wie die  Futtereffizienz berechnet wird. Bitte beachten Sie, dass in dieser Formel die „Body Size Composite“ durch die neue Berechnung „Body Weight Composite“ ersetzt wird.

Futtereffizienz = (-0,0187 x Milch) + (1,28 x Fett) + (1,95 x Eiweiß) – (12,4 x Body Weight Composite)

Zusätzlich zu den Anpassungen im Bereich Leistung wird HA USA nun auch die Langlebigkeit als neues Merkmal in die TPI-Formel aufnehmen. Die 3% Gewichtung auf Langlebigkeit werden direkt von dem Merkmal Nutzungsdauer abgezogen.

Was bedeuten diese Veränderungen?

Die Hinzunahme der Größe zum UDC und FLC, sowie die Neuerungen in der TPI-Formel, sind mit dem Ziel verbunden, Produzenten dabei zu unterstützen, mehr moderat gebaute, effizientere und profitablere Kühe zu züchten.

Indexe der nationalen Standards können sich jederzeit ändern. Diese Veränderungen sollten Sie erneut darauf hinweisen, wie wichtig es ist, Ihren individuellen genetischen Plan zu erstellen, anstatt auf einen allgemeinen Index zu setzen. Arbeiten Sie mit dem Alta Mitarbeiter Ihres Vertrauens zusammen, um Ihre individuelle Gewichtung in den Bereichen Leistung, Gesundheit und Exterieur zu setzen.
Wir möchten sicherstellen, dass Ihr genetischer Plan jederzeit mit der derzeitigen Situation und den Zukunftsvisionen Ihres Betriebes übereinstimmt und Sie bei dem Erreichen Ihrer Ziele unterstützt.

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Tragezeit als neues Zuchtmerkmal hinzugefügt

Der „Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB)“ fügt den neuen Zuchtwert Bullen-Trächtigkeitsdauer und damit die Tragezeit als neues Merkmal in der Zuchtwertschätzung ab August 2017 für alle Rassen hinzu.

Der Zuchtwert zeigt den Einfluss der Bullen auf die Tragezeit der angepaarten Kühe. Er wird als Abweichung vom Mittelwert angegeben, welcher im Basisjahr 2010 bei 277 Tagen für Kühe der Rasse Holstein lag. Somit liegen Kalbungen eines Bullen mit einem Zuchtwert von +2.0 im Mittel bei 297 Tagen Tragezeit. Die Standardabweichung beträgt 1,4, was bedeutet, dass 68% der Bullen zwischen -1,4 und +1,4, sowie 95% zwischen -2,8 und 2,8 Tagen Abweichung liegen. Für Holstein Bullen ab dem Jahr 1995 wird eine Reichweite von 5,6 Tagen verkürzter und 6,4 Tagen verlängerter Tragezeit im Vergleich zum Durchschnitt angegeben. In Zukunft soll ebenso ein Merkmal für die Tragezeit der Töchter bereitgestellt werden.

Am nützlichsten kann die Tragezeit als Merkmal für Herden mit saisonalem Kalben sein. Hier können Bullen mit einem Zuchtwert für eine kürzere Tragezeit bei den Kühen angepaart werden, die bei der ersten Besamung nicht tragend geworden sind, sodass alle Kalbungen leichter auf einen bestimmten Zeitraum konzentriert werden können.

Die Tragezeit ermöglicht außerdem eine genauere Vorhersage des Geburtstermins des Kalbes. Dies trägt zu einem effizienteren Management bei der Stallbelegung von Close-Up Gruppen sowie zu einer besseren Planung der Trockenstelltermine und anschließend der Abkalbeboxenbelegung bei. Die genauere Datierung der Kalbung ist ebenso auf die rasseunterschiedlichen Erhebungen des Merkmals zurückzuführen, da die Tragezeit neben Alter und Jahreszeit ebenso aufgrund der Rasse variiert.

Momentan wird die Tragezeit nicht in den TPI oder den NM$ Index einbezogen.

Wenn neue Merkmale, wie die Tragezeit, implementiert werden, ist es wichtig, dass Sie Ihren Fokus auf der aktuellen Situation und den Zielen Ihres Betriebes haben. Arbeiten Sie mit dem Alta Mitarbeiter Ihres Vertrauens zusammen, um Ihren individuell erstellten genetischen Plan zu überprüfen und möglicherweise zu überarbeiten. Implementieren Sie neue Merkmale, wie die Tragezeit, nur in Ihren genetischen Plan, wenn er Sie bei dem Erreichen Ihrer betrieblichen Ziele unterstützt und in dessen Grundkonzept passt.

Erfahren Sie mehr über die aktuelle Forschung, die Erblichkeit und Korrelation des Merkmals Tragezeit, präsentiert durch Wright, Van Raden und Hutchinson bei den ASDA Meetings 2017.

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Beschleunigen Sie Ihren genetischen Fortschritt mit unseren genomisch-geprüften Bullen!

Alle Bullen, die zu Alta kommen, werden genomisch geprüft und gesundheitlich untersucht bevor sie einer Gruppe zugeordnet werden. Sie können sicher sein, dass diese Bullen ihre genetischen Versprechen halten werden, da genomische Prüfungen eine sofortige Zuverlässigkeit von fast 70% für Merkmale der Leistung, Gesundheit und des Exterieur gewährleisten.

