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Zuchtwertschätzung – April 2018

Zu dieser Zuchtwertschätzung wurden sechs neue Gesundheitsmerkmale veröffentlicht. Zudem hat sich die Berechnung für die Merkmale DPR und PL angepasst, wodurch viele Bullen neu eingestuft worden sind. Bei uns finden Sie alle Informationen und Neuigkeiten, um immer auf dem Laufenden zu bleiben!

Wir setzen schon lange nicht mehr auf einen „Einer-für-Alle“-Index, den nationale Indizes wie TPI oder RZG darstellen. Wir wissen, dass unsere Kunden unterschiedliche Anforderungen haben und verschiedene betriebliche Ziele verfolgen. Was wollen Sie in Zukunft für Kühe in Ihrer Herde stehen haben? Worauf legen Sie am meisten Wert – Milchleistung, Inhaltsstoffe, gute Fruchtbarkeit oder ein langes produktives Leben? Die Liste lässt sich beliebig verändern und erweitern – wichtig ist, dass Sie die Bullen finden, die zu Ihren individuellen betrieblichen Zielen passen!

Mit einem individuellen genetischen Plan können Sie genau die Bullen finden, die zu Ihren betrieblichen Zuchtzielen passen und somit Ihren eigenen Index erstellen. Lassen Sie sich nicht vorschreiben, welche Bullen die vermeintlichen Spitzenreiter sind, denn für Ihren Betrieb können dies, je nach Anforderungen, ganz andere Bullen sein, als die mit dem höchsten Gesamtzuchtwert. Setzen Sie Schwerpunkte auf die Merkmale, auf denen Sie den meisten Fokus in Ihrer Herde legen.

Mit BullSearch, unserer interaktiven Bullensuche, können Sie ganz einfach einstellen, auf welche Merkmale Sie besonderen Wert legen und somit die Bullen selektieren, die zu Ihrem genetischen Plan passen.

Wir beraten Sie gerne! Zusammen mit einem unserer vertrauensvollen Außendienstmitarbeiter können Sie Ihren individuellen genetischen Plan erstellen – kontaktieren Sie uns einfach oder sprechen Sie Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter an.

Lesen Sie hier, welche Bullen sich in den verschiedenen Gruppen durchsetzen konnten und welche Änderungen es in dieser Zuchtwertschätzung gab. Auch finden Sie unseren Flyer zum Download und unsere Topliste praktisch zum Ausdrucken in A4 Format. Viel Spaß beim Lesen!

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April 2018 | Genomische Bullen

Genomische Zuchtwerte erlauben es uns, spannende Bullen früher einzusetzen! Sie können beruhigt sein, dass diese Bullen ihr genetisches
Versprechen halten werden, da genomische Zuchtwerte eine derzeitige Verlässlichkeit von nahezu 70% für Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale bieten.

Bei Alta läuft jeder Bulle verschiedene Stufen in seiner Karriere und nur die besten können sich beweisen. Warum wir unsere Bullen in verschiedene Gruppen teilen und welche Qualifikationen benötigt werden, erfahren Sie hier!

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ALTA ADVANTAGE

Unsere 19 neuesten Bullen sind exklusiv für die Herden unserer Alta ADVANTAGE Partner verfügbar. Die Alta Advantage Bullen sind unsere Elite und verfügen über außerordentliche Zuchtwerte.

Neue, junge Bullen produzieren einfach nicht genug Sperma, um problemlos für alle Betriebe weltweit verfügbar zu sein. Demnach geben wir, während der Spermabestand aufgebaut wird, loyalen Alta Advantage Partnern vorrangigen Zugang zu diesen jüngsten Spitzenbullen.

G-STAR lgo for Facebook

G-STAR

Wenn ein Bulle genug Sperma produziert, steigt er in die Gruppe der G-STARS auf. Mit 23 aktuellen G-STAR Bullen in dieser Zuchtwertschätzung, sind diese Bullen nun für alle Betriebe verfügbar. Diese Gruppe beinhaltet ein breites Sortiment an Eigenschaften für diverse Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale und die passenden Bullen für jeden individuellen genetischen Plan.

 

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FUTURE STAR

Ungefähr ein Jahr nachdem ein Bulle in die Produktion eingestiegen ist, erhalten wir die ersten Daten bezüglich seiner Fruchtbarkeit und des paternalen Kalbeverlaufs. Wir sammeln diese Daten, analysieren die Ergebnisse und vergeben die FUTURE STAR Bezeichnung nur an Bullen, die eine überdurchschnittliche Fruchtbarkeit aufweisen und deren Werte für den paternalen Kalbeverlauf (SCE) und der paternalen Totgeburtenrate (SSB) unter 8 liegen.

In dieser Zuchtwertschätzung haben 18 Bullen einen Platz auf unserer FUTURE STAR Topliste bekommen. Dies bedeutet, dass sie genug Beobachtungen von Trächtigkeitsuntersuchungen erworben haben, um den hohen Fruchtbarkeitsstatus CONCEPT PLUS zu erhalten. Zusätzlich haben sie genug Nachzucht, um ihren leichten Kalbeverlauf nachweisen zu können.

 

FUTURE STARS  sind das Mittel der Wahl, wenn Sie von dem höchsten genetischen Potential profitieren wollen, aber die zusätzliche Verlässlichkeit der geprüften Fruchtbarkeit und des Kalbeverlaufs der Vererber bevorzugen. Es könnte sein, dass Sie dadurch auf etwas Leistung und Gesundheit im Vergleich zu den verfügbaren G-STARS und Alta ADVANTAGE Bullen verzichten müssen, aber Sie gewinnen Sicherheit, weil Sie wissen, dass Sie ihre Chancen für eine Trächtigkeit und ein lebendiges Kalb aufgrund einer leichten Kalbung erhöht haben. Ein absolutes Plus an Sicherheit, insbesondere für Ihre Färsen.

 

Mit dem Wissen um die Unterschiede der einzelnen Bullenkategorien können Sie das durchschnittliche, genetische Level jeder einzelnen Gruppe in der unten aufgeführten Tabelle vergleichen. Sie werden sehen, dass die neuesten Alta ADVANTAGE Bullen den höchsten genetischen Durchschnitt erreichen, gefolgt von den G-STARS Bullen und abschließend die FUTURE STARS, mit der höchsten Zuverlässigkeit, folgen.

TPI Milch Fett Eiweiß PTAT UDC FLC SCE PL DPR SCS
Alta ADVANTAGE  2707 1534 82 61 2,11 2,16 1,39 6,9 5,9 1,3 2,82
G-STAR 2636 1514 77 58 2,05 2,01 1,31 7,1 5,5 0,9 2,84
FUTURE STAR 2549 1526 75 56 1,57 1,81 1,02 6,5 5,1 0,1 2,82

Es ist außerdem wichtig anzumerken, dass jeder einzelne Bulle auf unserer aktuellen Liste der töchtergeprüften Bullen, unseren PROVEN STARS seine Karriere auf der genomisch-geprüften Liste angefangen hat. Die Erfolgsbilanz für unsere gegenwärtigen genomischen Favoriten ist erheblich. In jeder Zuchtwertschätzung sehen wir, dass die genomischen Bullen ihre anfänglichen Vorhersagen einhalten und letztendlich in die Riege der töchtergeprüften Bullen eintreten.

Vertrauen Sie auf unsere genomisch-geprüften Bullen der Gruppen Alta ADVANTAGE, G-STAR und FUTURE STAR und maximieren Sie den genetischen Fortschritt Ihrer Herde. Wählen Sie die Bullen, die zu Ihren individuellen genetischen Zielen in Leistung, Gesundheit und Exterieur passen.