Die genomische Zuchtwertschätzung bietet Ihnen die Sicherheit attraktive Bullen von Anfang an zu nutzen.

In dieser Zuchtwertschätzung haben wir 5 neue Bullen in unser exklusives Alta ADVANTAGE-Programm aufgenommen. Unsere Liste der G-STARS wurde um 15 Neuzugänge erweitert und 9 neue Bullen stiegen zu den FUTURE STARS auf. Innerhalb jeder dieser drei genomisch geprüften Gruppen finden Sie eine große Auswahl an Bullen, die zu allen individuellen Plänen passen.

Die folgende Tabelle zeigt die Unterschiede in Leistung, Gesundheit und Exterieur zwischen unseren drei verschiedenen Gruppen der genomisch-geprüften Bullen.

TPINM$MilkProFatPTATUDCFLCSCSPLDPRSCE
ADVANTAGE2650781158358771.851.711.572.836.31.57.0
G-STAR2595735139154691.941.751.332.796.31.37.3
FUTURE STAR2482676124945621.441.521.052.856.01.786.2

Wo liegt der Unterschied?

Alta ADVANTAGE: Sobald ein Bulle beginnt, Samen zu produzieren, startet er seine Karriere auf der Alta ADVANTAGE Liste. Die neuesten und jüngsten Bullen produzieren jedoch nicht genug Sperma für die sofortige Auslieferung an alle Betriebe weltweit. Während wir also daran arbeiten, einen ausreichenden Spermabestand von diesen Bullen aufzubauen, gewähren wir unseren treuen Alta ADVANTAGE Kunden vorrangigen Zugang zu diesen neuen Bullen, die zu ihren betriebsindividuellen genetischen Plänen passen.

G-STAR Status: Sobald ein Bulle ausreichend Samen produziert hat, kommt er auf die G-STAR Bullenliste. Die Bullen auf den Rängen dieser Liste sind verfügbar für alle Kunden und bieten ein weites Spektrum an Besonderheiten für die verschiedenen Leistungs-, Fruchtbarkeits- und Exterieurmerkmale. Auf dieser Elite-Liste können Sie eine große Auswahl an Bullen finden, die zu Ihrem genetischen Plan passen.

FUTURE STAR Lieblinge: Etwa ein Jahr, nachdem der Bulle zum ersten Mal im Einsatz war, liegen die ersten Informationen über Bullenfruchtbarkeit und Kalbeverlauf vor. Ausgewählte Bullen werden auf die FUTURE STAR-Liste gesetzt. Diese Bullen weisen eine überdurchschnittliche Fruchtbarkeit auf sowie Leichtkalbigkeit mit weniger als 8% Tot- und Schwergeburten.

FUTURE STARS sind eine großartige Möglichkeit, die Vorteile einer hochklassigen Genetik in Verbindung mit der Zuverlässigkeit über geprüfte Bullenfruchtbarkeit sowie tatsächliche Beobachtungen der Kalbeverläufe zu nutzen. Im direkten Vergleich zu den verfügbaren G-STARS oder ADVANTAGE-Bullen liegen die Leistung und die Gesundheit möglicherweise etwas niedriger, dafür erhöhen sich die Wahrscheinlichkeiten für eine erfolgreiche Trächtigkeit und ein lebendiges Kalb angesichts eines leichten Kalbeverlaufs. Aufgrund der bekannten Kalbefähigkeit stellen FUTURE STARS eine ideale Option für die Besamung von Färsen dar.

Noch nicht überzeugt?

Wenn Sie immer noch nicht voll und ganz überzeugt vom Einsatz genomisch-geprüfter Bullen sind, vergleichen Sie in den folgenden Tabellen unsere töchtergeprüften mit den genomisch-geprüften Spitzenbullen. Die Auswahl aus den oberen töchtergeprüften Aufstellung bietet Ihnen einen hochverlässlichen Durchschnitts-TPI von 2457.

Falls Sie jedoch nach einem schnelleren Fortschritt suchen, zeigen Ihnen die folgenden Tabellen, dass Ihr bester genetischer Zuwachs von den genomisch-geprüften Bullen stammt, die durchschnittlich 212 TPI-Punkte höher liegen als ihre töchtergeprüften Gegenüber.

April 2017 Top töchtergeprüfte BullenTPI
11HO11434AltaCR2531
11HO11379AltaRABO2476
11HO11348AltaBGOOD2474
11HO11143AltaEMBASSY2462
11HO11380AltaROBLE2461
11HO11283AltaMERCI2450
11HO11272AltaGILCREST2444
11HO11446AltaPITA2430
11HO11202AltaOAK2425
11HO11369AltaPRIMO2412
DURCHSCHNITT2457
April 2017 Top genomisch-geprüfte BullenTPI
11HO11630AltaMORENO2742
11HO11725AltaAMULET2712
11HO11826AltaLOBELLO2681
11HO11942AltaTOKEN2677
11HO11736AltaRECOIL2656
11HO11734AltaPOLISH2651
11HO11720AltaFLYWHEEL2643
11HO11803AltaEXTRA2643
11HO11749AltaCRAIG2643
11HO11821AltaFOREVER2642
DURCHSCHNITT2669

Um Ihr Vertrauen in die genomisch-geprüften Bullen weiter zu stärken, bedenken Sie, dass jeder einzelne dieser töchtergeprüften Spitzenbullen vorher weltweit als FUTURE STARS und/oder G-STARS genutzt wurde. Die Leistungsbilanz ist signifikant für diese ehemals genomischen Favoriten, die ihre ursprünglichen Prognosen bestätigt haben.

Bedenken Sie, dass, wenn Sie eine Gruppe Bullen aus den Alta ADVANTAGE, G-STAR oder FUTURE STAR-Listen verwenden, diese Ihnen zum Erreichen Ihrer Ziele für Leistung, Gesundheit und Exterieur verhelfen. Diese Bullen geben Ihnen die Sicherheit, dass Ihre genetischen Zuwächse Sie zu einer optimalen Wirtschaftlichkeit führen werden!

Die ADVANTAGE-, G-STAR- und FUTURE-STAR-Bullen auf unseren Toplisten stellen nur eine Auswahl der verfügbaren Bullen dar. In unserem interaktiven Alta BullSearch finden Sie eine große Auswahl an weiteren Bullen, die hervorragend zu Ihrem genetischen Plan passen!

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Genomisch-geprüfte Spitzenbullen steigen in töchtergeprüfte Besetzung auf

Wir heißen eine Vielzahl an Spezialisten für Produktion, Gesundheit und typspezifische Merkmale in unserer neuen töchtergeprüften Mannschaft willkommen!

Es gab keine offiziellen Basisanpassungen, jedoch ging der durchschnittliche DPR (Daughter Pregnancy Rate) für alle Vatertiere in der Branche um fast -0,5 zurück und Productive Life fiel durchschnittlich um -0,2 Punkte. Das entspricht einem Rückgang des TPI um durchschnittlich 20 Punkte. Die Neuerung der Formel zur Berechnung des NM$-Index führte zudem zu einem branchenweiten Rückgang um etwa 20 NM$ pro Bulle.

11HO11434 Har-Dale-Acres-JP AltaCR | Mogul x Trigger | CP | 511 | 2531 TPI
  • Führend in Bullenfruchtbarkeit, behält die begehrte Auszeichnung als CONCEPT PLUS-Bulle
  • Außergewöhnlicher Verbesserer des Fettgehalts
  • EINHEITLICHKEIT – klares Muster an weißen, mittelgroßen Kühen mit hervorragenden Eutern
  • Ein klarer Euterverbesserer: unter Bullen mit kleinerem Rahmen ist er zuchtführend für UDC

 

 

11HO11379 Lone-Oak-Acres AltaRABO | Mogul x Observer | 511 | CP | 2476 TPI
  • Die ersten melkenden Töchter haben beeindruckende Euter und gradlinige Rahmen
  • FUTURE STAR-Absolvent bietet leichte Kalbungen und einen CONCEPT PLUS Status mit hoher Fruchtbarkeit
  • Ausgeglichene Zuchtwerte mit herausragendem Exterieur, über 100 CFP und gute Gesundheits- und Fruchtbarkeitsmerkmale
  • Vollbruder neu vorgestellt: AltaROBLE mit geringfügig höheren Leistungswerten
Bomaz CR 6533
Bomaz CR 6533 | Bomaz Farms, Hammond, WI
11HO11348 Bush-Bros AltaBGOOD | Robust x Massey | 511 | CP | 2474 TPI
  • Ideale Kühe für progressive Umwelt – mittlere Größe mit größerem Schwerpunkt auf Stärke als auf Milchtyp
  • Töchter produzieren qualitativ hochwertige, inhaltsstoffreiche Milch aus fest aufgehängten Eutern
  • Gesunde, problemlose Kühe

 

11HO11380 Lone-Oak-Acres AltaROBLE | Mogul x Observer | 511 | CP | 2461 TPI
  • Vollbruder zu AltaRABO mit leicht höheren Werten für Typ und UDC
  • Experte für Gesundheits- und typspezifische Merkmale mit 6.4 PL, 2.4 DPR, 2.60 UDC, 2.53 PTAT
  • Töchter sind elegante, gestreckte Kühe mit schicken Eutern und starker Aufhängung
Bomaz Roble 6540 from Bomaz Farms in Hammond, WI
Bomaz Roble 6540 | Bomaz Farms, Hammond, WI
11HO11446 Mr-Furnace-Hill AltaPITA | Supersire x Man-O-Man | 511 | CP | 2430 TPI
  • Produktionsspezialist – fast 1300 PTAM und bei 136 CFP
  • Ehemaliger FUTURE STAR mit extrem leichten Kalbeverläufen und ausgezeichneter Fruchtbarkeit als CONCEPT PLUS-Bulle
  • Mittelgroße Kühe mit großen und weiten Hintereutern
11HO11425 Zahbulls Alta1STCLASS | Numero Uno x Dorcy | CP | 2373 TPI
  • Die ersten melkenden Töchter bestätigen ihn als vorzüglichen Vererber für typspezifische Merkmale
  • Töchter sind groß, lang und elegant mit außergewöhnlichem Fundament
  • Zusätzlicher Bonus ist Leichtkalbigkeit und hohe Fruchtbarkeit aufgrund CONCEPT PLUS-Status
Alta1STCLASS daughters at Stanton Bros Ltd | Ilderton, Ontario, Canada
Töchter des Bullen Alta1STCLASS von Stanton Bros Ltd | Ilderton, Ontario, Canada
Sind Sie auf der Suche nach einer Gruppe neuer Bullen, die den Bedürfnissen Ihrer Betriebsziele entspricht? Nutzen Sie Alta’s Advanced Bull Search und erarbeiten Sie mit ihrem vertrauenswürdigen Alta-Berater Ihren eigenen und angepassten genetischen Plan.
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Der Wert der Zuchtwerte