 

*Achtung: Alle Daten beziehen sich auf unsere aktuelle Top-Liste. Sie finden darüber hinaus noch viele weitere Bullen in unserem Angebot, die zu Ihren Zielen und den Bedürfnissen Ihrer Herde passen. Sprechen Sie uns einfach an, oder nutzen Sie BULLSEARCH, unsere interaktive Bullensuche.

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5 Fakten zur Zuchtwertschätzung im April 2018

1. Verluste bei den Zuchtwerten für PL und DPR und Indexwerten bei den meisten Holsteinbullen

  • Das Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB) hat die Berechnung des Zuchtwertes “Productive Life (PL)” angepasst, was zu größeren Beeinflussungen als erwartet geführt hat. Und das nicht nur beim PL-Zuchtwert.
  • Die aufgetretene Änderung ist keine Basisanpassung der Zuchtwerte. Es wurde festgestellt, dass einige Bullen zu hoch oder zu niedrig eingeschätzt wurden. Um mehr Sicherheit im genomischen Modell zu erzielen, wurde diese Einschränkung vollzogen. Die meisten Bullen erreichen in dieser Zuchtwertschätzung durchschnittliche Werte für TPI und NM $. Besonders die Top-Bullen verzeichneten starke Rückgänge.
  • Durch die Berechnung wurde laut CDCB der Durchschnitt wie folgt angepasst:
    Derzeit vermarktete genomische HO Bullen: ↓1.5 PL | ↓1.4 DPR | ↓37 $NM
    Derzeit vermarktete töchtergeprüfte HO Bullen: ↓0.8 PL | ↓1.0 DPR | ↓18 $NM
    Derzeit vermarktete genomische JE Bullen: ↓2.0 PL | ↓0.8 DR | ↓56 JPI
    Derzeit vermarktete töchtergeprüfte JE Bullen: ↓1.0 PL | ↓0.7 DPR | ↓26 $NM

 

Was bedeutet das für Sie?
Um bisherigen Überschätzungen Rechnung zu tragen, bereiten Sie sich darauf vor, dass niedrigere Werte für PL, DPR, TPI und NM $ der neuen Zuchtwertschätzung für die meisten Bullen auftreten. Der branchenweite Abfall der Zuchtwerte bedeutet auch, dass Sie Ihre Zielsetzungen bei den einzelnen Zuchtwerten der neuen Situation anpassen sollten.

 

2. Nicht reinrassige Jerseys (gekennzeichnet mit einem JX im Namen) sind im JPI abgefallen

  • Das CDCB erweiterte sein bestehendes Rassen-Modell um zusätzliche genomische Bewertungen. Alle Jerseys, die andere Rassen in ihrem Pedigree aufweisen, werden mit JX in ihrem Namen gekennzeichnet.
  • Zu den oben erwähnten Änderungen, wurden bei den nicht reinrassigen JX-Bullen größere Veränderungen in deren JPI festgestellt.
  • Holsteins und reinrassige Jerseys zeigen keinen erkennbaren Effekt durch den Wechsel im Rassen-Modell.

 

3. CDCB veröffentlicht sechs neue Gesundheitsmerkmale

  • Die Merkmale werden als Widerstandsfähigkeit gegen bestimmte Krankheiten definiert. Folgende sechs Gesundheitsmerkmale sind ab dieser Zuchtwertschätzung neu verfügbar: Milchfieber, Labmagenverlagerung, Mastitis, Metritis, Ketose und Nachgeburtsverhalten.
  • Die neuen Gesundheitsmerkmale sind derzeit in keinem der branchenüblichen Indizes, auch bei Alta nicht, enthalten. Auf der Alta BullSearch Seite sind die Merkmale im entsprechenden Abschnitt der einzelnen Bullen und innerhalb des Excel-Downloads zu finden.
  • Wir haben für Sie alle relevanten Informationen zu den neuen Gesundheitsmerkmalen HIER zusammengefasst.

 

4. Großes Bullenangebot- unabhängig von genetischen Plänen!

  • Für unseren treuen Advantage Kunden stehen 19 beeindruckende Bullen zur Verfügung
  • Die Liste der G-Stars wurde um 25 neue Holsteiner- und Jersey-Bullen erweitert
  • 13 Concept-Plus Bullen haben einen niedrigen Abkalbe-Zuchtwert erhalten und wurden somit als Future-Stars eingestuft
  • Um an den bestehenden Erfolg der Future-Stars anzuknüpfen, sind die neuen Top-Bullen auf der töchtergeprüften Liste allesamt ehemalige Future-Stars.

 

5. Als Erinnerung: Ein guter, individueller genetischer Plan ist wichtig. Wir helfen Ihnen die passenden Bullen für Ihre Wünsche und Zielsetzungen zu finden. Sprechen Sie uns an!

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Der hohe Wert geringer Erblichkeiten

Tatsache ist, dass die Heritabilität von Merkmalen oft missverstanden wird. Einfach gesagt, bedeutet die Heritabilität, also die Erblichkeit, wie viel des Unterschieds in der tatsächlichen Leistung auf der Genetik basiert, anstatt auf dem Einfluss des Management oder der Umwelt.

Zum besseren Verständnis stellen Sie sich zwei Kühe in verschiedenen Herden vor. Wie viel von ihrem Milchleistungsunterschied ist auf die Genetik zurückzuführen und wie viel auf das Management oder die Umwelt? Es stellt sich heraus, dass etwa 30% auf Genetik und 70% auf Management und Umwelt zurückzuführen sind. Daher hat Milchleistung eine Erblichkeit von 0,30.

Wie sieht dieses Verhältnis im Bereich Fruchtbarkeit aus? Management und Umwelt machen 96% der Unterschiede zwischen den Töchtern aus, sodass der Einfluss der Genetik nur 4% beträgt. Somit hat DPR eine Erblichkeit von 0,04.

Die Merkmale, die am häufigsten mit einer geringen Erblichkeit in Verbindung gebracht werden, sind die Gesundheitsmerkmale – Nutzungsdauer (PL), Töchterfruchtbarkeit (DPR) und der somatische Zellgehalt (SCS). Viele Produzenten glauben, dass eine geringe Heritabilität in einem geringeren oder langsameren genetischen Fortschritt resultiert. Aber es wäre falsch, zu denken, dass Merkmale wie DPR, PL oder SCS aufgrund von geringen Heritabilitäten zu vernachlässigen sind, weil sie keinen Einfluss haben.

Die Perspektive ist wichtig

In der Genetik zeigt sich Genauigkeit, wenn Ergebnisse innerhalb einer Herde verglichen werden. Diese sogenannte Kontrollgruppe wird in einer Herde innerhalb einer bestimmten Laktationsgruppe und einer bestimmten Abkalbezeit beobachtet. Durch die Evaluierung innerhalb einer Kontrollgruppe wird der Effekt durch Management und Umwelt stark reduziert.  Wir haben effektiv mehr Kontrolle über die Bewertung, um die tatsächlichen Auswirkungen der Genetik besser zu bewerten.

Die Gesamterblichkeit für Gesundheitsmerkmale wie DPR und PL ist gering. Wenn wir allerdings die Ergebnisse innerhalb der einzelnen Kontrollgruppen betrachten, erfahren wir den wahren genetischen Einfluss.

Die Wahrheit liegt in den Zahlen

Nehmen Sie die Auswertung eines echten Milchviehbetriebes mit 1500 Kühen und sehr guten Fruchtbarkeitsergebnissen als Bespiel. Alle erstlaktierenden Kühe wurden, basierend auf dem DPR Zuchtwert ihres Vaters, in vier Gruppen aufgeteilt. Hier ist eindeutig ersichtlich, dass die Töchter der Bullen mit hohem DPR Zuchtwert schneller tragend wurden, als solche von Bullen mit niedrigem DPR Zuchtwert.