Genetik zählt und zahlt sich aus! Als eine der günstigsten Investitionen hat man die Möglichkeit, mithilfe der Genetik die Wertschöpfung und Effizienz der Herde zu verbessern. Die Zuchtwertergebnisse können oft unrealistisch wirken oder unklar sein. Bei genauerer Betrachtung wird aber schnell deutlich, welchen Effekt die Genetik auf die Herde hat und wie sich dieser im Betriebsergebnis wiederspiegelt.

Mithilfe von Herdenmanagementprogrammen kann schnell die Differenz zwischen dem genetischem Potential einer Herde und der realen Umsetzung dessen ermittelt werden.  Bringen zweijährige Milchkühe die aufgrund des Bullenzuchtwertes zu erwartende Leistung? Werden diese Kühe entsprechend des Zuchtwertes Töchterfruchtbarkeit tragend? Ist der Zuchtwert Totgeburten (DSB) bei Bullentöchtern ein akkurater Indikator für die tatsächlichen Totgeburten?

Bei dem Blick in die Auswertungen muss man bedenken, dass nur erstlaktierende Kühe betrachtet werden um Umwelteinflüsse möglichst gering zu halten. Dieser Einfluss liegt im Management und der Umwelt, in der alle Kühe leben, begründet. Phänotyp = Genotyp + Umwelteffekte, d.h. je geringer die Umwelteinflüsse, desto sicherer kann die aktuelle Leistung auf die Genetik zurückgeführt werden.

Kühe mit mehr Laktationen können genauso verglichen werden. Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass die Ergebnisse im Laufe der Zeit verfälscht werden. Kühe mit schlechten oder gar keinen Leistungen werden, unabhängig vom Bullen, frühzeitig gemerzt und erreichen Folgelaktationen erst gar nicht. Um solche Ungenauigkeiten zu vermeiden, werden die Ergebnisse von erstlaktierenden Kühen verglichen.

Für ein besseres Verständnis der Zuchtwertergebnisse und wie diese in ein Mehr an Milch-kg, Trächtigkeiten und weniger Totgeburten übersetzt werden können, betrachten wir die DairyComp305 Auswertungen verschiedener Herden. Unter anderem eine reale Herde mit 600 Kühen aus Deutschland und einer Herde mit über 1500 Kühen in den USA.

 

Zuchtwert Milch

Beginnen wir mit dem Zuchtwert für Milch, welcher die Milchmenge indiziert, die Färsen, auf Basis der 305 Tage Milchleistung, mehr produzieren als ihre Herdenkolleginnen. Anhand dieser Daten vergleichen wir, welchen Einfluss Bullen mit einem höheren Zuchtwert Milch auf die tatsächlich produzierte Milchmenge hatten und wie sich dieser Effekt monetär bemerkbar macht.
In diesem Beispiel vergleichen wir die aktuelle 305 Tage Leistung mit dem dazugehörigen Zuchtwert Milch, um zu kontrollieren ob die genetisch zu erwartende Milch-menge auch produziert wird. Dafür wurden die Bullentöchter anhand des Zuchtwertes Milch des Vaters gruppiert.

Wie in der Tabelle deutlich wird, sollten die 25% Besten Tiere, genetisch gesehen, 1216  Pfund (lbs.) mehr Milch produzieren, als der Rest der Herde. Tatsächlich lag die Differenz bei 1403 Pfund, also deutlich über dem erwarteten Wert. Das bedeutet, dass aus jedem Pfund, auf das selektiert wurde, 1,02 Pfund Milch realisiert werden konnten. Diese erstlaktierenden Färsen haben somit etwas über ihrem zunächst erwarteten genetischen Potential Milch geliefert.

# TiereZuchtwert Milch (lbs.)305 ME (lbs.)305 ME (kg)
Beste 25%12112162672712123
Schlechteste 25%121-1582532411487
Differenz 13741403636

Warum wurde mehr Milch gemolken als erwartet?

Die meisten genetischen Auswertungen der 305 Milchleistung zeigen, dass die Werte nahe an den erwarteten Bullen Zuchtwerten liegen. Liegen diese Werte über den Zuchtwerten, liegt dies am Management. Nur bei einem Top Management kann das genetische Potential voll ausgereizt werden.

So kann eine komfortable Haltung und ein strukturiertes Management der Herde diesen Effekt haben. Bei gleichwertiger Aufstallung, Fütterung und Arbeitsroutinen aller Tiere ist es möglich das genetische Potential zum Ausdruck zu bringen. Eine 305 Tage Leistung von über 12000 kg zeigt, das genau dies auf dem dargestellten Betrieb umgesetzt wird.

# KüheDPRPregRate
Beste 25%131>1,121%
Schlechteste 25%113<-1,019%
Differenz2,12%

Vielleicht noch entscheidender ist die Datengenauigkeit. Ohne eine akkurate Dokumentation und Zuordnung der Väter zu den Kühen, kann das  Ergebnis immens verfälscht werden. Wenn durch die falsche Zuordnung Kühe fälschlicherweise im obersten oder untersten Viertel auftauchen, ist die Analyse wertlos.

Zuchtwert Töchterfruchtbarkeit (DPR)

Ein weiteres Beispiel für den Einsatz eines genetischen Plans ist die Töchterfruchtbarkeit. In der eben beschriebenen Herde wird beim Vergleich der PregRate deutlich, dass bei einer Rangierung nach dem Zuchtwert Töchterfruchtbarkeit, die Differenz zwischen den 25% Besten und 25% Schlechtesten bei 2% liegt.
Ein Anstieg des Zuchtwerts Töchterfruchtbarkeit um einen Punkt führt demnach zu einem Anstieg der PregRate um 1%. In anderen Worten sind die Kühe 4 Tage weniger offen. In dieser Herde liegen die Top Kühe beim Zuchtwert Töchterfruchtbarkeit 2,1 Punkte über den 25% schlechtesten Kühen. Demnach sind die Top Tiere 8 Tage früher trächtig.
In anderen Herden zeigte sich dieser Effekt noch deutlicher. Dort lagen bei der PregRate zwischen den Top 25% und den schlechtesten 25% sechs Prozentpunkte. Dies entspricht 24 Tagen – mehr als ein Brunstzyklus! Frühere Trächtigkeiten spiegeln sich für den Betrieb immer auch finanziell wieder.

Zuchtwert Totgeburtenrate (DSB)

Totgeborene Kälber sind ein ökonomischer Verlust für Milchviehbetriebe. Mit diesem Wissen nähern wir uns dem DSB auf dem Herden-Level. Der DSB Wert eines Bullen beschreibt, inwieweit Töchter anfällig für Totgeburten sind. Ein hoher DSB bedeutet eine höhere Wahrscheinlichkeit für zukünftige Totgeburten.

Für eine genaue Analyse des DSB sind wiederum akkurate Aufzeichnungen der Totgeburten nötig. Daraus ergeben sich auf einem Betrieb mit 1500 Kühen folgende Ergebnisse.

# KüheDSB% Totgeburten
Hoher DSB18310,413%
Niedriger DSB1465,13%
Differenz5,310%

Bei der Betrachtung werden erstlaktierenden Kühe nach dem Zuchtwert Totgeburten des Vaters rangiert. Es wird deutlich, dass Tiere mit einem niedrigen DSB Wert 10% mehr lebende Kälber geboren haben, als Kühe, deren Väter einen hohen DSB haben!

Dieser enorme Unterschied bei den lebend geborenen Kälbern wirkt sich ökonomisch stark auf das Ergebnis des Betriebes aus.

Genetik ist real!

In gut organisierten Betrieben mit genauen Aufzeichnungen, können zusätzliche Informationen ausgewertet werden. Nutzungsdauer (Link zu letztem Artikel), Eiweiß- und Fettgehalt sowie Totgeburten sind einige Beispiele, welche die Bedeutung der Genetik auf Herdenlevel verdeutlichen.

Die Selektion nach genomischen Zuchtwerten  zeigt, das sie ihre Erwartungen erfüllt – und sogar übertrifft! Allerdings können ohne eine genaue Tieridentifikation und Dateneingabe diese Effekte nicht ausgewertet und bestätigt werden.

Bei diesen Auswertungen wird deutlich, welche finanziellen Potentiale bei einem verhältnismäßig geringem Input realisiert werden können. Alle Beispiele verdeutlichen, dass…

… die Genetik einen enormen Wert hat.

… bei gutem Management diese Effekte auf dem Herdenlevel bestätigt werden.

… Herden in einer optimalen Umwelt und bei akkurater Identifikation ihre Erwartungen   häufig übertreffen.

… ein betriebsindividueller genetischer Plan, welchen Sie mit Ihrem Alta Vertreter erstellen, mögliche Potentiale bezüglich Profitabilität und Effizienz nutzbar machen kann.

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TPI, PTA & Co. – Erklärung der amerikanischen Zuchtwerte

Für jeden Zuchtbullen wird die genetische Ausstattung für sein individuelles Exterieur und für seine individuelle Leistungsfähigkeit über sogenannte PTAs (Predicted Transmitting Abilities) beschrieben. Bestimmte, für den Züchter wichtige Eigenschaften eines Tieres, darunter auch einige PTAs, werden in sogenannten Gesamtzuchtwerten zu einem Gesamtbild eines Bullen zusammengefasst. Die Gesamtzuchtwerte können auf diese Weise als wichtiges Hilfsmittel für die Selektion verwendet werden, um überlegene Tiere zu identifizieren. Einen bedeutenden Gesamtzuchtwert beschreibt der TPI (Total Performance Index). Er gilt gemeinhin als Branchenstandard und wird daher für alle Alta Bullen berechnet.

Da sich die Berechnung des TPI immer wieder ändert, findet Sie HIER eine Zusammenfassung der aktuellen Formel.