Denken Sie an eine Herde mit einer Pregrate von 22% und einem Durchschnitt von 130 offenen Tagen. Wenn der Betriebsleiter einen Bullen mit einem DPR von +3.0 auswählt, um 100 Töchter zu züchten, dann erwarten wir, dass diese Töchter im Durchschnitt eine Pregrate von 25% und durchschnittlich 118 offenen Tage haben.

Anzahl der KüheDurchschnitt Bulle DPRPregRate
Top 25% für DPR1742.327%
Niedrigste 25% für DPR137-1.120%
Unterschied3.47%

Dasselbe gilt für die Nutzungsdauer. Trotz der geringen Erblichkeit von weniger als 9% kann PL einen echten und spürbaren Unterschied in Ihrer Herde erzeugen.

Die untenstehende Tabelle vergleicht, wie lange die Töchter der zehn besten PL-Bullen und Töchter der untersten zehn PL-Bullen der Branche in einer bestimmten Herde bestehen. Sie können sehen, dass ein höherer Prozentsatz von Töchtern mit hohem PL, die durch die dunkelblauen Balken dargestellt werden, in einer Herde verbleiben, als Nachkommen der niedrigen PL-Bullen. Wenn Sie also PL in ihren genetischen Plan integrieren, züchten Sie gesündere, langlebigere Kühe in Ihrer Herde.

Fokus auf wirtschaftlichen Wert

Als progressiver Milchproduzent sollten Sie sich von der geringen Heritabilität der Gesundheitsmerkmale nicht davon abhalten lassen, die richtigen genetischen Mittel für Ihre Herde zu nutzen. Gesundheitsmerkmale sind wirtschaftlich wichtig und Verbesserungen in diesen Bereichen können enorme wirtschaftliche Auswirkungen für Ihren Betrieb haben.

Es gibt viele Merkmale, die eine sehr hohe Heritabilität, aber keine wirtschaftliche Bedeutung haben. Mit anderen Worten, wir können sehr schnell Fortschritte für diese Merkmale erzielen, aber wir erhalten dadurch keine profitablere Kuh.

Beispiele dafür sind Fellfarbe und Hornlosigkeit. Beide Merkmale haben eine Erblichkeit von 100%, da sie rein genetisch bestimmt werden. Wir können Kühe also in einer Generation rot oder hornlos züchten, aber was ist der wirtschaftliche Wert für einen Milchviehbetrieb?

Im Vergleich dazu ist der wirtschaftliche Wert von fruchtbareren Kühen, die aufgrund von weniger Stoffwechselproblemen, weniger Fällen von Mastitis und weniger Kalbeschwierigkeiten länger leben, deutlich erkennbar. Diese genetischen Merkmale machen eine Kuh für jeden Betrieb deutlich profitabler.

Management Tipps für die Selektion

Wenn Sie Ihren genetischen Plan festlegen oder neu bewerten, sollten Sie die folgenden Tipps beachten, um den Fortschritt in Richtung Ihrer Ziele zu maximieren.

1. Definieren Sie Ihre Ziele
Sie können damit beginnen, die häufigsten Gründe für die Merzung in Ihrer Herde zu ermitteln, um die wichtigsten Gesundheitsprobleme auf Ihrem Betrieb zu ermitteln. Ist es die Reproduktion, Milchproduktion oder Mastitis? Diese Information gibt Ihnen die Grundlage, um Zuchtentscheidungen zu treffen, die Ihre Herde nach vorne bringt.

2. Wählen Sie Ihre eigenen Werkzeuge aus
Gesundheitsmerkmale bieten Milchproduzenten einige leistungsstarke Werkzeuge, um bei schwacher Fruchtbarkeit, metabolischen Problemen, hohen Raten von Schwergeburten und dergleichen zu korrigieren. Finden Sie heraus, wie wichtig Ihnen die einzelnen Merkmale sind und legen Sie bei der Auswahl von Bullen einen Schwerpunkt auf ebensolche Merkmale.

3. Passen Sie die Lösung an Ihren Betrieb an
Da Standardzuchtwerte der Industrie unterschiedlich sind und sich ihre Gewichtung für Gesundheitsmerkmale ebenfalls ständig verändert, sollten Sie nicht davon ausgehen, dass sie Ihre individuellen Ziele und Bedürfnisse widerspiegeln. Arbeiten Sie mit Ihrem Alta Berater zusammen, um sicherzustellen, dass Ihr genetischer Plan auf Ihre individuelle Situation und Ihre Ziele zugeschnitten ist.

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Die neuen Gesundheitsmerkmale

Der „Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB)“ hat in der Zuchtwertschätzung von April 2018 sechs neue Gesundheitsmerkmale für alle Rassen hinzugefügt.

Bei den Merkmalen handelt es sich um die Widerstandsfähigkeit bzw. Resistenz der Tiere gegenüber bestimmten Krankheiten. Umso positiver bzw. höher dieser Wert ist, desto widerstandsfähiger ist das Tier. Ein niedriger, negativer Wert bedeutet wiederum, dass ein Tier empfindlicher und weniger widerstandsfähig gegen die Krankheit ist.

Zur Verdeutlichung ein Beispiel: In einer Herde erkranken durchschnittlich 10% der Tiere an Mastitis. Wenn in dieser Herde ein Bulle mit einem PTA (Zuchtwert) von +3 für Mastitiden eingesetzt wird, erwarten wir, dass die Töchter dieses Bullen eine durchschnittliche Häufigkeit von 7% an Mastitiden aufweisen. Dies wäre 3% weniger als der Herdendurchschnitt.

Die Erkrankungshäufigkeiten erstrecken sich von 1,3% für Milchfieber bis zu 10,2% für Mastitiden. Die wirtschaftlichen Auswirkungen in einem Krankheitsfall wurden ebenfalls geschätzt. Die auftretenden Kosten reichen von 28 USD (ca. 23 €) für eine Ketose bis hin zu 197 USD (ca. 160 €) für eine Labmagenverlagerung.
Die Erblichkeit dieser Merkmale ist nach wie vor relativ gering. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie mit diesen Merkmalen keine Fortschritte erzielen können! Lesen Sie HIER, warum Sie trotz geringer Heritabilität einen großen wirtschaftlichen Einfluss haben können!

Die Mastitis-Resistenz korreliert sehr stark mit dem Zuchtwert der somatischen Zellen. Darüber hinaus weisen die neuen Gesundheitsmerkmale keine bedeutenden Korrelationen zu Ertragsmerkmalen auf. Eine Selektion auf Fett- und Proteingehalt verursacht somit keine Einbußen bei der Gesundheit.

Da die neu entwickelten Gesundheitsmerkmale bereits mit zuvor verfügbaren Merkmalen korrelieren, wurden bei diesen Merkmalen bereits Fortschritte erzielt. Die Daten weisen Korrelationen von bis zu 0,39 mit Produktivität, bis zu 0,47 mit Lebenseffektivität und bis zu 0,59 mit DPR auf.

Die zur Bewertung der Merkmale verwendeten Daten, wurden in US-Herden gesammelt und gemeldet. Diese wurden strengen Prüfungen unterzogen, um eine möglichst hohe Genauigkeit sicherzustellen.

HIER finden Sie eine Übersicht der neuen Merkmale als PDF. Sollten Sie Fragen zu den neuen Gesundheitsmerkmalen haben, wenden Sie sich gerne an uns.

Weitere, detaillierte Informationen zu den einzelnen Merkmalen finden Sie auf der Seite des CDCB (auf Englisch):

 

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A2A2 Milch

Es ist immer wieder hier und da das Wort „A2A2-Milch“ zu vernehmen. Was hat es damit auf sich? Wir haben für Sie ein paar kompakte Informationen zusammengestellt.

Kuhmilch besteht zu 87 % aus Wasser und zu 13 % aus Feststoffen. Dieser Anteil von Feststoffen setzt sich zusammen aus Laktose (Milchzucker), Fett, Protein und Mineralstoffen.