 

Hier finden Sie eine Übersicht verschiedener PTAs:

PTA: Predicted Transmitting Abilities

Bei den PTAs handelt es sich um Schätzwerte für die genetische Überlegenheit (oder Unterlegenheit) eines Bullen. Sie können auch als durchschnittlicher genetischer Wert, den ein Bulle in einem bestimmten Merkmal an seine Nachkommen vererbt, verstanden werden. Im Gegensatz zu den PTAs werden in Deutschland Zuchtwerte errechnet. Der Unterschied ist, dass beim Zuchtwert nur der halbe Wert an die Nachkommen weitergegeben wird.

1lb: 1 Pfund, entspricht 0,45 kg

GTPI: Genomic Total Performance Index
Der GTPI ist der genomische Gesamtzuchtwert.

NM$: Net Merit in Dollar
Mit dem NM$ Gesamtzuchtwert wird der zusätzliche monetäre Wert eines neuen Tieres für seine gesamte Lebensdauer angegeben.

AV: Alta Value in Dollar
Dieser Gesamtindex wurde von Alta entwickelt. Er wird als Nettowert angegeben, d.h. er drückt den monetären Mehrwert, den eine zusätzlich erzeugte Tochter während ihrer Lebensdauer produziert, direkt in eine heute vergleichbare Summe aus.

CM$: Cheese Merit in Dollar
Der CM$ wird von der USDA definiert und zielt auf Milch, die für die Käseverarbeitung gewonnen wird, ab. In diesen Index fließen neben der Milchleistung (52 %) auch die Tiergesundheit (36 %) und das Exterieur (12 %) mit ein.

 

Leistungsmerkmale:

PTAM: Predicted Transmitting Ability Milk
Mit dem PTAM wird der PTA für Milch angegeben.

PTAP: Predicted Transmitting Ability Protein
Der PTAP beschreibt den PTA für Protein, also den durchschnittlichen genetischen Wert, den ein Bulle für das Merkmal Protein an seine Nachkommen vererbt.

PTAF: Predicted Transmitting Ability Fat
Der PTAF beschreibt den PTA für Fett, also den durchschnittlichen genetischen Wert, den ein Bulle für das Merkmal Fett an seine Nachkommen vererbt.

FE: Feed Efficiency
Die Futtereffizienz bewertet die Futternutzungsrate eines Tieres. Dabei wird die Fähigkeit einer Kuh, große Mengen an Milch zu produzieren ohne dabei große Futtermengen zu konsumieren, untersucht. Die Futtereffizienz wird nach der folgenden Formel berechnet:
FE = (Geldwert der produzierten Milch)-(Futterkosten für zusätzliche Milch)-(zusätzliche Haltungskosten)

PTAT: Predicted Transmitting Ability Type (Exterieur)
Der PTAT beschreibt den PTA für das Exterieur, also den durchschnittlichen genetischen Wert, den ein Bulle für das Exterieur an seine Nachkommen vererbt. Die PTAT bewegen sich i.d.R. zwischen -3,0 und +3,0. Höhere Werte stehen dabei für eine bessere physikalische Anpassung.

CFP: Combined Fat and Protein
Der CFP gibt den kombinierten Fett- und Eiweißwert an. Als physiologischer Normalbereich werden für den CFP Werte zwischen 1,1 und 1,5 angenommen.

PTAC: Predicted Transmitting Ability Components
Mit dem PTAC wird der PTA für Inhaltsstoffe angegeben.

 

Exterieurmerkmale:

DF: Dairy Form
Der Milchtyp fließt mit 1 % in den TPI ein. Hier werden die Schärfe im Widerrist, der Rippenabstand, die Harmonie (in Form von Körperproportionen, Übergängen, Oberlinie, Haut und Haaren), sowie das Skelett, die Halslänge und die Kopfform eines Tieres bewertet.

UDC: Udder Composite
Der Euterindex ist das Ergebnis einer Studie der Holstein Association in den USA. Er stellt den Gesamtzuchtwert für das Euter dar. In den UDC fließen verschiedene Merkmale ein, die die Langlebigkeit von Kühen steigern. Dabei werden folgende Merkmale mit der entsprechenden Gewichtung einbezogen:

  •  17 %  Eutertiefe
  •  13 %  Vordereuteraufhängung
  •  19 %  Hintereuterhöhe
  •  16 %  Hintereuterbreite
  •    7 %  Zentralband
  •    4 %  Strichplatzierungsoptimum
  •    3 %  Strichplatzierung vorne
  • -17%   Größe

 

FLC: Feet & Legs Composite
Sowohl Klauen und Sprunggelenk, als auch die Hinterbeinstellung sind für Holsteinzüchter von großer Wichtigkeit. Der FLC stellt einen Wert dar, der genau diese Merkmale in den Fokus nimmt und somit als Gesamtzuchtwert für das Fundament verstanden werden kann. Er soll Holstein-Züchtern dabei helfen, die Langlebigkeit und die Profitabilität der Kühe zu steigern. Dabei werden folgende Merkmale in der dargestellten Gewichtung einbezogen:

  •  58%  Fundamentbewertung
  •    8%  Klauenwinkel
  •  18%  Hinterbeinstellung
  •  17%  Größe

 

RTP: Rear Teat Placement
Das Merkmal der hinteren Strichplatzierung ist insbesondere für Kühe, die am Roboter gemolken werden, interessant. Bei der Selektion nach diesem Merkmal wird darauf geachtet, dass eine ausreichende Distanz zwischen den einzelnen Strichen vorhanden ist, um so dem Roboter eine einfachere Erkennung, sowie ein einfacheres Erreichen der einzelnen Striche zu ermöglichen.