Den größten Anteil des Milchproteins in der Milch hat Casein. Eine Form des Caseins ist das Betacasein. In der Rinderpopulation gibt es zwei Ausprägungen des Betacasein-Gens: A1 und A2. Diese zwei Varianten befinden sich an zwei verschiedenen Genorten, dadurch trägt jedes Rind eine der Genvarianten A1A1, A1A2 oder A2A2 für das Betacasein im Genom.

Warum kann das wichtig sein?

Studien haben herausgefunden, dass die Verdauungsenzyme vom Menschen unterschiedlich mit den A1 und A2 Betacaseinprotein interagieren und dadurch unterschiedlich im Körper verwertet werden. Einige gehen davon aus, dass die A2 Variante natürlicher und dadurch gesünder ist. Das führt zu einer steigenden Verbrauchernachfrage nach A2A2-Milch.
Die A2A2-Milch kann nur von Kühen produziert werden, die an beiden Genorten das A2-Gen tragen.  Der einzige Faktor, der bestimmt, ob sich das Milchprotein A1 oder A2  in der Milch befindet, ist also der Genotyp der laktierenden Milchkuh. Die Genkombination A2A2 kommt in Jerseys geringfügig häufiger vor, als in anderen Rassen. Die ausführliche Liste der A2A2 Holsteinbullen zeigt, dass man bei den Holsteins keine großen Einbußen in der Genetik vornehmen oder auf eine andere Rasse umstellen muss, um die A2A2-Milch zu produzieren. Wichtig ist das für die Produzenten, die für die A2A2-Milch aufgrund der steigenden Nachfrage einen Bonus erhalten.

Hier haben wir Ihnen zur letzten Zuchtwertschätzung eine Auswahl an A2A2-Bullen und anderen Spezialisten zusammengestellt.

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Zukünftige Leistung über die durchschnittlichen Tageszunahmen vorhersagen

Färsen werden immer häufiger mit Hilfe genomischer Typisierung einem Ranking unterzogen, welches als wichtige Entscheidungshilfe für ein strategisches Management genutzt wird. Dies ist aber nicht der einzig mögliche Weg. Wenn Sie nicht nur auf die Maximierung Ihres genetischen Fortschrittes bedacht sind, sondern auch auf Ihren zukünftigen Gewinn, gibt es alternative Methoden, um zu entscheiden, welche Färse den Betrieb verlassen soll und welche nicht.

Durchschnittliche Tageszunahmen als Selektionskriterium?

Verweise auf durchschnittliche Tageszunahmen (average daily gain= ADG) stammen typischerweise aus der Fleischindustrie und in letzter Zeit auch von Fütterungswissenschaftlern und Forschern. Studien bei Milchrindern haben gezeigt, dass einzelne Betriebe einen Einfluss der durchschnittlichen Tageszunahmen auf das zukünftige Potential der Milchleistung feststellen. Eine Studie der Cornell University hat bewiesen, dass jedes zusätzliche Kilogramm an Tageszunahmen bei Kälbern vor dem Absetzen in 1,113 Kilogramm mehr Milch in deren ersten Laktation zur Folge hat.

Das individuelle Wiegen von Kälbern zu festgelegten Zeitpunkten im ersten Lebensabschnitt erfasst die durchschnittlichen Tageszunahmen, welche ein effektives Mittel für die Vorhersage der Tiere mit den höchsten Leistungen in der ersten und folgenden Laktationen sein können.

In der untenstehenden Tabelle wird dies verdeutlicht. Auf diesem 2850- Kuh Holstein Betrieb in Wisconsin werden die Gewichte jedes einzelnen Kalbes bei der Geburt und beim Absetzen ermittelt. Anschließend wird mit der Herdenmanagement Software die durchschnittliche Tageszunahme jeden Tieres berechnet.

Tabelle 1Anzahl der TiereADGØ 305ME 1. Laktation
Gruppe 1 - Top 25% mit höchstem ADG332988 g15.016 kg
Gruppe 2 - Unterste 25% mit niedrigstem ADG304757 g14.442 kg
Unterschied231 g574 kg

Hier haben wir alle Tiere in der ersten Laktation basierend auf ihrer ursprünglichen durchschnittlichen Tageszunahme in Quartile eingeteilt. Die besten Tiere nahmen fast 1 kg pro Tag von der Geburt bis zum Absetzen zu, während die schlechtesten 25% der Tiere in der gleichen Zeit nur geringe Zunahmen von 757 g am Tag erreichten.

In der kurzen Zeit von zwei Jahren bis die Kälber in die melkende Herde gelangen, entsteht ein Unterschied zwischen den Tieren mit den höchsten zu den niedrigsten Tageszunahmen von beeindruckenden 574kg mehr produzierter Milch in durchschnittlicher 305-Tagesleistung. Das spiegelt die Ergebnissen der oben genannten Studie der Cornell Universität 2012 wider.

Genetik macht den Unterschied

Gehen wir mit der Analyse einen Schritt weiter, zeigt sich die Genetik in besseren und gesünderen Kälbern, die jeden Tag mehr wachsen.

Teilen wir die Gruppen der Analyse von oben in Tabelle 1 in zwei separate genetische Gruppen, sieht man wie sich die Tiere in jeder Gruppe im Verhältnis zu ihrer genetischen Vorhersage entwickeln. Das zeigt uns, ob durchschnittliche Tageszunahmen Auswirkungen darauf haben, was ein Tier aufgrund seines genetischen Potentials leisten kann.

Tabelle 2 zeigt ausschließlich Kühe der ersten Laktation, die sich in der Gruppe der besten 25% Färsen mit den höchsten durchschnittlichen Tageszunahmen von Geburt bis zum Absetzen befanden.  Innerhalb dieser Gruppe vergleichen wir die 305-Tageleistungen basierend auf dem Durchschnitt der Eltern für den Milchzuchtwert PTA Milch.

Tabelle 2 - Tiere mit höchsten durchschnittlichen TageszunahmenAnzahl der TiereADGØ PTAM ElternØ 305ME 1. Laktation
Beste 50% Elterndurchschnitt PTAM166993 g266 kg15.650 kg
Niedrigste 50% Elterndurchschnitt PTAM166984 g48 kg14.390 kg
Unterschied9 g218 kg1.260 kg

Hier wird deutlich, dass innerhalb der Kälber mit den besten durchschnittlichen Tageszunahmen, die Tiere mit dem höchsten Elterndurchschnitt für PTA Milch nach der Kalbung fast 1300 kg mehr Milch geben, als die Tiere mit einem niedrigeren Durchschnitt für PTA Milch.

Tabelle 3 unterscheidet sich dahingehend, dass hier die Kühe der ersten Laktation verglichen wurden, welche aufgrund ihrer durchschnittlichen Tageszunahmen zu den 25% schlechtesten zählen. Vergleichen wir die Milchleistungen innerhalb dieser niedrigen Gruppe, sehen wir, dass ein hoher Elterndurchschnitt für PTAM in nur 820 kg mehr Milch in der ersten Laktation resultiert.

Tabelle 2 - Tiere mit niedrigsten durchschnittlichen TageszunahmenAnzahl der TiereADGØ PTAM ElternØ 305ME 1. Laktation
Beste 50% Elterndurchschnitt PTAM152762 g258 kg14.863 kg
Niedrigste 50% Elterndurchschnitt PTAM152757 g25 kg14.042 kg
Unterschied5 g233 kg821 kg

Innerhalb beider Gruppen bedeutete ein höherer Elterndurchschnitt für PTAM sogar mehr Milch als durch die Genetik vorhergesagt. Trotzdem zeigt der Vergleich der Unterschiede in der 305-Tageleistung der ersten Laktation, dass die Gruppe mit den hohen durchschnittlichen Tageszunahmen die Gruppe mit den niedrigen Zunahmen um fast 450 kg Milch zusätzlich überholt.

Dies bedeutet, dass wenn Kälber das beste Futter und die beste Pflege bekommen und so höhere tägliche Zunahmen erreichen, ihre Gene sogar besser zum Ausdruck kommen, als erwartet.

Strategische Management Entscheidungen

Wenn es Ihre betriebliche Situation erfordert extra Färsen zu verkaufen, ist es besser dies auf strategische Art und Weise zu tun. Während genomische Tests für dieses Ziel sicher ihren Wert haben, kann das Überwachen und Messen der täglichen Zunahmen als eine effektive Alternative dienen.

Wenn die Tiere, die früh im Leben schneller wachsen, später eine höhere Leistung erbringen als andere, ist es eine leichte Entscheidung, die am schnellsten wachsenden Tiere in der Herde zu behalten. Wenn Sie die Kälber verkaufen, die von Beginn an auf einem unzureichenden Level wachsen, können Sie Futterkosten für Tiere, die deutlich weniger produzieren werden und die Aufzucht von Tieren, für die Sie auf dem Betrieb ggf. keinen Platz haben, vermeiden.

Zu wissen, dass diese gesunden Kälber extra Milch in den Tank liefern werden, bestärkt außerdem die Wichtigkeit von richtiger und fortschrittlicher Kälberfütterung und den Fokus auf allgemeine Kälbergesundheit. Selbst wenn die Zeiten gut sind, sollten Sie die Zukunft ihrer Milchherde immer im Auge haben.

Schnell gelesen

  • Wenn Sie einen strategischen Plan für die Selektion von Färsen einführen, bedenken Sie das individuelle Wiegen von Kälbern zu klar festgelegten Zeitpunkten im Leben, um durchschnittliche Tageszunahmen zu erfassen. Ein Ranking basierend auf Tageszunahmen, kann definieren welche Färsen behalten und welche verkauft werden. Dies hat einen großen Einfluss auf die zukünftigen Gesamtkosten der Produktion.

 

  • Nutzen Sie die Genetik, die Sie ausgewählt haben. Die Gene eines Tieres können nur dann bestmöglich entfaltet werden, wenn es die beste Fütterung und Pflege vom ersten Tag an erhält.  Der tägliche Zuwachs jedes Kalbes, sogar in den ersten Monaten, hat große Auswirkungen auf das Potenzial für die spätere Milchleistung.

References:

Soberon F, Raffrenato E, Everett RW and Van Amburgh ME. 2012. Preweaning milk replacer intake and effects on long-term productivity of dairy calves. J Dairy Sci. 2012 Feb;95(2):783-93. doi: 10.3168/jds.2011-4391.

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Setzen Sie voller Vertrauen unsere genomisch-geprüften Bullen ein!

Genomisch-geprüfte Bullen ermöglichen es Ihnen, die Genetik von Spitzenbullen schon früh in ihrer Karriere einzusetzen.

Alle Bullen bei Alta werden genomisch sowie gesundheitlich geprüft, bevor sie in eines der Alta-Programme aufgenommen werden. Da genomische Zuchtwerte für Leistung, Gesundheit und Exterieur eine direkte Verlässlichkeit von fast 70% aufweisen, können Sie sich sicher sein, dass diese Bullen ihr genetisches Versprechen einlösen werden.

In der folgenden Tabelle veranschaulichen wir Ihnen die Unterschiede in den Merkmalskomplexen zwischen den drei Gruppen unserer genomisch-geprüften Bullen.

August 2017TPINM$MilchEiweißFettPTATUDCFLCSCSPLDPRSCE
ADVANTAGE2683805181862761,362,021,362,886,62,07,1
G-STAR2620760136455741,321,881,322,806,41,67,3
FUTURE STAR2508700118745601,031,671,032,816,82,46,4
Alta ADVANTAGE Bullen

Zehn neue Bullen mit speziellen Merkmalen und herausragenden Platzierungen in einer Reihe von genetischen Plänen sind unter den Bullen, die nur für Alta ADVANTAGE Partner verfügbar sind.
Sobald ein Jungbulle Sperma produziert, kommt er in der Regel in das Alta ADVANTAGE Programm. Diese jungen Bullen  sind ganz einfach noch nicht in der Lage genug Sperma für den weltweiten Bedarf der Alta Kunden zu produzieren, weswegen dieses Sperma exklusiv den Partnern von Alta ADVANTAGE zur Verfügung steht. Damit stellen wir sicher, dass unsere treuesten Kunden jederzeit auf das Sperma, welches Sie für Ihre individuellen genetischen Pläne benötigen, zurückgreifen können.

G-STARS

Sobald ein Bulle genug Sperma produziert, kommt er auf die G-STAR Bullenliste. Mit 10 neuen Bullen in dieser Zuchtwertschätzung sind diese Bullen für jeden interessierten Kunden verfügbar. Sie repräsentieren eine große Bandbreite an verschiedenen Merkmalen, je nachdem welche Gewichtung Sie in Ihrem individuellen genetischen Plan auf die Merkmale Leistung, Gesundheit und Exterieur gesetzt haben.

FUTURE STARS

Ungefähr ein Jahr nach dem Einsatzstart eines Bullen und nach den ersten Beobachtungen zur Bullenfruchtbarkeit und zum Kalbeverlauf kann ein Bulle als FUTURE STAR aufsteigen. Allerdings werden hier nur Bullen mit einer überdurchschnittlichen Bullenfruchtbarkeit und weniger als 8% schweren Kalbeverläufen und Totgeburten ausgezeichnet.

In der Zuchtwertschätzung für den August 2017 haben sich 5 Bullen ihren Platz unter den FUTURE STARS verdient, indem sie durch genügend Töchterinformationen den begehrten CONCEPT PLUS Status für herausragende Bullenfruchtbarkeit erhalten haben und eine geringe Totgeburtenrate ihrer Nachkommen beweisen konnten.

FUTURE STARS sollten Sie bevorzugen, wenn Ihnen sowohl die Vorzüge der besten genomisch verfügbaren Bullen als auch eine real getestete Fruchtbarkeit und eine geringe Totgeburtenrate am Herzen liegen. Möglicherweise verlieren Sie ein paar Prozentpunkte in Leistung und Gesundheit im Vergleich zu den G-STARS und ADVANTAGE Bullen. Dafür können Sie ein ruhiges Gewissen haben, da Sie sich sicher sein können mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ein lebendiges und gesundes Kalb zu erhalten. Aufgrund der vorhandenen Töchterinformationen sind FUTURE STARS die ideale Wahl für Färsen.

Sie wollen noch mehr Argumente?

Wenn Sie noch nicht bereit sind, voll auf genomisch-geprüfte Bullen zu setzen, schauen Sie sich die untenstehenden Tabellen einmal genau an. Hier haben wir Ihnen einen Vergleich unserer Top 10 genomisch-geprüften und töchtergeprüften Bullen bereitgestellt. Wie Sie sehen können erreichen unsere Top 10 töchtergeprüften Bullen einen hervorragenden Durchschnittswert von 2507 TPI.

Wenn Sie jedoch einen Blick auf die Tabelle rechts werfen, werden Sie feststellen, dass Ihre beste Option die der genomisch-geprüften Bullen ist. Denn diese übertreffen die Werte der töchtergeprüften Bullen um durchschnittlich +150 Punkte. Wenn wir zudem die exklusiven ADVANTAGE Bullen betrachten, liegt der durchschnittliche TPI sogar bei 2719 und somit bei +212 Punkten mehr! Nutzen Sie die Chance auf maximalen genetischen Fortschritt!