TL: Teat Lenght
Da die Länge der Striche geringer geworden ist, hilft eine Selektion auf Vererber längerer Zitzen dabei, die Befestigung der Melkeinheit sicherzustellen.

UD: Udder Depth
Die Eutertiefe ist insbesondere für robotergemolkene Tiere zu beachten, da sichergestellt werden muss, dass ausreichend Freiraum für das Melkgeschirr erhalten bleibt.

RLRV: Rear Leg Rear View
Die Hinterbein-Rückansicht ist ein relevantes Merkmal, da es Einfluss auf die Lebensproduktivität hat.

 

Gesundheitsmerkmale:

Da die Gesundheit, ebenso wie die Fruchtbarkeit, zu einem großen Teil vom Management und Umweltfaktoren beeinflusst werden, weisen diese Merkmale eine geringere Reliabilität auf, als beispielsweise Leistungs- oder Exterieurmerkmale.

PL: PTA Productive Life
Der PTA PL stellt eine Maßeinheit für den Zeitraum dar, den eine Kuh in einer Herde als „produktives“ Tier verbringt. Er repräsentiert, wie viele Monate zusätzlicher (oder weniger, sofern es sich um eine negative Zahl handelt) Lebenszeit von der Tochter eines Bullen erwartet werden kann. Die PTA PL liegt im Wertebereich zwischen -7,0 und +7,0. Hohe Werte werden dabei bevorzugt. Weist ein Bulle bspw. ein PL von +5,9 auf, bedeutet dies, dass die Nachkommen erwartungsgemäß fast 6 Monate länger in der Herde bleiben als ein durchschnittliches Tier.

SCS: PTA Somatic Cell Score
Zur Bestimmung des PTA Somatic Cell Scores werden die Ergebnisse der monatlichen Milchleistungsprüfung verwendet. Diese Auswertungen ergeben einen Indikator für das Mastitis-Risiko der Bullentöchter. Die PTAs für Somatic Cell Score bewegen sich i.d.R. im Bereich zwischen 2,5 und 3,5. Höhere Werte deuten darauf hin, dass Töchter höhere Zellzahlen aufweisen. Niedrige Werte sind deshalb erwünscht.

FI: Fertility Index
Der Fruchtbarkeitsindex kombiniert mehrere Reproduktionskomponenten in einem gemeinsamen Index. In den FI fließen ein: Die Fähigkeit als Färse aufzunehmen, die Fähigkeit als laktierende Kuh aufzunehmen, die generelle Fähigkeit nach der Kalbung wieder in den Zyklus zu starten, Brunstsymptome zu zeigen, sowie die Trächtigkeit aufrecht zu erhalten.

DCE: PTA Daughter Calving Ease
Die DCE beschreibt den maternalen Kalbeverlauf. Dieser misst die Fähigkeit einer bestimmten Kuh (d.h. der Tochter des jeweiligen Bullen) leicht zu kalben. Hohe Werte zeigen an, dass die Töchter des Bullen tendenziell schwerer kalben als bspw. Töchter von Bullen mit niedrigem DCE. Weltweit werden etwa 8 % der Kalbunge bei Rindern als „schwierig“ erfasst. Bullen, die eine DCE von bis zu 8 % aufweisen, werden daher als eher leichtkalbig eingeordnet und können bei Färsen und schmalen Kühen eingesetzt werden. Alle Bullen, die höhere Prozentzahlen aufweisen, sollten mit Vorsicht bei Färsen oder kleineren Kühen eingesetzt werden, da sie eine höhere Wahrscheinlichkeit aufweisen, zu einer Schwergeburt zu führen.

DPR: PTA Daughter Pregnancy Rate
Der DPR ist der Zuchtwert für Töchterfruchtbarkeit. Er ist dem deutschen Relativzuchtwert Reproduktion (RZR) sehr ähnlich. Er beschreibt den Anteil der nicht trächtigen Kühe, die innerhalb einer 21-Tage-Periode trächtig werden. In diesen Zuchtwert fließt als ein Parameter die Rastzeit ein. Hier wird beobachtet, wie schnell eine Kuh nach dem Kalben wieder brünstig wird. Weiterhin fließt auch die Konzeption in den DPR ein. Die DPR liegt üblicherweise im Wertebereich von +3,0 bis -3,0. Höhere Werte werden dabei bevorzugt.
Ein DPR-Wert von 1,0 bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Töchter dieses Bullen während eines Zyklus trächtig werden um 1% höher liegt als Tiere der Vergleichsbasis. Jede Steigerung um 1% ist gleichbedeutend mit einer 4 Tage kürzeren Güstzeit.

SCE: Sire Calving Ease
Der SCE kennzeichnet den paternalen Kalbeverlauf. Mit dem SCE wird gemessen, ob Kälber eines bestimmten Bullen schwer oder leicht geboren werden. Der Branchendurchschnitt SCE beträgt ~ 8%, was bedeutet, dass ca. 8 % der Geburten bei Färsen die zum ersten Mal kalben aufgrund des genetischen Einflusses des Vaters „schwer“ sind. Bullen, die eine SCE von bis zu 8 % aufweisen, werden daher als eher leichtkalbig eingeordnet.