AUGUST 2017Top töchtergeprüfte BullenTPI
011HO11434AltaCR2670
011HO11437AltaSPRING2622
011HO11380AltaROBLE2559
011HO11379AltaRABO2505
011HO11422AltaJAKE2479
011HO11348AltaBGOOD2476
011HO11314AltaENTRUST2457
011HO11143AltaEMBASSY2456
011HO11272AltaGILCREST2440
011HO11283AltaMERCI2406
MITTELWERT2507
AUGUST 2017Top genomisch-geprüfte BullenGTPI
011HO11630AltaMORENO2705
011HO11743AltaPURITY2698
011HO11736AltaRECOIL2672
011HO11720AltaFLYWHEEL2664
011HO11749AltaCRAIG2663
011HO11734AltaPOLISH2639
011HO11803AltaEXTRA2638
011HO11964AltaPACO2637
011HO11779AltaTOPSHOT2634
011HO11764AltaKAMEO2627
MITTELWERT2657

Um Ihnen jegliche Zweifel zu nehmen sei nochmals festgehalten, dass alle töchtergeprüften Bullen vorher weltweit als Alta ADVANTAGE Bullen, FUTURE STARS und/oder G-STARS verwendet wurden. Die Zahlen zeichnen ein eindeutiges Bild: Die Voraussagen der genomischen Zuchtwerte trafen allesamt zu und wurden durch die Töchterprüfung belegt. Wir haben eine Analyse gemacht, um Ihnen dies zu veranschaulichen – lesen Sie hier mehr!

Mit diesen Fakten im Kopf sollten Sie ohne Zweifel eine Gruppe von Alta ADVANTAGE, G-STAR oder FUTURE STAR Bullen auswählen, um die Ziele Ihres Betriebes in den Merkmalskomplexen Leistung, Gesundheit und Exterieur zu erreichen oder sogar zu übertreffen.

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Wie stichhaltig und genau sind genomische Zuchtwerte?

Wir befinden uns mitten in der Ära der genomischen Zuchtwerte. Wie viele andere Milchviehhalter, setzen vermutlich auch Sie inzwischen sorgenfrei genomisch-geprüfte Bullen in Ihrem genetischen Plan ein.

Nichtsdestotrotz haben Sie möglicherweise nach wie vor Fragen zu den Unterschieden, die Sie zwischen genomisch-geprüften und töchtergeprüften Bullen erwarten können. Um Ihre Fragen adäquat zu beantworten, haben wir eine eingehende Analyse aller eingesetzten Bullen vorgenommen. Unser Ziel war es, herauszufinden, wie stichhaltig und genau die genomischen Zuchtwerte sind. Werden sie über einen längeren Zeitraum genauer oder nimmt ihre Genauigkeit ab?

Was haben wir daraus gelernt?

Grafik 1 zeigt den durchschnittlichen Unterschied des TPI (Total Performance Index = Gesamtzuchtwertindex eines Bullen) der ersten genomischen Zuchtwerte zu den Werten der töchtergeprüften Bullen im April 2017.
Der Unterschied des TPI ist der Abstand, der zwischen der blauen und orangefarbenen Linie liegt.

Grafik 1: Veränderung des TPI vom genomischen Zuchtwert 2013 zum töchtergeprüften Zuchtwert im April 2017

Obwohl die genomischen Zuchtwerte nach wie vor geringfügig erhöht sind, wird die Lücke zwischen genomischen Zuchtwerten und töchtergeprüften Bullen bei jeder Zuchtwertschätzung kleiner.

Sie möchten mehr Details?

Um die Daten in einem anderen Blickwinkel zu betrachten, schauen wir uns alle 1.078 Zuchtbullen aus dem Jahr 2013 an. Dies tun wir aus dem einfachen Grund, dass alle Zuchtbullen aus dem Jahr 2013 inzwischen in den Bereichen Produktion, Gesundheit und Exterieur töchtergeprüft sind.

Die glockenförmige Kurve in Grafik 2 zeigt den Mittelwert und die Standardabweichung des TPI aller 1.078 Bullen, die 2013 genomische Zuchtwerte erhielten.

Grafik 2: Histogramm der Unterschiede im TPI vom ersten genomischen Zuchtwert in 2013 zum töchtergeprüften Zuchtwert im April 2017

Wie Sie sehen können, hat sich der Wert durchschnittlich um weniger als 100 Punkte vom Veröffentlichungszeitraum der genomischen Zuchtwerte zur Töchterprüfung 2013 verändert. Einhundert dieser Bullen haben einen töchtergeprüften TPI, der um weniger als 20 Punkte von der ursprünglichen genomischen Prüfung abweicht. Nur ungefähr 40 der 1.078 Bullen haben mehr als 300 TPI-Punkte verloren – das sind weniger als 4%.

Der gleiche Trend lässt sich für die NM$-Gesamtzuchtwerte beobachten. Tabelle 4 zeigt den durchschnittlichen Unterschied und die Standardabweichung des NM$ derselben 1.078 Bullen, die 2013 genomisch geprüft wurden. Diese Bullen veränderten ihren Wert um ca. -103 NM$ von ihrem ursprünglichen genomischen Zuchtwert 2013 zu ihrem töchtergeprüften Wert im April 2017.

Fünfundneunzig Bullen blieben konstant innerhalb der geringen Differenz von 20 Punkten von ihrem genomischen Zuchtwert zum töchtergeprüften NM$-Wert. Weniger als 20 Bullen verzeichneten einen Unterschied von mehr als 300 NM$-Punkten.

Grafik 3: Histogramm des Unterschieds in NM$ vom genomischen Zuchtwert in 2013 zum töchtergeprüften Zuchtwert im April 2017

Momentan weisen unsere besten töchtergeprüften Bullen einen soliden durchschnittlichen TPI von 2507 Punkten auf. Jedoch weist die beste Gruppe der genomisch-geprüften Tiere einen Vorsprung von +217 Punkten gegenüber den töchtergeprüften Bullen auf! Unsere besten genomischen Bullen sind exklusiv unseren Advantage Kunden zugänglich. Wenn Sie Interesse an unserem Advantage Programm haben, sprechen Sie uns gerne an!

August 2017 Top genomisch-geprüfte BullenGTPI
AltaDRAGO2783
AltaKID2775
AltaSWAG2773
AltaAMULET2714
AltaMORENO2705
AltaPUEBLO2702
AltaBIGFORK2699
AltaEXPAT2699
AltaPURITY2698
AltaBOMBAST2692
Mittelwert2724
August 2017 Top töchtergeprüfte BullenTPI
AltaCR2670
AltaSPRING2622
AltaROBLE2559
AltaRABO2505
AltaJAKE2479
AltaBGOOD2476
AltaENTRUST2457
AltaEMBASSY2456
AltaGILCREST2440
AltaMERCI2406
Mittelwert2507

Einige Bullen gewinnen Punkte, andere verlieren Punkte, jedoch sind Ihre Chancen gleich Null, dass jeder einzelne Bulle an der Spitze der genomisch-geprüften Tiere unter die Werte der aktuellen töchtergeprüften Bullen fällt.

Während Sie die genetischen Entscheidungen für Ihre Herde treffen, behalten Sie immer folgendes im Hinterkopf:

  1.  Genomische Zuchtwerte sind geringfügig erhöht. Mit jeder Zuchtwertschätzung der genomischen zu den töchtergeprüften Zuchtwerten der TPI- und NM$-Werte jedoch wird der Unterschied dank Modelländerungen geringer.
  2.  Der durchschnittliche TPI- und NM$-Unterschied zwischen den genomischen Zuchtwerten zu den töchtergeprüften Zuchtwerten der Bullen aus dem Jahr 2013 liegt bei ca. -100 Punkten. Trotz dieses Unterschieds vollziehen Sie einen deutlich schnelleren genetischen Fortschritt, wenn Sie eine Gruppe von Bullen mit genomischen Zuchtwerten verwenden, als wenn Sie auf eine Gruppe mit ausschließlich töchtergeprüften Zuchtwerten zurückgreifen.
  3.  Stellen Sie sicher, dass die genetischen Veränderungen, die Sie vornehmen, Ihren Zielen angepasst sind. Wählen Sie eine Gruppe genomisch-geprüfter Bullen aus, die auf Ihren individuellen genetischen Plan zugeschnitten ist. Legen Sie ausschließlich Wert auf die Leistungs-, Gesundheits- und Exterieurmerkmale, die Ihnen am wichtigsten sind, um die Produktivität Ihres Betriebes in Zukunft voranzubringen.

 

Die Analyse der Zuchtwertschätzung sowie die Tabellen wurden von der PEAK-Genetikerin Ashley Mikshowsky durchgeführt und erstellt.

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August 2017 | Töchtergeprüfte Spitzenreiter

Unsere töchtergeprüften Spitzenbullen in den Merkmalskomplexen Leistung, Gesundheit und Exterieur setzen sich erneut auf den vordersten Rängen durch.

11H011434 Har-Dale-Acres-JP AltaCR | Mogul x Trigger | CP | H+ | 511 | 2670 TPI

  • Führend in der Bullenfruchtbarkeit, Träger des begehrten CONCEPT PLUS Status
  • Herausragender TPI von 2670, mit einer Steigerung von 139 Punkten seit der letzten  Zuchtwertschätzung
  • BESTÄNDIGKEIT – klares Muster an weißen, modernen mittel großen Kühen mit hervorragender Euterbeschaffenheit
  • Sorgt für eindeutige Euterverbesserung: unter den kleiner gebauten Bullen zählt er zu den führenden Bullen im UDC

 

 

 

11H011437 Westenrade AltaSPRING | Mogul x Gerard | H+ | 2622 TPI

  • Internationaler Favorit – seine Töchter imponieren gleich vom Beginn der Laktation mit einer hohen Milchleistung
  • Verbessert die Fett- und Eiweißproduktion
  • Elegante Töchter mit hohen und breiten Hintereuteraufhängungen

 

 

11H011380 Lone-Oak-Acres AltaROBLE | Mogul x Observer | CP | H+ | 511 | 2559 TPI

  • Ein Spezialist für die Gesundheits- und Exterieurmerkmale mit 6.5 PL, 3.13 UDC und 2.77 PTAT
  • Exzellente Bullenfruchtbarkeit, ausgezeichnet mit CONCEPT PLUS Status und hoher Töchterfruchtbarkeit mit 3.8 DPR
  • Schöne Töchter; langgestreckte Kühe mit hervorragenden Eutern und starker Euteraufhängung

 

 

11H011379 Lone-Oak-Acres AltaRABO | Mogul x Observer | CP | 511 | 2505 TPI

  • Erste melkende Töchter mit eindrucksvollen Eutern und geradlinigen Konturen
  • Ehemaliger FUTURE STAR, der einen einfachen Kalbeverlauf und hohe Fruchtbarkeit mit CONCEPT PLUS Status garantiert
  • Ausgeglichene Zuchtwerte mit beeindruckendem Exterieur, über 100 CFP und einwandfreien Gesundheits- und Fruchtbarkeitszuchtwerten
  • Vollbruder des ebenso Spitzenbullens AltaROBLE, besticht durch eine etwas höhere Leistung

11HO11422 T-Spruce AltaJAKE | Petrone x Observer | CP | 511 | 2479 TPI

  • Ein vielversprechender Spezialist für Typ und Gesundheit mit hoher Fruchtbarkeit, ausgezeichnet mit CONCEPT PLUS Status
  • Schöne Töchter mit herausragenden, hohen und breiten Hintereutern
  • Gesunde, fruchtbare Kühe mit hoher Milchqualität

Mit der August Zuchtwertschätzung gab es Änderungen an der TPI-Formel. Finden Sie mehr zu den aktuellen Änderungen der nationalen Indexe HIER.

Sind Sie auf der Suche nach der Gruppe an Bullen, die am besten zu Ihren betrieblichen Zielen passen? Nutzen Sie Alta´s Advanced Bull Search und arbeiten Sie mit Ihrem Alta Mitarbeiter zusammen, um Ihren eigenen individuellen genetischen Plan zu erstellen.

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Übersicht über die Änderungen der TPI-Formel

Im Zuge der Zuchtwertschätzung im August 2017 wird die Holstein Association (HA) USA die Indexe TPI, Udder Composite (UDC) und Foot & Leg Composite (FLC) aktualisieren. Im Folgenden werden Ihnen Hilfestellungen dabei gegeben, die Änderungen zu verstehen und abzuschätzen, wie diese die Bullenplatzierungen verändern könnten.

Wie bei allen Index-Änderungen, werden sich die Platzierungen der Bullen verändern. Die meisten Rangänderungen können wir darauf zurückführen, dass die Größe mit in die Berechnungen der UDC und FLC Indexe einfließt.

Änderungen in den nationalen Indexen erinnern uns daran, wie wichtig ein individuell erstellter genetischer Plan ist. Behalten Sie bei der Bewertung der Änderungen im UDC und TPI stets Ihren individuellen genetischen Plan im Kopf, um sicherzustellen, dass dieser auch weiterhin zu den gegenwärtigen und künftigen Zielen Ihres Betriebes passt.

Veränderungen beim Udder Composite Index (UDC)

Die größte Änderung im UDC ist, dass die Größe jetzt als eine negative Gewichtung mit eingerechnet wird, um eine moderatere Größe bei Holsteins in der Zukunft zu gewährleisten. Während alle individuellen Merkmalsgewichtungen innerhalb des UDC geringfügig angepasst wurden, wird die Größe von nun an einen relativen Anteil von 17% am UDC haben. Diese Veränderung entspringt hauptsächlich aus der verringerten Gewichtung der Eutertiefe.

Ein Vergleich zwischen den vorigen und neuen Berechnungen des UDC wird in Tabelle 1 dargestellt. Die größten Veränderungen sind in Fett hervorgehoben.

TABELLE 1Vorige Prozentanteile im UDCProzentanteile im UDC ab August 2017Änderung in %
Vordereuteraufhängung16%13%-3%
Hintereuterhöhe16%19%3%
Hintereuterbreite12%16%4%
Zentralband9%7%-2%
Eutertiefe35%17%-18%
Strichplatzierung vorne5%3%-2%
Strichplatzierung hinten (jetzt "hinteres Strichplatzierungsoptimum")7%4%-3%
Strichlänge (jetzt "Strichlängenoptimum")-4%4%
Größe--17%17%

Eine weitere Veränderung bei den Eutermerkmalen ist, dass sowohl die hintere Strichplatzierung als auch die Strichlänge von nun an zwei-wegs Merkmale sind und dementsprechend „hinteres Strichplatzierungsoptimum“ und „Strichlängenoptimum“ heißen.

Die hintere Strichlänge und –platzierung der Holsteins hat sich zu einem kürzeren und enger gestellten Durchschnitt entwickelt. Durch die Anpassung hin zu einem mittleren Optimum, im Gegensatz zu einem kurzen und engen, soll dabei geholfen werden, die Holsteins wieder in Richtung der erwünschten Norm zu züchten.

Die neue Foot & Leg Composite (FLC)

Wie schon bei dem UDC kommt die größte Veränderung auch im FLC durch die Addition der Größe in die Berechnung des Index. Tabelle 2 zeigt, dass der Hauptanteil der Prozentpunkte des neu hinzugefügten Merkmals aus der Minderung des Klauenwinkels und der Hinterbeinwinkelung stammt.

TABELLE 2Vorige Prozentanteile im FLCProzentanteile im FLC ab August 2017Änderung in %
Klauenwinkel24%8%-17%
Hinterbeinstellung19%18%-1%
Fundamentbewertung50%58%+8%
Größe-17%+17%
Hinterbeinwinkelung8%--8%
Veränderungen bei den TPI Zuchtwerten

Zusätzlich zu den Neuerungen beim UDC und FLC, wird die TPI-Formel ebenfalls aufgefrischt. Während die Verteilungen bei Leistung, Gesundheit und Exterieur gleich bleiben, wird sich die individuelle Gewichtung bei Leistung und Gesundheit verändern.