SSB: Sire Stillbirth
Die SSB ist die paternale Totgeburtenrate. Dieser Parameter misst die Totgeburtenrate bei den Kälbern eines bestimmten Bullen.

DSB: Daughter Stillbirth
Die DSB ist die maternale Totgeburtenrate. Dieser Parameter misst die Totgeburtenrate einer bestimmten Kuh (d.h. der Tochter des jeweiligen Bullen).

SCR: Sire Conception Rate
Die paternale Konzeptionsrate ist ein Maß für die Fruchtbarkeit eines Bullen. Sie basiert auf Ergebnissen realer Trächtigkeitsuntersuchungen.

HCR: Heifer Conception Rate
Die Konzeptionsrate für Färsen gibt den prozentualen Anteil der tragenden Färsen an allen besamten Färsen in einem Zyklus an.

CCR: Cow Conception Rate
Die Konzeptionsrate für Kühe gibt den prozentualen Anteil der tragenden Kühe an allen besamten Kühen in einem Zyklus an.

EFI%: Estimated Future Inbreeding
Der geschätzte zukünftige Inzuchtkoeffizient wird ermittelt, indem in einer Stichprobe von Tieren eine theoretische Anpaarung jedes dieser Tiere mit einem bestimmten Bullen erfolgt. Für jede dieser theoretischen Anpaarungen wird dann die Inzuchtrate berechnet und über die gesamte Stichprobe gemittelt.
Neben dem EFI % existiert zusätzlich der GFI % (genomic future inbreeding), der jedoch nur solche Populationen für bestimmte Anpaarungen betrachtet, die genomisch getestet sind. Daher kann das genetische Profil eines Tieres genau betrachtet werden, anstatt zu schätzen, welche Gene es von welchem Elternteil erhielt. Hierdurch liefert der GFI % genauere Werte als der EFI %.

Die folgenden sechs Gesundheitsmerkmale wurden zur Zuchtwertschätzung im April 2018 veröffentlicht. Bei allen handelt es sich um die Widerstandsfähigkeit gegenüber der Krankheit. Ausführliche Informationen finden Sie HIER.

MAST: Mastitis

Bei 95% der Bullen wird ein Wert zwischen -3,2 und +3,2 erwartet. Je höher der Wert, desto widerstandsfähiger ist das Tier gegenüber einer Mastitis-Erkrankung.

KET: Ketose

Bei 95% der Bullen wird ein Wert zwischen -1,8 und +1,8 erwartet. Je höher der Wert, desto widerstandfähiger ist das Tier gegenüber einer Ketose.

NGV: Nachgeburtsverhalten

Bei 95% der Bullen wird ein Wert zwischen -1,6 und +1,6 erwartet. Je höher der Wert, desto widerstandsfähiger ist das Tier gegenüber Nachgeburtsverhalten.

MET: Metritis

Bei 95% der Bullen wird ein Wert zwischen -1,8 und +1,8 erwartet. Je höher der Wert, desto widerstandsfähiger ist das Tier gegenüber einer Metritis.

LAB: Labmagenverlagerung

Bei 95% der Bullen wird ein Wert zwischen -2,0 und +2,0 erwartet. Je höher der Wert, desto widerstandsfähiger ist das Tier gegenüber einer Labmagenverlagerung.

MF: Milchfieber

Bei 95% der Bullen wird ein Wert zwischen -0,8 und +0,8 erwartet. Je höher der Wert, desto widerstandsfähiger ist das Tier gegenüber einer Milchfieber-Erkrankung.

Genetische Codes für Hornlosigkeit:

PO: Observed polled – beobachtet hornlos
CP: Tested heterozygous polled  – Heterozygot hornlos getestet
PP: Homozygous polled – Homozygot hornlos getestet
RC: Carries gene for red hair Color – Kennzeichen für Rotfaktor

 

Funktionsstörende rezessive Gene und Haplotypen:

BL = Bovine Leukozyte Adhesion Deficiency (BLAD)   | TL = BLAD frei
Von BLAD betroffene Tiere weisen eine gestörte Funktion der weißen Blutzellen auf, wodurch sie anfällig für Infektionen sind.

CV = Complex Vertebral Malformation (CVM)   | TV = CVM frei
Von CVM betroffene Tiere weisen eine schwere Entwicklungsstörung der Wirbelsäule auf. Die Kälber werden abortiert, zu früh oder tot geboren. An der Wirbelsäule können Missbildungen auftreten, die Tiere können verkürzte Wirbelsäulen oder versteifte, nach innen verdrehte Gelenke an allen vier Gliedmaßen aufweisen.

DP = Deficiency of the Uridine Monophosphate Synthase (DUMPS)   | TD = DUMPS frei
Die schwerwiegendste Konsequenz einer Infektion mit DUMPS ist embryonaler Frühtod.

BY = Brachyspina   | TY = Brachyspina frei
Die Mehrzahl der von Brachyspina betroffenen Trächtigkeiten endet mit einem Verkalben innerhalb der 40 ersten Trächtigkeitstage. In den sehr seltenen Fällen, in denen die Trächtigkeit bis zum Ende läuft, kommen die Kälber tot zur Welt. Sie weisen eine verkürzte Wirbelsäule, anormal lange Klauen und anormale Organe auf.

Holstein Haplotypen, welche die Fruchtbarkeit negative beeinflussen sind HH1, HH2, HH3, HH4, HH5.

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