Die größte Veränderung in der TPI-Formel ist innerhalb der Leistungskategorie in Form eines neuen Fett-Eiweiß-Verhältnisses zu finden.
Alle Veränderungen finden Sie in der folgenden Tabelle:

TABELLE 3Vorige Prozentanteile im TPIProzentanteile im TPI ab August 2017
Eiweiß2721
Fett1617
Futtereffizienz38
LEISTUNG GESAMT46%46%
Fruchtbarkeitsindex1313
Nutzungsdauer74
Langlebigkeit-3
Zellzahl-5-5
Kalbeverlauf22
Totgeburtenrate11
GESUNDHEIT GESAMT28%28%
Euter1111
PTA Typ88
Fundamente66
Milchtyp-1-1
EXTERIEUR GESAMT26%26%

HA USA hat Fett, Eiweiß und die Futtereffizienz neu gewichtet und aus diesem Grund auch das Fett-Eiweiß-Verhältnis angepasst. Ab August 2017 wird 6% weniger Wert direkt auf Eiweiß gelegt. Dafür wird 5% mehr Wert auf die Futtereffizienz und 1% mehr Wert auf Fett gelegt.

Als Hinweis für Sie wird im Folgenden dargestellt, wie die  Futtereffizienz berechnet wird. Bitte beachten Sie, dass in dieser Formel die „Body Size Composite“ durch die neue Berechnung „Body Weight Composite“ ersetzt wird.

Futtereffizienz = (-0,0187 x Milch) + (1,28 x Fett) + (1,95 x Eiweiß) – (12,4 x Body Weight Composite)

Zusätzlich zu den Anpassungen im Bereich Leistung wird HA USA nun auch die Langlebigkeit als neues Merkmal in die TPI-Formel aufnehmen. Die 3% Gewichtung auf Langlebigkeit werden direkt von dem Merkmal Nutzungsdauer abgezogen.

Was bedeuten diese Veränderungen?

Die Hinzunahme der Größe zum UDC und FLC, sowie die Neuerungen in der TPI-Formel, sind mit dem Ziel verbunden, Produzenten dabei zu unterstützen, mehr moderat gebaute, effizientere und profitablere Kühe zu züchten.

Indexe der nationalen Standards können sich jederzeit ändern. Diese Veränderungen sollten Sie erneut darauf hinweisen, wie wichtig es ist, Ihren individuellen genetischen Plan zu erstellen, anstatt auf einen allgemeinen Index zu setzen. Arbeiten Sie mit dem Alta Mitarbeiter Ihres Vertrauens zusammen, um Ihre individuelle Gewichtung in den Bereichen Leistung, Gesundheit und Exterieur zu setzen.
Wir möchten sicherstellen, dass Ihr genetischer Plan jederzeit mit der derzeitigen Situation und den Zukunftsvisionen Ihres Betriebes übereinstimmt und Sie bei dem Erreichen Ihrer Ziele unterstützt.

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Tragezeit als neues Zuchtmerkmal hinzugefügt

Der „Council on Dairy Cattle Breeding (CDCB)“ fügt den neuen Zuchtwert Bullen-Trächtigkeitsdauer und damit die Tragezeit als neues Merkmal in der Zuchtwertschätzung ab August 2017 für alle Rassen hinzu.

Der Zuchtwert zeigt den Einfluss der Bullen auf die Tragezeit der angepaarten Kühe. Er wird als Abweichung vom Mittelwert angegeben, welcher im Basisjahr 2010 bei 277 Tagen für Kühe der Rasse Holstein lag. Somit liegen Kalbungen eines Bullen mit einem Zuchtwert von +2.0 im Mittel bei 297 Tagen Tragezeit. Die Standardabweichung beträgt 1,4, was bedeutet, dass 68% der Bullen zwischen -1,4 und +1,4, sowie 95% zwischen -2,8 und 2,8 Tagen Abweichung liegen. Für Holstein Bullen ab dem Jahr 1995 wird eine Reichweite von 5,6 Tagen verkürzter und 6,4 Tagen verlängerter Tragezeit im Vergleich zum Durchschnitt angegeben. In Zukunft soll ebenso ein Merkmal für die Tragezeit der Töchter bereitgestellt werden.

Am nützlichsten kann die Tragezeit als Merkmal für Herden mit saisonalem Kalben sein. Hier können Bullen mit einem Zuchtwert für eine kürzere Tragezeit bei den Kühen angepaart werden, die bei der ersten Besamung nicht tragend geworden sind, sodass alle Kalbungen leichter auf einen bestimmten Zeitraum konzentriert werden können.

Die Tragezeit ermöglicht außerdem eine genauere Vorhersage des Geburtstermins des Kalbes. Dies trägt zu einem effizienteren Management bei der Stallbelegung von Close-Up Gruppen sowie zu einer besseren Planung der Trockenstelltermine und anschließend der Abkalbeboxenbelegung bei. Die genauere Datierung der Kalbung ist ebenso auf die rasseunterschiedlichen Erhebungen des Merkmals zurückzuführen, da die Tragezeit neben Alter und Jahreszeit ebenso aufgrund der Rasse variiert.

Momentan wird die Tragezeit nicht in den TPI oder den NM$ Index einbezogen.

Wenn neue Merkmale, wie die Tragezeit, implementiert werden, ist es wichtig, dass Sie Ihren Fokus auf der aktuellen Situation und den Zielen Ihres Betriebes haben. Arbeiten Sie mit dem Alta Mitarbeiter Ihres Vertrauens zusammen, um Ihren individuell erstellten genetischen Plan zu überprüfen und möglicherweise zu überarbeiten. Implementieren Sie neue Merkmale, wie die Tragezeit, nur in Ihren genetischen Plan, wenn er Sie bei dem Erreichen Ihrer betrieblichen Ziele unterstützt und in dessen Grundkonzept passt.

Erfahren Sie mehr über die aktuelle Forschung, die Erblichkeit und Korrelation des Merkmals Tragezeit, präsentiert durch Wright, Van Raden und Hutchinson bei den ASDA Meetings 2017.

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Erste Alta Dairy Manager School war ein voller Erfolg!

Die insgesamt 16 Teilnehmer kamen aus Holland (2), Dänemark (2), Ukraine (2), Litauen (3) und Deutschland (7). Sie repräsentierten 14 verschiedene Betriebe und insgesamt 11.000 Milchkühe.

Dr. Tom Fuhrmann war der Hauptreferent der 2,5-tägigen Fortbildung über Mitarbeiterführung, Arbeitsorganisation und Management. Das theoretisch erlernten Wissen wurde auf zwei Betrieben im Raum Bremen in der Praxis verdeutlicht. Hierdurch wurden nicht nur zwei spannende Betriebe besichtigt, sondern Dr. Tom Fuhrmann konnte auch viel über die Umsetzung von erstellten Arbeitsplänen (SOP´s), die Wichtigkeit des Monitoring und auch das Feedback an die eigenen Mitarbeiter veranschaulichen.

Alle Teilnehmer waren begeistert von dem interaktiven Lernumfeld, den vielen neuen Ideen zur Umsetzung auf dem eigenen Betrieb und dem interessanten Austausch mit den anderen Teilnehmern. Insbesondere die aktive und lebendige Vortragsweise von Dr. Tom Fuhrmann hat alle Teilnehmer nachhaltig beeindruckt. Wir bedanken uns herzlich bei den Referenten Dr. Tom Fuhrmann und Bartele Verbeek, den zwei besuchten Betrieben und allen Teilnehmern für die großartige Schulung!

Ein paar Impressionen finden Sie hier.

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